tweetdigest: Erkältungsbeginn

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  • Entweder meine Lunge versucht gerade den Sand vom gestrigen Fußball loszuwerden, oder ich krieg' eine Erkältung. ->

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tweetdigest: In Sandluft Fussball spielen

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  • Hibiscus: Zum letzten Geburtstag bekam ich neben einer Pflanze fürs Büro auch eine für vors Haus und dort blüh… http://t.co/4SJGOn1u3V ->
  • Ob es bei dem Sand in der Luft da draussen so eine gute Idee ist heute noch Fussball zu spielen? ->

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tweetdigest: Riyadh unter einer Sandwolke

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Frühstück und Mopped in der Wüste

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Frühstück auf der Terasse hatten wir hier ja schon. Also hieß es an einem Freitag morgen um 7:30 aufstehen, um eben auch mal in Sanddünen zu frühstücken. Dafür fuhren wir zusammen mit anderen etwa in 110km nördlich von Riyadh. Zu einer Region, wo die Steinwüste rund um Riyadh sich in eine Sandwüste übergeht. Es hieß also Sanddünen fahren! Dafür lässt man aus den Reifen Druck ab, um eine größere Auflagefläche zu erhalten und damit im Idealfall nicht im Sand stecken zu bleiben 😉

Selbiges ist mir dann auch nicht passiert. Der Weg zum Frühstücksplatz war auch relativ befestigt, insofern man das Wegen auf und um Sanddünen sagen kann. Ich kann zudem bestätigen, dass sich das Fahren auf Sand dem Fahren auf Schnee sehr ähnlich anfühlt.

Wir nutzten die Ladeklappe des mitgefahrenen GMC Denali, um eine Art Frühstücksbuffet zu haben, nachdem das mitgebrachte Motorrad abgeladen worden war. Jeder nahm sich also von jedem was. Um uns herum fuhren einige andere Expats auf ihren Quads und Motocross-Maschinen durch den Sand.

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Kurz bevor es dann auch wieder Richtung Riyadh gehen sollte, konnte ich die Chance nutzen und mich seit mehr als einem Jahr auch mal wieder auf ein Motorrad schwingen. Und das dann gleich auch im Wüstensand. Wieso auch nicht 😉

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Ich muss schon sagen, ist ein sehr eigenartiges fahren. Zu Beginn ist alles wackelig, aber sobald man etwas Geschwindigkeit drauf hat (~ 30km/h) fährt es sich fast wie auf Straße. Natürlich sollte man es mit der Kurvenlage etwas vorsichtiger angehen lassen, v.a. wenn man neu ist. Die Gebübten, die ich beobachten konnte, kannten da aber nichts und legten sich in die Kurven als ob es kein Morgen gäbe 😉

Habe aber schon gemerkt, dass ich gerne wieder Motorrad fahren würde. Einmal in der Woche in der Wüste, wäre für mich aber kein Ersatz. Nett, aber kein Ersatz. Bei dem Verkehr hier in Riyadh werde ich das mit der Alltagsmaschine aber nicht machen. Dafür fahren mir die Autofahrer hier zu sehr nach Harakiri-Motto.

Beim Heimweg haben wir uns dann etwas verfahren und fuhren in die falsche Richtung. Autobahn zwar in Sichtweite, aber lange Zeit keine Möglichkeit auf selbige zu wechseln. Die gewählte Strecke war dann auch noch wüstiger, düniger und sandiger. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn passierte es dann.

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Und so durften wir dann mit unserem „kleinen“ X-Trail den großen Denali aus dem Sand ziehen. Dank manueller Schaltung/Kupplung stank diese anschließend auch noch den ganzen Rückweg bis Riyadh durch die Klimaanlage ins Auto 😉

Schönes Frühstück in der Wüste also und das Motorrad-Fahren in der Wüste war auch nicht zu verachten 🙂


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Vor der Oase festgefahren

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Irgendwann muss es offenbar jedem Mal passieren: sich im Wüstensand festfahren.

Wir waren auf dem Weg zu einer Oase nord-östlich von Riyadh und laut Routenanweisung wäre nicht mal ein Allradfahrzeug notwendig gewesen. Die Anweisung endete mit dem Hinweis „nehmen sie eine der vielen Tracks hin zur Oase“. Dass mit Tracks schlichte Trampelpfade abseits der Straße hin zur Oase gemeint waren, verwunderte mich im Hinblick auf den Hinweis zum Allradfahrzeug noch mehr.

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Ich wählte dann den Weg durch das Wadi, was sich zu Beginn als die bessere Wahl und zum Ende als die schlechtere Wahl herausstellte. Einmal die falsche Spur gewählt und es war passiert. Dabei hatte ich auf den ersten Blick sogar recht festen Untergrund unter den Reifen des X-Trail. Auf den zweiten Blick oder auch auf den Druck und die Rotation der Reifen hin, löste sich das Feste schlagartig in sandigsten Untergrund auf.

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Nach ein paar Versuchen den Wagen durch schieben nach hinten oder vorne auf besseren Untergrund zu befördern, verschärften wir die Versuche den Grip auf die Reifen zu erhöhen und balancierten auf dem Dach, während Susanne versuchte den Wagen aus dem Sand zu bewegen. Keine Chance. Schlussendlich war das Rad vorne links rund 20cm eingegraben und hinten rechts hing entsprechend 20 cm in der Luft.

Natürlich hatten wir kein Abschleppseil (außer einem ohne Haken, wie wir später feststellten) und somit ging es mit dem nicht festgefahrenen Wagen des Kollegen erstmal zurück zur Straße. Eine Tanke war glücklicherweise direkt gegenüber. Den Männern an der Tankstelle aber zu erklären, dass ich entweder ein Abschleppseil oder einen starken Wagen mit Winde benötige, stellte sich mangels arabisch auf der einen und englisch auf der anderen Seite als ziemlich umständlich heraus.

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Abschleppseile waren dann aber doch zu ergattern und der Wagen konnte auch direkt beim ersten Versuch rausgeschleppt werden.

Die Oase konnten wir dann mangels Zugang nicht mal mehr besuchen und sind nach einer kurzen Pause an einem schattigeren Plätzchen inklusive Kamelen, unverrichteter Dinge wieder nach Riyadh abgezogen 😉

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In Zukunft sind wir also mit Abschleppseilen ausgestattet und ohne würde ich auch nicht mehr losziehen…


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