Ab in den Oman

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Heute Abend um 21 Uhr geht es mit Oman Air nach Muscat, wo wir eine Woche eine Art Abschluss-Urlaub in Middle East verbringen werden. Ich bin die Tage durch TripAdvisor und Lonelyplanet durch und habe auf Basis des Vorschlags unserer Bekannten im Oman eine grobe Route zusammengebastelt an der wir uns entlang hangeln werden.

Zuerst sind wir ein paar Tage in Muscat geplant, anschließend soll es über Barka und Rustaq nach Nizwan und der in der Nähe gelegenen Al Hoota Höhle gehen. Außerdem stehen Jebel Akhtar und vielleicht Wadi Ghul (auch bekannt als der Grand Canyon Omans) auf der Liste.

Bisher klingt es also nach einem Muscat, Forts, Höhle und Berge umfassenden Urlaub. Vielleicht sogar noch ein bisschen Strand. Man könnte fast sagen All-inklusive 🙂

Unentschlossen waren wir gegenüber dem Abschluss im Shangri-La Barr Al Jissah Hotel. Viele finden es wohl toll und empfehlenswert, aber wir wollten doch mehr vom Oman selbst, als von einem Hotel sehen. Die Entscheidung wurde uns dann aber so oder so abgenommen, da es für den einzig sinnvollen Zeitraum am Ende des Urlaubs keine Zimmer mehr gibt.

Mal sehen, ob es auf Twitter/Facebook schon Eindrücke von unterwegs gibt oder ob wir uns das für einen nachträglichen Bericht aufbewahren 😉


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Farbiger Schaum in Flaschen

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Ein bisschen Lebensmittelfarbe, vier Flaschen und man hat ein großartiges Baby- und Kleinkind Spielzeug.

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Der Schaum ist natürlich der Bringer! Immer wieder faszinierend. Nicht nur für die Kleinen 🙂


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Sightseeing in Riad

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In den letzten Wochen möchten wir noch die Zeit nutzen, uns ein paar Sachen, abseits der üblichen „touristischen Attraktionen“ in Riad besuchen.

So waren wir vor einiger Zeit im King Abdullah Park.

King Abdullah Park

Dieser im Süden Riads angelegte Park wurde Anfang Oktober eröffnet. Wir waren an einem Samstag dort. Der Park ist an 6 Tagen von 16-23 Uhr geöffnet ist. Eine liebe ehemalige Kollegin hat mir die, nur in arabisch ausgeschilderten, Öffnungszeiten übersetzt. Sonntags ist der Park geschlossen. Montag und Mittwochs ist der Park nur für Männer geöffnet – an den anderen Tagen für Familien.

King Abdullah Park Entrance Sign

Die großzügigen Grünflächen bieten Platz zum picknicken, jedoch sind nur wenige Palmen gepflanzt, so dass es kaum schattige Plätze gibt. Ab und an sind die Wege überdacht, dort stehen auch einige Bänke und konnten uns für einen Moment in den Schatten setzen. Ohne Bäume gibt es natürlich auch kaum Vögel. Um aber trotzdem den Besuchern naturbelassene Parks vorzugaukeln werden Vogelstimmen abgespielt.

Saudi man in front of palm - King Abdullah Park
Sunset behind palms in Saudi Arabia

Weiterhin gibt es noch einen großen Bereich auf dem ganz klassisch Skater ihr Unwesen treiben. Außerdem gibt es noch einen Spielplatz, den wir aus Zeitgründen aber nicht mehr testen konnten. Auf den Grünflächen ist Fußball spielen und sonstige Ballspiele allerdings verboten. So hatte ich nicht den Eindruck, dass der Park wirklich auf Kinder ausgerichtet ist.

Saudi man inline skating mirrored on the floor

Im See, der den Mittelpunkt des Parks bildet, wird abends noch eine Fontänen-Show gezeigt. Wir waren um 5 Uhr bereits auf dem Rückweg als die Show begann. Gemessen an den Dubai Fontains… nun ja. Aber wir vergleichen natürlich nicht.

