Sperrmüll Roller Verkauf

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Ein Auszug ist immer eine perfekte Möglichkeit zum Ausmisten. So haben wir uns vor dem Auszug entschieden einige Möbel, wie Couch, Kleiderschrank und anderen Kram rauszuschmeißen. Dazu kam natürlich noch viel mehr Müll, der am Ende der Sammlung nahezu den kompletten Vorraum vor der Wohnungstür belegte. Doch bevor wir überhaupt anfingen, die Möbel und den Müll auf die Straße zu tragen, kam die Idee auf, an den seit zwei Jahren nicht mehr benötigten und benutzten 50er Roller einen Zettel mit der Aufschrift „zu verschenken, Motor funktioniert, bitte klingeln bei Heinz“ zu heften. Spontan änderte ich das noch zu „zu verkaufen, Motor funktioniert noch …“, denn man weiß ja nie und man kann ja versuchen den erhöhten Personenverkehr auf der Straße während dem Sperrmüll zu nutzen, um solches Altmetall noch zu verkaufen 😉

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Kaum stand der Roller dann präsenter als zuvor auf einem Autoparkplatz, sprach mich schon ein Mitarbeiter des benachbarten Hera Glas an, ob der Roller in Ordnung sei. Ich frag mich zwar, weshalb ich beidseitig og. Beschriftung anhängte, aber ich bestätigte seine Frage einfach. Er wolle dann den umherlaufenden Sperrmülltouristen einen Hinweis geben. Das war aber schon nicht mehr notwendig. Just in diesem Moment wurde ein älterer Herr auf den Roller aufmerksam: „Zu verkaufen?“ Nach etwas hin und her, hatten wir uns auf 10 Euro geeinigt, woraufhin der nächste Interessent auf die Bildfläche trat. Er wollte mehr bezahlen, aber der ältere Herr machte recht eindeutig darauf aufmerksam, dass er das Geschäft als abgeschlossen und sich selbst als Käufer sah. Ich wollte den Roller nur loswerden und ob 10 oder 20 Euro war mir im Grunde egal, so dass ich schnell die Papiere holen ging. Als ich wieder aus dem Haus kam und eine Postkarte in der Hand hielt, wollte mir die der ältere Herr aus der Hand reissen, da er offensichtlich um seinen Kauf fürchtete. Er erhielt dann natürlich noch seine Papiere und ich meine 10 Euro. Mit dem Abmontieren der Kennzeichen war der Verkauf dann auch schon abgeschlossen und der Roller eine halbe Stunde später schon nicht mehr vor der Tür.

Am Abend durften wir dann wieder feststellen, dass die Sperrmülltouris nichts stehen oder liegen lassen können und v.a. jedes Mal, wenn man auf die Straße kam, fragten: „Ist das aus Metall?“ Weil ein eindeutiges Holz Regal auch soviel Metall enthält. Nunja.

Eine lustige Nachwirkung hatte der Roller Verkauf am nächsten Tag dann aber noch: Wir wurden aus dem Bett geklingelt und vermuteten schon Heizungs- oder sonstigen Ableser. Es stellte sich aber ein Mann Mitte 40 vor, ob wir am Tag zuvor einen Roller verkauft hätten. Hatten wir ja und ich find mich schon innerlich an zu belustigen, dass sie die 10 Euro zurückhaben wollten. Die nächste Frage ging aber in Richtung ob der Motor noch funktioniere. Mit Sicherheit konnte ich das mangels Erfahrung der letzten 2 Jahre nicht mehr sagen, aber vor dieser Zeit hatte er immer ohne Mucken getan. Nungut, dann sei das geklärt, er hätte nur befürchtet, dass sein Vater schon wieder Schrott gekauft hätte. Ich müsse nämlich wissen, dass sein Alter doch etwas verrückt sei. Das hätte ich beim Zusammentreffen mit dem Alten am Vortag, wirklich absolut *niemals* vermutet 😉 Jedenfalls zog er von Dannen und war mit meiner Auskunft zufrieden 🙂

Als wir dann Sonntags noch mehr Sperrmüll bei meiner Mutter abluden, trafen wir wieder auf den älteren Herren, der uns am liebsten alle Sachen direkt abgenommen oder noch besser am liebsten direkt mit in den Keller gegangen wäre. Es gibt schon sehr ulkige Zeitgenossen 🙂


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tweetdigest: Wohnungsübergabe und Abschiedsfeier 1

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  • Woah, so ein Tierarzt Besuch mit Blutabnahme, kann ganz schön hässlich werden #nachbluten #katzen #
  • Nutze Facebook zuletzt aktiver (Sharing, Einladungen usw.) und Facebook Mail mit ext. Zugriff wäre da schon richtig cool #fb #
  • Warten auf den Vermieter für die Wohnungsübergabe #auszug #
  • Die olympischen Cocktailringe http://twitpic.com/185wrl #

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Auszug aus der Schützenstraße

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Nun ist es soweit, wir sind am Wochenende aus unserer Wohnung ausgezogen und wohnen jetzt übergangsweise bei Susannes Eltern.

