tweetdigest: Letztes aus dem Jahr 2011

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  • Ich bin ja gerade echt am überlegen, ob ich eine Eltern-Kind Beziehung aus der richtigen Richtung betrachte. #
  • Letzter Arztbesuch für 2011 hinter uns. An Silvester beim Arzt ist auch mal was;) Wünsche ansonsten einen guten Rutsch! #
  • Rück- und Ausblick 2011 und 2012: Gestern Abend haben wir unseren kleinen Rundbrief an Familie und Freunde gesch… http://t.co/MkLcmgRU #

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tweetdigest: Kinderbücher für Eltern

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Touristisches Programm mit unseren Eltern in Riyadh

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Unsere Eltern waren für 9 Tage hier und natürlich haben wir ihnen die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt.
Am Donnerstag ging es für sie in Frankfurt los, über Istanbul landeten sie hier in Riad um halb 2. Dank der Flughafenbetreuung war die Einreise schnell erledigt und die längste Wartezeit war das Warten auf die Koffer.
Nach einem kurzen Rundgang durch unsere ausgedehnten Räumlichkeiten war es gegen 3 Uhr dann Zeit fürs Bett.

Den Freitag begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück. Im Anschluss fuhren wir quer durch die Stadt und zeigten, was diese Stadt zu bieten hat. Neben den vielen modernen Hochhäusern, oder auch den Gebäuden der Detasad, auch alte Lehmhütten. Ebenso gab es einen Rundgang durch das Najd Compound und ein Essen im Restaurant. Noch platt von der kurzen Nacht war uns das für den Anfang Programm genug.

Am Samstag hatten wir den einzigen festen Termin der Woche. Wir fuhren zur Schule und genossen die Ferienruhe dort. :)
Gegen 16 Uhr brachen wir erneut aus dem Compound auf. Diesmal wollten wir die Mumlaka Mall und den Kingdom Tower besichtigen. Natürlich fuhren wir Frauen auch in die Woman Section. Hier waren wir etwas enttäuscht, da sich das Angebot im Großen und Ganzen nicht unterscheidet von der restlichen Mall. Dafür gibt es einen Aufzug, in dem nur Frauen mitfahren dürfen. Außerdem arbeiten dort oben nur Frauen. Bezeichnend finde ich die Aufforderung den Gesichtsschleier abzulegen um zu überprüfen, dass auch wirklich nur Frauen das Obergeschoss betreten.

Danach fuhren wir auf die Aussichtsplattform des Kingdom Towsers hoch. Diese liegt im 99. Stock. Immer wieder erstaunlich sind die Ausmaße der Stadt. Für uns ist das nach einem Jahr nun Alltag, das Wissen, mindestens eine Fahrtzeit von 30 Minuten zu haben. Es zu sehen steht, gerade für Besucher, auf einem ganz anderen Blatt. Wir verbrachten lange Zeit dort, beobachteten die Dämmerung, die herein brach, um mit einem Schlag im Dunklen zu stehen.

Zum Abendessen fuhren wir zu einem Libanesen, in der Al Amir Mohammad Bin Abdul Aziz Street. Es war sehr lecker und sehr, sehr viel.

Sonntags gab es eine kleine Verschnaufspause. Wir verbrachten den Morgen am Pool, nur um festzustellen, dass am Morgen gechlort wurde und das Schwimmen zu vermeiden ist.
Am Nachmittag entschieden wir uns zum Janadriah Festival zu fahren. Es findet einmal jährlich statt. Neben den Ministerien stellen auch die Provinzen des Landes in einem Pavillon aus. Daneben gibt es auch ein Gastland. Die Gäste aus Japan, führten traditionelle Kampfkunst vor.

Wir probierten Honig aus der nördlichen Provinz, biologisch angebaute saudische Datteln, bekamen Weizenmehl und -schrot geschenkt. Wir bewunderten die Handwerkskunst der Korbflechter, beobachteten die Herstellung eines Gewandes für den König und wurden darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine arabische Blindenschrift gibt.

Immer wieder kreuzten Tänzer unseren Weg. Einmal die Säbeltänzer und hier die Schwerttänzer.

Vielfach wurden wir Frauen angesprochen und um ein Foto gebeten. Natürlich von Frauen. Aber auch die Männer waren nicht gefeit. Nur wurden sie heimlich fotografiert. Generell wurden wir fast aufgefordert zu fotografieren.

Noch nie habe ich so viele Muttawas an einem Ort gesehen. So war es fast selbstverständlich, dass wir das Kopftuch aufbehielten, nachdem wir am Eingang dazu aufgefordert wurden.

Am Montag fuhren wir spät, nach einem ausgedehnten Frühstück auf den Second-Hand-Souq. Neben einer Mitbring-Abaya besorgten wir des Spaßes halber noch Gesichtsschleier. Für uns fanden wir eine alte Kaffeekanne mit saudischem Wappen.

