Weiter gehts

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… und zwar in vielerlei Belangen. Zuletzt war es mal wieder (ups) etwas ruhiger hier. Erneut zu erwähnen, dass sich das bald wieder ändern wird, würde mir selbst einen Zwang auferlegen, den ich als Grund ansehe, warum hier zuletzt nicht so viel los war. Postingfrequenzen und sonstige Vorgaben für mich selbst machen das ganze Anliegen ein Blog aktiv und kontinuierlich zu befüllen noch schwerer, als es die Aufgabe das Blog zu befüllen eh schon ist.

Man könnte das jetzt so lesen, dass ich Blog-müde wäre. Hierzu möchte ich „ganz im Gegenteil“ sagen. Allerdings sehe ich, dass sich die Themen hier doch wieder weg vom saudischen Fokus mehr hin zu Alltag und v.a. Technik verlagern werden. Gerade an letzterem habe ich ja durchaus etwas Spaß, so dass hier vielleicht wieder mehr erscheint, sobald ich die innere Schranke „ach das interessiert die Saudi-interessierten ja eh nicht“ ablegen kann.

Ich möchte hier nach wie vor die Waage halten, aber merke zusehends, dass ich entweder alltagsblind geworden bin und mir viele Besonderheiten hier nicht mehr auffallen oder auch einfach nicht dazu komme Dinge aufzuschreiben. Inwiefern speziell das Zeitliche besser klappt, wenn ich eine wie auch immer geartete Schranke ablege, muss sich freilich erst zeigen. In Summe schreibe ich das Teil hier allerdings nach wie vor für mich bzw. uns, was der Beste Antrieb sein sollte, um weiter zu machen.

Unsere erneute Verlängerung hier wird der Alltagsblindheit sicher eher zuträglich sein, aber vielleicht finde ich ja doch noch, das ein oder andere zum Thema Saudi, welches ich hier ausbreite. Abgesehen davon steht ja auch noch die Aufbereitung unseres USA und Chile Urlaubs aus. Die werden definitiv noch erfolgen 🙂

Wer sich jetzt denkt, dass Nachwuchs doch ein willkommenes Thema ist, Bücher voll Anekdoten jedweder medialer Form zu elektronischem Papier zu bringen, der hat natürlich Recht. Da wir aber alle auch wissen, dass nichts so leicht aus diesem großen Internetz-Dingens verschwindet, wie es im ersten Moment hineingekommen ist, wird alles Jannis betreffend hier offensichtlich öffentlich nicht seinen Platz finden.

Und jetzt weiter hier … 😉


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Jannis Sami

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Heute Morgen um 7:35 in Riad auf die Welt gekommen.

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Jannis Sami, wir freuen uns sehr! 🙂


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Rück- und Ausblick 2011 und 2012

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Gestern Abend haben wir unseren kleinen Rundbrief an Familie und Freunde geschickt. Eine kleine Tradition, die wir uns von meinen Schwiegereltern abgeschaut haben und die offenbar auf Gegenliebe stößt, wenn ich mir die Reaktionen so ansehe 🙂

Daher hier wie auch letztes Jahr, diesmal aber eher in Kurzform das Jahr 2011, quasi als Spiegelbild für die Aktivität des Blogs für dieses Jahr 😉

Rückblick

Ende Januar blieb ich hier als einziger unseres Zweier-Software Gespanns zurück, als der Kollege sich wieder zurück nach Deutschland machte. Durch die Übergabe und aktuelle Projekte hatte ich also mehr als genug zu tun.

Es begann auch der arabische Frühling, von dem wir hier aber so gut wie nichts spürten. Wir hatten dann unseren ersten Besuch aus Deutschland. 10 Tage mit unseren Eltern. Schön und viel zu schnell vorbei. Wieder eine Menge Arbeit später, stand auch schon unser Sommerurlaub an. 4 Wochen. Halb in Deutschland, halb in den USA. Mit dem Besuch letzterer erfüllte sich für mich einer meiner größten Träume. Das Ende des Urlaubs wurde dann aber leider durch die Situation mit meinem Vater überschattet. Da es ihm mittlerweile wieder soweit gut geht und wir jetzt in den nächsten Tagen unseren erstes Baby erwarten, war das Ende des Jahres einerseits sehr von Routine geprägt, gleichzeitig aber natürlich auch von Ungewissheit, was da vor uns liegt. Ich denke die Erkenntnis von Sterblichkeit und das gleichzeitige Erleben des Heranwachsens neuen Lebens, demonstriert sehr augenscheinlich den Lebenskreislauf und macht nachdenklich.

Ausblick

Vermutlich wird unser Leben durch das Ereignis in den nächsten Tagen sehr auf den Kopf gestellt. Nicht zu wissen, was da auf uns zukommt, ist schon eigentümlich. Um ehrlich zu sein, kann ich derzeit auch mit Ratschlägen von Bereits-Eltern nicht viel anfangen. Da fehlt wohl der Praxis-Bezug 😉

Ich hoffe, dieses Hobby in Form des Blogs, wird nicht noch mehr leiden, als es dieses Jahr bereits musste. Zumal noch unsere Berichte von Chile (ein Jahr her), Abu Dhabi (7 Monate her) und den USA (5 Monate her) ausstehen. Aber wie im vorherigen Abschnitt erwähnt, kann ich ja nicht mal einschätzen, was der kleine Mann mit uns machen wird. Ich wage also keine Prognose für unsere kleinen Seiten hier 😉

Daher wünsche ich jetzt erstmal einen guten Rutsch ins Jahr 2012 und ein frohes Neues!


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Erkältungszwischenstopp

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Nach den letzten, doch artikelreichen, Tagen, hatte es mich zwischenzeitlich doch nochmal richtig erwischt und ich lag mit einer Erkältung flach. Wer weiß, vielleicht war es ja doch die Nachwirkung der Hajj-Tage 😉

Ein Tag Pause und ich bin wieder so gut wie auf den Beinen. Heute Abend dann auch mal das zwischenzeitlich freigeschaltete Fiber to the home ins häusliche Netzwerk eingespeist. Bisher kann ich ein positives Fazit zum neuen Internetzugang ziehen. Die Tage dann mehr, nicht nur zum neuen Internetzugang 😉


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Generalprobe im Krankenhaus

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Dummheit wird bestraft. Das durfte ich am Wochenende vor zwei Wochen schmerzlich erfahren. Die Kombination aus wenig Trinken (ca. 1 Liter bis 16 Uhr) und zu viel Bewegung führte zu einer Dehydrierung. Die Folge: Wehen. Wir fuhren zur Sicherheit ins Krankenhaus. Dort behielt man mich gleich mal da und verkabelte mich. 12 Stunden Wehen schreiben, 4 Kochsalzinfusionen und 2 Geburten später war klar dass es dem Mini und auch mir besser ging.

Gut aufgehoben gefühlt haben wir uns im Krankenhaus. Die Nennung des behandelnden Arztes in der Notaufname löste eine Kette an Reaktionen aus. Ohne Anmeldung ging es sofort auf die Entbindungsstation. Dort bekam ich ein Zimmer zugewiesen, die Schwestern waren zuvorkommend, die diensthabende Ärztin stand immer im telefonischen Kontakt zu unserem Arzt. Am nächsten Morgen schaute der dann noch bei uns vorbei und besprach die nächsten Schritte mit uns.

Man könnte es als eine Generalprobe bezeichnen, auf die wir aber auch gerne verzichtet hätten. Und ja, mir geht es prima, um alle jetzt Aufgeschreckten zu beruhigen 🙂


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