Moscow Circus on Ice

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Aus gegebenem Anlass waren wir am 2. Januar beim Moscow Circus on Ice in der Stuttgarter Liederhalle. Vor einem Jahr hatten wir uns Dornröschen on Ice angeschaut und somit hatten wir eine gewisse Erwartungshaltung, was künstlerisch auf Eis möglich ist. Leider konnte die Erwartung in diesem Fall nicht erfüllt werden. Zum einen saßen wir mitten unter einer Menge Russen, die grossteils der Vorstellung lautstark artikulierten und zum anderen kam mir von Anfang an, an diesem „Eis“ etwas spanisch vor. Mir ist natürlich klar, dass Russen ein anderes Temperament haben als Deutsche, gestört hats mich aber trotzdem.
Bezüglich des Eises dürfte es jedem der schonmal Schlittschuh gelaufen ist klarsein, dass die Kufen nach kurzer Zeit voll mit Eis sind, v.a. dann wenn, viele harte Bremsungen gemacht werden, wie es bei artistischen/zirkustechnischen Aktionen der Fall sein dürfte. Doch das passierte nicht. Zudem war direkt neben der Eisfläche alles ziemlich warm. Aus dem Saal im Festspielhaus in Baden-Baden wussten wir aber, dass selbst auf den oberen Rängen etwas die Kälte des Eises zu spüren ist. Somit bin ich am Ende der Vorstellung zur Bühne vor und hab mir das „Eis“ näher angesehen:

Man erkennt also ziemlich eindeutig eine PVC-Kunstoffplatte.
Auf der einen Seite war die Vorstellung schön, auf der anderen Seite bleibt wegen dem Kunststoff Eis ein bitterer Nachgeschmack. Das Problem scheint hier übrigens am Veranstalter zu liegen, denn laut der og. Website des Circus, machen sie ihre Vorstellungen auch auf echtem Eis. Jetzt würde mich nur interessieren, ob die Vorstellung hier in Karlsruhe (von der ich zum Zeitpunkt des Ticketkaufs leider nicht wusste) auch richtigem Eis ist.
Seis drum, wir haben uns den Abend dann noch mit einem spontanen Besuch bei einem Griechen in Stuttgart schön beendet. Womit gesagt sei, dass ich El Greco in Stuttgart nur empfehlen kann.


Kabelbw – Highspeedinternet! … Geduld bitte.

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Seit Anfang 2004 machte Kabel Badenwürttemberg massiv Werbung in BW für eine Alternative zur Telekom. Dabei wird sowohl Telefon, als auch der Internetzugang und natürlich das Fernsehen über die Kupferkabel des Kabelnetzes abgewickelt. Da KabelBw das Netz von der Post übernommen hat, müssen Sie so keine Gebühren an die Telekom abdrücken.
Wir bezahlen bisher knapp 80 Euro Grundgebühr für ISDN xxl + DSL + T-Online Flat. Das war mir schon ne ganze Weile zuviel und als ich dann mal den Hinweis auf Kabelbw bekam schaute ich mir das Angebot genauer an.

Kabel Baden-Württemberg

Bisher hatte ich die 1Mbit DSL-Flat. Der Download ist im Grunde ausreichend, aber der Upload war mir schon immer ein Dorn im Auge und so entschied ich mich dann für die 2MBit Variante von KabelBw, bei der dann ein halbes Mbit Upload dabei ist. Das Ganze sollte 59.90 / Monat und 99 Euro Einrichtungsgebühr kosten. Telefonnummern konnte man zu diesem Zeitpunkt noch nicht umziehen, aber das wäre ja auch schnell geregelt und sollte sowieso ein Monat später möglich sein. Da laut Hotline die Wartezeit bei 6-8 Wochen läge, war das kein Thema und ich bestellte am 29.09.2004. Vorher hatte ich noch abgeklärt, daß der Gestattungsvertrag von unserem Vermieter vorliegt, da dies ein Punkt ist der die gesamte Bestellung bis ins Unendliche ziehen kann. Dieser lag aber schon für alle Wohnungen unserer Gesellschaft (Bewog) vor (ca 6500). Man muss wissen, daß die Bindung an KabelBw für den Vermieter bedeutet einen 10-Jahres-Vertrag einzugehen.
Mit 6-8 Wochen wäre ich demnach bei Mitte November, Anfang Dezember gewesen.
Im Nachhinein kann ich nur sagen: Schön wärs gewesen!

