Wieder fliegen

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Die meisten werdens bereits mitbekommen haben: Wir sind schon seit Montag wieder im Lande.
Geiler Urlaub! Anders kann mans nicht sagen. Durchgehend über 30°, kaum Wolken, 5 von 8 Tagen unterwegs gewesen, d.h. viel gesehen und eine Menge (> 800) Bilder gemacht. Die gilts natürlich zu sortieren und danach landen die am gewohnten Platz. Aktuell hab ich aber eh etwas Probleme mit der Gallery.
Nächsten Donnerstag werd ich dann auch schon von v7 nach Hamburg geschickt. Geniale Sache. Darf da an einem Oracle Workshop zum Warehouse Builder teilnehmen. Und da Hamburg ein Stück entfernt ist, fliegen wir eben mit Air Berlin 😉 Bin mal gespannt wie die Oracle Niederlassung in Hamburg aussieht.


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Die EM fällt aus, es geht in Urlaub

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Japp richtig, auch wenn ich sonst Fussball im TV gerne anschau, v.a. bei Großereignissen wie WM/EM, haben wir es gewagt im Zeitraum der EM-Vorrunde einen Urlaub zu buchen. Der Grund ist ganz einfach: In der Vorrunde bzw. der EM allgemein in Urlaub zu gehen hat den Vorteil, dass die Reisen im Schnitt um 20-25% günstiger sind. Das plus eine Gutschrift durch Opodo und eine Prämie bei Buchung über Zanox ließ den Preis für 9 Tage gut purzeln, so dass ich die Vorrunde verschmerzen und den Urlaub durchaus genießen kann 😉
Es geht übrigens nach Fethiye in der Türkei ins Hotel Turkuaz Garden. Auf deren Bildern siehts jedenfalls schonmal sehr grün aus.

Zur Orientierung:
Fethiye Türkei
[Quelle: Google Maps]


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Nachträglicher Urlaub

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Nicht nur Bilder wie die vom Dänemark Urlaub brauchen manchmal fast ein Jahr um nachgetragen zu werden. Auch Zusammenfassungen eines Urlaubs können ganz schön viel Zeit brauchen.
Eben hab ich den Artikel über unseren Bulgarien Urlaub in Sveti Konstantin im Juni/Juli 2007 bebildert und online gestellt.
Mal schaun wie’s dieses Jahr mit den Bildern/einer Zusammenfassung klappt 😉


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Paris oder der französische Jakobsweg

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Donnerstag Abends setzten wir uns in den TGV und 3 Stunden später hiess die Station Paris Gare de l’est. In Paris angekommen mussten wir feststellen, dass ein Streik der Bahnangestellten in Frankreich u.a. bedeutet, dass man die Metro kostenlos verwenden kann, da man keine Tickets bekommt und auch keine benötigt, da die Absperrungen zur U-Bahn offen und Kontrollen eher selten sind.

1.1 Call-a-Bike
1.2 Place de la Bastille
1.3 Nanas
1.4 Louvre mit den Pyramiden
1.5 Place de la Concorde
1.6 Champs-Élysées
1.7 Eiffelturm
1.8 La Tour Montparnasse
2.1 Katakomben
2.2 Rauf auf den Eiffelturm
2.3 Sacré Coeur
2.4 Moulin Rouge
2.5 Oper
2.6 Hôtel de Ville & Notre Dame
2.7 Champs-Élysée bei Nacht

Erster Tag

Call-a-Bike


Auf dem Weg von der Metro zur Unterkunft sahen wir dann schon das Pariser Pendant zu „call-a-bike“. Es handelt sich dabei um Poller auf dem Gehweg in welche man Fahrräder einhängt.

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Die Masse und Häufigkeit der Fahrräder lässt darauf schliessen, dass Leihfahrräder in Paris sehr schnell angenommen wurden.

Als nächstes wurden wir mit einer weiteren französischen Eigenart konfrontiert:
Es ist üblich dass die Haustür eines Hochhauses nicht mit einem Schlüssel sondern über einen Zahlencode geöffnet wird. Allerdings stellt sich dabei die Frage wie sich das im Falle eines Auszugs darstellt. In unserem Fall war der Code schon eine Weile nicht geändert worden – trotz einiger Umzüge.

