Sightseeing in Riad

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In den letzten Wochen möchten wir noch die Zeit nutzen, uns ein paar Sachen, abseits der üblichen “touristischen Attraktionen” in Riad besuchen.

So waren wir vor einiger Zeit im King Abdullah Park.

King Abdullah Park

Dieser im Süden Riads angelegte Park wurde Anfang Oktober eröffnet. Wir waren an einem Samstag dort. Der Park ist an 6 Tagen von 16-23 Uhr geöffnet ist. Eine liebe ehemalige Kollegin hat mir die, nur in arabisch ausgeschilderten, Öffnungszeiten übersetzt. Sonntags ist der Park geschlossen. Montag und Mittwochs ist der Park nur für Männer geöffnet – an den anderen Tagen für Familien.

King Abdullah Park Entrance Sign

Die großzügigen Grünflächen bieten Platz zum picknicken, jedoch sind nur wenige Palmen gepflanzt, so dass es kaum schattige Plätze gibt. Ab und an sind die Wege überdacht, dort stehen auch einige Bänke und konnten uns für einen Moment in den Schatten setzen. Ohne Bäume gibt es natürlich auch kaum Vögel. Um aber trotzdem den Besuchern naturbelassene Parks vorzugaukeln werden Vogelstimmen abgespielt.

Saudi man in front of palm - King Abdullah Park
Sunset behind palms in Saudi Arabia

Weiterhin gibt es noch einen großen Bereich auf dem ganz klassisch Skater ihr Unwesen treiben. Außerdem gibt es noch einen Spielplatz, den wir aus Zeitgründen aber nicht mehr testen konnten. Auf den Grünflächen ist Fußball spielen und sonstige Ballspiele allerdings verboten. So hatte ich nicht den Eindruck, dass der Park wirklich auf Kinder ausgerichtet ist.

Saudi man inline skating mirrored on the floor

Im See, der den Mittelpunkt des Parks bildet, wird abends noch eine Fontänen-Show gezeigt. Wir waren um 5 Uhr bereits auf dem Rückweg als die Show begann. Gemessen an den Dubai Fontains… nun ja. Aber wir vergleichen natürlich nicht.

Water fountain in King Abdullah Park

Alles in Allem war es ein netter Nachmittag, aber der Park hat uns jetzt nicht von Hocker gerissen, so dass wir mangels Zeit, nicht nochmal hinfahren werden. Weiterhin ist uns negativ aufgefallen, dass der See, aber auch die Grünflächen bereits nach zwei Wochen übermäßig verdreckt waren.

Namar Dam Valley

Vorletztes Wochenende waren wir spontan im Namar Wadi.

Bereits letztes Jahr wurde der Park am Wadi Namar, andernorts auch als Nimar Damm zu finden, eröffnet. Geteilt wird das Wadi durch eben jenen Damm. Auf der einen Seite der Park, an dem wir nur vorbei gefahren sind. Wir wollten ans Wasser, in der Wüste. Jedoch finde ich den Begriff Park hierfür sehr hochtrabend.

Park behind Namar dam

Auf der anderen Seite staut sich dieses Rinnsal. Woher das Wasser stammt erschließt sich mir nicht sicher. Ich glaube aber, dass es ein Abfluss des Riyadhs River im Wadi Hanifa ist.

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Auch hier fiel uns der Müll im Wasser sofort auf, was die Bereitschaft, etwas schön zu finden, direkt trübte. Woher der Müll stammt, durften wir auch direkt miterleben, als ein kleines Kind einen leeren Wasserkanister ins Wasser warf. Völlig unbehelligt durch die Eltern natürlich.
Grünflächen gibt es hier keine, sondern nur betonierte, breite Stufen zum Wasser hin. Trotz des Mülls waren viele Fische sowie Enten und Gänse zu beobachten, die natürlich artgerecht mit Käsechips gefüttert wurden!

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Die Promenade zieht sich über knappe zwei Kilometer. Wir haben an drei Stellen angehalten, sind ein paar Meter gelaufen, da wir familienbedingt nicht die ganze Strecke laufen wollten. Auch hier, die in Reih und Glied gepflanzten Palmen, die nur wenig des begehrten Schatten spenden.

