Geschenke zum Hochzeitstag

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Am 19.9. waren es schon zwei Jahre her, dass wir unseren Hochzeitstag hatten. Wie der Herr Samson richtig bemerkte eigentlich ziemlich unfassbar. V.a. weil wir damit auch schon 1,5 Jahre in Riad sind und das nächste große Abenteuer ja auch ansteht 😉

Umso schöner war es dann, dass ich abends unerwartet von meinem Vater aus dem Krankenhaus angerufen wurde – quasi als Geschenk zum Hochzeitstag 😉 Zwischenzeitlich war er in ein anderes Krankenhaus verlegt worden, um die Eigenatmung schnellstmöglich wieder zu erreichen. Das klappte dann so schnell, dass er bereits am 4. Tag sprechen und mich am 5. Tag anrufen konnte. Es sieht da im Moment also ganz gut aus.

Passend zum Talk-like-a-pirate-day hatten es die Piraten in Berlin zudem am Vortag auch noch ins Parlament geschafft. Mal sehen, ob sie dort was reißen können mit ihrem anderen Verständnis von Demokratie und Politik. Wünschen würde ich es mir.


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Vorfreude

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19988-ultraschall

Seit 2008 haben wir jedes Jahr großartige Dinge erlebt. Die nächsten werden das wohl alles übertreffen. 🙂


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Auf der Intensivstation

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Wir sind nun schon wieder etwas mehr als eine Woche zurück in Saudi. Wider unserer Planung wurden aus den vier Wochen, fünf Wochen Urlaub.

Schon bevor wir in die USA für unseren „eigentlichen“ Urlaub aufbrachen, musste ich mich damit beschäftigen, dass auf meinen Vater eine größere Operation zukam, deren Ablauf und Konsequenzen im Ungewissen lag.

Es ging um die Bauchspeicheldrüse und eine Verwachsung. Für die meisten dürfte die Kombination aus Verwachsung und Bauchspeicheldrüse schon ein ungutes Gefühl auslösen. Und so bereiteten auch die Ärzte sich darauf vor, dass sie die Diagnose Krebs stellen würden. Wider erwarten war es dann aber kein Krebs, sondern „nur“ eine gutartige Verwachsung. Nichts desto trotz war es eine 6-stündige OP.

Wie es Vorweg immer heisst, sind OPs grundsätzlich mit Risiken verbunden und so kam es auch hier. Es lief nicht wie geplant. Im Gegenteil, es kam zu mehreren kritischen Situationen und es folgte ein künstliches Koma, um ihn zu stabilisieren.

Wir kamen also zurück aus den USA, nur um direkt vor der Situation zu stehen, unsere Abwesenheit aus Saudi, ungeplant um eine Woche zu verlängern. Glücklicherweise war das seitens der Verpflegung der Katzen, mit der Firma und zuletzt mit der Lufthansa kein Problem.

Kurz drauf fanden wir uns also in Deesen wieder und ich musste mich erstmals mit dem Gang auf eine Intensivstation zum Besuch eines nächsten Verwandten auseinander setzen. Ich muss zugeben, darauf war ich nicht vorbereitet. Mir war auch bis zu diesem Zeitpunkt nicht bewusst, dass ich meinen Vater bis zu diesem Zeitpunkt noch nie wirklich krank oder gar in einer kritischen Situation erlebt hatte. Gut, wer kann das im Alter von 30 Jahren schon von sich behaupten. Ich hoffe die meisten nicht. Vermutlich ist man darauf eh nie vorbereitet.

Aber wie angedeutet, es traf mich unvorbereitet und sehr heftig, meinen Vater da auf diesem Bett, umgeben von den ganzen Apparaten für die Medikation, der Beatmungsmaschine und Kreislaufüberwachung (inklusive toller Kurven für Herz, Puls und Blutdruck…) zu sehen. Dazu noch der Schlauch im Mund zur Beatmung… glücklicherweise scheint dieses Klischee mit dem „Piep, Piep, Piep….“ für den Herzschlag nicht zu stimmen und die Überwachung lief einzig per Display und entsprechenden Alarmen. Denn ich ertappte mich bei den Besuchen öfter dabei, immer wieder auf die Kurven und Zahlen zu achten und mir rutschte mehr als einmal das Herz in die Hose, wenn mal ein Wert einen Ausreisser nach unten oder oben machte.

Zum Ende unseres verlängerten Deutschland-Aufenthalts konnten dann die Narkotika und Kreislaufmedikamente aus der Behandlung rausgenommen, er aufgeweckt und sogar die Beatmung eingestellt werden. Wir konnten uns also austauschen, auch wenn das Sprechen nach etwas mehr als einer Woche Beatmung sichtlich schwer und frustrierend war. Wir stellten uns also darauf ein, dass wir relativ entspannt zurück nach Riyadh fliegen konnten.