Place de la Bastille


Nach einem – was auch sonst 😉 – Baguette Frühstück gings am nächsten Tag mit einem groben Plan los mit der Metro Richtung Place de la Bastille, aber nicht ohne mit Händen und Füssen am Ticket Schalter mitgeteilt zu bekommen, dass, ob des Streiks, kein Ticket gelöst werden muss.
Die Säule auf dem Place de la Bastille war dann wenig spektakulär und entsprechend waren wir nach ein paar Fotos auch auf dem Fussmarsch in Richtung Centre Georges Pompidoui. Auf dem Weg dorthin kamen wir am Place des Voges und dem dort befindlichen Square Louis XIII vorbei.

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Nanas


Das Wetter war allerdings nicht so prickelnd und so hielten wir uns dort nicht lange auf. Am Centre Pompidou schauten wir uns dann die Nanas von Niki de Saint Phalle an. Das ist mal eine Kunst die mir gefällt 😉

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Über einen kleinen Umweg durch „die Kirche bei der Börse“ St. Eustache kamen wir dann an der Börse an. Deren Eingangsbereich ist für Besucher geöffnet und man kann einen Blick unter die Kuppel werfen. Wir haben uns nicht getraut Fotos zu machen, obwohl es grad hier interessant gewesen wäre. Hier ein Bild von Picasa von einer Edith:

Louvre mit den Pyramiden


Einige Strassen weiter standen wir dann auch schon vor dem Louvre dessen Ostfassade allein schon beeindruckend wirkt. Durch den Innenhof gelangten wir schliesslich zum bekannten Symbol des Louvre: die drei Pyramiden.

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Einen Besuch des Louvre bzw. aller Museen hatten wir schon am Abend zuvor verneint, da man v.a. fürs Louvre und auch für die anderen Museen mindestens ein paar Stunden rechnen muss.
Entsprechend waren wir nach einem Blick auf die Mona Lisa wieder unterwegs und auf der Suche nach einer günstigen Essensmöglichkeit.

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Place de la Concorde


Wir landeten auf dem Boulevard St Germains im Viertel St Germains. Dieses war weder preiswert noch war der Chef nett/zuvorkommend. Wir wollten nur ein Baguette/Sandwich (beides im Wert von ~8 €) und Monsieur Chef war pampig, weil ihm das wohl nicht reichte. Naja jedem sein Himmelreich.
Nach der Mahlzeit wollten wir, nach dieser bisher ganz ordentlichen Strecke, bis zum Place de la Concorde mit der Metro weiterfahren. Die nächste Station, die wir fanden, befand sich aber im Umbau und es ergab sich der Satz „ach komm das Stück laufen wir jetzt noch“.

Perfekt zum Zeitpunkt des ersten richtigen Blicks auf den Eiffelturm und auf den Obelisk kam jetzt auch die Sonne raus, so dass die Spitze des Obelisken kräftig leuchtete und ich sogar beide Spitzen berühren konnte 😉

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Da wir den Place nicht komplett abliefen, bemerkten wir auch die Ampel nicht, sondern liefen quer über die Strasse. Bei 3-4 spurigem Verkehr und Teilnehmern die aus Gewohnheit auch fahren wenn Ampeln rot sind macht das richtig Spass 😉
Auf der anderen Seite angekommen standen wir dann zwischen dem Meeres- und dem Flussbrunnen und dem Obelisk von Luxor mitten auf dem Place de la Concorde.

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Champs-Élysées


Es folgte wieder der Satz „ach komm das Stück laufen wir jetzt noch“ und schon waren wir unterwegs auf der Champs-Élysées und liefen gradewegs auf den Arc de Triomphe zu. Dabei stellt man dann auch schonmal fest, dass man auch in Paris kuriose Vereine aus Deutschland im Ausland antreffen kann, namentlich das Delfin Ballett aus Rostock.

