tweetdigest: Abhören made in Germany by Siemens

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  • Unbedingt lesen!Abhören made in Germany RT @fefesblog Ägypter sind erstmal in ihren Geheimdienst reingelaufen […] http://bit.ly/dOQVbg #fb #
  • Seit längerem mal wieder versehentlich während des Prayers spontan zum Einkaufen gefahren. Jetzt heissts warten #dumdidum #fb #
  • Soll ich die heutige Mail der dt. Botschaft,dass in #Saudi alles ok sei eher beruhigend oder beunruhigend finden? #fb #

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tweetdigest: Stefan Mappus in Riyadh, Saudi-Arabien

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Stuttgart 21 als Ventil aktueller Politik

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Wo fängt man bei Stuttgart 21 oder auch #s21 an und wo hört man auf? Ich muss zugeben, mit den Fakten hinsichtlich des Projektes bin ich nicht zu 100% vertraut, aber alles was ich bisher gelesen und gehört habe, deutet auf ähnliche Verhältnisse hin wie bei der Karlsruher Kombilösung. Ähnliche Kostenexplosionen und ähnliche Uneinigkeit seitens der Bevölkerung mit der Politik hinsichtlich des Sinn und Zweck der Maßnahme.

Nichtsdestotrotz wird S21 derzeit vorangetrieben, da es ja vollständig wieder und wieder ausgiebig demokratisch legitimiert sei. Da frage ich mich, wie es dann zu einer solchen Aktion wie gestern im Schlosspark in Stuttgart kommen konnte.

Alles deutet für mich darauf hin, dass dort friedlich demonstriert wurde. Eine ihrem Gewissen verpflichtete Polizei, hätte die Reißleine ziehen und deeskalierend eingreifen müssen. Deeskalierend wäre in diesem Fall meiner Meinung nach gewesen, das Fällen der Bäume nicht durch die Räumung zu ermöglichen. So wurde nun ein „unnötiger“ Teil des Bauprojekts vollzogen anstatt auf einen Volksentscheid zu warten.

In Summe bleibe ich fassungslos zurück, wie es passieren kann, dass eine ursprünglich als Schülerdemo gestartete Aktion dazu führt, dass sogar Spiegel Online von einem Bürgerkrieg spricht.

DPA legt nach: Verletzter in Stuttgart. #s21  on Twitpic

Der Mann auf dem Bild, hat bei der Demonstration soweit ich das verstanden habe sein Augenlicht verloren…

Wenn man sich im selben Zusammenhang die Aufregung um Neuberechnung von Hartz IV und die Verlängerung der Atomkraft über den Willen der Bürger hinweg ansieht, braucht man sich meiner Meinung nach nicht wundern, dass sich ein ungesundes Sarrazin-Klima entwickelt. Also ein Klima, in welchem die Leute sich von der Politik schlichtweg verarscht vorkommen und daher für Bauernfänger wie Sarrazin empfänglich sind.

Das Video von Baden-Württembergs Innenminister und seine Aussage, dass Mütter und Väter ihre Kinder quasi als Schutzschilder benutzt hätten. Einfach nur perfide derartiges zu sagen.

Lesenswert ist auch noch die Zusammenstellung vieler Tweets zu #S21 bei Fixmbr. Ebenfalls eine umfangreiche Zusammenstellung findet sich bei Opalkatze.
Jetzt hoffen, dass es heute Abend in Stuttgart gemäßigter und wirklich verhältnismäßiger zugeht.

Nachtrag: Am 9. Oktober findet in der deutschen Botschaft ein Empfang zum Tag der deutschen Einheit statt. An diesem Empfang wird Stefan Mappus (CDU), bekanntlich Baden-Württembergs Ministerpräsident, hier in Riyadh teilnehmen. Bin mal gespannt, ob es in irgendeiner Form, Reaktionen auf die aktuelle Situation in Stuttgart gibt, oder ob das nur freundliches Schulter klopfen wird. Wir haben dazu, auf Grund von Susannes Tätigkeit in der deutschen Schule, auch eine Einladung. Wir werden uns das jedenfalls ansehen 🙂


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Mehrwertsteuer-Erstattung bei Wohnort im Ausland

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Einer der Vorzüge eines Wohnsitzes im Ausland ist, die Möglichkeit in Deutschland mehrwertsteuerfrei einkaufen zu können.

Prinzipiell ist das relativ einfach. Mit den auszuführenden Waren geht es an der Grenze, also zum Beispiel am Flughafen in Frankfurt, zu Global Refund. Dort legt man die Rechnung(en) vor, zeigt die zugehörigen Gegenstände und kann sich mit einer passenden Quittung die Mehrwertsteuer an einem Automaten auszahlen lassen.

Bei diesem Vorgang ist aber zu beachten, dass derjenige der die Waren ausführt auch derjenige sein sollte, auf den die Rechnung läuft. Wir kennen zwar auch Fälle in denen die nachreisende Frau, Waren die der Mann gekauft hatte, ausführen durfte, aber das ist wohl nicht immer der Fall. Daher auf Nummer sichergehen. Im Reisepass muss natürlich auch der Wohnort im Ausland ersichtlich sein.

