Rettung der Chilenischen Bergbauarbeiter

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Heute Morgen durfte ich als Erstes lesen, dass die 33 verschütteten chilenischen Bergbauarbeiter allesamt gerettet wurden. Neben der Freude für die Familien, gesellte sich noch Erleichterung dazu. Als wir uns für unsere Hochzeitsreise in die Atacama-Wüste entschieden, waren die Bergleute schon seit 14 Tagen eingeschlossen. Als sich abzeichnete, dass sich die Rettung bis Dezember hinziehen sollte, stellte sich mir die Frage, wie soll ich unbeschwert meine Flitterwochen genießen, wenn “unter mir” 33 Bergleute um ihr Leben bangen müssen. Irrational eigentlich, da wir hunderte Kilometer von der Unglücksstelle entfernt sein werden. Nun da die Rettungsarbeiten abgeschlossen sind, freue ich mich um so mehr auf die Atacama-Wüste mit ihrer genialen Landschaft.

Ob die Rettung nun eine technische Meisterleistung oder Wunder war, muss jeder für sich entscheiden, dazu hat eh jeder eine eigene Meinung. Ich für meinen Teil bin froh, wenn ich so eine Erfahrung nie machen muss.

Zum Abschluss noch der SWR3-Comix Stoiber, der die Rettung der Chilenen erklärt. Er hat es ganz richtig erkannt, die Häschen in der Grube brauchen 10 Minuten von Chile nach Stuttgart, oder war es doch der Münchner Flughafen? ;)




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Steinfiguren auf der Osterinsel oder Naturwunder in der Atacamawüste

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Ursprünglich für Anfang des Jahres geplant, haben wir mittlerweile unsere Flüge zu Susannes Bruder und meinem Schwager nach Santiago in Chile für Dezember gebucht, um unsere Hochzeitsreise nachzuholen. Jetzt stellt sich allerdings die Frage, was wir in Chile selbst noch machen sollen. Zur Auswahl stehen noch die Osterinsel mit ihren weltberühmten Steinköpfen, die quer über die Insel verteilt sind oder eben die Atacamawüste.

Die Steinfiguren auf der Osterinsel sind natürlich ein einmaliger Anblick. Allein, wenn man sich überlegt, dass auf der ganzen Insel über 600 der Figuren verteilt sind. Allerdings ist auf der Insel sonst nicht allzu viel zu tun. Auf der Negativ-Seite stehen ein relativ teurer 6 Stunden Flug und auch ein relativ teueres Hotel.

Salar de Atacama
Creative Commons License credit: dougphotos

Als Alternative gäbe es die Atacamawüste. Ich wurde belehrt, dass es sehr viele unterschiedliche Arten von Wüste gäbe, so dass das Argument “wir leben in einer Wüste, wieso Urlaub in einer anderen machen” nicht greife. Die Atacamawüste ist wohl die trockenste Wüste der Welt und bietet zudem so Sachen wie Heißwassergeysiere, die zwei Meter weiter schon wieder gefroren sind. Außerdem hat man vor Ort offenbar wesentlich mehr Möglichkeiten, die wir in der kurzen Zeit, die wir dort wären gar nicht alle nutzen könnten. Gleichzeitig ist der Flug um einiges günstiger. Die Unterbringung nimmt sich allerdings nichts.

Wenn ich so lese was ich schreibe, ist die Entscheidung wohl schon irgendwie gefallen. Andererseits … ;)


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