tweetdigest: Essensrhythmus

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  • Genau ein kurzes ~500m langes Stück Straße auf dem Weg zur Arbeit ist jedes Mal nahe an vereist,wenns kalt wird #gna #
  • Äh #wtf ein Retweet-Bot für #kalt? Gibts hier eigentlich noch was, was es nicht gibt? #gna #
  • Mein Urlaub hat meinen Essensrhythmus etwas durcheinander gebracht.Wieso merke ich sonst erst jetzt,dass ich noch nicht frühstückte #
  • Jetzt erstmal lecker Teechen mit Brezelchen zum Frühstückchen #wölckchen #geschädigt #

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tweetdigest: Arbeitstag nach Hochzeitsurlaub

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  • Kein mitleidender Blick mehr für die Mitmenschen auf der Straße.Selbst wieder im Alltag angekommen.Erster Arbeitstag nach #Hochzeit #Urlaub #
  • Perfekte Methode für warmen Kaffee, vergesst USB-Kaffeewärmer und stellt die Tasse einfach direkt an den Lüfterausgang des Rechners… #
  • @pepilog sagen das nicht viele, wenn sie nicht selbst auf den Stuhl sitzen 😉 #wwm in reply to pepilog #

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tweetdigest: Frisch verheiratet

von   Keine Kommentare
  • Frisch verheiratet und die ersten beiden ruhigen Tage hinter uns #hochzeit #

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Langes Wochenende am 2009-05-10

von   Keine Kommentare
  • Auswärtswochenenden kommen mir ja immer wesentlich länger vor als daheim. Letzte Nacht mit ~5h Schlaf waren aber zu wenig #müde #urlaub #

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Türkei Urlaub in Fethiye

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Wie einige von euch wissen, haben wir unseren Urlaub dieses Jahr in der Türkei verbracht. Neun Tage Spiel, Spaß, Spannung. Wie immer haben wir relativ kurzfristig im Internet nach einem Ziel für uns gesucht. Fündig wurden wir bei Opodo, die die Reise für 7 und 9 Tage anboten. Da der Preis sich nur minimalst unterschied buchten wir natürlich den längeren Urlaub 😉

Anreise

Los ging es am Samstag den 7. Juni. Im Gegensatz zu unserer Bulgarienreise hatten wir diesmal humane Reisezeiten. So standen wir gegen 8 Uhr auf, packten und wurden dann von unserem privaten Flughafen-Fahrdienst nach Stuttgart gebracht. Da wir nicht 2 Stunden wir erwünscht, sondern 2 1/2 Stunden früher da waren, war das Einchecken eine Sache von 3 Minuten. Auf Grund der Tatsache, dass ein gewisser Herr ungeduldig war, mussten wir unsere Zeit mit Essen tot schlagen. Als wir am Gate warteten und uns auch schon langsam fertig machen durften riefen 2 Flughafenangestellte immer nervöser eine Dame aus. Lange Zeit kam niemand, bis dann ein kleiner Aufruhr entstand und ein Brautpaar, die Braut noch im weißen Kleid, auf sich aufmerksam machte. Beide durften selbstverständlich an allen vorbei ins Flugzeug einsteigen. Der Flug an sich war unspektakulär, erst an der Passkontrolle wurde es wieder interessant, denn kaum hatten die Angestellten die weiße Dame erblickt wurde das Paar persönlich durch die Passkontrolle geleitet. Da stellt sich doch die Frage, ob man, bzw. die Begleitung, nicht immer in einem weißen Kleid verreisen sollte. Könnte nur etwas unbequem auf einem Transatlantikflug werden.