Zuerst einmal tat sich nämlich gar nichts. Ich bekam zwar eine Bestätigungsmail, aber sonst nichts.
Diese Stille hielt dann erstmal 3 Wochen, bis ich mich entschied nachzuhaken, ob denn alles mit rechten Dingen zugeht. Im Laufe der 3 Wochen wurde auch ein zusätzliches Feature veröffentlicht, daß man bei der Bestellung oder Upgrade eines Tarifes über 512 kbit DL einen DLink Wlan Router dazu bekommt. Das sollte alles ab dem 01.10. gelten. An dieser Stelle kam ich mir natürlich ein wenig verarscht vor. Nach dem Motto zu früh bestellt, noch ist nix passiert und trotzdem keinen Router. Zumal ich schon ne ganze weile nen Wlan Router wollte. Also noch ein weiteres Thema für den Hotline Anruf.

1. Hotline Anruf (Ende Oktober)
Also die 0800-8888112 gewählt und wie immer direkt die 2 gedrückt um nicht das Werbegelaber anzuhören 😉 Zuerst wurde ich mal gefragt ob Gestattungsvertrag vorliegt usw. Nachdem der normale Kram abgeklärt war, sagte Sie mir daß sich mein Auftrag in der Projektierung befindet, d.h. es würde ein Techniker ins Haus kommen um sich ein Bild davon zu machen, was genau getan werden müsste. Danach würde man den Plan der Hausverwaltung vorlegen und schliesslich, wenn er dort abgesegnet sei, einen Termin mit mir ausmachen. Klang soweit ordentlich, auch wenn Sie mir nicht sagen konnte wann die Begehung der Örtlichkeiten sein würde, da dies ohne mein Beisein passiert.
Ich sprach dann noch an, daß ich ja noch ne Weile warten müsste bis es bei mir installiert wird und somit mein Vertrag auch gutes Stück später losgeht, sprich ob ich den Wlan Router bekommen könnte. Nach ein wenig hin und her sagte Sie zu und vermerkte dies.

Daraufhin hörte ich wieder 2 Woche nix und ich entschied mich wieder anzurufen, kostet ja nix 😉

2. Hotline Anruf (Anfang November)
Meine Bestellung sei immer noch in der Projektierung. Ob die Begehung schon stattgefunden hatte, konnte Sie mir nicht sagen. Aber Sie rechne damit, daß ich in der nächsten Woche angerufen würde.

Ok klang ja gut. Aber Pustekuchen, es rief natürlich niemand an. Langsam hatte ich kein Bock mehr, den Leuten hinterherzurennen, also nochmal Hotline

3. Hotline Anruf (Mitte November)
Wieder eine nette Frau am Apparat, die mir auch nur sagen konnte, daß ich in der Projektierung sei. Ich ließ mir bestätigen, daß der Wlan Router wenigstens eingetragen war. Sie versprach mit Nachdruck darauf hinzuweisen, daß ich auf Infos warte und meinte noch abschliessend, daß ich in der nächsten Woche auf jeden Fall angerufen werde. Hmm das hatte ich doch schon mal gehört.
Natürlich kam kein Anruf. Dasselbe Spiel wie letzte Woche also nochmal.

4. Hotline Anruf (Ende November)
Diesmal war ich etwas ungehaltener und liess festhalten, daß es für mich langsam zum Trauerspiel wird ihnen nachzurennen. Darauf wurde ich dann gefragt ob sie das als Beschwerde aufnehmen soll. Ja wenn das was hilft natürlich. Ok ich würde auf jeden Fall was von ihnen hören. Sie legt diese Angelegenheit mit Priorität Ihrem Vorgesetzten auf den Tisch, damit dieser sich Montags bei mir melden könne
Man kann sich vorstellen was passierte: Nichts. Dienstags also wieder angerufen.

5. Hotline Anruf (Anfang Dezember)
Es wundere sie, daß ich nicht angerufen wurde. Ja mich auch. Auf jeden Fall solle ich noch Geduld haben, meine Beschwerde, werde ja auch noch bearbeitet.

Am folgenden Tag bekam ich dann auch nen Brief von KabelBw, daß die Bewog die Verkabelung abgelehnt hatte. Es folgte logischerweise ein weiterer Anruf bei der Hotline.

