tweetdigest: Noch viel Sonne in Saudi

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tweetdigest: Chrome unter OSX, Twitter API und Mavericks

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Macbook Air und OSX

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Gleich mal als Vorwarnung. Dieser Artikel ist ziemlich umfangreich und vielfach stichwortartig, enthält aber sehr viele Details meiner ersten Erfahrungen mit dem MacBook Air (MBA) bzw. Mac OSX. Gekauft habe ich es übrigens direkt bei Apple im Shop, obwohl dadurch die Zustellung, bedingt durch die zusammengestellte Konfiguration, um einiges länger dauerte. Natürlich kann man die Geräte auch woanders erstehen, z.B. mit unterschiedlichen Standard-Austattungen.

Hardware

Die Hardware ist einfach edel, auch wenn man es mit einem aktuellen Thinkpad vergleicht. Diese Kleinigkeiten wie mit dem Magnet-Stromanschluss oder dem Magnet-Deckel-Verschluss, die bei Nichtnutzung versteckte FaceTime-Kameraled und das Touchpad. Letzteres klappert bei mir leicht, zumindest fühlt es sich so an, dass es so nicht sein sollte und außerdem fühlt es sich weniger glatt an, als auf dem MacBook Pro aus meinem Test.

Auch die Tastatur scheint leicht zu klappern, zumindest im Vergleich zu meinem alten Thinkpad. Gleichzeitig ist aber das Schreibgefühl super. Vermutlich eher Umgewöhnungseffekte als tatsächliche Hardware-Probleme.

Das glossy spiegelnde Display stellte sich bisher als kein Problem dar und das selbst mit Licht hinter mir. Ich habe aber auch noch nicht draußen im Sonnenlicht dran gesessen.

Da das MBA nur WLAN mitbringt hatte ich mir einen Gigabit Ethernet zu USB Adapter dazu geholt. Selbiger war aber mehr als enttäuschend. Der Treiber machte nur Probleme und z.B. nach einem Standby wurde der Adapter nicht mehr erkannt. Und auch die Performance war nicht das was ich von Gigabit erwarten würde. Also bin ich doch auf einen Thunderbolt Adapter von Apple umgestiegen. Preislich nahezu identisch, wollte nur ursprünglich den Thunderbolt Port nicht belegen. Kurzer Performance Vergleich: USB2GB: RX 40MB/s TX 23MB/s; TB RX 110MB/s TX 110 MB/s gemessen jeweils mit netio.

Zu Beginn hatte ich dann noch Probleme mit der Facetime Kamera. Nach einer gewissen Uptime des MBA wurde die Kamera in Facetime und Skype nicht mehr erkannt und ein Reboot war unumgänglich. Ein paar Apple Updates später – ohne dass jemals was zur Facetime Kamera erwähnt worden wäre – war das Problem verschwunden.

Bezogen auf die Hardware habe ich bisher nur das schon vor der Umstellung zu erwartende Problem: Umstellung auf die Mac Tastatur. Wortweises Springen im Text, Konsolen-Shortcuts, fehlende Tasten wie ENTF oder POS1/END/PGUP etc.. Oder auch, dass wortweises Springen zwischen Wörtern mit CMD stattfindet statt mit STRG. Das treibt mich nach wie vor ein bisschen in den Wahnsinn.
Entsprechend habe ich bisher auch keine eingängige Lösung für benötigte Sondertasten im Terminal gefunden und schlage mich da eher mit herum, als dass ich normal mit umginge. Mal sehen wie sich das noch entwickelt.

OSX und Software

Einer der Hauptgründe von Ubuntu als meinem Heim-System wegzugehen war, dass ich weniger Lust verspürte, mich mit alltäglichen Dingen rumzuschlagen. Z.B. Backup, Einbindung des NAS, Standby etc. pp. Soweit vorab, das wurde nur teilweise erfüllt. Aber gefühlt immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

NAS Einbindungy

Dazu gehörte eine fast problemlose automatische Einbindung des NAS (zu dem ich auch schon lange mal was schreiben wollte…). Wenn allerdings die Netzwerkverbindung mal weg ist oder von Kabel auf wireless gewechselt wird, wird das Laufwerk nicht automatisch wieder eingebunden. Dafür muss auch unter OSX mittels autofs und einem Skript gearbeitet werden. Hier hatte ich das von Apple anders erwartet. Außerdem hat Apple in diesem Bereich in Mountain Lion (10.8) die grafische Konfiguration von NFS-Verbindungen entfernt und sie sind damit nur noch über die command line zu konfigurieren. Warum auch immer.

