Mein Freund der Wurm

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Als üblicher Deutscher wir einem ja nachgesagt, dass man sich Wochenends, um das Aussehen des mobilen Gefährts und auch das Erscheinungsbild der eigenen vier Wände bzw. der darum herum kümmert. So geschehen auch bei mir letztes Wochenende.

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Schaut man sich diesen Busch so an, könnte man auch der Meinung sein, dass er es durchaus verträgt etwas zurecht gestutzt zu werden. So ging ich dann auch an mein Werk und kam natürlich auch gen Boden. Auf selbigem respektive noch auf der Terasse fand ich dann folgendes vor.

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Ich muss zugeben, im ersten Moment bin ich ziemlich zusammengezuckt, dass ich mit der Schere versehentlich an diese ordentliche Ausgeburt einer Made/Wurm kam.

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Selbiges Wesen präsentierte sich dann auch in seiner vollen Länge. Ich vermute derartige Tierchen – und vor allem in solchen Größen – gibt es auch in europäischen Gefilden, aber mir ist bis dato ein europäisches Exemplar dieser Sorte noch nicht untergekommen, weswegen ich euch die Bilder nicht vorenthalten wollte 😉

Zudem vermute ich, dass unsere Katzen einen Spaß haben werden, mit dem, für die Katzen zu langsamen, Wurm zu spielen. Darwin lässt grüßen 😉


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tweetdigest: Der Fußball und das Handgelenk

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  • Vielleicht sollte ich mir das mit dem Sport nochmal überlegen.Das Handgelenk mit dem ich den Fußball stoppte,ist noch immer kaputt #gna #
  • Happy Hour in der deutschen Botschaft: Geschrieben von: Andi Nachdem ich mich am letzten Montag schon alleine zur… http://bit.ly/9j3sRV #
  • Zwar kein arabisches Essen,aber trotzdem gut #hunger

    http://twitpic.com/1h3ftn
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Happy Hour in der deutschen Botschaft

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Nachdem ich mich am letzten Montag schon alleine zur deutschen Botschaft (Link zu Google Maps) (Website der Botschaft) durchgeschlagen hatte, um meinen Wohnort im Reisepass ändern zu lassen, ging es dann Mittwochs Abends zur regelmäßig stattfindenden Happy Hour. Wobei Happy Hour dabei leider nicht als umsonst/besonders günstig zu verstehen ist. Der Eintritt liegt dabei schon bei umgerechnet 30 Euro. Wobei in diesem Preis das Buffet enthalten ist. Man holt sich also erstmal Marken im Gegenwert von jeweils 5 Euro und kann diese dann jeweils gegen ein Getränk einlösen.

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So sieht die Einladung aus und auf der Rückseite findet man den netten Hinweis, dass Fotohandys und Kameras in der Botschaft aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt sind. Daher keine Fotos von mir, aber bei Taketwo, einer deutschen Band, die mehrfach Auftritte in der Botschaft hatten, gibt es ein paar Bilder der Botschaft.

Einlaß war um 19 Uhr und kurz vorher sammelten sich die Gäste vor der Botschaft. Wir wurden mir einem Bus hingebracht und gesellten uns dazu. Es folgte der Einlaß und die Kontrolle, ob die Nummer der Einladung zum Namen passte.

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Ansonsten fand man sich dann hinter dem Botschaftsgebäude wieder. Dort gibt es einen mittelgroßen Pool und für den Abend war ein schwimmender Brunnen eingelassen, der eine schöne Fontäne nach oben schoß. Um den Pool herum waren Coktail-Tische aufgestellt, an denen man sich dann einfinden konnte. In der Nähe des Pools gab es die Kasse, um die Getränkemarken zu erhalten und natürlich die Bar, um die eben erworbenen Getränkemarken wieder „loszuwerden“. Außerdem wurde noch eine Tanzfläche geboten, auf welcher später auch der DJ sein Bestes gab. Aber sagen wirs so, seine Vorstellung vom passenden Wechsel von einer Stilrichtung zur anderen war gelinde gesagt etwas gewöhnungsbedürftig. Aber vielleicht bin ich auch nicht Disko-Gänger genug, um das gewöhnt zu sein 😉

Auf der anderen Seite des Pools war dann abgegrenzt durch einen Zaun das Tennis-/Basketballfeld zu finden, welches an diesem Abend als Fläche für das Buffet und den zugehörigen Sitzplatz diente.

Womit wir auch schon beim Essen wären. Viele Salate und ziemlich typisch deutsche Gerichte standen auf dem Plan. Nudelsalat, grüner Salat, Gurkensalat usw. Dazu eben Hähnchenschnitzel, Rouladen und Hackbällchen. Als Beilagen im Endeffekt auch ein Querschnitt durch die deutsche Küche, also Nudeln, Reis usw., wobei ich glaube keine Kartoffeln gesehen habe (ein Skandal! ;)).
Man konnte sich das Essen also sehr schmecken lassen, was wir auch alle ordentlich taten. Als Nachtisch gabs dann noch kleine Obst- oder Schokotörtchen 🙂 Ach so und als zusätzliche Hauptmahlzeit gab es natürlich auch den saudischen Schawarma, das ist quasi der saudische Döner.