6. Hotline Anruf (Mitte Dezember)
Ich müsse bei der Bewog nachfragen was los sei, sie habe keine Informationen. Man warte auf die Rückmeldung von der Bewog.
Gesagt getan.
22.12.: Dort wurde mir, nachdem ich direkt nur mit meinem Namen und der Adresse zu jemandem geleitet wurde, der den kompletten Vorgang kannte, gesagt, daß es bisher keinerlei Probleme mit Kabelbw gegeben habe, aber mein Verkabelungsplan nur grausam sei und er ihn deswegen hätte ablehnen müssen. Es tut ihm leid, v.a. da es bei ihm schon seit dem 6.12. liegen würde, aber er fürchte daß es dieses Jahr nichts mehr mit der Zusage wird, da das schriftlich ablaufe usw. Ja ne is klar, ich wart ja nun auch nicht schon 3 Monate.

Nachdem sich dann bis Mitte Januar wieder nichts getan hatte, rief ich natürlich wieder die Hotline an, das Hobby würde mir wahrscheinlich nach der Installation bei KabelBw fehlen 😉

7. Hotline Anruf (Mitte Januar)
Irgendwie erfuhr ich, daß entgegen der Aussagen der vorherigen Hotliner schon ewig eine Firma feststeht, die die Installation durchführen wird. Wieso mir die anderen das nicht gesagt haben, konnte mir die Frau auch nicht sagen. Sie konnte mir nur sagen, daß das nicht direkt bei mir vermerkt sei, da wir ein Mehrfamilienhaus sind und Sie daher jeden Haushalt durchklicken müsse um die Firma zu finden. Die Bewog müsse mir aber den Techniker nennen können.
Ok also Bewog angerufen und Tatsache, die Zusage sei raus und von seiner Seite alles klar. Die Handynummer könne er mir geben.
Also direkt den Techniker angerufen und es ging direkt der Chef ran, der auch wusste worums geht. Ja er bekäme die Unterlagen morgen oder Montag und würd mich dann anrufen. Wie ich diesen Satz langsam leiden konnte.
Natürlich rief mich niemand Freitags oder Montags an, daher am Dienstag wieder angerufen und ja er wäre noch nicht im Büro gewesen, daher morgen. Mittwochs wieder nichts. Angerufen und er erzählte mir, daß Sie über Nacht einen Einbruch im Büro gehabt hätten und er daher leider nicht dazu gekommen sei.
Ich muss sagen, nach der Odyssee bisher konnte ich das langsam nicht mehr glauben. Mir wurde natürlich wieder ein Rückruf versichert, aber war ja klar: Es passierte nix.

8. Hotline Anruf (04.02.05)
Ich hatte die Schnauze voll und wollte nach Möglichkeit nen neuen Techniker. Die gute Frau an der Hotline meinte, daß sie mich natürlich versteht, aber mit der Firma von mir, im Gegensatz zu anderen Firmen noch keinerlei Probleme gehabt hätten und bei einer Neuvergabe, das ganze Spiel wieder von vorne anfangen würde. sie würde mich nun bitten ihr das zu überlassen und Sie bewirke, daß ich Montags auf jeden Fall was von ihnen hören würde. -> das hab ich natürlich wieder voll geglaubt, aber was soll, verlieren konnte ich ja nix, außer noch mehr Zeit 😉

Montags morgens um 8:30 wurde ich dann aber tatsächlich von der Elektronik-Firma angerufen, ob ich Freitags um 8 Zeit hätte. Die Installation würde vorgenommen werden. Ja klar kein Thema. War mir aber noch immer nicht sicher, daß das das wirklich klappt. Kurze Zeit später rief dann die gute FRau von KabelBw sogar noch bei mir an, ob jetzt alles ok sei – hat mich sehr positiv überrascht.