Palm alley at Namar dam promenade

Wir waren gegen halb 4 dort und nach einer Stunde hatten wir genug. Gegen 4 trafen die fliegenden Händler ein, die die üblichen Plastikspielzeuge anboten. Außerdem wurden Hüpfburgen aufgebaut.

Auch hier bleibt mir als Fazit zu sagen, dass die verdreckten Stufen uns jede Lust nahmen uns hinzusetzen und etwas zu essen. Andere ließen sich natürlich nicht davon abhalten und grillten fleißig am Wasser. Wir werden wohl nicht nochmal wiederkommen.

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tweetdigest: Jetzt #occupygezi

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Gartenschlauchgewohnheiten

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Die Gewohnheiten von Menschen sind faszinierend. Und vor allem schwer vorher zusagen.

Wir kauften vor einigen Tagen eine dieser Gartenschlauch-Düsen. Primär, um das Wasserspielen des Nachwuchs auf der Terrasse leichter kontrollieren zu können. Wir wollten nicht immer ums Haus herum rennen müssen, um das Wasser an- und abzustellen. Abgesehen davon hat so eine Düse natürlich unterschiedlichste Spritzmethoden, in unserem Fall ganze 10 unterschiedliche Modi. Für den Kleinen natürlich traumhaft ;)
Für ihn war die Düse also ein voller Erfolg und ich rechnete damit, dass auch unser Terrassen/Veranda/Auto-Putzmann sich freuen würde und durch die vielen Düseneinstellungen vielleicht einfacher arbeiten könnte.

27039-gartenschlauch-und-duese

Ein paar Tage nach dem Kauf lag die Düse inklusive Schlauch-Verbindung vor dem Haus auf der Veranda und der Schlauch wieder ohne Düse auf dem Gehweg herum. Im ersten Moment dachte ich mir nicht viel, aber nach ein paar Tagen dasselbe Spiel. Die Düse hatten wir zwischenzeitlich wieder auf den Schlauch gesteckt, aber sie war wieder abgenommen worden.

Es ist offenbar so, dass unser Putzmann mit einer solchen Düse nichts anzufangen weiß. Wohlgemerkt, die Düse ist nicht kompliziert und er hat wohl auch andernorts schon eine Erklärung/Einführung in eine Düse bekommen (so man die denn bräuchte), aber er zieht es wohl vor, mit seiner Hand den Schlauch zu knicken und damit die Wasserstärke zu kontrollieren. Dass der Wasserspareffekt, den eine Gartenschlauchdüse mit sich bringt kein Argument ist, dürfte natürlich auch klar sein. Abgesehen davon frage ich mich, ob das spezifisch für Arbeiter von hier ist, oder ob man das auch in Europa finden würde. Vermutlich ist das einfach eine ganz individuelle Sache.

Wir machen also weiterhin das Spielchen, die Düse aufzustecken und er wird sie dann immer wieder abziehen. Und ich amüsiere mich darüber, wie ich mit meiner technikaffinen Einschätzung falsch lag, dass andere Vorteile für sich in Technik sehen und sich den Alltag damit erleichtern würden. Andererseits sind gewohnte Abläufe und Handgriffe ja auch nicht zu verachten ;)


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Lotties Stoffwindeln

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Zufällig wurden wir durch einen Kollegen auf Stoffwindeln gebracht. Ursprünglich hatten wir diesbezüglich das Standard-Vorgehen mit Einweg-Windeln geplant. Da das System von Lotties aber überzeugend und v.a. praktikabel wirkte, dachten wir uns, dass Stoffe an der Haut und das Weniger an Umweltbelastung (bei der Windelherstellung wird wohl heftig viel Wasser verbraucht) die Investition wert wäre.

Die Windeln

Im Gegensatz zur üblich anzutreffenden Vorstellung handelt es sich bei den Lotties Windeln im Endeffekt um “Pampers” in Stoffausführung und nicht um einfache Tücher, die noch zu binden wären oder ähnliches.
Die Windeln werden normal umgelegt und haben einen Klettverschluss, um das windeln einfach und unkompliziert zu machen. Zusätzlich kann innen noch ein Einlage gelegt werden, um die Saugkraft zu maximieren.
Darüber kommt dann noch ein dünnes Fließ, um später die “gröberen Spuren” leichter entfernen zu können.