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Es folgten noch einige hundert Meter mehr und retrospektiv betrachtet, wären wir doch lieber mit der Metro gefahren. Anderseits wollt ich die Champs-Élysées schon immer mal hoch/runterlaufen. Wir kamen dann auch an den ganzen Edelboutiquen vorbei, ich persönlich fand den Taubenkampf aber viel Interessanter:

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Dies war dann aber auch schon ziemlich in der Nähe des Arc de Triomphe. Aus irgendwelchen verwirrten Gründen übersahen wir die Unterführung und entschieden uns an der folgenden Stelle über die 4 spurige Strasse, die rund um den Arc führt zu laufen. Die Autofahrer waren jedenfalls sehr begeistert und behupten unser mutiges Unterfangen 😉

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Eiffelturm


Auf dem Rückweg entschieden wir uns dann doch für die „sichere“ Variante und nahmen die Unterführung. Danach gings direkt weiter diesmal doch lieber mit der Metro zum Trocadero. Janosch hatte uns den Tipp gegeben, das man von hier oben einen guten Blick auf den Tour Eiffel hat. Natürlich kann man Paris nicht besuchen ohne nicht wenigstens einmal ein Crêpe gegessen zu haben, so spendierte Susanne uns eins.

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Ursprünglich hatten wir noch überlegt an diesem Tag auf den Eiffelturm zu steigen. Aufgrund unseres Hungers und der Menge an Menschen die selbst um kurz vor 18 Uhr noch an den Pfeilern standen, verwarfen wir die Idee aber relvativ schnell. Da wir zusammen mit Janosch essen wollten, warteten wir dann noch eine Ganze Weile unterhalb des Eiffelturms. Zu diesem Zeitpunkt wars eindeutig schon zu kalt, so dass die zu drei Seiten geschlossenen Glashäuser, warum auch immer sie dort rumstanden, sehr gern gesehen waren. Die patroullierenden Soldaten beäugten uns jedoch immer wieder misstrauisch.
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Nun war essen angesagt und das im „Restaurant Chartier“ und wir waren so glücklich noch ohne eine Warteschlange ins Restaurant zu kommen. Zu Essen gabs u.a. Shrimps (nicht für uns) und Hacksteak. Die bekannte Eigenart des Restaurants ist, die Bestellung auf die Tischdecke zu schreiben und auch die Abrechnung direkt auf dem Tisch vorzunehmen.

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La Tour Montparnasse


Als Abschluss für den Tag hatten wir uns rausgesucht den Eiffeltum bei Nacht vom Tour Montparnasse zu betrachten. Zumal der Eiffelturm nachts blitzt und sowohl die Beleuchtung als auch das Blitzen nicht viel hermachen, wenn man dies auf dem Eiffelturm erlebt.
Am Hochhaus angekommen, dachten wir schon, man könnte nicht mehr auf die Aussichtsplattform hoch, doch auf der anderen Seite gabs noch einen Eingang. 6,70 Euro später wurden wir von einer freundlichen Dame an den Fahrstühlen in Empfang genommen, die zum Erstaunen Ihrer Kollegen fließend deutsch, italienisch und noch ein wenig türkisch und spanisch sprach. Allerdings ist mir ein Rätsel weshalb ihre Kollegen das erst bei uns rausfanden.
Wir machten dann Bekanntschaft mit dem zu seiner Erbauung schnellsten Aufzug Europas, bei dessen Nutzung einem, aufgrund des Druckunterschieds, die Ohren zufallen.
Oben angekommen gings dann auch direkt weiter auf die Aussichtsplattform. Und da wir ziemlich pünktlich um 21 am Tour Montparnasse waren konnten wir auch den blitzenden Eiffelturm mitnehmen. Ich kann allerdings nur jedem den Tipp geben, nicht bei Temperaturen unter 10°C dort oben zu versuchen Fotos/Videos zu machen. Die Hände sind danach einfach nur EIS…

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Zweiter Tag

Katakomben


Obwohl als Überschrift im zweiten Tag enthalten, konnten die Katakomben leider nicht, wie geplant besuchen, da sie 3 Tage vor unserer Ankunft in Paris wegen Renovierung geschlossen worden war. Die Katakomben wurden uns allerdings als sehr heisser Tipp für einen Besuch nahegelegt. Daher werden wir die sicher auch bei unserem Besuch im Frühjahr begehen. Allein schon wegen den 6 Millionen Totenschädeln 😉

Rauf auf den Eiffelturm


Nachdem wir den Aufstieg auf den Eiffelturm am vorherigen Tag verschoben hatten, wars also am zweiten Tag soweit. Als wir die Schlange vor den Pfeilern sahen, war die Entscheidung, den Aufstieg zu Fuss zu wagen, umso schneller gefallen.