Nachmittags besuchten wir das National Museum. Wir brauchten rund zwei Stunden, um uns die Lebensräume Saudi-Arabiens, die Entwicklung der Menschheit und die Exponate der ersten beiden saudischen Staaten anzuschauen. Natürlich gibt es auch Ausstellungsraum für Mohammed und viel Platz für Bilder des Königs Abdullah.
Die Öffnungszeiten sind etwas kompliziert. Zumindest entdecke ich kein System hinter den Tagen für Frauen, Männer und Familien…

Auch Dienstags gaben wir uns nochmal Kultur. Wir besichtigten das Masmak Fort. Das Fort spielte eine wichtige Rolle für King Abdul Aziz, der den dritten saudischen Staat gründete. So gibt es dort auch hauptsächlich die Waffen und sonstige Gegenstände zu sehen, die bei der Einname des Forts benutzt wurden.
Außerdem hängen Fotografien von Riad von vor 100 Jahren aus. Beeindruckend zu sehen, wie sich diese Stadt gewandelt hat!
Als Bonus durften wir noch die Moschee des Forts betreten. Eigentlich ist es hier in Saudi Nichtmuslimen nicht gestattet eine Moschee zu betreten.

So wurde uns auch direkt der Zugang zum Innenhof der großen Moschee verwehrt. Statt dessen umrundeten wir das Gelände, schlenderten am Uhrenturm vorbei über den Deera-Souq. Endlich fand ich auch Karkadeh, Hibiskusblütentee.

Die letzten Tage wollten wir entspannt angehen. Mittwochs fuhren wir am Abend ins DQ, um spazieren zu gehen. Leider hatten wir uns vorher nicht nach einer geeigneten Stelle erkundigt, die auch mit Rollator angenehm begehbar ist. Trotzdem genossen wir die halbwegs frische Luft und die vielen Vögel die uns umschwirrten. Vom DQ ging es statt auf direktem Wege noch zu Mama Noura, einem der bekannteren Läden, um Essen zum Mitnehmen zu bekommen. Mit 9 Falafeln und 7 Schawarmas hatten wir dann aber für 5 Personen doch etwas zu viel eingekauft ;)

Für Donnerstag hatten wir lange kein Programm, nachdem wir die vergangenen Tage alle Punkte abgearbeitet hatten.
So freuten wir uns über den Vorschlag eines Kollegen gemeinsam zu einem Kamelrennen zu fahren. Leider hatten wir nur unzureichende Angaben über die Örtlichkeiten, so dass wir zwar Kamele fanden, aber kein Rennen. Statt dessen fanden wir viele Autos, die zum Janadriah Festival wollten und uns mal wieder einen Stau bescherten.

Am Abend gingen wir noch in ein arabisches Restaurant. Arabisch, mit allem Drum und Dran. Die arabische Speisekarte übersetzte mir ein Kollege am Telefon, meine Mutter erinnerte sich an ihre Arabischkenntnisse, um zu bestellen und wir freuten uns über die Kissen und die Plastikfolie auf dem Boden. Das Essen war super lecker! Ein kleiner Wermutstropfen war am Ende keinen Kaffee bestellen zu können. Nach einer Stunde wurde das Knien aber auch langsam beschwerlich, so dass wir doch auch froh waren, aufstehen zu können, die Knochen und den vollen Bauch zu bewegen.

Nun hatten wir zwar Wüste im Vorbeifahren gesehen, aber es fehlte natürlich noch eine Fahrt hindurch. Dies hatten wir für Freitag ausgewählt.

Früh um 8 starteten wir. Richtung Südwesten am DQ vorbei, verließen Riad und fuhren das Escarpment runter. Wendeten und fuhren wieder hoch. Die erste Station war der Cameltray 1, man hat einen netten Blick über das Escarpment, das Hochplateau auf dem Riad liegt.

Danach fuhren wir in die Ausläufer der roten Sandwüste. Die Stelle, die wir anpeilten liegt am Ende eines Wadis, es gibt einen schattenspendenden Baum unter dem wir grillten.
Nach dem Mittagessen brachen wir direkt wieder auf, um der schlimmsten Mittagshitze zu entfliehen.

Damit endete auch schon der Urlaub für uns. Samstag hieß es wieder Schule, bzw Firma. Beide hatten wir uns den Nachmittag freigehalten um die letzten Mitbringsel zu besorgen.

Bevor wir uns um halb 12 auf den Weg zum Flughafen machten, ließen wir es uns noch im Compoundrestaurant schmecken.

Hier noch eine Übersicht über die Orte auf einer Google Map:

Eltern Urlaub auf einer größeren Karte anzeigen

Zu den einzelnen Erlebnissen kommen die Tage dann noch die entsprechenden Bilder online :)


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tweetdigest: Regensandsturm zum Abschied

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  • Nochmal ein ordentlicher Regensandsturm zum Abschied der Eltern. Damit hatten wir jetzt in einer Woche die komplette Palette. #

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