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Über diese Stoffwindelung wird eine atmungsaktive Kunststoffhose gezogen. Dies dient natürlich dazu, Feuchtigkeit innen zu halten ;)

Wir hatten zuerst Windeln der Größe S gekauft. Es gibt noch XS, die wären aber nach ein paar Wochen schon zu klein gewesen. S passte so von Anfang bis etwa 5. Monat. Danach wechselten wir von den einfachen Windeln auf sog. Tendy Windeln. Diese scheinen eine neuere Version der Windeln zu sein, da sie eine Art Reserve-Falte mitbringen und damit geeignet sind, um von Anfang bis Ende genutzt werden zu können. Da wir die Tendys erst bei der zweiten Bestellung bemerkten, haben wir die erste Bestellung im Endeffekt verschwendet, da wir direkt die Tendys hätten nehmen können. Wäre auch meine Empfehlung, falls jemand fragt womit man anfängt.

Unterschiede gibt es ebenfalls bei den Überhosen. In der ersten Bestellung hatten wir welche die wie die Windeln ebenfalls geklettet und nicht wie die größeren, einfach über gezogen wurden. Ursprünglich dachten wir auch, dass das besser sei, stellte sich aber als Irrtum heraus. Beides ist sich im Alltag ziemlich gleich. Und man kriegt beides gleich schnell hin, man hat ja schnell Übung ;)
Vorteile haben die Schlupfhosen jedenfalls: bei zunehmender Aktivität kann es vorkommen, dass der Klett an der Haut reibt. Abgesehen davon kriegen die Kleinen schnell raus, dass man Klettverschlüsse öffnen kann…

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Die Einlagen haben wir so gut wie nicht benutzt. Wir würden sie entsprechend nicht mehr in einer 1:1 Kombination mit den Windeln kaufen. Manchmal kann man die Einlagen zwar brauchen, aber im Endeffekt reichen da ein paar wenige.
Um die Nächte etwas ruhiger zu haben, kamen bei uns Nachts “normale Pampers” zum Einsatz, so dass hier die Einlagen auch nicht gebraucht wurden.

Als Mengen würden ich 20 Windeln und 5 Überhosen empfehlen und ggf. noch 5 Einlagen. Das reicht um nicht jeden Tag waschen zu müssen.

Fazit

Ob sich die Stoffwindeln finanziell lohnen bin ich mir nicht so sicher und wenn dann erst nach dem zweiten Kind. Auch hier in Saudi liegen Windeln bei rund 12-20 Cent und wenn man es, selbst mit vielfach Windeln am Tag hochrechnet, ist es bei einem Kind noch günstiger mit Pampers zu windeln.
Andererseits tut man natürlich der Umwelt etwas gutes ;) Beim zweiten Kind kann man es auch nutzen und man sagt mit Stoffwindeln würden Kinder schneller trocken. Diesbezüglich glaube ich aber eher, dass das einfach von Kind zu Kind zu unterschiedlich ist.


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Eine Woche mit allem

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Jetzt sind wir schon wieder zwei Wochen aus unserem Kurztripp nach Deutschland zurück und selten haben wir eine Woche so vollgepackt erlebt.

Mit dem Mietwagen nach Hause
Zuerst einmal wurden wir ausnahmsweise nicht vom Flughafen abgeholt, sondern fuhren mit dem Mietwagen von FRA nach Karlsruhe. Wir bekamen einen spanischen Opel Zafira. Was klärt wieso man auch in Deutschland öfter ausländische Fahrzeuge sieht ;) Spass beiseite, bei der Rückgabe wurde ich komisch angesehen, wo denn der Wagen herkäme… Geräumiges Fahrzeug, aber kaufen würde ich den eher nicht. Ich verstehe allerdings nach wie vor nicht, wieso ein Mietwagen für einen Tag günstiger und v.a. flexibler ist als mit der Bahn zu dritt zu fahren.