Time-Machine Backup

Dagegen ist die Einrichtung des OSX-eigenen Backups, genannt Time-Machine wiederum ein Kinderspiel, wobei ich mich frage, wozu man diese, in meinen Augen, übertrieben verspielte Variante mit dem Flug durch die Zeit gewählt hat, wenn man mittels Time-Machine etwas wiederherstellen will.
Wobei es auch bezüglich Time-Machine Dinge gibt, die nicht völlig schief gehen können. Offenbar hatte sich, aus welchen Grünen auch immer, unser NAS verabschiedet, während ein Backup lief, was dazu führte, dass das Backup auf dem NAS für Time-Machine nicht mehr brauchbar war. Auch die üblichen Rettungsversuche scheiterten und ich musste mit einer neuen Backup-Historie anfangen. Ist in diesem Fall nicht weiter tragisch, aber man sieht, dass so ein Backup, was nicht einfach auf Datei-Basis arbeitet seine Schwächen hat.
Auch, dass man das Backup nicht auf LAN beschränken kann, trübt meinen Eindruck von Time-Machine etwas.

Standby der einfach funktioniert

Mit dem Standby hatte ich unter Ubuntu doch immer mal wieder Probleme. Das war über die letzten Versionen zwar besser geworden, aber erst seit OSX merke ich, dass ich über den Standby nicht mal mehr nachdenke, da ich ihn nicht mal aktivieren muss. Ich klappe das MBA einfach zu und es geht von selbst nach einer Weile in den Standby bzw. danach auch in den Tiefschlaf.

Fensterverhalten

Wer bei Apple auf die Idee kam, dass es von Haus aus keine Möglichkeit gibt eine Anwendung zu maximieren (nicht Vollbild), bzw., dass man es der Anwendung überlassen kann die optimale Größe zu bestimmen, gehört … Das fehlt mir also. Abgesehen davon, dass das Maximieren auch nicht per Doppelklick auf die Kopfleiste geht.

Dass praktische Dinge, wie Fenster mittels ALT+linksklick verschieben oder mit ALT+rechtsklick in der Größe ändern zu können, nicht existieren, ist zum einen erwartbar, da wohl eine Funktionalität, die die wenigsten nutzen würden und zum anderen glücklicherweise mit dem BetterTouchTool auch leicht ausgebügelt, welches zudem noch einiges mehr kann.

Sonstiges

Schön ist auch die Software-Installation, in dem man einfach eine .dmg Datei “öffnet” und die Anwendung einfach auf den Anwendung-Ordner zieht. Deinstallation ist dann einfach die Anwendung aus dem Anwendung Ordner zu löschen.
Natürlich ist auch die Software-Verwaltung in den gängingen Linuxen übersichtlich und v.a. das systemweite Updaten fehlt unter OSX

Unter OSX gibt es auch virtuelle Desktops und mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt, dass es keine Möglichkeit gibt nur zwischen den Anwendungen des jeweiligen Desktops zu wechseln. Zu Beginn war das nervig.

Ab und an passiert es mir auch noch, dass ich mich frage, wo das Menü einer Anwendung ist, da es noch recht ungewohnt ist, selbiges immer am oberen Bildschirmrand vorzufinden. Zudem erzeugt das zumindest auf dem MBA mit der beschränkten Auflösung das Problem, dass die Menü Icons, wie Uhr, Netzwerk etc. teilweise nicht mehr alle dargestellt werden, wenn die Anwendung ein langes Menü hat, wie z.B. der Thunderbird.

Optik

Auf mich wirkt OSX einfach erwachsener als KDE4 z.b.. Von Ubuntus Unity gar nicht zu sprechen. Einzig Windows7 fühlt sich da noch ähnlich an. Und mit Windows8 scheint Microsoft ihrer Tradition “ein gutes OS, ein schlechtes OS, ein gutes OS” treu zu bleiben, auch im Hinblick auf die Optik.

Bedienung

Apple hat sich irgendwann entschieden eine sog. natürliche Touchpad Scrollrichtiung einzuführen. Im ersten Moment war ich davon schwer genervt. Auf dem Touchpad ist das aber recht logisch. Für eine Maus auch im zweiten Moment noch nicht so wirklich. Für mich machte es einen großen Unterschied, auf die Magic Mouse umgestiegen zu sein, da die mit ihrer Oberfläche weit von einem Scrollrad weg ist und durch das Touch-Scrollen wieder so nah an einem Touchpad ist, dass sich die natürliche Scrollrichtung auch wieder normal anfühlt.

