tweetdigest: Super beim letzten Tanken in Saudi

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tweetdigest: Nexus 4 zu Weihnachten

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  • Wuhuu, wenn die DHL heute noch früh genug liefert, kommen unsere Nexus 4 doch noch. ->

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Dem Weihnachtsmann entgegen fliegen

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Das saudische Jahr kommt für uns mit dem morgigen Abflug nach Deutschland zu einem Ende und nachdem hier zuletzt wieder recht regelmäßig was los war, wollte ich schon mal anmerken, dass es hier in den nächsten drei Wochen eher ruhiger sein wird.

Nach dem letzten Weihnachten, welches wir hier in Riyadh verbrachten, freuen wir uns auf Familie, Freunde und auch einfach auf eine Pause, den verdienten Urlaub. Sollte sich hier bis Weihnachten nichts mehr tun, Euch allen ein schönes, möglichst stressfreies, entspanntes Fest und eine schöne Zeit mit den Euch liebsten. :)


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tweetdigest: Eigene Sicht auf Weihnachten

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  • Weihnachten und ich: Mein Verhältnis zu Weihnachten würde ich als gespalten ansehen. Denn zum einen freue ich mi… http://t.co/z4MJDe2D ->

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Weihnachten und ich

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Mein Verhältnis zu Weihnachten würde ich als gespalten ansehen. Denn zum einen freue ich mich natürlich über Geschenke, wer nicht. Das Wissen, da hat jemand an mich gedacht, hat sich jemand Gedanken darüber gemacht, was mir gefallen könnte, lässt mich lächeln, macht mich glücklich.

Doch im krassen Gegensatz steht der Kommerz, das “Schenken-müssen “, die Frage “Was wünschst du dir?“. Allein diese Frage lässt mich aggressiv werden. Meine Standardantwort “nichts “, mein Gegenüber.

Doch es fühlt sich für mich falsch an. Der Erwartungsdruck, dass beleidigt sein, wenn man kein Geschenk bekommt, dass Beharren auf diesen einen Tag im Jahr, an dem geschenkt werden muss. Ist es nicht viel schöner, durch die Stadt zu bummeln und etwas zu sehen, was einen an eine Person erinnert und es ihr mitten im Jahr zu schenken, einfach so? Weil man die Person mag und ihr eine Freude machen möchte?

Ja, dafür nehme ich in Kauf an Weihnachten nichts geschenkt zu bekommen. Und auch der Geburtstag wird meiner Meinung nach diesbezüglich überbewertet. Eindeutig.

Sollte die Vorweihnachtszeit nicht besinnlich sein? Lebkuchen, gebrannte Mandeln, heiße Maronen essen, Glühwein trinken (wer das mag), sich auf die Feiertage freuen, sich mit Freunden treffen, die Familie sehen. Statt dessen wird durch die Läden gehetzt um ein Geschenk für Freund X, Tante Y und entfernte Bekannte Z zu finden. Man will ja niemanden enttäuschen, vor den Kopf stoßen, weil man nicht “an ihn gedacht hat“. Und dann fällt einem am 24. Morgens ein “Mist, die Nachbarin, drei Straßen weiter, die die immer über die Kinder und Katzen schimpft, für die habe ich ja noch gar kein Geschenk!“ und “Ach Gott, der Mann von den Stadtwerken, der im Januar den Stromzähler abgelesen hat, das ich den vergessen habe, wie konnte mir das nur passieren!?“ und dann hetzt man los. Weil ist ja Weihnachten. Gehört sich so.

Dieser allgemeine Druck wirkt sich doch auch negativ auf die Geschenke aus. Weil einem nichts besseres einfällt, gibt es für den Mann neue Strümpfe, wahlweise Krawatte. Kinder werden mit Geschenken überhäuft, ob sinnvoll oder nicht spielt dabei keine Rolle, damit sie die Erwachsenen nicht stören. Die Schwiegermutter bekommt die Schnapspralinen, die man dann doch selbst isst um die Feiertage zu überstehen.

Nein, ich möchte das nicht. Ich möchte gerne schenken. Schenken macht Freude. Ich sehe gerne das Lächeln auf dem Gesicht, wenn das Geschenk haargenau zum Beschenkten passt. Doch es widerstrebt mir zu tiefst, mir Geschenke aus den Fingern zu saugen, weil: gehört sich ja. Und dann möchte ich schreien. Laut. Sehr laut.

Ja, natürlich habe ich Wünsche, doch die wenigsten können mir geschenkt werden. Oder hat jemand einen Plan, wie die Verrückten in Israel und Palästina zur Vernunft und einer dauerhaften Lösung gebracht werden können? Jemand eine Idee, wie Assad vom Rücktritt überzeugt werden kann? Von hungernden Kindern in Afrika ganz zu schweigen? Wozu Afrika, Kindern in Deutschland muss auch geholfen werden.

Ja, ich habe auch Wünsche die mich betreffen. Ich würde gern mal wieder durchschlafen, ins Kino gehen, Zeit für mich haben. Doch auch diese Wünsche sind aktuell nicht erfüllbar. Ob ich sonst noch Wünsche habe?

Ja klar, Bücher, immer her damit. Doch wer schenkt mir die Zeit sie zu lesen? Mal ganz abgesehen von der Tatsache, dass sie ja noch Riad fliegen müssen und wir begrenztes Gewicht haben. Etwas für die Wohnung? Na klar, warum nicht – ach ne, nimmt zu viel Platz weg und muss ja auch alles wieder mit zurück. Was zum Anziehen? Uhh, lieber nicht, bin da eigen. Und so kann ich diese Liste weiterführen. Schlussendlich komme ich immer wieder bei “nichts “ an.

Da ich aber wohl auch dieses Jahr nicht um die Geschenkefrage herum komme, bitte schön:

Also eigentlich alle Bücher von Tofield. Wobei wir ja eines schon haben.

  • Bastian Melnyk: Das Fredbuch (auch hier – direkt beim Schöpfer bestellen, mit Widmung :) )

Diese Bücher müssen in gebundener Form sein. Müssen!

Abgesehen davon:

Ein Puzzle vielleicht? Lunchtime fände ich schön
Charade würde ich gern sehen…
Und das wünsch ich mir schon seit Jahren: Phase 10 – Master

Reicht doch für den Anfang, oder?


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