Umzug planen
Am nächsten Tag hieß es den Umzug zu planen, wozu wir uns unsere eingelagerten Sachen ansahen und wieder ins Gedächtnis riefen, was wir alles eingelagert haben. Zuviel…. vielleicht hätte ich doch auf meine Frau…. aber lassen wir das ;)
Kalkuliert war, dass 50 Kisten und ein paar Möbel in einen Keller mit 3×3,5m Grundfläche umziehen sollten. Das wirkte nach Begutachtung unseres Hab und Gut zwar doch als etwas zu optimistisch aber immerhin noch als realistisch. Wir würden wohl doch einiges an Tetris-Skills benötigen.

Hochzeit in der Familie
Den nächsten Tag stand Punkt 1 der ursprünglichen Gründe an, weswegen wir nach Deutschland flogen. Die erste größere Familienfeier mit Nachwuchs war dann gleichzeitig auch noch was besonderes, weil ich mich als inoffizieller Fotograf versuchen sollte. Die Trauung war extrem warm und ich bin im Anzug schier weggeflossen. Wie froh war ich dann später als der Bräutigam den anwesenden Männern zeitnah den Gefallen tat sein Jacket auszuziehen ;) Apropos mit guten Schuhen sollte man nicht unbedingt Fussball spielen. Andererseits lässt man sich so einen Spaß auf einer Hochzeit auch nicht entgehen. Noch dazu mit dem Bräutigam!

Umziehen
Am heißesten Tag des Jahres begingen wir am Folgetag Punkt 2, den Umzug. Man könnte meinen es wäre geplant gewesen. Wir fingen früh gegen 9:30 an und waren mit dem Einladen gegen 11 auch schon fertig. Dabei mussten wir beim Einladen nicht mal wirklich Tetris spielen und sowohl der Sprinter als auch ein VW-Bus hätten wohl noch mehr Platz geboten.
Beim Ausladen am Zielkeller stellte sich das Einlagern doch als gefühlt sehr optimistisch dar und ich war sehr froh, als nach einer weiteren Stunde tatsächlich alles untergebracht und der Keller sogar nur zu etwas mehr als der Hälfte gefüllt war. Dazu noch fertig um 12:30 ohne allzu sehr in der Sonne gewesen zu sein. Die Karlsruher Schwüle hat und dennoch ordentlich schwitzen lassen. Bis auf eine übliche Umzugsverletzung – mit einer Fingergelenkkuppe an einer Kellerwand entlang, blieben sogar alle unverletzt ;)

Abends gab es dann Pizza für alle die wollten oder Zeit hatten und das ganze von Hallo Pizza. Man muss ja seine eigene Arbeitgebervergangenheit doch mal wieder ehren. Mit 1 Stunde 20 Lieferzeit haben sich die Jungs aber nicht wirklich mit Rum bekleckert…

Neues Spielzeug
Am selben Sonntag Abend ging eine eBay Auktion mit meinem LG Optimus Speed P990 Handy zu Ende und ich hätte nicht damit gerechnet dass eBay auch heute noch so aktiv genutzt wird. Die Tage gibt es noch einen Review-Artikel. Wird ja langsam zur Tradition für mich, was über elektronische Geräte zu schreiben, nachdem ich sie entweder schon ewig hatte (siehe Motorola Milestone) oder wie das LG schon verkauft habe. Vielleicht kann ich diese Tradition ja mit dem Galaxy Nexus brechen, welches jetzt von mir genutzt wird.

Gleichzeitig zum neuen Handy gab es seit mehr als 5 Jahren mal wieder einen neuen Rechner. Ich hatte ja bereits über einen möglichen Wechsel zur Obstseite geschrieben und dem nun auch Taten folgen lassen. Mit Glück hatte sich Apple bei der Berechnung für den Lieferzeitpunkt vertan und das Macbook Air kam nicht erst am 23. (dem Tag unseres Abfluges) sogar schon am 17. Wobei ich so oder so kaum Zeit gehabt hätte dieses doch beeindruckende Stück Hardware schon in der Woche ausgiebig zu testen.

