Mobily Kostenproblem

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mobilyWie im Artikel zu den Internetsperren erwähnt, wollte ich auch hier in Saudi mobiles Internet haben. Das ist auch problemlos möglich insofern man einen Iqama hat.

Die Datenoption kann man z.B. zusätzlich zu einem Prepaid Tarif in verschiedenen Datenpaketen hinzu buchen. Entsprechend meiner Erfahrung aus Deutschland entschied ich mich für die 1 GB Variante was locker ausreicht. Kostenpunkt 100 SR/Monat.

Das Anmelden läuft entweder über eine SMS mit „SUB 1G“ an eine Nummer oder über die Hotline, die aber nur dazu auffordert, dasselbe zu tun 😉

Also angemeldet und auch prompt die Bestätigungsnachricht über die Aktivierung erhalten. Kurz getestet und geht. Mir hätte aber auffallen können, dass ich eigentlich nicht genug Guthaben auf der Karte hatte und so bekam ich kurz nach Beendigung der Verbindung auch schon die nächste Nachricht, dass der letzte Anruf 3 SAR kostete.
Sicherheitshalber die Hotline angerufen, die das Guthabenproblem bestätigte. Da ich zwischenzeitlich Guthaben aufgeladen hatte konnte das Abo erneut aktiviert werden. Soweit so gut.

Am nächsten Tag wieder ein bisschen das Internet genutzt und kurz drauf wieder die schon bekannte Nachricht „your last call cost 3 SAR“.
Wieder Hotline. Der gute Herr und ich verstanden uns nicht so wirklich, also sprachlich. Jedenfalls meinte er irgendwas davon, er hätte ein Ticket erstellt und das Backoffice würde sich dem annehmen, melden und ich solle das Netz nicht nutzen.
24 Stunden gewartet, keine Reaktion. Zwischenzeitlich bekam ich eine SMS von Mobily, allerdings auf arabisch. Ich interpretierte das als Behebung des Problems und schaltete das Netz wieder an.

Leider weit gefehlt, bei nächster Nutzung bekam ich nach kurzer Zeit die gleiche Nachricht. Mittlerweile hatte sich der @MobilyCIO bei mir per Twitter gemeldet, da ich was zur Hotline Musik geschrieben hatte. Also mal flux an ihn gewendet und wurde an Mobily1100 verwiesen.

Nach einigem hin und her hinsichtlich Kundendatenaustausch, wurde ich vom Service angerufen. Im Gespräch stellte sich dann heraus, dass nicht die Internetverbindungen die Kosten verursacht hatten, sondern ein SMS-Service. Ich hatte immer wieder SMS von der Nummer 5268 erhalten, mir aber dabei nichts gedacht. Selbiges wäre ein Service den auf den Seiten des Anbieters abgeschlossen hätte. Wie gut, dass ich davon nichts wusste und auf meine Erklärung kein arabisch zu können, die Firma nicht zu kennen und auch nicht zu wissen worum es bei dem Service geht, wurde der Service gesperrt und mir die abgebuchten Gebühren erstattet. Erstaunlicherweise hatte ich mich mit der Dame sogar problemlos verständigen können.

Und da soll noch einer sagen Twitter wäre nutzlos;) Jedenfalls weiß ich jetzt, dass es auch hier dubiose SMS Dienste gibt und man diese abonniert, ohne etwas dafür zu tun. Und außerdem weiß ich, dass auch die Hotline dicht ist, wenn Prayer Time ist. Nun gut war ja eigentlich klar 😉

Der technische Part funktioniert übrigens seit Anfang an problemlos und v.a. schneller als in Deutschland. Da kann man so ein kurzzeitiges Abrechnungsproblem mal verschmerzen; )


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Zurück aus Bahrain und Serverprobleme

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So, nach ein paar Stunden fahrt, sind wir um 9 auch wieder ein Riad eingetroffen und damit findet das Kurzurlaubswochenende in Bahrain auch schon sein Ende. Schön wars und Bahrain bzw. Manama, die Haupstadt, ist schon ganz anders als Saudi-Arabien bzw. Riad. Dazu aber in separatem Post mehr.