Freitags den 11.2.05 war um 8 niemand da. Dafür um 8:30 😉
Die erste Frage war, durch welchen Kamin sie das Kabel legen sollen und ich dachte mir nur: Ähm das solltet ihr eigentlich besser wissen. Nebenbei: 2 junge Kerle und sehr locker drauf.
Er entschied sich dann für den Kamin bei mir im Zimmer und meinte sicher sei er zwar nicht, aber viel schief gehen könne ja net.
Im Keller dann mit nem Notebook getestet und festgestellt, daß Netz am entsprechenden Verteiler anliegt.
Jetzt gings an den Kamin der im Keller eines Nachbarn war, wo schon das erste Probleme gewesen wäre, wenn der Keller richtig verschlossen gewesen wäre (und nicht mit einem Kabelschloss, so daß man die Tür noch aufdrücken konnte), hätten sie wieder abziehen müssen. Das käme häufiger vor. Gute Planung sag ich da nur *g*
Mit Hilti wurde dann ein ziegelsteingrosses Loch in den Kamin gebort und dann noch 2 Löcher durch die 30 cm dicke Kellerwand daneben, damit auf der anderen Seite der neue Verteiler angeschlossen werden konnte.
Nachdem das alles gemacht war (sieht irgendwie krass aus) wurde schliesslich mit ner Spirale das Kabel durch den Kamin in unsere Wohnung gezogen.
Danach maß einer der Beiden noch mit einem richtigen Messgerät die leitung durch um zu schaun wie der Verteiler eingestellt werden muss und meint nur: Wenn ich die Werte vor den Bauarbeiten gesehen hätte, hätten wir gar nicht erst angefangen, da die viel zu niedrig sind, aber der Verteiler kann da noch ma 10 db drauf legen, damits müssts klappen. Wenn nicht müssen wir nen Techniker kommen lassen.
Oben dann Kabel bei uns durch die Wand. Ne neue Dose gelegt und Modem angeschlossen -> funzt.
Abschliessend ham sie dann noch den Keller aufgeärumt und uns Acryl in das Loch in der Wand gespritzt, damit kein Durchzug entsteht.

Fazit: langwierige Wartezeit und man muss dran bleiben, aber sehr nette Leute an der Hotline, die ja auch nur ihren Job machen. Würde derzeit aber jedem raten mit ner langen Wartezeit zu rechnen und nach Möglichkeit den alten Telefonanschluss parallel zu betreiben um sicher zu gehen nicht abgeschnitten dazu zu sitzen.

Wies nach der Installation weitergelaufen ist, werd ich im KabelBw Blog dokumentieren.


Wasserschaden

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Morgens 9:30 in der Türkei. Genauer gesagt in Alanya. Ich war gerade mit Tanja im Urlaub und bekam einen Anruf von meiner Mom. War schon am Grübeln, wieso Sie mich im Ausland anruft, da sie ja genau weiss, daß mich das Roaming Gebühren kostet. Ich dachte mir aber nicht weiter was und bin ran.

Sie sagte mir, daß mein Rechner morgens angegangen sei, ob das normal sei, da ich ja noch am Tag zuvor gesagt hatte, daß ich den Strom ausstöpsel, wenn ich eh ne Woche komplett wegbin. Mir kam da eine dumme Vorahnung, so daß ich sie fragte ob Sie mal schaun könne ob der Rechner richtig ansei. Sie ging also in mein Zimmer und meinte direkt:

Uäää hier stinkts aber nach Plastik

Das war natürlich genau das was ich hören wollte. Hab dann erstmal versucht rauszubekommen was passiert ist und gemeint sie soll ma schaun ob was passiert wenn Sie den Powertaster/Resettaster drückt.
Dabei tat sich aber rein gar nichts. Sie wollte aber auch nicht mehr schaun, da sie nicht viel Ahnung davon hat. Bin dann hin und hab einen meiner besten Kumpels angerufen und ihn gefragt ob er mal zu mir könnte und schaun was passiert ist.
Und dabei fiel mir dann ein was passiert sein musste:

Um morgens den Rechner nicht booten zu müssen, hatte ich im Bios mal aktiviert, daß er Rechner morgens um 7:30 angeht. Das wäre an sich ja noch nicht das Problem, aber ich hatte aus dem Gedanken heraus, daß ich nicht da bin, die Pumpe der Wasserkühlung vom Strom genommen. Das Netzteil allerdings nicht ausgeschaltet. Und so ging der Rechner morgens an, das Wasser bewegte sich aber nicht im Kreislauf und konnte somit die Wärme auch nicht über den Wärmetauscher loswerden.
Das Ergebnis war, daß der CPU-Kühler so heiss wurde, daß das Plexi darauf sich durchbog und somit einen Spalt aufmachte aus dem dann Wasser austreten konnte. Hier mal ein Bild wie der Plexiglasdeckel aussah:

plexi

Ok so gesehen hätte man sagen können, daß es ja nicht so schlimm ist. Neue CPU ist ja nicht soo teuer. Mehr konnte mit mein Kumpel auch nicht sagen, so daß ich noch mit nem mehr oder weniger guten Gefühl heimkam. Das änderte sich jedoch schlagartig, als ich mir die Situation mal komplett anschaute.
Zum Einen war keinerlei Wasser mehr im Ausgleichsbehälter, dann sahen die Spannungswandler in der Nähe des CPU-Sockels auch nicht gut aus.

