tweetdigest: 20 Jahre nach dem Wunder vom Wildpark

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Echtes Netz – Demo gegen Drosselkom und für Netzneutralität

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Zuletzt beteiligte ich mich im Januar 2012 mit einem Beitrag gegen ACTA und SOPA für eine vernünftige Netzpolitik.

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Leider hat sich seitdem nicht wirklich was Vernünftiges in diesem Bereich durch die unserige (in diesem Fall die deutsche gemeint) oder auch die internationale Politik entwickelt. Im Gegenteil, vor wenigen Tagen legte die Telekom ihre Pläne auf den Tisch sich offen gegen die Netzneutralität zu stellen. Kurz gesagt heißt Netzneutralität, jegliche Daten gleichberechtigt im Netz zu transportieren. Dagegen verstößt die Telekom, in dem sie ihre eigenen Dienste und die von Partnern nicht berechnet, wenn es um die Kontingente geht, welche in Zukunft für ihre sog. Flatrates gelten sollen. Es soll dann möglich werden durch einen Aufpreis kein Kontingent oder ein wesentliche größeres zu erhalten. Gleichzeitig können sich Partner wie erwähnt auch freikaufen. Die Telekom würde dabei entsprechend doppelt verdienen. Das alles widerspricht dem Gebot der Netzneutralität.

Die Vereine Digitale Gesellschaft und der D64 rufen daher auf für die Netzneutralität in einer Demo just vor der Hauptversammlung der Telekom morgen einzutreten.

Das obige Motiv und weitere die beispielhaft schildern, zu was der Schritt der Telekom führen kann stammen von Mathias Richel.

Wer zum Thema Netzneutralität mehr lesen will sollte sich echtesnetz.de ansehen.

Logischerweise bin ich nicht in der Lage in Köln auf die Straße zu gehen, aber gleichzeitig ist v.a. oben bebildertes Beispiel sehr praxisnah für uns, weswegen ich das Ganze, was für viele als hoch theoretische Gefahr aussieht, als ziemlich praxis- und alltagsrelevant empfinde.

via Nico und René.


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tweetdigest: Pink Saudi Halloween

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Der Abflug in greifbarer Nähe

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Am Freitag war mein Pass mit Visum in der Post.

Ich frage mich ja, ob ich eine “vemale Sau-Heinz” bin. ;) Was mir an dem Visum auch auffällt, ist, dass mein Geburtsname im Visum steht. Stellt sich mir die Frage, ob es das bekannte “Problem” ist, dass Frauen noch den Namen des Vaters im Namen haben sollten. Schließlich bin ich nur knapp um den wunderschönen Namen Susanne Wolfgang Scheible drumrum gekommen.

Am selben Tag wurde noch mein Flug für den 25. April gebucht.
In einer ersten Mail wurde ich zunächst gebeten meine Ausreise auf einer internen Seite der Telecom zu bestätigen. Natürlich hatte ich keinen Zugriff auf diese Seite. In der nächsten Mail das gleiche Spiel. In der dritten, vorerst letzten Mail von meiner Ansprechpartnerin der Detecon wurde ich gebeten, wegen der Katzen, noch in einem Call Center anzurufen. Dazu noch an anderer Stelle mehr. Also rief ich im Call Center an, zunächst dachte ich es wäre die Konzernsicherheit, doch es stellte sich als das Reisebüro der Telecom raus. Dort gab es diese Auskunft: “Nein, diesen Namen gibt es hier nicht.” Aha. Nachdem das Thema Katzen abgehandelt war, musste noch mein Flug geklärt werden. Denn die Konzernsicherheit hatte schließlich noch keine Freigabe für mich erteilt. Diesmal verbal wurde mir gesagt, dass sei ganz einfach. Am besten direkt aus dem Intranet auf die Seite und da dann…… Den Rest weiß ich nicht, denn die Erklärung wurde von mir mit dem Hinweis, dass ich zum ersten extern sei und zum zweiten gar nicht als Arbeitskraft, sondern als mitreisende Ehefrau reisen würde, abgewürgt. “Ach so, dann einen kleinen Moment bitte.” Diesen Satz durfte ich mir einige Male anhören. Genau wie “Ihre Verbindung wird gehalten! – Ihre Verbindung wird gehalten!”. Zwischdurch kam immer wieder die freundliche Stimme der Mitarbeiterin “Ich bin gleich wieder bei Ihnen.” Auch sehr schön war die Aussage: “Das ist jetzt alles grad etwas unschön hier.” Weiter wurde mir erklärt, dass begleitende Ehefrauen sehr selten wären. Woran das wohl liegt? ;)

Schlussendlich wurde ich gebeten, meinen Mann zu bitten eine Mail an die Konzernsicherheit zu schreiben und ihnen mitzuteilen, dass seine Frau mitreist. Damit diese wiederum eine Freigabe für mich in die Wege leiten können.

Heute morgen wurde ich nun auch vom Konzernlagezentrum angerufen. Ich solle eine Einverständniserklärung unterschreiben.

Sobald diese unterschrieben und wieder in Bonn ist, kann mein Flug bestätigt und die Tickets ausgestellt werden.

Somit steht nur noch eine ganze Menge Asche zwischen mir und Riad. Drückt die Daumen, dass bis Sonntag der Flugverkehr wieder halbwegs geregelt verläuft.

Update:
Die Konzernsicherheit hat mir die Freigabe erteilt. Oder auch: “gegen einen Aufenthalt in Riyadh (Saudi-Arabien) haben wir derzeit keinen Einwand.” Na dann ist ja alles prima. Übrigens wurde mir wieder ein Link an die Hand gegeben, über den ich mir den “Country Report für Saudi-Arabien” runterladen könne. Aber sicher doch. Sobald ihr mich einstellt, mach ich das! ;)


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