Praktisches aus Android 4.x und die Zukunft nach dem Nexus 4

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Ich will mal ein paar praktische Dinge aus Android 4.x zusammenfassen und auch meine Gedanken zur Vorstellung des Nexus 4 bündeln. Wird also ein kleiner Mashup-Artikel.

Android 4.x

Seit Android 4.1 sind die Notifications auch über den Lockscreen erreichbar, in dem man wie üblich nach unten wischt. Dass man früher vorher das Smartphone entsperren musste, um Benachrichtigungen (z.B. blinkenede LEDs…) löschen zu können gehört damit der Vergangenheit an.

Mir fehlt allerdings die Möglichkeit den Zugang zu weiteren Anwendungen direkt auf den Lockscreen zu legen, wie es z.B. mit Cyanogenmod möglich war. Vielleicht geht das ja wieder mit den Lockscreen-Widgets, komment mit Android 4.2.

Der Akku-Verbrauch hat sich bei mir seit 4.x ziemlich verbessert. Allerdings gibt es offenbar einen Bug in den Exchange-Services (zu deutsch Austauschdienste – wieso übersetzt man sowas), der dazu führt, dass der Dienst sehr viel CPU verbraucht. Nach dem LÖschen und neu Anlegen meines Arbeits-Exchange-Kontos war das aber auch erledigt.

Was mich etwas nervt ist die Anzeige des Kontakt-Bildes bei einem Anruf. Leider ist das Bild nur im oberen Drittel des Bildschirms eingeblendet und zeigt damit, oft nur die Stirn des Anrufers. Im Grunde könnte man das Bild im Vollbild anzeigen (v.a. da jetzt hochauflösende Kontakt-Bilder möglich sind) und den Slider zum Annehmen einfach drüber legen.

Sehr schön funktioniert die native Einbindung von Internet-Telefonie-Konten (SIP). Zu finden ist das ganze versteckt unter Telefon-Taste -> Menü -> Einstellungen -> Konten. Ich habe mit der Android-Implementierung von SIP zuletzt VOIP-Gespräche sogar über 3G/HSDPA geführt ohne es zu merken. Bisher war das hier nur über WLAN problemlos möglich.

Zum Nexus 4

Der Preis von 299.- bzw. 349.- EUR ist natürlich eine ziemliche Ansage und ich denke der Wettbewerb wird ordentlich dran zu schlucken haben, zumal das Nexus 4 ja alles andere als ein Modell aus der Einsteigerklasse ist. Amüsant ist jetzt natürlich auch, dass „normale Händler“ das Nexus 4 nicht so günstig anbieten können, da LG einen EVP von 549 nennt. Ich bin mal gespannt, wieviel es bei Amazon kosten wird.

Vielfach laß ich, dass das Fehlen von LTE und eines SD-Karten-Slots doch ein massives Manko sei. Wenn ich mir allerdings ansehe, wie lange es gedauert hat, dass sich 3G/UMTS durchgesetzt hat und v.a. wie die derzeitige Verbreitung von LTE aussieht, glaube ich kaum, dass das ein größeres Problem ist.
Bezüglich der SD-Karte habe ich persönlich beim LG nur einmal eine SD-Karte eingeschoben und mich danach nie wieder drum gekümmert. Insofern sind die maximal 16GB für mich eher ein Problem, als dass ich ein Problem damit hätte, dass die Karte nicht wechselbar wäre. Mal sehen, ob die beiden Punkte tatsächlich ein Problem für das Nexus 4 werden.

25267.JPGSymbolbild: Wireless charging cat pad

Abgesehen von den genannten Punkten gefällt mir Googles Schritt kabelloses Aufladen für das Nexus 4 zu ermöglichen.

Fazit

Wer es bis jetzt nicht rausgelesen hat. Seit Android 4.x beziehungsweise dem Galaxy Nexus bin ich in der täglichen Nutzung äusserst zufrieden und bin mir ziemlich sicher, dass wir Ende des Jahres zwei Nexus 4 in Betrieb haben werden 😉


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Baby Fort Najd

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Kommt Zeit, kommen Sicherungsmaßnahmen. Wie die meisten Eltern durften auch wir uns der Aufgabe stellen, Dinge abzusichern. Von Kleinteilen, über Kabel bis hin zu Steckdosen gibt es vieles, was gesichert werden muss.

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Gefühlt leben wir jetzt in einem kleinen umgekehten Baby Fort Najd 😉


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Besuch im Riyadh Zoo

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Wir waren gestern hier im Riyadh Zoo. Vorab hatte ich etwas über einen Horror Zoo bei Blueabaya gelesen und hoffte, dass der Riyadh Zoo ein anderer ist. Er war/ist es und zusammengefasst kann man sagen, dass die Tiere dort einigermaßen artgerecht gehalten werden. Wenn man sowas überhaupt von Tieren im Zoo behaupten kann und ohne dass ich dafür ein Experte wäre. Gefühlt ähnlich zu einem deutschen Zoo.