Leider wurden wir am nächsten Morgen aus dem Krankenhaus angerufen, dass sie meinen Vater zwei mal hatten wiederbeleben müssen und sein Zustand auch weiterhin kritisch sei. Nun gut, das dauerhafte Verbleiben auf der Intensiv-Station ist ja schon nicht ohne, aber Wiederbelebung ist definitiv eine andere Hausnummer. Es hieß in gewissem Sinne also wieder zurück auf Anfang. Beatmung, Kreislaufmittel und künstliches Koma.

Und für uns hieß es natürlich entscheiden. Entscheiden ob wir uns wenige Stunden später, um einige Tausend Kilometer entfernen würden. Mittlerweile waren wir mit 5 Wochen auch schon sehr lange unterwegs und damit immer irgendwie, irgendwo Gast – einfach nicht zu Hause. Neben der gesundheitlichen Situation meines Vaters, der inneren Unsicherheit wie es weitergeht, noch ein weiterer Aspekt, der sich sehr auf die Entscheidung auswirkte.
Nach Aussagen der Ärzte, gab es effektiv keine Aussage. Weder eine Schätzung, wie es weitergehen könnte, geschweige denn eine zeitliche Prognose.

Ich entschied dann, dass wir fliegen würden. Und so wurden wir dann von meinen Schwiegereltern, nach dem Hinbringen auch wieder von meinem Vater abgeholt und zum Flughafen gebracht. Die Entscheidung dürfte eine der schwersten gewesen sein, die ich bisher treffen musste.

Mittlerweile ist er auf dem Weg der Besserung. Beatmung und Medikamente konnten so gut wie eingestellt werden. Die Beatmung läuft auch über, den landläufig als Luftröhrenschnitt, genannten Weg, was aber bedeutet, dass das Sprechen weiterhin nicht möglich ist. Ich hoffe ich kann bald (eher in Wochen gerechnet) wieder Worte mit ihm wechseln.

Von hier aus nochmal vielen Dank an meine Schwiegereltern für das Umwerfen ihrer Pläne und den Fahrdienst. Ihr habt mir im Speziellen damit einen großen Balast, um den ich mich sonst hätte kümmern müssen, abgenommen. Danke außerdem an meine Mutter fürs „Da-Sein“. Hat mir ebenfalls viel geholfen.


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Spaß bei der Iqama Verlängerung

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Nach der Vertragsverlängerung mit der Firma stand logischerweise auch irgendwann die Verlängerung des Iqamas an. Den hatte ich ja schon kurz nach meiner Einreise erhalten. Prinzipiell wäre früher die Verlängerung des Iqamas auch kein Problem gewesen. Dafür hat die Firma, durch die langjährige Präsenz hier, genügend Erfahrung.

Seit einigen Monaten jedoch bedarf es für Expats, die als Engineers im Land sind, einer Registrierung beim Saudi Council of Engineers. Soweit so gut. Mir wurde gesagt, dass die Registrierung auch kein Problem sei und die Verlängerung des Iqamas somit kein größeres Problem darstelle. Leider war dem bei mir nicht so.

Für die Registrierung bei diesem Council muß man sich schon ziemlich nackt machen. Es fängt damit an, dass man seinen Namen auf arabisch ins Formular eingeben soll. Glücklicherweise hat man ja Kollegen, die einem dabei helfen können. Dann folgt alles was man sich so denken kann: Name, Geburtsdatum und -ort, detaillierte Informationen über den Studienabschluss, inklusive Kopie der Abschlussurkunde (englisch und arabisch). Pass- und Iqamakopie natürlich auch.

Hat man diese Informationen über 5 Formulare eingegeben, heisst es warten. Bei mir folgte nun eine Ablehnung. Aber nicht wie ich gedacht hatte wegen einer Kleinigkeit. Nein. Die Regeldauer meines Studiums von 3 Jahren reicht nicht, um den Engineerstatus auf dem Iqama zu rechtfertigen!

Ich möchte jetzt nicht über den Vergleich eines europäischen Bachelors mit einem längerjährigen indischen, pakistanischen oder sonstwie asiatischen Studium sinnieren, aber die Ablehnung wegen der Studiumsdauer, lässt mich doch über die Bürokratie hier in Saudi staunen. Das hat ja schon fast deutsche Züge.