Wasser im Keller
Ursprünglich hatten wir in diese Woche auch noch einen Besuch von Tripsdrill geplant, der dann aber – irgendwie auch glücklicherweise – abgesagt wurde. So wurde dann in der Familie lieber gemütlich gegrillt. Dieser Montag Abend endete dann aber nicht so entspannt wie er mit dem Grillen angefangen hatte. Wir kamen zurück und wurden vom Nachbarn empfangen, dass wohl seit einigen Stunden Wasser in den Keller gelaufen wäre, da der Gartenschlauch auf der Terasse vom Hahn gesprungen war. Glücklicherweise hatte er es bemerkt und so die Wassermenge im Rahmen gehalten. Fünf Zentimeter Wasserhöhe in einem Raum im Keller waren es aber doch.
Der Nachbar schlug direkt vor wir sollten doch die Feuerwehr rufen, die würden das sicher schnell auspumpen können. Zum einen war ich mir dabei nicht so sicher, zum anderen dachte ich, dass wir das mit Eimer und Schaufel und anschließenden Handtüchern auch ganz flott selbst hinkriegen. Zeitlich lag ich zwar nicht ganz richtig, aber zumindest meine Ablehnung der Feuerwehr war kein Problem. Rund 2,5 Stunden später hatten wir zu zweit geschätzte 50 Eimer á 10 Liter aus dem Keller in den Abfluß gekippt. Und ich bin froh, dass es einen Abluss direkt im Keller gab. Zudem gab es den Zufall, dass zum einen einige dicke Teppiche im betroffenen Kellerraum lagen und ein weiterer im Übergang zum Kellerflur. Auf diese Weise hatten die im Raum liegenden Teppiche so viel Wasser aufgenommen, dass das Wasser nur 5 cm stand und der andere Teppich dafür gesorgt, dass nur der eine Raum betroffen blieb. Die empfindlichen Sachen waren zudem alle mindestens 10 cm hoch gelagert, so dass auch hier nichts zu Schaden kam. Das Heraustragen der Teppiche in den Garten stellte aber dennoch einen Kraftakt dar. Ein weiterer Zufall, nämlich das sehr warme Wetter kam uns dann zum Trocknen der Teppiche natürlich auch zu gute. Es sah allerdings schon witzig aus, einen Garten komplett mit Teppichen belegt vor uns zu sehen. Nach rund 2 Tagen waren die dann auch wieder trocken und im Keller alles wieder beim Alten bzw. trockenen ;)

Um der Trocknung im Keller zu helfen hatten wir Zwischenzeitlich so ziemlich jede Öffnung im Haus geöffnet und dadurch auch einige ungewünschte Gäste im Haus. So auch zwei Spinnen. Allerdings war die Spinne die mir vor 5 Jahren über den Weg gekommen war nichts dagegen. Oscar hatte einen Durchmesser von meiner Handfläche, was ich in einer solchen Form in Deutschland nicht für möglich gehalten hätte. Entsprechend machte ich auch direkt wieder die Tür des Büros zu, in dem ich dieses Viech zuerst auf dem Boden entlang laufen und später sich bei Büchern verstecken sah. Paul war zwar etwas kleiner, dafür aber so fies sich unter dem Koffer zu verstecken der beim Packen benutzt werden sollte. In Summe Spinnenerfahrung, die mir zu viel war ;)

Zum Urlaubsende hörten wir noch die frohe Nachricht eines neuen Erdenbürgers und freuen uns sehr mit den frisch gebackenen Eltern!

Abschließend muß ich festhalten, dass ich die Luftfeuchtigkeit in Deutschland so nicht mehr gewöhnt bin. Direkt am ersten Abend war mir aufgefallen, dass selbst 26° in Deutschland erheblich mehr anstrengend sind als die 40-45°, die wir hier in Saudi öfters haben. Von den über 30, die die nächsten Tage folgten gar nicht zu sprechen. Abgesehen davon gibt es in Deutschland ja eher weniger Klimaanlagen zu Hause, so dass man höchstens nachts etwas abkühlen kann. Entsprechend mussten wir zwischenzeitlich aus dem Obergeschoss auch in den Keller ziehen, um bei den knapp 30° unterm Dach nicht elendig zu verenden… (ok, ja ich übertreibe etwas ;). Im Keller zu schlafen war aber definitiv angenehmer und teilweise sogar fast kalt.

Die Woche in Deutschland ging erwartet rasend schnell rum, aber sie fühlte sich wohl auch der vielen Ereignisse wegen an wie ungefähr 3 Wochen. Der nächste Besuch steht dann im Dezember an, dann tatsächlich drei Wochen ;)


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