Das gute Essen und die vielen neuen Eindrücke konnten dann auch darüber hinwegrösten, dass ca. die Hälfte des Abends im Zeichen von Regen und Sturm standen. Natürlich war die Happy Hour darauf nicht vorbereitet. Von einigen wurde mir sogar erzählt, dass sie, obwohl seit Jahren vor Ort, diesmal die erste Happy Hour im Regen erleben. Sei’s drum, meinereiner ist sowas ja noch gewohnt 😉 Um 0 Uhr war dann aber auch schon Feierabend und wir wurden mit dem Bus wieder zurückgefahren.

Ich bin jetzt jedenfalls gespannt auf die nächste Happy Hour, respektive die Party Ende des Monats hier im Compound 😉


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tweetdigest: Asche und der Flug nach Riad

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  • Einfuhrerlaubnis für Katzen durch lokalen Veterinär grade eingeholt,Freigabe für @Yailaet Flug auch noch heute,bleibt nur noch die Asche #fb #
  • Der Abflug in greifbarer Nähe: Geschrieben von: Susanne Am Freitag war mein Pass mit Visum in der Post.

    Ich fra… http://bit.ly/cF7nrC #

  • Wenn ich was von Flugzeug,Laserkanone und #Aschenwolke lese,muss ich irgendwie an pi,pow,peng,puff denken 😉 #scifi #fb #
  • Wow,absolut irgendwie unwirkliche #Fotos bei Boston Big Picture zum Vulkan auf Island http://bit.ly/clsNFP #fb #

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Der Abflug in greifbarer Nähe

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Am Freitag war mein Pass mit Visum in der Post.

Ich frage mich ja, ob ich eine „vemale Sau-Heinz“ bin. 😉 Was mir an dem Visum auch auffällt, ist, dass mein Geburtsname im Visum steht. Stellt sich mir die Frage, ob es das bekannte „Problem“ ist, dass Frauen noch den Namen des Vaters im Namen haben sollten. Schließlich bin ich nur knapp um den wunderschönen Namen Susanne Wolfgang Scheible drumrum gekommen.

Am selben Tag wurde noch mein Flug für den 25. April gebucht.
In einer ersten Mail wurde ich zunächst gebeten meine Ausreise auf einer internen Seite der Telecom zu bestätigen. Natürlich hatte ich keinen Zugriff auf diese Seite. In der nächsten Mail das gleiche Spiel. In der dritten, vorerst letzten Mail von meiner Ansprechpartnerin der Detecon wurde ich gebeten, wegen der Katzen, noch in einem Call Center anzurufen. Dazu noch an anderer Stelle mehr. Also rief ich im Call Center an, zunächst dachte ich es wäre die Konzernsicherheit, doch es stellte sich als das Reisebüro der Telecom raus. Dort gab es diese Auskunft: „Nein, diesen Namen gibt es hier nicht.“ Aha. Nachdem das Thema Katzen abgehandelt war, musste noch mein Flug geklärt werden. Denn die Konzernsicherheit hatte schließlich noch keine Freigabe für mich erteilt. Diesmal verbal wurde mir gesagt, dass sei ganz einfach. Am besten direkt aus dem Intranet auf die Seite und da dann…… Den Rest weiß ich nicht, denn die Erklärung wurde von mir mit dem Hinweis, dass ich zum ersten extern sei und zum zweiten gar nicht als Arbeitskraft, sondern als mitreisende Ehefrau reisen würde, abgewürgt. „Ach so, dann einen kleinen Moment bitte.“ Diesen Satz durfte ich mir einige Male anhören. Genau wie „Ihre Verbindung wird gehalten! – Ihre Verbindung wird gehalten!“. Zwischdurch kam immer wieder die freundliche Stimme der Mitarbeiterin „Ich bin gleich wieder bei Ihnen.“ Auch sehr schön war die Aussage: „Das ist jetzt alles grad etwas unschön hier.“ Weiter wurde mir erklärt, dass begleitende Ehefrauen sehr selten wären. Woran das wohl liegt? 😉

Schlussendlich wurde ich gebeten, meinen Mann zu bitten eine Mail an die Konzernsicherheit zu schreiben und ihnen mitzuteilen, dass seine Frau mitreist. Damit diese wiederum eine Freigabe für mich in die Wege leiten können.

Heute morgen wurde ich nun auch vom Konzernlagezentrum angerufen. Ich solle eine Einverständniserklärung unterschreiben.

Sobald diese unterschrieben und wieder in Bonn ist, kann mein Flug bestätigt und die Tickets ausgestellt werden.

Somit steht nur noch eine ganze Menge Asche zwischen mir und Riad. Drückt die Daumen, dass bis Sonntag der Flugverkehr wieder halbwegs geregelt verläuft.

Update:
Die Konzernsicherheit hat mir die Freigabe erteilt. Oder auch: „gegen einen Aufenthalt in Riyadh (Saudi-Arabien) haben wir derzeit keinen Einwand.“ Na dann ist ja alles prima. Übrigens wurde mir wieder ein Link an die Hand gegeben, über den ich mir den „Country Report für Saudi-Arabien“ runterladen könne. Aber sicher doch. Sobald ihr mich einstellt, mach ich das! 😉


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