Die andere Variante ist, sich nachträglich an den Händler zu wenden. Das war bei uns dann notwendig, weil der Zoll die Ausfuhr durch Susanne nicht akzeptieren wollte. Allerdings benötigten wir dann natürlich weiterhin die Bestätigung, dass die Waren ausgeführt wurden. Hierfür ist in diesem Fall die jeweilige Botschaft im Ausland zuständig. Hier in Riyadh fallen je Rechnung 20 Euro Gebühr für die Bestätigung an. Zudem muss man angeben, wieso der Zoll die Ausfuhr nicht bestätigt hat. Durch die Gebühr lohnt sich der Aufwand also erst bei Rechnungs-Beträgen > 100 Euro.

Hat man die Bestätigung ist der Rest relativ stressfrei. Der Händler (in unserem Fall Amazon), will die Original-Rechnung, die Bestätigung und ein Ausweis-Dokument, in dem der Wohnort ersichtlich ist. Da es uns zu unsicher war, ob die Post von hier aus in Deutschland ankommt, haben wir den Brief dem Kollegen mitgegeben. Gestern kam dann auch schon die Bestätigung durch Amazon, dass wir eine Gutschrift erhalten. Begründung: „falsche Berechnung eines Artikels“. Darunter wurde dann ein imaginärer Preis des Artikels verwendet, um zusammen mit einer passenden „Mehrwertsteuer“ auf die uns zurückzuerstattende Mehrwersteuer zu kommen. Interessante Art der Buchung. Ich kann mir vorstellen, dass die Buchhaltung am Thema „Mehrwertsteuererstattung“ viel Spaß hat 😉

Noch zum Thema Fristen: ursprünglich dachte ich, der Zug mit der Erstattung für Waren die im April ausgeführt worden sind, wäre abgefahren. Aber scheinbar spielte das keine Rolle. Ich habe aber auch keine Anhaltspunkte gefunden, bis wann man die Erstattung noch in Anspruch nehmen kann. Daher bin ich also ganz froh, dass wir die nächste Erstattung im September direkt am Flughafen in Anspruch nehmen können 🙂


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Verlorene Pässe

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Nach unserem ursprünglichen Plan, wollten wir morgen früh los, um nach Bahrain zu fahren. Um aus Saudi-Arabien aus- und wiedereinreisen zu dürfen bedarf es allerdings sog. Exit-/Reentry Visa. Die gibt es in zweierlei Ausführungen. Einmal als Single- und als Multiexit/Reentry. Grundsätzlich sind die Single-Visa in einem Tag durch die Firma ausstellbar (werden online beantragt und nur ausgedruckt), aber man muss immer bedenken, dass das auch erst gemacht werden muss. Um uns also den Streß zukünftig zu ersparen und weil die Multi-Visa bei mehrfacher Nutzung auch günstiger sind, wollten wir uns also diese ausstellen lassen. Für diese müssen die Pässe allerdings die Firma verlassen und beim saudischen Passport-Office vorgelegt werden.

Nun passierte es ausgerechnet bei uns das erste Mal, dass die Pässe auf dem Weg verloren gingen. Die Visa waren zwischenzeitlich schon erteilt worden, aber auf dem Rückweg zur Firma sind die Pässe verloren gegangen. Allerdings lässt sich nicht mehr nachvollziehen, an welcher Stelle genau der Verlust auftrat. Prinzipiell ist das auch kein großes Drama, allerdings wirft das jetzt natürlich unsere Pläne über den Haufen und zum anderen sitzen wir hier derzeit in gewisser Weise fest. Bis auf Bahrain hatten wir nichts großartiges vor, aber es ist doch ein merkbares Gefühl, zu wissen, nicht jederzeit weg zu können.

Seitens der Firma lief es soweit schnell und reibungslos, so dass wir uns heute auf den Weg in die deutsche Botschaft machen konnten, um neue Reisepässe ausstellen zu lassen. Die wurden auch direkt als Express-Austellung bestellt, so dass sie noch vor Ende des Monats da sein sollten. Bei der Gelegenheit wurde ich das erste Mal gefragt, ob ich 32 oder 48 Seiten im Pass haben möchte. Wir haben uns für die kleinere Variante entschieden, auch wenn wir nicht wissen, wie oft wir das Land verlassen werden. Denn bei jedem Verlassen und Einreisen erhält der Pass einen Stempel, meistens jeweils auf einer neuen Seite 😉 Also mal sehen wie lange die 32 Seiten reichen.

Zudem mussten die, die sich in Deutschland nicht abgemeldet hatten, einen sog. „Unzuständigkeitszuschlag“ ausrichten. Die Kosten für die Neubeschaffung und auch für die notwendigen biometrischen Fotos wurden dankenswerter Weise von der Firma übernommen. Ich hätte allerdings auch keine Veranlassung gesehen die Kosten zu tragen, zumal wir die Pässe nicht verloren haben.

Jetzt werde ich also doch einen der neuen mit RFID und Fingerabdruck ausgerüsteten Pässe haben, obwohl ich mir 2007 extra noch einen ohne die biometrischen Merkmale hatte ausstellen lassen. Naja, leider hatte ich diesmal nicht die Wahl. Glücklicherweise waren die Formalien alle schnell geklärt, so dass der neue Pass zumindest schnell da sein wird. Nötig wäre die Aktion trotzdem nicht gewesen 😉


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