View Riyadh Zoo in a larger map

Flächentechnisch hatte ich wesentlich weniger erwartet und wir waren in Summe 3 Stunden unterwegs und haben trotzdem nicht alles gesehen. Allerdings hatten wir auch drei kleine Kinder dabei 😉

25167 weisshaariger Affe
25179 Tiger
25184 Rücken Löwe
25064 Flamingo
25103 Braunbär

Der Zoo bietet die üblichen Verdächtigen, wie Elefanten (die wir nicht sahen), Giraffen, Löwen, Tiger, Affen jedweder Art, Braunbär, Vögel, Wölfe, Flamingos, Alligator, Krokodil, Nashörner und in Saudi dürfen natürlich auch die Kamele nicht fehlen 😉

25133 Zug

Die Anlage des Zoos ist recht schön und entsprechend findet man viele picknickende Familien vor. Es gibt einen dieser typischen Besucher-Züge, mit denen man sich einmal durch den Zoo fahren lassen kann. Zudem bietet sie ziemlich viele Schattenplätze, um den hiesigen Klimagegebenheiten Rechnung zu tragen. Fast vor jedem Käfig oder Gehege finden sich bewachsene Holzkonstruktionen um Schatten zu spenden.

25124 Schatten suchen

Wir waren nach den drei Stunden natürlich trotzdem ordentlich durchgeschwitzt und das am 1. November. Wenn ich so dran denke, wie die Tiere in den Gehegen vielfach jedes kleine Fitzelchen Schatten gesucht haben, frage ich mich wie das mit den Tieren im Hochsommer läuft.

Die Saudi typische Geschlechtertrennung läuft wie bei solchen Anlagen üblich durch unterschiedliche Männer-, Frauen- und Familien-Tage ab. Schade dass selbiges nicht auch für Kinos umgesetzt wird.

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Meinen an sich recht positiven Eindruck trübte allerings, dass wir anscheinend eine tote Hyäne in ihrem Käfig sahen. Sie lag auf dem Rücken und durch das 430er Zoom-Objektiv war auch keine Atmung zu erkennen. Ich hoffe wir haben uns da einfach geirrt…

Fazit

Grundsätzlich bin ich mit einem positiven Gefühl aus dem Zoo raus, aber vermutlich werden wir den Zoo nicht nochmal besuchen. V.a. weil es einfach ein normaler Zoo ohne besondere Attraktionen ist und zum anderen weil ich mich nicht zu 100% sicher bin, ob die Haltung der Tiere soweit in Ordnung ist. Ich würde aber dennoch von einem Besuch nicht abraten. Einen Besuch sollte er wert sein. Und ja das könnte man als ziemlich uneindeutiges Fazit verstehen 😉


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Grünes Wachstum im Büro

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Hiermit gehe ich in die dritte Auflage eines neuen Büros, allerdings geht es mir diesmal weniger um das Büro an sich, als vielmehr die Versuche es zu begrünen.

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Wie man gegenüber meines Platzes sehen kann, wächst hier eine Kletterpflanze. Und das Ding wächst fast so schnell, dass man es dabei beobachten könnte. Zuletzt etwas mit einem neuen Trieb je 1,5 Wochen. Ich bin ja gespannt, ob wir es schaffen hier einen kleinen Dschungel zu ziehen.

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Vor ein paar Tagen kamen noch zwei weitere Kletterer hinzu. Die scheinen ihre Zeit als Wasserpflanze in einer Flasche zuvor aber nicht so gut überstanden zu haben. Das kann man zumindest an der gelben Farbe sehen. Sie haben sich aber schon wieder gut gefangen und treiben ordentlich neue Blätter.

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Galaxy Nexus Eindrücke

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Um mal wieder über etwas zu schreiben, was ich tatsächlich noch nutze, gibt es ein paar Eindrücke zum Galaxy Nexus.

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Hardware

Entgegen eines ersten Probehaltens vor einer ganzen Weile, stört mich die Größe des Gerätes doch eher gar nicht. Lustigerweise ist es sogar so, dass ich bei einem kurzen Wechsel vom Nexus zum Optimus Speed nur noch den Eindruck habe, dass das LG Gerät ja sehr winzig ist.

Dass das Nexus nur eine interne SD Karte und die auch nur mit 16 GB hat, stört dagegen schon etwas. V.a. weil auf diese nur via MTP zugegriffen werden kann, da ein exklusiver Zugriff, wie etwa mittels USB Massstorage nicht möglich ist, da ja das OS auf demselben Speicher läuft.