Kurz nach der Grenze mit Verbindung zum Mobily Netzwerk bekam ich dann auch direkt Infos u.a. von Mike, dass cratoo.de mit einem Datenbankfehler nicht erreichbar wäre. Nun das Problem ist, das ist mir nichts Neues. Leider schiesst sich der Server in den letzten Wochen regelmäßig unvorhersehbar selbst ab. Aus mir unbekannten Gründen nehmen die Anzahl Apache-Webserver-Prozesse und MySQL-Prozesse rasant zu, der Speicher läuft voll und nichts geht mehr. Mit nichts geht mehr meine ich eine Load von 150 bis 200…. Krieg ich es rechtzeitig mit und schaffe es die MySQL neu zustarten, fängt sich die Kiste wieder, bis zum nächsten Zeitpunkt an dem das Spielchen von vorne losgeht.

Ich hatte zwischenzeitlich schon vermutet, es läge an einem DOS oder aber einem vermehrten Aufruf in Verbindung mit dem WordPress eigenen Cron, aber bisher konnte ich das anhand der korrespondierenden Log-Einträge noch nicht verifizieren. Vor allem, da es mit dem alten Server problemlos ging. Die Festplatten habe ich mittlerweile mit badblocks geprüft und dabei keine Fehler erhalten. Gleichzeitig stehen im Kernel-Log beim Auftreten eines Prozess-Kills offenbar immer xfs-Einträge dabei. Möglicherweise als doch ein Dateisystem-Problem.

Jedenfalls kann es sein, dass Mails an uns zwischenzeitlich an euch zurückgingen, daher bitte erneut senden, aktuell läuft die Kiste wieder und ich bin an der entgültigen Fehlerbehebung dran…


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Blogs aus und um Saudi-Arabien

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Viele der Dinge, die ich aus dem Alltag hier in Riyadh beschreibe, findet sich bereits anderweitig im Netz. So gibt es einige Blogs, die ich schon vor meiner Anreise überflogen habe und die mir in vielen Belangen auch Starthilfe gaben. Daher möchte ich hier mal einige aufführen, um es anderen (deutschen) Expats etwas leichter zu machen, Informationen zu finden.

Deutsche Blogs u.a. von Leuten, die mit mir hier sind bzw. waren:

Englische Blogs:

Eingestellte Blogs

Vielleicht findet sich für euch ja unter den verlinkten Artikel noch was, was euch auch interessiert.

Einige der Blogs habe ich über die Blogverzeichniss bei Blogcatalog und bei expat-blog.com gefunden. Falls also jemand weitersuchen will, nur zu! 🙂


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Facebook Kommentare und das Blog

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Mal eine Frage an Euch, werte Leser meines kleinen Fleckchen persönlichen Internets 😉
Ich habe lange gezögert, aber kurz bevor es nach Riyadh ging, habe ich es dann doch so eingerichtet, dass die Artikel automatisiert bei Twitter und bei Facebook landen. Gerade hinsichtlich Facebook habe ich dann auch gemerkt, dass das einiges an zusätzlichen Besuchern bringt. Allerdings ging es mir darum gar nicht, ich wollte nur ermöglichen, dass Neues auf dem Blog auch ohne RSS oder den Besuch der Startseite bekannt wird. Eben v.a. im Hinblick auf unsere Erlebnisse hier in Riyadh.