Water fountain in King Abdullah Park

Alles in Allem war es ein netter Nachmittag, aber der Park hat uns jetzt nicht von Hocker gerissen, so dass wir mangels Zeit, nicht nochmal hinfahren werden. Weiterhin ist uns negativ aufgefallen, dass der See, aber auch die Grünflächen bereits nach zwei Wochen übermäßig verdreckt waren.

Namar Dam Valley

Vorletztes Wochenende waren wir spontan im Namar Wadi.

Bereits letztes Jahr wurde der Park am Wadi Namar, andernorts auch als Nimar Damm zu finden, eröffnet. Geteilt wird das Wadi durch eben jenen Damm. Auf der einen Seite der Park, an dem wir nur vorbei gefahren sind. Wir wollten ans Wasser, in der Wüste. Jedoch finde ich den Begriff Park hierfür sehr hochtrabend.

Park behind Namar dam

Auf der anderen Seite staut sich dieses Rinnsal. Woher das Wasser stammt erschließt sich mir nicht sicher. Ich glaube aber, dass es ein Abfluss des Riyadhs River im Wadi Hanifa ist.

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Auch hier fiel uns der Müll im Wasser sofort auf, was die Bereitschaft, etwas schön zu finden, direkt trübte. Woher der Müll stammt, durften wir auch direkt miterleben, als ein kleines Kind einen leeren Wasserkanister ins Wasser warf. Völlig unbehelligt durch die Eltern natürlich.
Grünflächen gibt es hier keine, sondern nur betonierte, breite Stufen zum Wasser hin. Trotz des Mülls waren viele Fische sowie Enten und Gänse zu beobachten, die natürlich artgerecht mit Käsechips gefüttert wurden!

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Die Promenade zieht sich über knappe zwei Kilometer. Wir haben an drei Stellen angehalten, sind ein paar Meter gelaufen, da wir familienbedingt nicht die ganze Strecke laufen wollten. Auch hier, die in Reih und Glied gepflanzten Palmen, die nur wenig des begehrten Schatten spenden.

Palm alley at Namar dam promenade

Wir waren gegen halb 4 dort und nach einer Stunde hatten wir genug. Gegen 4 trafen die fliegenden Händler ein, die die üblichen Plastikspielzeuge anboten. Außerdem wurden Hüpfburgen aufgebaut.

Auch hier bleibt mir als Fazit zu sagen, dass die verdreckten Stufen uns jede Lust nahmen uns hinzusetzen und etwas zu essen. Andere ließen sich natürlich nicht davon abhalten und grillten fleißig am Wasser. Wir werden wohl nicht nochmal wiederkommen.

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4 Jahre

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Die eine Frau, 2 große Abenteuer, 4 Jahre, 8 Jahre zusammen. Man könnte das sicher noch weiter mathematisch potenzieren oder einfach sagen: Ich liebe Dich!


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Wahl versemmelt

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Es gibt hier im Blog durchaus ein paar Einträge mit politischem Hintergrund. Man kann also sagen, dass politisches Interesse vorhanden ist. Umso mehr wurmt es mich, dass unsere Stimmen bei dieser Bundestagswahl nicht mit einfließen werden. Wir haben es schlichtweg vermasselt. Gedacht war, via Briefwahl zu wählen. Im Deutschland Urlaub im Juli ging es dann aber unter.

Der Ablauf ist dabei folgender: Als im Ausland lebender deutscher Staatsbürger muss man ein Formular zur Aufnahme ins Wählerverzeichnis ausfüllen und dieses an die zuständige Verwaltung – in unserem Fall unser letzter Wohnort – schicken. Leider muss dies im Original geschehen, wie wir auch erst nach dem Urlaub und zu spät bemerkten. Wir hätten wohl den Post-Service der Botschaft nutzen können, aber mit Versand nach Deutschland und dem Rücksenden der Wahlunterlagen aus Deutschland, hätte das nicht mehr gereicht.

Daher ein Aufruf meinerseits: nutzt die Möglichkeit zu wählen, vor allem wenn es nur einen Spaziergang zu Eurem Wahllokal bedeutet!


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