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Nach dem Motorola Milestone endlich wieder eine farbliche LED, um zu wissen was für eine Notification da blinkt. Hierfür kann ich übrigens die App Light Flow empfehlen, mit der man definieren kann, welche Benachrichtigung mit welcher Farbe blinkt.

Die Kamera des Nexus liefert soweit ordentliche Bilder, allerdings ist auch hier wieder genügend Licht eine zwingende Voraussetzung.

Software

Dass ein Nexus nicht unbedingt ein Nexus ist und dass ersteres von Google mit Updates versorgt wird, letzteres dann doch wieder vom Hersteller, musste ich leider erfahren. Es gibt da wohl den unterschied, ob es sich um ein Gerät aus dem freien Handel oder um ein Gerät von einem Netzanbieter handelt.

Ich hatte mein Nexus, mangels anderweitiger preiswerter Verfügbarkeit über eBay bei einem Händler aus Österreich bestellt. Dieser lieferte mir ein Gerät mit einem Software-Build namens „yakjuxw“, wohingegen nur der Build „yakju“ direkt von Google aktualisiert wird. Entsprechend lieferte mir ein Update-Check auch nur die Information, dass mein Android 4.0.4 aktuell sei, obwohl zu dem Zeitpunkt 4.1 Jelly Bean schon lange veröffentlicht war. Ein kurzes googlen lieferte mir dann eben die Information über die unterschiedlichen Builds.

Da die Nexus‘ prinzipiell nicht gesperrt sind, ließ sich das notwendige „yakju“ Build ohne weiteres aufspielen, aber genau ein solches Gefrickel, wollte ich ursprünglich ja vermeiden. „Ohne weiteres“ ist dabei allerdings nicht ganz korrekt. Der Ablauf ist wie folgt:

* Rescue System starten
* Bootloader entsperren (hierbei werden alle persönlichen Daten auf dem Gerät aus Sicherheitsgründen gelöscht)
* Root erlangen
* von android.google.com geladenes yakju image flashen.

Da das entsperren des Bootloaders das Gerät zurücksetzt und ich die ersten Tage mit mit dem „yakjuxw“ arbeitete, war Handarbeit wegen Backup und co. angesagt. Abgesehen davon gingen die üblichen Root-Methoden nur bis Android 4.0.3. Erst mit dem Google Nexus Toolkit konnte ich root erlangen.

Zumindest hat sich der Aufwand gelohnt und das 4.1.1 Jelly Bean läuft tatsächlich wie Butter. Die häufig notwendigen Neustarts wie beim LG sind ebenfalls Geschichte und das Nexus kann auch mal 20 Tage am Stück laufen ohne, dass es spürbar langsamer wird.

Seit ein paar Tagen ist zudem 4.1.2 von Google angekommen und auch hier konnte ich einen spürbaren Performance-Gewinn merken.

Google Now mit seinen Kontext-basierten „Karten“ rockt auch ziemlich. Habe mir angewöhnt, bei Terminen einen Ort anzugeben, den man per Google Maps finden kann, weil einem dann Google Now passend zum Termin eine Anfahrtskarte präsentiert. In Deutschland macht das vermutlich noch viel mehr Sinn, da es dort auch Verkehrsinformationen gibt. Die haben wir hier in Saudi ja noch nicht.

Schön ist auch, dass mit dem Android 4.1 endlich das androideigene Sip funktioniert. Ich habe aktuell zwar noch Sipdroid und CSipSimple installiert, aber die Anrufe kommen nur über das interne SIP rein und auch nur darüber raus. Einzig das umständliche wählen als Internetanruf (entweder vor jedem Anruf fragen lassen oder man benötigt jede Nummer als separate Internet-Rufnummer in den Kontakten) stört etwas.

Fazit

Nach meiner jetzigen Nexus Experience werde ich ziemlich sicher nicht mehr zu einem herstellerverunstalteten Android zurückgehen. Aktuell gibt es Vermutungen, dass Google am 29.10. die nächste Version von Android zeigt und zudem mehrere Nexus Geräte präsentiert, aber zumindest das LG Nexus 4. Man hätte also diesmal die Wahl, von welchem Hardware-Hersteller man ein Gerät mit purem, von Google aktualisiertem Android, man haben möchte. Ich hoffe, dass man dann immer noch, wie beim Galaxy Nexus, ohne nachzudenken, bei allen Herstellern zugreifen kann. Nach meiner letzten Erfahrung mit LG wäre ich ja LG gegenüber eher abgeneigt, andererseits soll das LG Nexus hardware-seitig schon was können.

Wir werdens sehen.


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