Als unerwarteter, aber erfreulicher Seiteneffekt ergab sich, dass sich auf Facebook nun einiges an Kommentaren zu den unterschiedlichen Artikeln findet. Das führt mich nun aber zum Problem der Persistenz. Wer weiss, ob es Facebook in x Jahren noch gibt und ich fände es ziemlich dämlich, wenn die Kommentare/Diskussionen usw. verloren gingen, weil sich mal wieder eine Umorientierung in der Medienwelt ergeben hat. Abgesehen davon, ist es auch immer so eine Sache, derart private Kommunikation bei einem Unternehmen (über das amerikanisch brauchen wir da gar nicht erst anzufangen) auszulagern. Entsprechend bin ich in solchen Fällen auch immer sehr daran interessiert, die Daten unter meiner eigenen Kontrolle zu haben. Unter anderem deswegen betreibe ich für uns auch einen eigenen Mailserver, abgesehen vom Spieltrieb natürlich 😉

Leider funktioniert das automatische importieren der Facebook-Kommentare bisher noch nicht so wie ich mir das vorstellen würde, daran arbeite ich aber noch.
Daher folgende Frage: Es gibt seitens Facebook, das sog. Facebook Connect. Damit könnte ich das Blog mit Facebook verbinden und ihr müsstet nur einmalig einen Knopf klicken und bestätigen, dass diese Verbindung in Ordnung geht. Ab dann könntet ihr mit eurem FB Account hier auch kommentieren, genauer, wenn ihr von Facebook kommt, also dort angemeldet seid, müsstet ihr hier, wie auch beim Facebook-Artikel, nur noch den Kommentar schreiben und keine weiteren Daten mehr eintragen. Würdet ihr damit eher hier direkt kommentieren? Ist also der Grund, dass eure Kommentare eher bei Facebook, als hier direkt landen, die Hürde des zusätzlichen Daten Eintragens oder dass ihr die Kommentare bei Facebook sehen/haben wollt?


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Un- und selbstverschuldet offline

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Die Tage war es dann doch etwas ruhiger hier. Zum einen kam Susanne letzten Sonntag an und wir hatten somit schon am Tag der Ankunft mit der Einreise der Katzen bis spät am Abend zu tun. Und natürlich musste noch einiges für den Hausstand getan, sprich eingekauft werden 😉

Abgesehen davon war aber auch das Internet über unseren Mobily Wimax Broadband @ home Anschluss passend zu Susannes Eintreffen quasi komplett lahmgelegt. Zuerst dachte ich mal wieder an die normalen Ausfälle, während derer das Netz auch mal ein paar Stunden etwas lahmt. Nachdem es aber auch nach einem Tag noch nicht besser wurde, musste das was größeres sein.

unterseekabel_sea_me_we_4
Quelle: Flickr Shuttleworth Foundation, CC-BY-SA

Schuld war dann auch ein defektes Unterseekabel, welches entscheidend für die Anbindung des mittleren Ostens ans Netz ist. Selbiges war bei Italien beschädigt worden und bremste unsere Anbindung so aus, dass sogar ein Modem noch gefühlt schneller war. Auf oben verlinktem Bild geht es übrigens um das Unterseekabel SEA-ME-WE 4.

Einer meiner Kollegen erhielt dann auch zum Ende der Wiederinstandsetzungsmaßnahmen eine Entschuldigungssms von Mobily.

Damit war es mit der Internetverbindung aber leider nicht erledigt. Tags drauf funktionierte die Verbindung nicht und ein Blick aufs Modem offenbarte, dass sich dieses nicht mehr bei Mobily anmelden konnte. Kurz drauf fiel es mir wie Schuppen von den Augen: die 30 Tage Prepaid fürs Internet waren abgelaufen und ich hatte nicht erneut aufgeladen. Das ließ sich dann beim Einkaufen schnell erledigen und ein paar Minuten später erhielt ich dann auch schon die Bestätigungssms. Wieso ich allerdings die Warnungssms über den Ablauf der 30 Tage nicht erhalten habe, ist mir unklar.

Wie auch immer, jetzt ist ja wieder alles online und die Tage gibts dann auch was über die Odysee beim Katzen vom Flughafen holen 😉


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