Wie auch immer. Jetzt werde ich auf den Status Techniker umgestellt werden, was für die Firma auch wesentlich unkomplizierter ist. Für mich als Westler macht das wohl keine Unterschiede, aber für einen Asiaten würde das wohl bedeuten, dass er zum Beispiel keine Familie mit ins Land bringen könnte…
Abgesehen davon, darf man nur mit dem „Engineer“ im Iqama manche Jobs bei saudischen Behören ausführen, die eines Engineers bedürfen. Da mich das ebenfalls nicht betrifft, auch hier keine Konsequenzen. Ich hoffe nur, dass es da nicht irgendwo doch irgendwelche bürokratischen Konsequenzen gibt…


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Touristisches Programm mit unseren Eltern in Riyadh

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Unsere Eltern waren für 9 Tage hier und natürlich haben wir ihnen die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt gezeigt.
Am Donnerstag ging es für sie in Frankfurt los, über Istanbul landeten sie hier in Riad um halb 2. Dank der Flughafenbetreuung war die Einreise schnell erledigt und die längste Wartezeit war das Warten auf die Koffer.
Nach einem kurzen Rundgang durch unsere ausgedehnten Räumlichkeiten war es gegen 3 Uhr dann Zeit fürs Bett.

Den Freitag begannen wir mit einem gemütlichen Frühstück. Im Anschluss fuhren wir quer durch die Stadt und zeigten, was diese Stadt zu bieten hat. Neben den vielen modernen Hochhäusern, oder auch den Gebäuden der Detasad, auch alte Lehmhütten. Ebenso gab es einen Rundgang durch das Najd Compound und ein Essen im Restaurant. Noch platt von der kurzen Nacht war uns das für den Anfang Programm genug.

Am Samstag hatten wir den einzigen festen Termin der Woche. Wir fuhren zur Schule und genossen die Ferienruhe dort. 🙂
Gegen 16 Uhr brachen wir erneut aus dem Compound auf. Diesmal wollten wir die Mumlaka Mall und den Kingdom Tower besichtigen. Natürlich fuhren wir Frauen auch in die Woman Section. Hier waren wir etwas enttäuscht, da sich das Angebot im Großen und Ganzen nicht unterscheidet von der restlichen Mall. Dafür gibt es einen Aufzug, in dem nur Frauen mitfahren dürfen. Außerdem arbeiten dort oben nur Frauen. Bezeichnend finde ich die Aufforderung den Gesichtsschleier abzulegen um zu überprüfen, dass auch wirklich nur Frauen das Obergeschoss betreten.

Danach fuhren wir auf die Aussichtsplattform des Kingdom Towsers hoch. Diese liegt im 99. Stock. Immer wieder erstaunlich sind die Ausmaße der Stadt. Für uns ist das nach einem Jahr nun Alltag, das Wissen, mindestens eine Fahrtzeit von 30 Minuten zu haben. Es zu sehen steht, gerade für Besucher, auf einem ganz anderen Blatt. Wir verbrachten lange Zeit dort, beobachteten die Dämmerung, die herein brach, um mit einem Schlag im Dunklen zu stehen.

Zum Abendessen fuhren wir zu einem Libanesen, in der Al Amir Mohammad Bin Abdul Aziz Street. Es war sehr lecker und sehr, sehr viel.

Sonntags gab es eine kleine Verschnaufspause. Wir verbrachten den Morgen am Pool, nur um festzustellen, dass am Morgen gechlort wurde und das Schwimmen zu vermeiden ist.
Am Nachmittag entschieden wir uns zum Janadriah Festival zu fahren. Es findet einmal jährlich statt. Neben den Ministerien stellen auch die Provinzen des Landes in einem Pavillon aus. Daneben gibt es auch ein Gastland. Die Gäste aus Japan, führten traditionelle Kampfkunst vor.

Wir probierten Honig aus der nördlichen Provinz, biologisch angebaute saudische Datteln, bekamen Weizenmehl und -schrot geschenkt. Wir bewunderten die Handwerkskunst der Korbflechter, beobachteten die Herstellung eines Gewandes für den König und wurden darauf aufmerksam gemacht, dass es auch eine arabische Blindenschrift gibt.

Immer wieder kreuzten Tänzer unseren Weg. Einmal die Säbeltänzer und hier die Schwerttänzer.

Vielfach wurden wir Frauen angesprochen und um ein Foto gebeten. Natürlich von Frauen. Aber auch die Männer waren nicht gefeit. Nur wurden sie heimlich fotografiert. Generell wurden wir fast aufgefordert zu fotografieren.

Noch nie habe ich so viele Muttawas an einem Ort gesehen. So war es fast selbstverständlich, dass wir das Kopftuch aufbehielten, nachdem wir am Eingang dazu aufgefordert wurden.

Am Montag fuhren wir spät, nach einem ausgedehnten Frühstück auf den Second-Hand-Souq. Neben einer Mitbring-Abaya besorgten wir des Spaßes halber noch Gesichtsschleier. Für uns fanden wir eine alte Kaffeekanne mit saudischem Wappen.

