Saudi-Arabien und unser Hochzeitsmotto

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Einige derer, die diesen Text lesen werden, sehen auch diese Seiten das erste Mal. Ich dachte mir es wäre für diesen Anlass ganz nett, den Blog auch einem weiteren Kreis bekannt zu machen. Die zukünftigen Inhalte werden, denke ich, nämlich für viele interessant sein.

Die meisten wissen es bereits, ansonsten ist der Text besonders für euch: Susanne und ich werden es dem Joschi gleich tun und unser Hochzeitsmotto mit den Kamelen wie eine geplante Vorbereitung aussehen lassen: Wir gehen in naher Zukunft für mindestens ein Jahr nach Riyadh, Saudi-Arabien. Meine Wenigkeit wird dort eine Arbeitsstelle bei der Detecon antreten und sich am Betrieb/Nutzung des dort existierenden Rechenzentrums beteiligen.

collage_wueste_kamele

In meinem Hinterkopf schlummerte immer die Idee „mal“ ins Ausland zu gehen und entsprechend wurde ich hellhörig, als Joschi von seinen Überlegungen bezüglich Riyadh erzählte.

Nachdem ich jetzt nicht gerade der Auslandserfahrenste bin und Susanne in diesem Zusammenhang das krasse Gegenteil von mir ist, wird das für uns beide sicherlich eine sehr interessante Erfahrung. Leider muss ich vorfliegen, da es die saudischen Einreisebestimmungen so wollen, dass ich erst vor Ort ein Family Reunion Visum beantragen kann. Gleichzeitig ist es aber wohl so oder so notwendig, da ich nur so den geplanten Transfer unserer beiden Haustierpanther vorbereiten kann.

Nachdem ich Mitte Januar zugesagt habe, bin ich aktuell dabei beglaubigte Kopien von Beglaubigungen zu besorgen, habe mir bereits meine Gesundheit bescheinigen lassen und meiner bisherigen Firma virtual7 gekündigt, so dass ich dort Ende Februar meinen letzten Arbeitstag habe.

Nach unserer Wohnungskündigung Ende letzter Woche haben wir heute dann schon die ersten drei Besichtigungstermine gehabt, so dass auch unsere erste gemeinsame Wohnung zu Mitte März aufgelöst werden wird.

Alles Dinge die man natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet. Aber zumindest dem Motorrad, der Honda CBF 600, muss ich wohl nicht lange nachtrauern, da mir schon mitgeteilt wurde, ich würde herzlich in den Reihen zukünftiger Arbeitskollegen als weiteres Mitglied der „Motorradgang“ begrüsst werden. Da bin ich mal gespannt! 😉

Wer mich kennt, kann sich vorstellen, dass ich auch im Fall eines Weggehens weiterhin online sein will und dafür sollte gesorgt sein. Internet gibt es auch dort (wer hätte das bei einem vorhandenen Rechenzentrum gedacht), so dass wie oben bereits angesprochen, hier in relativer Bälde Eindrücke aus der arabischen Welt Einzug halten werden. Wir werden in einem westlichen Compound leben und dort unser (erstes?) eigenes Haus bewohnen. Erste Eindrücke, Bilder und Fotos findet ihr entweder in Joschis Blog oder bei anderen Expats, wie Mitarbeiter, die ins Ausland gesandt werden, auch nennt. Außerdem gibts noch bei Youtube ein Video, wie jemand mit dem Motorrad und Helmkamera durch das Najd Compound fährt.

Als erste Ankündigung, soll es das gewesen sein. Jetzt bin ich gespannt, was in den nächsten Tagen und Wochen vor und nach der Abreise auf uns zukommt 🙂


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