Die Simpsons – Der Film

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In meiner Charakteristik in der Abizeitung meines Abschlussjahrgangs steht u.a.

[..] Und auch für den Fall, dass ihr offene Fragen zum Thema the Simpsons habt, könnt ihr auch gleich fragen. Crash hat bestimmt jede Folge doppelt oder dreifach gesehen.[…]

Auch wenn meine Begeisterung in den letzten Jahren nachgelassen hat und ich die letzten Staffeln gar nicht kenne, so war doch ein Gang ins Kino für den Film Pflicht.
Spiegel, Stern, SWR3 und einige andere hatten Die Simpsons – Der Film ausserordentlich gelobt. Vor allem beim Spiegel war ich doch sehr verwundert, da dort irgendwie nie ein Film / CD gut wegkommt. Nach diesen Vorschusslorbeeren war ich natürlich gespannt. Entgegen Joschis Wunsch hatten wir uns in die Übersetzung gesetzt. Ob das ein Fehler war möchte ich noch testen, in dem ich mir evtl. noch die O-Ton Version anschau.

Im Grunde kann ich sagen, dass der Film eine typische Simpsons-Episode verlängert auf 87 Minuten darstellt. Entgegen der Meinung des Spiegels und der anderen Medien bin ich aber nicht der Meinung, dass es sich um eine der genialeren Simpsons-„Folgen“ handelt. Dafür ist er mir ein bisschen zu überdreht.

Aber es gab natürlich schon die ein odere andere Pointe/Szene die getroffen hat. Achtung Spoiler:

  • Spider-Schwein
  • Nein-mein-Vater-ist-nicht-Bono-Collin
  • Maggies erstes Wort (ok eigtl das zweite ;))
  • Arnold Schwarzenegger wurde gewählt um zu lenken, nicht zu denken – einer der Gründe weshalb ich den Film auf englisch sehen will
  • Barts Einleitung: Ich darf diesen Filme nicht aus dem Internet herunterladen
  • Green Day spielen das Simpsons Theme mit Teleprompter 😉
  • Barts, sagen wir, blitzender Moment
  • die Idee eine Stadt mit einer Kuppel dicht zu machen

Aber ganz furchtbar ist ja mal Anke Engelke als Marges Synchronstimme. Das ist wohl eines der Dinge die ich in den letzten Staffeln zum Glück verpasst habe…


Hands on the iPhone

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Ich bin kein Apple-Fanboy, aber das Meinung, dass man sich selbst ein Bild von Dingen machen und nicht blind auf die Meinung anderer vertrauen sollte. Entsprechend hab ich die Möglichkeit wahrgenommen die die Gravis iPhone-Tour durch Deutschland bot und mir selbst ein Bild von dem Gerät gemacht, welches von vielen Leute hier in Deutschland erwartet wird.
Große Überraschungen gabs dabei für mich nicht. Die Bedienung gab sich so, wie man es in den ganzen Videos bei Youtube und Co sehen kann und es wahr schon ein wenig faszinierend ein Gerät mit Touchscreen, aber gleichzeitig brilliantem Bildschirm vor sich zu haben. Und der Bildschirm ist wirklich eines der Highlights. Die Multi-Touch Bedienung ist gewöhnungsbedürftig, aber dürfte nach ein paar Tagen locker von der Hand gehen. Sogar das schreiben auf der Tastatur fand ich ziemlich intuitiv.

Was ich allerdings sehr bemerkenswert finde, sind die Randbedingungen, unter denen die iPhone-Tour abläuft. Ich fand über den Gulli-Artikel zu einem Link auf die Gravis-Website. Wer jetzt letzteren anklickt, bekommt nur eine Gravis-Seite ohne Inhalt. Jegliche Informationen rund um die Tour sind verschwunden. Als ich die News damals gelesen hatte standen dort noch die Termine für die einzelnen Städte. Bevor ich heute in den Gravis Store bin, fand ich das noch merkwürdig. Dort setzte sich das aber 1:1 fort.
Im Laden gab es keinerlei Hinweise auf das Gerät. Keine Werbung, kein Stand, nichts. Eigentlich wollte ich mir das Verhalten eines neugierigen Fanboys ersparen und im Falle eines nicht vorhandenen Vorstellungsgerätes einfach wieder gehen, aber ich bin dann spontan doch zur Kasse und hab gefragt was denn aus der Tour geworden ist.
„Doch doch die läuft, ich soll mich doch an eine junge Frau direkt neben dem Eingang wenden und fragen ob sie kurz Zeit hat….“
Was? Zeit um ein Gerät zu zeigen? Werd ich jetzt in einen Vorführungsraum gebracht?

Gesagt getan und sie meinte nur ich soll mich kurz auf ne Bank setzen, sie kommt gleich. War dann auch innerhalb von nem Moment dabei und streckte mir das iPhone entgegen: „Das ist das iPhone“….. und setzte sich neben mich. WTF?
Während dem bissl rumgespiele hab ich dann ein wenig Smalltalk begonnen und sie wirkte doch ein wenig unzufrieden. Gravis selbst bekommt ein Gerät, für 3 Tage und darf es nur vorführen, wenn jemand danach fragt und dann auch nur, wenn die für das iPhone bestimmte Person sich danebensetzt und „aufpasst“.