Nachmittags besuchten wir das National Museum. Wir brauchten rund zwei Stunden, um uns die Lebensräume Saudi-Arabiens, die Entwicklung der Menschheit und die Exponate der ersten beiden saudischen Staaten anzuschauen. Natürlich gibt es auch Ausstellungsraum für Mohammed und viel Platz für Bilder des Königs Abdullah.
Die Öffnungszeiten sind etwas kompliziert. Zumindest entdecke ich kein System hinter den Tagen für Frauen, Männer und Familien…

Auch Dienstags gaben wir uns nochmal Kultur. Wir besichtigten das Masmak Fort. Das Fort spielte eine wichtige Rolle für King Abdul Aziz, der den dritten saudischen Staat gründete. So gibt es dort auch hauptsächlich die Waffen und sonstige Gegenstände zu sehen, die bei der Einname des Forts benutzt wurden.
Außerdem hängen Fotografien von Riad von vor 100 Jahren aus. Beeindruckend zu sehen, wie sich diese Stadt gewandelt hat!
Als Bonus durften wir noch die Moschee des Forts betreten. Eigentlich ist es hier in Saudi Nichtmuslimen nicht gestattet eine Moschee zu betreten.

So wurde uns auch direkt der Zugang zum Innenhof der großen Moschee verwehrt. Statt dessen umrundeten wir das Gelände, schlenderten am Uhrenturm vorbei über den Deera-Souq. Endlich fand ich auch Karkadeh, Hibiskusblütentee.

Die letzten Tage wollten wir entspannt angehen. Mittwochs fuhren wir am Abend ins DQ, um spazieren zu gehen. Leider hatten wir uns vorher nicht nach einer geeigneten Stelle erkundigt, die auch mit Rollator angenehm begehbar ist. Trotzdem genossen wir die halbwegs frische Luft und die vielen Vögel die uns umschwirrten. Vom DQ ging es statt auf direktem Wege noch zu Mama Noura, einem der bekannteren Läden, um Essen zum Mitnehmen zu bekommen. Mit 9 Falafeln und 7 Schawarmas hatten wir dann aber für 5 Personen doch etwas zu viel eingekauft 😉

Für Donnerstag hatten wir lange kein Programm, nachdem wir die vergangenen Tage alle Punkte abgearbeitet hatten.
So freuten wir uns über den Vorschlag eines Kollegen gemeinsam zu einem Kamelrennen zu fahren. Leider hatten wir nur unzureichende Angaben über die Örtlichkeiten, so dass wir zwar Kamele fanden, aber kein Rennen. Statt dessen fanden wir viele Autos, die zum Janadriah Festival wollten und uns mal wieder einen Stau bescherten.

Am Abend gingen wir noch in ein arabisches Restaurant. Arabisch, mit allem Drum und Dran. Die arabische Speisekarte übersetzte mir ein Kollege am Telefon, meine Mutter erinnerte sich an ihre Arabischkenntnisse, um zu bestellen und wir freuten uns über die Kissen und die Plastikfolie auf dem Boden. Das Essen war super lecker! Ein kleiner Wermutstropfen war am Ende keinen Kaffee bestellen zu können. Nach einer Stunde wurde das Knien aber auch langsam beschwerlich, so dass wir doch auch froh waren, aufstehen zu können, die Knochen und den vollen Bauch zu bewegen.

Nun hatten wir zwar Wüste im Vorbeifahren gesehen, aber es fehlte natürlich noch eine Fahrt hindurch. Dies hatten wir für Freitag ausgewählt.

Früh um 8 starteten wir. Richtung Südwesten am DQ vorbei, verließen Riad und fuhren das Escarpment runter. Wendeten und fuhren wieder hoch. Die erste Station war der Cameltray 1, man hat einen netten Blick über das Escarpment, das Hochplateau auf dem Riad liegt.

Danach fuhren wir in die Ausläufer der roten Sandwüste. Die Stelle, die wir anpeilten liegt am Ende eines Wadis, es gibt einen schattenspendenden Baum unter dem wir grillten.
Nach dem Mittagessen brachen wir direkt wieder auf, um der schlimmsten Mittagshitze zu entfliehen.

Damit endete auch schon der Urlaub für uns. Samstag hieß es wieder Schule, bzw Firma. Beide hatten wir uns den Nachmittag freigehalten um die letzten Mitbringsel zu besorgen.

Bevor wir uns um halb 12 auf den Weg zum Flughafen machten, ließen wir es uns noch im Compoundrestaurant schmecken.

Hier noch eine Übersicht über die Orte auf einer Google Map:

Eltern Urlaub auf einer größeren Karte anzeigen

Zu den einzelnen Erlebnissen kommen die Tage dann noch die entsprechenden Bilder online 🙂


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