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Nachdem wir unseren Koffer hatten, suchten wir unseren Anbieter, der uns zu unserem Hotel bringen sollte. Dumm nur, dass unser Fahrer unser Hotell erst beim zweiten Versuch fand. Ist ja auch ganz schön schwer 2 Hotels mit den Namen „Turquaz Garden“ in Ciftlik und „Turqoise“ in Ölüdeniz auseinander zu halten, wenn man nur den Namen und den Ort auf seiner Liste stehen hat!
Beim Aussteigen fragen wir noch „ist das Turquaz Garden?“ „jaja“ – na klar! Warum findet uns dann der Rezeptionist nicht in den Reservierungen? Nach nur einer halben Stunde warten, kam der gleiche (!) Fahrer und brachte uns, nachdem wir ihm vorsichtshalber die Adresse unter die Nase gehalten haben, zum richtigen Hotel. Hiermal einen Dank an den Rezeptionisten, der uns erklärte, wir wären nicht die ersten fehlgeleiteten Urlauber und das Unternehmen kontaktiuerte, damit wir wieder abgeholt werden. Ausdrückliches Bedauern fühlen wir für unseren Fahrer, der das EM-Türkei-Spiel leider nicht schauen konnte. Vielleicht beim nächsten Mal die Adresse vorher lesen, dann klappt das auch mit dem EM-Titel für die Türkei! Ich glaube ganz fest daran! Um halb 11 waren wir dann endlich im Hotel angekommen. Freundlicherweise erhielten wir an diesem ersten Abend Essensbringdienst an den Tisch trotz der späten Zeit.

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Erster Tag: Orientierung

Am Sonntag schliefen wir erst mal aus, um uns von den Strapazen der Anreise zu erholen. Wir verschafften uns einen Überblick über den Kiesstrand, kletterten auf einen Berg und probierten ein neues Spielzeug, eine Kamera, aus.

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Zurück im Hotel warteten wir am Pool auf unseren Reiseleiter, der uns überteuerte Touren aufschwätzen wollte. Wir trafen eine nette junge Frau, mit der wir uns auf Anhieb gut verstanden und vereinbarten, dass wir die kommende Woche ab und zu gemeinsasame Unternehmungen machen könnten.

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Wir liefen am Abend noch in den benachbarten Ort, ca. 5-8 km entfernt, und holten uns Vergeichsangebote für Tagestouren ein. An diesem Abend kamen wir nict pünklich um 20 Uhr zum Essen, erst gegen halb 9 waren wir zurückgekehrt. Sehr zum Leidwesen zweier Personen, die in dieser Woche nie gekannten Futterneid entwickelten.

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Anreise und Orientierung Gallerie

Zweiter Tag: Fethiye

Der Montag war unser letzter „ruhige und freie“ Tag, wie wir bald feststellen sollten. Nach einem Vormittag am Stand, wo wir versuchten mittels einem empfolenen „Kokos-Öl“ braun zu werden. Angeblich soll das Öl in Verbindung mit Salzwasser die Haut schneller bräunen. Hat bei uns beiden leider nicht geholfen. Wir hatten Halbpension, so mussten wir uns fürs Mittagessen immer was ausdenken. In der Türkei gibt es das beste Weißbrot, leider nur das, aber als Mittagessen einfach perfekt.

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Am späten Nachmittag fuhren wir nach Fethiye rein, wo ein bestimmter Herr uns durch die komplette Stadt zerrte um ein Touristikbüro zu finden, und eine Straßenkarte von Fethiye zu bekommen. Die Menschen die wir fragten, waren hilfsbereit, wussten aber auch nicht wo wir das Gewünschte finden könnten. So liefen wir in der prallen Sonne von der Post zu einem Autoverleihservice, um dann einen Polizisten fragen: „das Touristikbüro ist die Straße da entlang.“ Leider konnte er uns nicht sagen wie lange wir da laufen müssen. Wir haben es rausgefunden. Schlussendlich waren alle glücklich.

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Da wir nun eine Karte hatten spielten wir auch gleich Touristen und schauten eine Fliegerstatue, ein Antikes Theater und die Felsengräber an. Die Gräber zwar nur von außen, aber beeindruckend sind sie schon. Die Lykier lebten ca 500 vor Chr. Ihre Könige begruben sie nicht unter der Erde, sondern schlugen Gräber in den Fels. Eine zufällig getroffene Reiseführerin erzählte, dass die Gräber mit Schwingtüren verlossen wurden.