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Es ist allerdings schon sehr faszinierend mit welchem Schuhwerk so manche(r) die knapp 670 Stufen bis zur zweiten Plattform raufsteigt. Oben hatten wir dann ziemlich gutes Wetter und somit auch einen tollen Ausblick und konnten somit auch die Auswüchse der „Stadt der Liebe“ entdecken (zweites Bild von rechts). Angesichts der wieder sehr langen Schlange entschieden wir uns, nicht zur dritten Plattform hoch zufahren, zumal wir von unserem Insider wussten, dass man nicht mehr oder weiter sondern nur alles kleiner sieht.

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Sacré Coeur


Nach dem Abstieg, wieder per pedes, machten wir uns dann wieder vom Trocadero aus auf, in Richtung Sacre Coeur bzw. in zuerst einmal ins Viertel Montmartre um etwas zu essen. Einiges Suchen später fanden wir dann auch eine klitzkleine Pizzeria in einer Seitenstrasse, die im Gegensatz zum Saint Germain am Vortag auch was von Gastfreundschaft verstanden. Entgegen der französischen Gewohnheit gab ich dann auch einen Euro Trinkgeld, was das Betreiberpäarchen sehr freute und ob der Ungewöhnlichkeit auch wunderte 😉
Einige hundert Meter und Menschenmassen später hatten wir uns dann zur Sacre Coeur vorgekämpft. Schon ein beeindruckendes Bauwerk, ohne Frage. für mich allerdings nur von außen. Innen wirkte sie irgendwie durchschnittlich

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Moulin Rouge


Mehr aus Zufall als geplant, machten wir dann noch einen Abstecher beim Moulin Rouge, welches, wie zu erwarten, weniger imposant wirkt, wenn man direkt davor steht. Wir wurden in der Nähe der Sacre Coeur gefragt ob wir wüssten wo in der Nähe das Moulin Rouge sei. Da wir nicht wussten, dass es in der Nähe ist, konnten wir nicht helfen. Als Mann musste ich mir das dann schon ansehen 😉

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Oper


Nach dem Moulin Rouge fiel wieder der entscheidende Satz und wir marschierten Richtung Oper, mein Zugeständnis fürs Moulin Rouge 😉 Vor der Oper spielte grade eine Blaskapelle.

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Hôtel de Ville & Notre Dame


Was im deutschen das Rathaus, ist im französischen das Hôtel de Ville weiss die Wikipedia zu berichten. Und da man sich ja informieren will, wie der amtierende Regierende in Paris residiert gingen wir am Hôtel de Ville vorbei um zur Notre-Dame zu kommen. Auf der Brücke zur Île de la Cité konnten wir dann auch noch tolle Bilder der Seine bei Nacht und einer Strasse entlang der Seine machen.

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Im Gegensatz zur Sacré Coeur war Notre-Dame auch von innen sehr beeindruckend und passend zu unserem Besuch war noch eine Messe im Gange. Vor der Notre-Dame liegt, mir vorher unbekannt, auch der „Mittelpunkt Frankreichs“.

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Champs-Élysée bei Nacht


Nach dem Essen fuhren wir noch mit der vollautomatischen Linie der Metro erneut zum Champs-Élysée. Zum einen wollte ich den Boulevard gerne noch bei Beleuchtung sehen zum anderen interessierte mich noch der Anblick der Pyramiden des Louvre.

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Falls es jemanden interessiert: In der Summe sind wir in den 3 Tagen über 32 km gelaufen. Hier noch zwei Screenshots der Strecken aus Google Earth. Wer will kann auch noch die kml/kmz Daten der Strecken für Google Earth haben 😉

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Damit war unser Kurzurlaub in Paris allerdings schon vorbei. Allerdings habe ich in so kurzer Zeit lange nicht mehr so viel gesehen oder belaufen. Hat sich also sehr gelohnt 🙂


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Bulgarien Urlaub Juli 2007

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Anreise

Viel zu früh, um 5 Uhr morgens klingelte der Wecker, um uns rauszuschmeißen. Nach letztem hektischem Sachen in den Koffer schmeißen, holte uns Susannes Vater eine Stunde später ab, um uns nach Straßburg zum Flughafen zufahren.
Mit unseren beschränkten Französischkenntnissen, war die Orientierung am Flughafen schwierig. Bis wir rausfanden wo unser Check-In Schalter war, bzw. dass er noch gar nicht offen war, verging einige Zeit. Wir vertrieben uns die Zeit mit Lästern und bangem Hoffen, dass die Männergruppe, die quer durch die Halle einen Mini-Football warfen, nicht ebenfalls nach Bulgarien wolle. Leider wurden wir enttäuscht.
Bezeichnend für die Fluglinie war die freie Platzwahl. Natürlich setzten sich unsere neuen Freunde genau neben uns und fingen prompt mit Bier trinken an.
Um uns die Flugzeit zu verlängern, flog der Kapitän noch nach Metz, wo weitere Fluggäste eingeladen wurden.

