tweetdigest: Ubuntu auf Oneiric hochleveln

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  • Dann wollen wir doch mal das längst überfällige Ubuntu Update auf 11.10 Oneric machen. #

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Windows 7 NACH Ubuntu Installation

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Wer sich mit der Thematik “Windows neben Ubuntu Linux betreiben” schon Mal beschäftigt hat, dürfte wissen, dass das stressfreiste ist, zuerst Windows zu installieren und sich danach um Ubuntu zu kümmern. Nachdem wir uns im Dezember ein Netbook Samsung NC10 mit vorinstalliertem Windows 7 zugelegt hatten, war auch genau das mein Plan. Möglicherweise war es ein Bedienfehler oder vielleicht auch ein Bug im Installer von Ubuntu, jedenfalls war nach der Ubuntu Installation vom Windows nichts mehr vorzufinden. Die komplette Platte des Netbooks war plötzlich ein Ubuntu.

Da Windows 7 nach unserem Gefühl (oder einfach nur der Anzeige nach) eine wesentlich längere Laufzeit hatte als das nun installierte Ubuntu (11h zu 6h), wollten wir zumindest für die mobile Nutzung erneut ein Windows 7 installiert haben. Dem steht prinzipiell auch nichts im Wege. Einiger Stolpersteine auf dem Weg dahin gab es aber doch, daher dieser Eintrag.

1. Windows 7 ISO
Am einfachsten besorgt man sich die Kopie “seines” Windows von easytopias Linkliste Windows 7 ISO Direkt Download Links. Natürlich braucht man auch nach erfolgreichem Download des ISOs eine gültige Lizenz.

2. Festplatte einteilen
Parallel zum ISO Download – der kann bei > 2GB eine Weile dauern – bootet man am besten mit einer Ubuntu Live CD und started GParted. Damit kann man dann eine Partition für Windows freischaufeln (so 30GB, um Platz zu haben). Funktionierte bei mir mit einer EXT4 Partition problemlos. Dauerte aber auch eine Weile.

3. Bootfähigen USB-Stick mit Windows 7 erzeugen
An dieser Stelle befand sich dann auch der erste Fallstrick. Mit Unetbootin hatte ich beim ersten Versuch erfolgreich einen USB Stick erzeugt von dem das Windows Setup startete. Um, nach einem Rechner-Absturz, sicher zu stellen, dass der USB-Stick vollständig war, wollte ich den Prozess mit Unetbootin einfach nochmal wiederholen. Funktionierte aber nicht mehr. Ich bekam lediglich einen Stick mit “default” Bootoption die versuchte den ubnkern mit ubninit zu starten. Das kann mit einem Windows eher nicht so funktionieren, weil das eher für ein Linux gedacht ist. Nach einigem hin und her, half die Anpassung der sysconfig.cfg im root des USB-Sticks mit folgendem Schnipsel:

LABEL WinPE
MENU LABEL Windows 7 PE
KERNEL /BOOT/grub.exe
APPEND –config-file=”find –set-root /SOURCES/BOOT.WIM;chainloader /BOOTMGR”
TEXT HELP
ENDTEXT

Es wird also nichts anderes gemacht als das Wurzelverzeichnis anzugeben und bootmgr zu starten. Letzterer ist der Einstieg ins Windows 7 Setup.

4. Windows 7 Installation
Ich wägte mich schon auf der sicheren Seite, da endete die Windows 7 Installation mit einer nicht bootfähigen Festplatte. Die Installation erneut ausgeführt, wieder die Partition aus Schritt 2. gewählt. Diesmal zur Sicherheit aber formatiert. Und siehe da, Windows startete nach der Installation erfolgreich durch…

5. Windows 7 erneut installieren
In Schritt 1 sollte man darauf achten, das richtige ISO auszuwählen. So ist der Prozessor in unserem NC10 zwar 64bit tauglich, aber für die Hardware gibt es seitens Samsung keine 64bit Treiber, weil Microsoft die Verwendung von Windows 7 auf Netbooks auf 32bit einschränkt. Manchmal verstehe ich deren Denke einfach nicht.

6. Grub Bootloader installieren
Nach der erfolgreichen Installation von Windows, bootet man am einfachsten wieder mit der Ubuntu Live CD und führt ein

sudo grub-install

aus. Dadurch erhält man die Möglichkeit wieder in das Ubuntu zu booten was zu Beginn auf der Platte war und in welches man jetzt auch direkt wechselt.

7. Grub aktualisieren
In selbigem angekommen, reicht ein

sudo update-grub2

um sicherzustellen, dass sowohl Ubuntu als auch Windows korrekt aus Grub gestartet werden können. V.a. bei letzterem hatte ich zwei Einträge, von denen aber nur einer funktionierte.