Der Umzug war aus organisatorischen Gründen auf zwei Tage aufgeteilt. Am Samstag haben wir die 49 Kartons in den Transporter eingeladen. Mit vier Umzugshelfern war alles innerhalb anderthalb Stunden eingeladen. Als Ersatzumzugswagen sollte der VW-Bus der Schwiegereltern fungieren.
Die schwierige Parkplatzsituation in der Südstadt dürfte bekannt sein. Nachdem in der ersten Runde kein Parkplatz für den VW-Bus zu finden war, stellte Susanne den Bus auf der Rüppurerstraße ab. Als wir den Bus wieder starten wollten, machte er keinen Mucks mehr. Also durfte Susanne, statt schwerer Kisten zu tragen, den Bus abschleppen. Im Nachhinein kam heraus, dass sich der Anlasser verabschiedet hatte. Er war nach dem Anlassen nicht herausgesprungen und lief mit, was ihn durchschmoren ließ. Aber wir hatten ja sonst nichts zu tun. In Summe waren Kartons und die wenigen Möbel dann in eineinhalb Stunden eingeladen.

Dank flexiblem Stadtmobil hatten wir dann noch Samstag Abend bei einer Pizza bei Gigi einen Kangoo gemietet, um Sonntags nicht zweimal fahren zu müssen. Am Sonntag hatten wir 5 Umzugshelfer, so dass der Transporter in ca. einer Stunde ausgeladen und die Kartons im Keller eines Onkels von Susanne eingelagert waren.

Der komplette Umzug unserer Habseligkeiten war damit innerhalb von weniger als 4 Stunden erledigt. Eine sportliche Leistung, zumal man festhalten muss, dass Andi v.a. Samstags erkältungsgeschwächt ziemlich ausfiel.

Nochmals ein riesengroßes Dankeschön an alle Umzugshelfer!


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Spontane Nachmieter

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Normalerweise ist Donnerstag Abend unser Tanzabend. Zuletzt kam der zwar wegen des IHK-Kurses etwas zu kurz und wir waren jeweils nur etwa eine halbe Stunde das Tanzbein schwingen, aber der Abend war reserviert. Gestern war das aber etwas anders. Irgendwann um 20:30 klingelt die Tür und ursprünglich hielt ich es für ein übliches Verdrücken beim Versuch im Flur Licht zu machen. Susanne wollte dann aber doch nachsehen und vor der Tür standen dann zwei uns von Wohnungsbesichtigung bekannte Gesichter. Sie hatten sich mittlerweile für die Wohnung entschieden und werden heute den Mietvertrag unterschreiben. Spontan wollten sie einen kurzen Blick in die Wohnung werfen und entschuldigten sich mehrfach für diesen spontanen Überfall. Machte für uns aber kein Problem. Vielmehr kam uns das ja entgegen, da wir hofften einige unserer Möbel direkt an Ort und Stelle belassen zu können, um so auch den Auszug leichter gestalten zu können.

Nach einem erneuten Rundgang, diesmal ja ohne Vermieter und daher auch etwas offener, ging es schon an die Verhandlung. Die Nachmieter haben großes Interesse daran die komplette Küche zu übernehmen und wie sich herausstellte auch noch an Waschmaschine und einem Großteil des Wohnzimmers. Hervorragend! 🙂 Wir wurden uns dann auch nach kurzer Zeit einig, so dass nun weniger untergestellt werden muß. Zudem habe ich nun jetzt das gute Gefühl, dass die Möbel, die wir nicht mehr wollen, nicht weggeworfen werden müssen, denn für eine Übergangszeit taugen sie allemal.

Im Deal mit eingeschlossen ist, dass wir über einen der beiden Nachmieter die Möglichkeit haben an Umzugskartons zu kommen. Da wir aktuell noch nicht einschätzen können, wieviele wir brauchen werden, ist diese Absicherung gut zu wissen.

Und so haben wir durch die spontanen Nachmieter zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ein Großteil der Möbel ist geklärt und unsere Kartonproblematik ist auch erledigt. Dafür mussten wir zwar das Tanzen opfern, aber zwei Probleme weniger 🙂


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