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Der Rückweg zum Hotel stellte sich schwierig heraus, da keiner von uns genau wusste, wo wir genau hinmussten. So fuhren wir nach Calis, nahmen die Gelegenheit wahr, buchten 2 Touren und liefen dann zum Hotel zurück. Inzwischen war eine 50-köpfige Jugendgruppe angereist, was den Futterneid nicht verbesserte..! 😉

Fethiye Gallerie

Dritter Tag: Kayaköy, das verlassene Dorf

Am Dienstag blieben wir wieder unter uns. Nach einem entspannten Vormittag am Pool brachen wir am Nachmittag auf, unsere Geschichtskenntnisse zu verbessern. Wir fuhren mit dem Dolmus nach Fethiye rein, leisteten uns zwei gräßliche Sonnenhüte, suchten dann einen Bus, der uns nach Kayaköy bringen sollte. Erstaunlicherweise gibt es Fahrpläne an die sich die Fahrer sogar halten!

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Kayaköy ist ein altes griechisches Dorf namens Levissi, aus dem im Zuge der ethnischen Umsiedlung 1922/23, die dort lebenden Griechen vertrieben wurden. Das Dorf liegt seitdem brach. Heute ist Levissi ein Musuem und wird vor dem weiteren Verfall geschützt. Es ist beeindruckend und erschütternd diese Masse an Häusern, die zum Schluß 20000 Einwohnern Schutz boten, verfallen zu sehen.

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Beängstigend der Gedanke alleine in circa 3500 Ruinen rumzuklettern und lediglich mit 3 Engländern aus Norfork da zu sein.
Auf der Rückfahrt wurde die Menschheit Zeuge, dass auch der männliche Orientierungssinn ab und an versagt und stattdessen der weibliche Recht behält! 😛

Kayaköy Gallerie

Vierter Tag: Sakklikent, die Felsenschlucht

Mittwoch stand wandern und klettern auf dem Programm. Zu dritt fuhren wir nach Saklikent. Saklikent ist eine rund 18 km lange Schlucht, die darauf wartet von verrückten Touristen bewandert zu werden. Die ersten 300 Meter wird man über eine Stiege zu einem kleinen Restaurant geführt, von wo aus man durch ein eisigen, knapp hüfthohen Wasserstrudel waten darf um in den interessanten Teil der Schlucht zu gelangen.

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Kenner der Schlucht raten einem seine Schuhe gegen Plastiklatschen auszutauschen. Wir Frauen haben dies auch getan. Der männliche Teil unserer Gruppe musste seine Männlichkeit unter Beweis stellen, in dem er die Schlucht barfuß bekletterte. Am Anfang geht es durch ein Flachesflussbett, nach circa einem Kilometer kommen die ersten Wasserfällchen, die man hochklettern darf.

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Wir sind etwa 3 Kilomenter in die Schlucht reingelaufen, bis wir an einem Schulterhohem Wasserfall entgültig kapitulierten. Unsere Hosen waren komplett durchnäßt. Heilfroh die Schwimmkleidung unter die normale Kleidung angezogen zu haben, zogen wir bald die Hose aus und so störte es denn auch nicht mehr, immer tiefer reinzuwaten. Spaßfaktor, wenn man geeignetes Schuhwerk hat :P, volle 10 Punkte!

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Auf dem Rückweg ließen wir uns von einem Fahrer einwickeln, der seinen Bus als „Express-Bus“ betitelte. Leider war das einzige Expressige an dem Bus, dass der Fahrer schneller fuhr, um dann heftig abzubremsen um einen Gast aufzusammeln und weiter zurasen.
In Fethiye angekommen aßen wir einen leckeren, echten, türkischen Döner.

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Am Abend spielten wir seit langem mal wieder Billiard. Zusammen mit einem sehr netten türkischem Sportstudenten spielten wir ein Tischtennisdoppelt. Die internationale Gruppe besiegte die deutschen Kasper. (Der Sportstudent gehörte zu der türkischen Gruppe, die den Futterneid ausgelöst hatte. Der Aufpasser hatte seine Tochter mitgebracht, die unbedingt mit Yahya und uns mitspielen wollte, aber keinen Ball über das Netz brachte. Es entwickelte sich eine Schlacht, die sehr lustig anzusehen sein musste und sehr lautstark war.)