Fazit

Das größte Problem am Wechsel zu OSX ist der Wechsel zwischen zu Hause und der Arbeit. Wäre es eine Umgebung, würden die meisten Sachen überhaupt nicht ins Gewicht fallen, da man sich recht schnell umgewöhnen kann. So aber merke ich des öfteren, wie ich Tastaturkürzel verwechsel etc. pp.

Zusammenfassend hat sich der Wechsel aber gelohnt, denn die Probleme sind eher vernachlässigen bzw. korrigierbar, wohingegen die Vorteile mit Standby, Time-Machine, Akku-Laufzeiten doch überwiegen.

Bzgl. Software-Alternativen habe ich aktuell aber noch ein paar Baustellen offen. Für vieles habe ich schon einen passenden Ersatz zum Gegenstück von Linux/Windows gefunden. So z.B. für einen zweispaltigen Datei Manager, einen Clipboard-Manager, eine CPU/RAM/Netz Anzeige im Menü. Für anderes suche ich aber noch.

Nach dem letzten Apple Event war ich auch hin- und hergerissen, ob ich das MBA im Dezember wieder zu verkaufe und stattdessen ein Retina MBP hole. Habe mich dann aber dagegen entschieden. Das MBA ist schön leicht ist und der Preis des 13″ rMBP im Vergleich zur Leistung nicht wirklich passend.

Zum Abschluss noch eine Liste über die zusätzliche Software, die ich mittlerweile nutze:

  • Für iMovie: Mittels einem Panasonic Plugin für Quicktime kann iMovie auch direkt .mts Dateien arbeiten.
  • Mucommander als Ersatz für Krusader
  • KeepassX
  • Menumeter für die Anzeige von cpu/mem/netzwerk/hdd
  • BetterTouchTool wie schon erwähnt, um eigene Touch-Kombinationen definieren zu können
  • Clipmenu als Clipboard Manager
  • Xee als Bildbetrachter, da Preview nur die Bilder anzeigt, die man ihm übergeben hat
  • Gallery Remote, um Bilder auf unsere Gallery2 Unstallation zu laden
  • Auf der Suche bin ich noch nach einem guten MP3 Tagger. Soweit aber mal zu einem “ersten” Eindruck ;)


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    tweetdigest: Onleihe oder Skoobe

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    • Hat hier jemand Erfahrung mit Onleihe oder Skoobe? #ebook #ausleihen ->
    • Galaxy Nexus Eindrücke: Um mal wieder über etwas zu schreiben, was ich tatsächlich noch nutze, gibt es ein paar … http://t.co/viNQr8Bm ->
    • ImageMagick unter OSX zu installieren, ist ja doch schon etwas umständlich. Xcode etc pp. ->

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    Mac Selbsterfahrung

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    Vor einer Weile hatte ich die Schnapsidee auf Twitter/FB/G+ gestellt, ob jemand bereit wäre seinen Mac zu verleihen, damit ich mir selbst mal ein Bild machen kann. Es fand sich tatsächlich jemand. Danke nochmal an Peter :)

    Nachfolgend das was mir in den knapp 3 Wochen der Mac Nutzung auffiel und das ist vermutlich sehr weit weg davon einen Allgemeineindruck zu liefern. Darum soll es ja aber auch nicht gehen. Zum Einsatz kam übrigens ein 2008er Macbook Pro mit Mac OSX 10.6.x.

    Hardware
    Die Verarbeitung und Details sprechen definitiv für Apple. So fand ich z.B. die kleinen Metallhaken, die mittels Magnet herausspringen, sobald man das MBP zuklappt, um es verschlossen zu halten. Auch der magnetische Anschluss für die Stromzufuhr hat was. Abgesehen davon wirkte die Tastatur auch noch sehr neuwertig, obwohl es sich ja um ein 4 Jahre altes Gerät handelte. Bei meinem eigenen Thinkpad hatte ich zwischenzeitlich bereits die Tastatur getauscht. Letzteres kann man bei einem Mac nicht selbst machen, aber es ist halt auch die Frage, ob es notwendig wäre.

    Mir fehlten die Home/Pos1/Ende Tasten allerdings schon und die Nutzung über die Kombi von FN+Cursor empfinde ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Gewöhnt man sich vermutlich im Alltag daran. Einer von wenigen Wehrmutstropfen.