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Für uns hieß das, Sachen packen und aussteigen. Wieder waren wir, ob unserer Sprachmängel, irritiert was die Flugbegleiter von uns wollen, da es keinerlei nicht-französische Auskünfte gab.

Hotel Neptun

In Bulgarien angekommen, wurden wir vom Reiseveranstalter zu unserem Hotel gebracht.
Zu unserer persönlichen Freude wuden wir von unseren Flugfreunden unterhalten: „Guckt mal, hier kommt jetzt erst ‚Godzilla‘ im Kino!“. Dabei sei bemerkt, das es sich lediglich um eine gleichnamige Kneipe in Varna handelt, die einen Godzilla als Figur und um den Eingang hatte.

In Sveti Konstantin i Elena angekommen, fuhr der Bus, für uns unverständlich, einen steilen Berg hoch, als es für uns plötzlich „aussteigen“ hieß. Freundlichst wünschten uns die 9 Freunde „Viel Spaß!“ und endlich waren wir alleine.
Später am Tag machten wir uns mit Sveti Konstantin vertraut, welches sich als „übersichtlich“ herausstellte. Zudem war der Weg „ins Dorf“ nicht sonderlich einladend. Unter anderem vorbei an Mülltonnen und Baustellen, sowie über eine zwei bis vierspurige (je nachdem zu welcher Tageszeit und Lust/Laune der Autofahrer) Schnellstrasse.

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Am Abend aßen wir im hoteleigenen Restaurant. Für angenehme, lautstarke Unterhaltung sorgte die Hochzeit, die im Restaurant gefeiert wurde. So verzogen wir uns auf die Terasse. Scheinbar waren Köche wie Kellner mit der Menge an Gästen überfordert, denn das Fleisch und auch das restliche Menü ließen zu wünschen übrig. So war das Fleisch roh oder schwarz verbrannt. Lecker hingegen waren die „Hähnchengebellbisse“. Das Hotel versuchte wohl den englischen Begriff Hähnchennuggets wörtlich zu übersetzen. Dabei nahmen sie dann das zwar gültige, aber ziemlich ungebräuchliche Wort „Gabelbisse“ zu Hilfe.

Heisse Quellen

Am Sonntag legten wir unseren ersten Strandtag ein. Am Strand gab es dann auch eine der Besonderheiten des Goldstrands: die heissen Quellen. An unserem Abschnitt des Strandes fand sich diese in Form eines Kanalrohrs. Das Wasser im Bereich unter dem Rohr war zwischen heiss und lauwarm, je nachdem wie nah man dem Meer war.

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Schiffrestaurant

Nach der Katastrophe vom ersten Tag, vertrauten wir unsere Gaumen und Mägen nicht mehr dem Hotelrestaurant an, sondern aßen in einem der besseren Restaurants des Dorfes, angesiedelt in einem Schiff.

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Als wir gegen 9 ins Hotel zurückkamen, wurden wir freundlich gebeten, uns, das nächste Mal, sollten wir nicht im Hotel essen wollen, bitte abzumelden, da die Kellner auf uns gewartet hätten. Es sei bemerkt, Dinner gibt es von 18.30 bis 20 Uhr.
Die nächsten 2 Tage verbrachten wir lesend am Pool bzw. am Strand.

Für Mittwoch hatten wir uns das Touristenprogramm vorgenommen. Mit dem Bus, für den es keinen (für uns ersichtlichen) geregelten Fahrplan gab, fuhren wir nach Varna. Wir entschieden uns, an einer Haltestelle auszusteigen, die uns dem Zentrum nahe schien.

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Nach einigen Minuten orientieren, hatten wir einen groben Plan, wo wir hinwollten. Zunächst hielten wir uns Richtung Meer. Unsere Zimmernachbarn hatten uns einen Restauranttipp gegeben, den wir ausprobieren wollten. Preisverdächtig war das Essen nicht, der Ausblick und die Gespräche um uns rum, die lautstark geführt wurden, waren interessanter.
Nach dem Essen bummelten wir zurück ins Zentrum, wo nach einigem Suchen den Uhrenturm unweit der Oper fanden, schauten uns die gegenüber befindliche Kathetrale Maria Himmelfahrt an und liefen dann zurück Richtung Meer.