Sakklikent Gallerie

Fünfter Tag: Ölüdeniz und Paragliding

Der Donnerstag sollte sich von einer Enttäuschung zu einem großartigen Tag entwickeln.
Von Gästen des Hotels bekamen wir den Tipp von Calis aus, das Wassertaxi nach Fethiye zu nehmen. War auch ganz nett, über die Bucht zu fahren. Nachteil dabei: Wir mussten eine halbe/dreiviertel Stunde nach Calis laufen. Ebenfalls ein Tipp war die Blaue Lagunge in Ölüdeniz. Die meist fotografierte Bucht der Türkei.

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Zugegeben, von oben sah sie auch wunderschön aus. Trotzdem war es eine Enttäuschung. Der Strand war genauso kiesig wie fast überall in der Türkei, ins Wasser ging es über Steinplatten, die voller Algen waren, so dass man höllisch aufpassen musste, nicht auszurutschen. Das Wasser hatte eine angenheme Temperatur, unterbrochen von eisigen Strömungen. Es gibt noch einen zweiten Strand, der aber so flach ist, dass nicht schwimmen kann. Dazu kommt noch, dass man für all dies Eintritt zahlen muss und natürlich auch die Liegen extra kosten.

Nach einer Stunde gingen wir wieder. Völlig Desillusioniert. Auf dem eg raus, fiel uns ein Schild „Parasailing“ auf. Klang interessant – da wir aber darauf bauten, dass außerhalb der wir-lassen-uns-alles-bezahlen-Zone es etwas billiger sei, ignorierten wir es. Draußen fanden wir auch einen Anbieter der „Paragliding“ anbot. Das klang noch besser. Nach zähen Verhandlungen, wir drückten den Preis um ca. 30% nahmen wir das wahrscheinlich immernoch überteuerte Angebot an. Ein Argument dafür war, dass in den nächsten 20 Minuten die letzte Gruppe für diesen Tag starten sollte und zufälligerweise waren noch 2 Plätze für uns frei.

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In zwei Lastwagen ging es 1960 m den Berg hoch. Die Bergetappe dauerte 45 Minuten. Die Fahrbahn unbefestigt, einspurig (natürlich kam uns die Konkurrenz entgegen), die Autos rostig. Was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten – ausrangierte Schirme aus Deutschland werden an die Touristen-Flug-Anbieter weiterverkauft. Oben heil angekommen wurden wir unserem jeweiligen Flugpartner zugeteilt. Beide Piloten sprachen Deutsch, was uns sehr entgegen kam.

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Die Vorbereitungen werden gründlich ausgeführt. Der Schirm wird auf dem Hang ausgebreitet, die Flieger verschnürt, die letzten Anweisungen gegeben und dann geht es los. Wichtig ist es, dass man beim Anlaufnehmen auch weiterrennt wenn man schon in der Luft ist, da, wie bei Andi geschehen, es sein kann, dass der Wind dreht und man wieder abstürzt und dann ist es angenehmer man landet nicht auf dem Hintern sondern fängt den Schwung ab. Der Absprung erfolgt von einem Hang auf 1960 Metern Höhe, in der Luft geht es aber durchaus noch mal 40 Meter höher.

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Die Springer haben in der Regel eine Einheitstour, um den Berg rum, Richtung Fethiye dann über die Bucht und landen. Andis Pilot hat seine eigene in Richtung seines Hauses, weg von Fethiye. Das interessante an dieser Route, man fliegt über Pools in denen man nach Leuten Ausschau halten kann. Bei 4-5 Sprüngen am Tag und 3000 Sprüngen bisher lassen sich da bestimmt auch Gewohnheiten bei den Leuten feststellen.