Fazit
Es ist definitiv einfacher Ubuntu nach Windows zu installieren, wenn man davon ausgeht, dass es ein Bedienungsfehler von mir war, wie das Windows von Ubuntu überschrieben wurde. Andererseits ist auch die nachträgliche Installation von Windows kein Hexenwerk.


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tweetdigest: Windows 7 bessere Akkulaufzeit als Ubuntu

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  • Auf gehts in die letzt Arbeitswoche vor dem Urlaub :) #
  • Irgendwie denke ich die ganze Zeit es wäre noch vormittags. Was so ein ausgefallenes Mittagessen alles bewirken kann… #
  • Erster Test zeigt:Wieder-Installation von Win7 auf dem Netbook lohnte sich.Nun mal sehen ob die angezeigten 11h Laufzeit stimmen.Ubuntu:6h #

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tweetdigest: Lautsprecher Knattern als Rufnummer Anzeige

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  • So zumindest meine neue Sim und damit die alte saudische Nummer habe ich.Wobei mich SMS via T9 echt an alte Zeiten erinnern;) #
  • Das Knattern in den Lautsprechern/Kopfhörern,bevor das Handy klingelt wäre noch besser,wen man ihm die anrufende Nummer entnehmen könnte;) #
  • Erstmal Unity auf dem Netbook in Rente geschickt und gegen Xfce gewechselt.Und Unity soll Standard Oberfläche unter Ubuntu werden?!… #
  • Hat hier jemand Erfahrung mit Delta Airlines auf Langstrecken Flügen? Empfehlenswert oder lieber meiden? #

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Eye-Fi Server unter Linux

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Als wir im Dezember in Deutschland waren, habe ich mir unter anderem eine Eye-Fi SD-Karte als Weihnachtsgeschenk gewünscht. Bei der Eye-Fi Karte handelt es sich um eine normale SD-Speicherkarte, mit der die meisten Digitalkameras arbeiten, um Bilder zu speichern. Einzig besitzt die Karte die Fähigkeit mit Wlan zu funken. Das ermöglicht Bilder, die auf der Karte sind automatisch in bekannten Wlans auf einem definierten Speicherplatz abzulegen, ohne, dass man die Speicherkarte oder die Kamera mit dem Rechner verbinden muß.

16636-eyefi

Mal wieder gibt es einen Haken für Linux Benutzer. Herstellerseitig gibt es nur Windows und Mac Software, um eine Gegenstelle für die Eye-Fi Karte zu haben.
Aber natürlich hat es nicht lange gedauert, bis sich einige findige Entwickler an die Karte gemacht haben, um auch z.B. unter Ubuntu einen Server zu betreiben. Aktuell gibt es sogar 3 Varianten, um einen solchen Server aufzusetzen.

  • Rifec – Receive images from eyefi card (Perl)
  • EyeFiServer (Python)
  • eyefi-config – kein Server, aber Konfigurationstool (c++)

Wie man EyeFiServer und Rifec aufsetzt, ist in den jeweiligen Paketen gut erklärt und man muß aber zumindest einmalig die Windows/Mac Anwendung nutzen, um an den kartenspezifischen Upload-Key zu kommen.

Bei mir funktionierte der EyeFiServer in Python aber nicht zuverlässig. Die Rückmeldung, ob ein Transfer erfolgreich war, funktionierte nicht, so dass die Karte immer nur 2-3 Bilder immer wieder transferierte.
Rifec funktioniert soweit problemlos. Ich habe allerdings eine Anpassung vorgenommen, da das Skript die Bilder, die in .tar-Dateien übertragen werden, mittels Perl’s Archive::Tar auspackt. In der Folge gehen die Timestamps der Bilder verloren. Ich habe den Aufruf durch /bin/tar ersetzt, so dass der Timestampt erhalten bleibt.
Nach ein paar E-Mails mit dem Entwickler schlug dieser noch vor eine Timestamp-Funktion nach dem Entpacken durch Archive::Tar zu verwenden.

Falls jemand meine Anpassung haben möchte, kurz Bescheid sagen. Ist etwas hässlich, so dass ich das hier nicht direkt reinpacke ;)

Soviel zum Eye-Fi Server unter Linux. Bleibt nur das Problem, dass die Bilder kopiert und nicht “verschoben” werden. Heißt man hat die Bilder zwar direkt auf der Platte, aber gleichzeitig noch auf der Karte. Um nun nicht zu riskieren, dass beim unregelmäßigen Einstecken der Eye-Fi Karte in den Rechner Bilder löscht, die ggf. doch nicht erfolgreich übertragen wurden, schraube ich aktuell noch an einem Vergleichsskript, um die Bilder auf der Karte mit denen auf der Platte zu vergleichen. Unter Windows/Mac gibt es dafür die “endloser Speicher” Funktion, so dass die Karte automatisch erfolgreich übertragene Bilder löscht. Man kann nicht alles haben ;)


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