    Die Hintergrund-Beleuchtung der Tasten ist allerdings top und kein Vergleich zu der Display-Rand-Lampe meines Thinkpads. Hier gibt es bei den Thinkpads mittlerweile aber wohl auch Hintergrund-Beleuchtung. :)

    Selbst beim 2008er Mac fand ich das Touchpad großartig. Die neuen Macs mit ihren größeren Glaspads müssen da wohl nochmal beeindruckender sein. Dazu die Gesten (ein bis vier Finger und unterschiedlichste Möglichkeiten) und eine Steuerung per Touchpad könnte vielleicht wirklich ein Ersatz für den sonst bevorzugten Trackpoint sein.
    Mir fielen folgende Gesten auf: Mit einem Finger selektieren, mit zwei Fingern scrollen( sowohl horizontal als auch vertikal -sehr praktisch bei Bildern oder anderen Dingen die man mal quer scrollen muss, mit drei Fingern an den Anfang oder das Ende springen und mittels Konfiguration drei Rechts-Maus-Tasten Klick simulieren (das war bei mir etwas hakelig), sowie mit vier Fingern Erreichbarkeit von Desktop oder Übersicht über alle Fenster (Expose).

    Was ich merkte, war das nicht Vorhandensein einer SSD und die Limitierung auf 2GB RAM. Letzteres merke ich bei meinem Thinkpad mittlerweile auch häufig und auf ersteres würde ich nicht mehr verzichten.

    Software / OSX
    Auch auf dem 2008er Mac und dem etwas älteren OSX war es für mich schlichtweg um Jahre einem aktuellen KDE und meinem etwa gleichalten Thinkpad voraus. Es fühlte sich alles einfach flüssig an. Vermutlich würde ich bei einem aktuellen Mac einfach nur Bauklötze staunen.

    Virtuelle Desktops oder Spaces wie Apple die Funktion nennt, haben ihren Einzug ja relativ spät in OSX gehalten. Prinzipiell funktionieren sie auch. Allerdings nervt mich etwas, dass man bei einem Alt+Tab Anwenungswechsel, immer die Anwendungen aller Spaces gezeigt bekommt. In der Zeit meines Testens habe ich hierfür keine Möglichkeit gefunden das zu ändern.

    Für meinen unverzichtbaren zwei-spaltigen Datei-Manager (unter Kubuntu ist das Krusader) konnte ich auf die Schnelle MuCommander finden. Sollte funktionieren.

    Statt preview müsste ich für Bilder xee benutze, da preview nur selektierten Bilder anzeigt und nicht einfach alle im jeweiligen Verzeichnis.

    Was Software Management angeht fand ich die fehlenden systemweiten Software Updates nicht so schön wie es übliche Paket Manager unter Linux seit Jahren können. Andererseits wird der Kern des Systems durch Apple aktuell gehalten und die meisten anderen Programme, die man im Alltag nutzt haben entweder selbst Update Mechanismen oder aber man nutzt die Software nicht so häufig, dass neue Features so wichtig wären. Das löst natürlich nicht das problem von Updates für den Sicherheitsaspekt.

    Installation neuer Software ist allerdings extrem einfach. Es wird in der Regel eine .dmg-Datei geliefert. Diese klickt man doppelt an und in der Regel sieht man einen Hinweis, dass man das Programm Symbol auf den Programme Ordner im Dock ziehen soll. Gesagt getan, Software installiert. Entfernen bedeutet einfach, Programm aus dem Programme Ordner auf den Mülleimer zu ziehen.

    Und auf das für jeden handzuhabende Backup mittels Time-Machine bin ich hier noch gar nicht eingegangen.

    Fazit
    In Summe kann ich festhalten, dass es mich schon sehr reizt dem Mac auch mal eine produktive Chance zu geben. Zumal man auf dem Mac noch nicht in einem solchen abgeschlossenen Garten sitzt wie auf dem iPhone oder dem iPad (diese beiden wären für mich keine Alternative). Daher bin ich aktuell am Abwägen zwischen einem Macbook Air 13,3 Zoll und einem Thinkpad T530 und aktuell läuft es auf den “Konflikt” nur 13,3″ und 1400er Auflösung gegenüber 14″ und 1600er Auflösung sowie den gravierenden Unterschieden bei der Tastatur hinaus. Preislich nehmen sich die beiden Geräte nicht viel.

    Vermutlich werde ich schlicht der Neugier eine Chance geben und im Dezember ggf. das Macbook Air wieder verkaufen.


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