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Der Flug dauert eine halbe Stunde, bevor man fast Punkt genau auf der Promenade vor der Agentur landet. Auch bei der Landung gilt, bereits in der Luft anfangen zu laufen um den Schwung abzufangen.
Wenn man die Möglichkeit hat Paragliding zu testen, sollte man das unbedingt wahrnehmen. Das Paragliding über Ölüdeniz soll zudem auch zu den schönsten Flecken auf der Erde zählen. Ebenfalls 10 Punkte!
Nach der Rückkehr ins Hotel schwammen wir noch eine Runde. Auch an diesem Abend rundeten wir den Tag mit einem Tischtennisspiel ab.

Ölüdeniz Paragliding Gallerie

Sechster Tag: Pamukkale

Auf den Freitag hatten wir unseren programmmäßigen härtesten Tag gelegt: Ein Besuch von Pamukkale, zu deutsch: die Baumwollfestung.

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So früh wie schon lange nicht mehr standen wir auf, damit wir um 6.30 abgeholt werden konnten. Um 8 Uhr bekamen wir ein Frühstück serviert und um 11 Uhr hatten wir die 230km von Fethiye hinter uns gebracht und waren wir angekommen.

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Die Kalkablagerungen die bei der Verdunstung des sehr kalkhaltigen Wassers zurückbleiben formen seit Jahrtausenden die Terrassen. Nachdem die Hotels, die das Wasser oberhalb der Touristenattraktion abzapften, abgerissen wurden, wird die ursprüngliche Form derzeit langsam wieder hergestellt. Man rechnet noch einige Jahre, bis Pamukkale wieder im ursprünglichen Zustand ist.
Neben einem großen Areal, dass nicht betreten werden darf, wurden in den letzten Jahren künstliche Becken angelegt, in denen die Touristen baden oder laufen können.

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Oberhalb der Terassen liegt die antike Stadt Hierapolis. Zu bestaunen gibt es hier ein Theater aus der Zeit Hadrians, das Nymphaeum, verschiedene Tempelbauten.
Gerne wird auch eine Zwei-Tagestour angeboten, die noch Ephesus mit einschließt. Kritisch ist hierbei, dass man keine wirkliche Zeit hat, sich die Sehenswürdigkeiten auch anzuschauen. Bei unserer Tagestour hatten wir drei Stunden um Hierapolis und Pamukkale zu besichtigen. Viele der Mitreisenden entschieden sich noch im Antique Pool zu baden (siehe Foto des Pools), in dem schon Kleopatra ihre Schönheinerhalten haben soll, aber zum einen ist es ziemlich teuer (ich meine es waren 10 Euro pro Person) und zum anderen will man die Zeit eher nutzen, um das alte Theater und natürlich Pamukkale zu besuchen. Auf dem Rückweg wurden wir nach dem Mittagessen zu einer Onyxmarmor-Fabrik geleitet, bei der wir die Stadien der Verarbeitung demonstriert bekamen. Pamukkale ist jedenfalls ein Muss, wenn man sich nur annähernd in der Nähe befindet!

Pamukkale Gallerie

Siebter Tag: Dalyan Unsichtbare Schildkröten

Unsere zweite geleitete Unternehmung war die „Dalyan-Schildkröten-Tour“. Mit dem Boot ging es zunächst zu einer kleinen Insel mit einem Schlammbad. Sobald man den Schwefelgeruch nicht mehr wahrnimmt und man den Ekel vor der braunen Brühe überwunden hat, macht es Spaß. Im Grunde ist es eine große Sauerei für Erwachsene.

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Hinterher geht es ins Meer um den Schlamm abzuwaschen. Den Abschluß bildet ein Bad in einer heißen Sulfat-Quelle. Geht man nach dem Reiseleiter sieht man nach dieser Aktion zehn Jahre jünger aus.

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Nachdem wir alle wieder trocken waren fuhren wir weiter Richtung Dalyan. Vom Schiff aus durften wir die dortigen Felsengräber bestaunen. Nach wenigen Minuten brachen wir zur „Turtlebay“ (Schildkrötenbucht) auf. Das Gebiet wird von der Unechten Karettschildkröte zum Laichen genutzt. Das Hauptverkaufsargument der Agenturen ist das Versprechen viele Schildkröten zu sehen. Um dieses zu halten wurde eine Schildkröte gefangen und wieder freigelassen. Bei 30 Personen auf einem Boot hatten wir in der dritten Reihe natürlich einen grandiosen Blick auf sie. Am Strand hatten wir ca. zwei Stunden Aufenthalt, in welchen wir aber keine weiteren Schildkröten entdeckten. Soviel zu Versprechungen der Reiseleitung.

