tweetdigest: Abschluss in Muskat

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Kurztrip nach Köln

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Lange wars geplant immer wieder verschoben und diesmal haben wir auf biegen und brechen durchgezogen. Ein Besuch der Karnevalhochburg Köln.
Ursprünglich war geplant mit dem Motorrad zu fahren, aber wetterbedingt wurde das nicht realsisiert. Schlussendlich fiel die Wahl zu dem aufs erweiterte Familienauto, da ein Stadtmobil Auto mit 150 Euro zwar noch immer günstiger als die Tickets der Bahn waren, aber die Spritpreise so weit unten waren, dass wir mit unserer Wahl für rund 40 Euro nach Köln und zurück kamen.
Nach etwas mehr als drei Stunden kamen wir durch dichten aber sonst flüssigen Verkehr in Köln an.

Um an ein leckeres Fladenbrot zu kommen, lernte ich direkt mal das Kölner Pendant zur Karlsruher Südstadt kennen und ein paar Nudeln später machten wir uns doch nochmal auf den Weg in die Innenstadt.

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Auf dem Weg in die Altstadt kamen wir über die Hohenzollernbrücke. Scheinbar gibts da seit kurzem eine neue Tradition frisch Verheirateter, ein Vorhängeschloss mit eingravierten Namen/Initialien an den Zaun auf der Brücke zu hängen. Ich glaub wir müssen da nächstes Jahr nochmal hin ;)

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Mehr Fotos der Schlösser kann man bei der Kölner Fotoagentur finden. Nebenbei gabs noch eine Lehrstunde darüber warum die Pferde Stadtauswärts einen Schweif haben und stadteinwärts nicht. Das liegt an Preußen vs nicht-Preußen ;)

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Nach der Feststellung, dass die Innstadt inklusive Kneipen früh schließt und dass die Temperatur auch nicht gerade einladend war gings wieder “nach Hause”. Den nächsten Tag begannen wir mit einem Besuch des über 100 Meter hohen KölnTriangle Hochhauses. Von dort oben hat man eine tolle Übersicht über Köln und einen guten Blick auf das Wahrzeichen den Dom.

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Dabei lässt sich dort schön mit den vor Ort befindlichen Beschilderungen der Sehenswürdigkeiten die auf die rundum laufende Glasscheiben aufgebracht sind, spielen.

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Anschließend gings wieder in die Innenstadt zum Fahrstuhlfahren. So eine Fahrt wollt ich schon immer mal machen und auch sehr lustig zu sehen was passiert wenn man ganz oben, oder ganz unten im Fahrstuhl bleibt.

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Bei einem ersten Besuch in Köln ist natürlich der Dom eine Pflichtstation. Und so machten wir uns, nach einem schon beeindruckenden Rundgang durch das “Erdgeschoss” auf und bestiegen die 509 Stufen hinauf zur Spitze. Leider ist die Aussicht vom Dom nicht so offen wie beim Eiffelturm, so dass sich der Aufstieg nur für das “ich war oben Gefühl” gelohnt hat. Aber immerhin hechelten wir nicht hoch, wie viele andere und mussten zumindest nicht körperlich leiden ;)

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Wieder unten angekommen setzten wir uns dann noch mit den Pantomimen auseinander. Macht umso mehr Spaß wenn selbige spontan und schlagfertig reagieren. Ein “ich tipp dir auf die rechte Schulter, geh aber links” vorbei konterte er mit dem stummen Hinweis auf seinen Münzsammelbehälter. Dem bin ich dann natürlich nachgekommen :)

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Wir besuchten auch zwei Weihnachtsmärkte. Einen “klassischen”, auf den sich auch ein Badisches Backheisle verirrt hatte und der natürlich mit allerlei sonstigen Geschenkideen zu helfen wusste.

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Sowie einen Mittelaltermarkt mit passendem Ambiente und schön Feuerspucker-Special-Effekt ;) Dort kauften wir auch einen Wein mit interessanter Fruchtkombination. Leider keine Ahnung mehr was drin war, aber definitiv lecker (hilfreich, ne?;))

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Dass es auch in Köln eigenartige Freizeitbeschäftigungen gibt, zeigte mir ein Paar, welches mit drei Kindern an der Hohenzollernbrücke eine Art Fotoshooting durchführte. Dabei durften die Kinder immer wieder auf die Kamera zurennen/springen/tanzen, was für Aussenstehende doch etwas seltsam anmutete. Meine Nelsonsche “Haha!” ignorierten die Akteure aber gekonnt. Waren vielleicht doch Profis ;)

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Vor dem Rückweg statteten wir dem ans Schokomuseum angegliederten Schokoladen einen Besuch ab. Tatsächlich sehr verrückt, was man alles aus Schokolade machen kann. Zum Abschluss des Nachmittags gabs dann noch die Spezialität des Cafés: ein Stück Schokokuchen für jedes Paar. Ich hätte nie gedacht, dass es anstrengend sein kann zu zweit ein Stück Kuchen zu essen, aber dieser Schokokuchen ist definitiv der mächtigstes Schokokuchen ever! Und dazu schmeckt er auch noch wahnsinnig gut :)

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Dass die Kölner sehr gastfreundlich sind durften wir am Abend dann auch noch erfahren. Unsere Gastgeber waren ihrerseits für den Abend zu einer verspäteten Einweihungsfeier eingeladen. Und für die einladenden war es kein Problem, dass nochmal zwei Personen mehr mitkommen. Spontan sind wir dann los und durften so noch neben ein paar leckeren Kölsch eine Beilage namens Epi (zumindest gehört wird es so geschrieben) kennenlernen. Sehr lecker, auch wenn ich nicht genau weiss, was ich da gegessen habe ;)

Nach einigem Spielen mit den beiden Katzen (überhaupt, die sind ja schon sehr klasse :)) unserer Gastgeber stand dann am nächsten auch schon wieder die Rückreise an. Mal sehen, wann wir mal wieder einen “Zwischenstop” in Köln einlegen können :)


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