Ich mein es war nicht schlimm, dass sie neben mir saß,aber für gewöhnlich halte ich das nicht. Um ein Gerät welches seit Juni in den USA im Handel ist, so einen Terz so machen ….
Trotz der tollen Bedienung, des Klasse-Bildschirm und dem guten Gefühl in der Hand, hatte ich nie vor mir das iPhone zu holen, aber zumindest wars ein guter Grund aus dem Haus zu kommen und danach noch ein Eis in der Stadt zu essen 😉

UPDATE 07.08.2007: Weil ich das Blog gelegentlich auch mal als Bookmarkstation missbrauch: Holy Shit it’s an iPhone


Ocean’s Thirteen

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Montag war aufgrund des Endes der Prüfuingszeit spontan Essen im Emaille und danach Kino angesagt. Wir entschlossen uns für Ocean’s Eleven. V.a. der erste und der zweite auch, hatten es verstanden mit überraschenden Wendungen dafür zu sorgen, dass man nicht bemerkte wie die Zeit verflog. Desweiteren war es auch gut, dass es im ersten um ein Casion und im zweiten um den Wettkampf zwischen den 12 und dem Meisterdieb ging.
Zum dritten Teil kann ich diese guten Dinge nicht wirklich feststellen. Wie Spiegel Online richtig bemerkt fehlte Al Pacino als „Bösewicht“ das Böse, was in den ersten beiden Teilen Andy Garcia ausgezeichnet hatte.
Einen wirklich erhellenden Punkt hatte ich nur als George Clooney zu Brad Pitt sagte, er solle mal zur Ruhe kommen und sich ein paar Kinder zulegen (ein Schelm wer hier den Bezug zur Realität sieht). Ansonsten mäßiges Kino.


Du sammeln. Ich jagen! – Caveman

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CavemanMit 3 Monaten Vorlauf hatten wir uns Karten für die gestrige Caveman-Vorstellung im Tollhaus bestellt. Und die Wartezeit hat sich definitv gelohnt.
Caveman ist ein Ein-Mann-Theaterstück welches anhand von Alltagssituationen die Unterschiede von Mann und Frau erklärt und auf den Arm nimmt. Nebenbei erfährt man, wieso der Jagdtrieb des Mannes schlußendlich für die Entwicklung des Navigationssystems verantwortlich ist oder weswegen Frauen scheinbar endlos lang einkaufen gehen können und am Ende fitter sind als vorher (ja natürlich sind das alles Cliches 😉 Ein auf jeden Fall weiterzuempfehlendes Stück, welches von unterschiedlichen Comedians bundesweit aufgeführt wird. Bei uns spielte Guido Fischer den modernen Neandertaler Tom, der sich auch nicht aus der Ruhe bringen liess, als die Tontechnik ausserplanmäßige Geräusche gab und ihm auch der spontan herbeigelaufene Tontechniker nicht weiterhelfen konnte. Stattdessen drehte er kurz am Kabel und baute dies auch gleich ins Programm ein indem er verkündete: Ha, wieder hat ein Mann ein technisches Problem gelöst! Worauf er natürlich stürmenden Applaus des Publikums erntete 😉
Es wurde viel von beiden Geschlechtern gelacht und ich kann nur mit einem Zitat aus dem Begleitprogramm abschliessen:
„Wer Caveman nicht gesehen hat, hat das Leben verpennt, ganz ehrlich.“

PS: Im Dezember kommt das weibliche Gegenstück dazu. Die Cavewoman. Bin mal gespannt, ob das mithalten kann.


Moscow Circus on Ice

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Aus gegebenem Anlass waren wir am 2. Januar beim Moscow Circus on Ice in der Stuttgarter Liederhalle. Vor einem Jahr hatten wir uns Dornröschen on Ice angeschaut und somit hatten wir eine gewisse Erwartungshaltung, was künstlerisch auf Eis möglich ist. Leider konnte die Erwartung in diesem Fall nicht erfüllt werden. Zum einen saßen wir mitten unter einer Menge Russen, die grossteils der Vorstellung lautstark artikulierten und zum anderen kam mir von Anfang an, an diesem „Eis“ etwas spanisch vor. Mir ist natürlich klar, dass Russen ein anderes Temperament haben als Deutsche, gestört hats mich aber trotzdem.
Bezüglich des Eises dürfte es jedem der schonmal Schlittschuh gelaufen ist klarsein, dass die Kufen nach kurzer Zeit voll mit Eis sind, v.a. dann wenn, viele harte Bremsungen gemacht werden, wie es bei artistischen/zirkustechnischen Aktionen der Fall sein dürfte. Doch das passierte nicht. Zudem war direkt neben der Eisfläche alles ziemlich warm. Aus dem Saal im Festspielhaus in Baden-Baden wussten wir aber, dass selbst auf den oberen Rängen etwas die Kälte des Eises zu spüren ist. Somit bin ich am Ende der Vorstellung zur Bühne vor und hab mir das „Eis“ näher angesehen:

Man erkennt also ziemlich eindeutig eine PVC-Kunstoffplatte.
Auf der einen Seite war die Vorstellung schön, auf der anderen Seite bleibt wegen dem Kunststoff Eis ein bitterer Nachgeschmack. Das Problem scheint hier übrigens am Veranstalter zu liegen, denn laut der og. Website des Circus, machen sie ihre Vorstellungen auch auf echtem Eis. Jetzt würde mich nur interessieren, ob die Vorstellung hier in Karlsruhe (von der ich zum Zeitpunkt des Ticketkaufs leider nicht wusste) auch richtigem Eis ist.
Seis drum, wir haben uns den Abend dann noch mit einem spontanen Besuch bei einem Griechen in Stuttgart schön beendet. Womit gesagt sei, dass ich El Greco in Stuttgart nur empfehlen kann.


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