Auf Grund mangelnder Zeit blieben uns einige Touren verwehrt. Unter anderem der Besuch der Schmetterlingsschlucht, eine 12-Insel-Tour oder ein Abstecher nach Griechenland auf die Insel Rhodos. Vor allem ein Besuch der Schmetterlingsschlucht wurde uns von vielen nahegelegt und soll beeindruckend sein.

Dalyan und unsichtbare Schildkröten Gallerie

Letzter Tag und Abreise

Am letzten vollständigen Tag gönnten wir uns nochmal einen entspannten Tag, da wir einen Besuch der Schmetterlingsschlucht zeitlich leider nicht ermöglichen konnten.

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Gleichzeitig war der Tag aber auch gut, um nach dem Erleben der Tage zuvor noch ein wenig Ruhe mit zurück in den Alltag zu nehmen. Fethiye und alles drum rum hat jedenfalls sehr viel Spaß gemacht und es war ein traumhafter Urlaub zum Abtauchen 🙂

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Wissenswertes über die Türkei und Fethiye:

  • 97% der Türkei liegen auf dem asiatischen Kontinent, nur 3% des Landes liegen in Europa. Aber wenn es um Sport, Musik oder die EU geht, sind die Türken zu 100% Europäer.
  • Die Türken haben keine Probleme mit ihren Nachbarn. Lediglich die Nachbarn haben Probleme mit den Türken. Zu bemerken ist das beim Eurovision Songcontest. Die Türken 12vergeben Punkte an die Griechen, Zyprioten und Armenier. Aber diese würden 0 Punkte an die Türken geben. Die Probleme sind bei der jüngeren Generation nicht mehr so aktuell. Der Konflikt besteht eher zwischen den Politikern und der älteren Generation.
  • Die Hauptstadt Ankara wurde von Mustafa Kemal Atatürk gewählt, da sie in der Mitte des Landes liegt und für jeden gut zu erreichen ist.
  • Mustafa Kemal war der erste Präsident der Türkischen Republik nach dem ersten Weltkrieg. Er schaffte das Sultanat ab und verwandelte die Türkei in einen laizistischen Staat.
  • Atatürk, der Vater der Türken, war Grieche.
  • Während er regierte, senkte er den Analphabetenanteil der Bevölkerung von ca. 95% auf 35%. Mustafa Kemal Atatürk wird heute immer noch verehrt. In jedem Klassenzimmer hängt sein Bild.
  • Der Islam ist die Hauptreligion in der Türkei. Es wird fünfmal am Tag gebetet. Bei Sonnenaufgang, gegen 5 Uhr, mittags um 12 Uhr, nachmittags gegen 15 Uhr, abends um 18 Uhr und nach Sonnenuntergang um 22 Uhr. Gebetet wird, wo man gerade ist, nur die Männer müssen Freitags zum Mittagsgebet in die Moschee. Da in den Dörfern oft keine ist, oder nur schwer zu erreichen ist, gibt es kleine „Kapellen“ so genannte Mescit an den Straßen.
  • Die traditionelle Beschneidung der Jungen findet in den meisten Fällen direkt nach der Geburt statt. Trotzdem wird ein großes Fest gefeiert, wenn die Kinder fünf bis sechs Jahre alt sind.
  • In der Nähe von Pamukkale gibt es ein Dorf, in der leere Wasserflaschen auf die Hausdächer gestellt werden, als Zeichen, dass in diesem Haus eine heiratsfähige junge Frau lebt.
  • Der Tüz-Gölu (Salzsee) ist im Sommer der wichtigste Salzlieferant. Der höchste Berg ist der Ararat nahe der Grenze zu Armenien.
  • Istanbul, Antalya, Kusadasi und Izmir sind die wichtigsten Tourismusziele. Im Landesinneren ist es Kappadokien.

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