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Im Anschluss an das nüchtere Stadtzentrum, welches zum Zeitpunkt unseres Besuches sehr mit Baustellen übersäht war, entschieden wir uns der Ruine in Varna einen Besuch abzustatten.
Einige Kilometer später wurden wir sogar fündig. Allerdings ziemlich schwer zu finden.
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Vom Laufen müde suchten wir eine Haltestelle, tatsächlich fanden wir auch eine, in dem wir uns nicht an die Wege hielten. Mit Hilfe seines Handys, erklärte uns ein junger Mann, wann der nächste Bus kommen würde.

Die Schwarzmeerküste Bulgarien ist als der neue Ballermann verschrien. So fuhren wir am nächsten Tag im Regen nach Goldstrand, dort gäbe es unheimlich viele Stände mit Souvenirs, Klamotten und sonstigem Ramsch. Zumindest waren unsere Nachbarn beeindruckt von der Vielfalt.

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Wer türkische Bazare kennt, weiß, dass das nur ein kleiner Teil des Sortiments ist.
Uns beeindruckte eher die Sprachkenntnisse der Taxifahrer, die uns zu unserem Hotel zurück fahren wollten. Nach dem wir unsere Nationalität verleugnet, und uns weder der englischen noch der französischen Sprache mächtig zeigten, versuchte der Herr sein Glück auf Spanisch, Türkisch und Russisch. Leider hatte er wieder kein Glück und wir fuhren im „gefährlichen“ Bus zurück.
Für die Fahrt mit einem Bus, muss nicht, wie wir es kennen, vorher ein Ticket gelöst werden, sondern, es kommt der Schaffner/in zu einem und diesem darf man dann versuchen deutlich zu machen, bis wohin man fahren möchte. Der Strecke zu Grunde wird dann der Ticketpreis berechnet.

Für unseren letzten Tag hatten wir einen Erholungstag von dem ganzen Sightseeing-Stress gepant. Wir verbrachten ihn größtenteils am Strand, in dem verzweifelten Versuch doch noch zu etwas Urlaubsbräune zu gelangen. Vergeblich.
An diesem Nachmittag waren wir sehr mutig. Zum Nachtisch, unseres Mittagessens, gab es „Frittiertes Eis“. Die letzten Tage hatten wir stets gerätselt, was sich dahinter verbergen könnte. Vorsichtshalber bestellten wir nur eine Kugel. Der Aufbau dieser Kugel: der Kern bestand aus Vanilleeis, darum kam eine Schicht Schokoladen-Biskuit-Teig. Ummantelt wurde das Ganze von einer Honig-Nuss-Mischung. Das Endergebnis wurde dann ausgebacken.

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Zurück im Hotel packten wir und gönnten uns ein letztes wohlschmeckendes Abendessen, wie immer mit Pilzsuppe. Die Hotelleitung ließ uns noch ein Verpflegungspacket zukommen.

Zu einer erneut unmenschlichen Zeit, gegen 3 Uhr, wurden wir am Hotel abgeholt. Wieder kamen wir ins Vergnügen mit der Partygruppe vom Hinflug zusammen zu reisen. Da die Jungs im Urlaub aber wohl eher nicht entspannt hatten, war der Rückflug äusserst ruhig und für sie eher verschlafen.

Im Rückblick war der Urlaub in gewisser Form ein Abenteuerurlaub und Sveti Konstantin ist definitiv ein Ort an dem eher der ältere Teil der Gesellschaft Urlaub macht. Dazu kommt auch, dass die Region eher zu den preislich günstigeren Gegenden zählt.
Abraten würde ich aber trotzdem niemandem vom Goldstrand. Man sollte nur wissen, was einen erwartet, damit man nicht enttäuscht wird.
Da wir viele Dinge aber nicht so eng sehen, war es ein durchaus erholsamer Urlaub, auch wenn wir beim nächsten mal lieber wieder etwas neues (vielleicht auch wieder abenteuerliches 😉 ) kennenlernen wollen 😉

Weitere Bilder gibts natürlich auch noch 🙂


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