spannungswandler

Wie man sehen kann sind die Spannungswandler total schief und ich nehme an, daß es neben der CPU so warm wurde, daß sie sich selbst „abgelötet“ haben. Ist aber nur ne Vermutung.
Nachdem ich ne neue CPU besorgt hatte, stelle ich also fest, daß das Board auch Schrott war
-> neues Board gekauft
Soweit so gut, auf der Grafikkarte war natürlich auch ne Pfütze gewesen und wenn wir schonmal dabei sind, war natürlich auch diese fällig. Sprich das neue Board mit neuer CPU, wollte sich mit der Karte nicht anfreunden, bzw die Karte gab keinen Pixel ) mehr von sich.
Damals, Juni 2003, gabs grad die Geforce FX 5200 in passiver Bauweise, was mir natürlich aufgrund meiner Ambitionen in Richtung lautlosem Rechner sehr entgegen kam. Trotz, sagen wir bescheidner Spieleleistung war sie gekauft.
Zuerst war damit alles erledigt. Nach und nach stellte sich aber raus, daß die Netzwerkkarte auch nur ab und an wirklich so lief wie man es erwartet. Das war insoweit kein Problem als das das neue Board Lan on Board hatte. Allerdings erhöhte sich damit die „Opferzahl“ des Unfalls auf 4, respektive 190 Euro.
Das war dann aber noch immer nicht alles, da auch die Soundkarte Wasser abbekommen hatte. Deren Fehler zeigte sich aber nur sehr fies durch unregelmäßige Bluescreens. Als ich die Karte zum Test gegen die eines Kumpels tauschte und längere Zeit damit „Probefuhr“ waren die Probleme behoben, so daß ich die Soundkarte auch zu den Opfern, nun 5 an der Zahl, zähle.
Im Grunde also eine sehr dumme und kostspielige Aktion, die ich durch nachdenken hätte verhindern können. Aber son Timer im Bios vergisst man leider ziemlich schnell. Eine Lösung um das zu verhindern wäre gewesen die Pumpe mit dem Netzteil zu koppeln. Allerdings muss ich sagen, daß ich nicht so auf Elektronikbastlerrei, v.a. am Netzteil stehe.
Aus Schaden wird man jedenfalls klug 😉


E-Plus & Tarifwechsel

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Man stelle sich vor, es gibt Zeiten, da will ein Kunde einen Tarifwechsel machen. Nun gut das kommt häufiger vor mag sich nun der eine oder andere Manager / PM / $Verantwortlicher denken. Daraus läßt sich doch mit Sicherheit irgendwie Geld machen.

So in etwa muß das vor einigen Jahren gewesen sein, als E-Plus sich entschied in Ihre AGBs aufzunehmen, daß man zwar kostenfrei und jederzeit nach oben Wechseln kann, aber eben nicht nach unten.
Ich hatte bis vor Kurzem einen 240er Time&More Tarif. Da ich ihn nun aber nicht mehr brauche, wollte ich logischerweise kein Geld mehr so zum Fenster rauswerfen und dachte mir:
„Hey Tarifwechsel nach oben gehen ja ohne Problem, wird ja wohl auch nach unten gehen“ -> Pustekuchen. Laut E-Plus Online kostet das einmalig 24.99 Euro. Nun gut, dann liest man weiter und sieht: Es ist nur ein Tarifwechsel pro Monat möglich. In meinem Fall hiess das, daß ich theoretisch 3 Monate hätte hintereinander hätte wechseln müssen und logischerweise jedesmal 25 Euro hinblättern hätte dürfen.
Daraufhin einmal die E-Plus Hotline angerufen und nachgehakt, ob das wirklich ernst gemeint ist. Dort wurde mit versichert, daß das alles seine Richtigkeit hat und schon immer so sei, E-Plus aber bisher auf diese Gebühren aus Kulanz verzichtet hätte. Bei anderen Anbietern gäbe es auch diese Wechselgebühren und das sei absolut nicht unüblich. Auf meine Frage ob man als 7-jahrelanger Kunde denn nicht die Möglichkeit bekommen könnte das einmalig umsonst zu bekommen, kam lapidar: Ne sorry.
Daraufhin schlug ich vor, daß ich dann ja eigentlich direkt zum Ende meines Vertrages kündigen könnte, da ich ja eh nix zu verlieren habe, wenn das bei den anderen Anbietern genauso ist. Hierzu bekam ich keine konkrete Antwort, kann mir vorstellen ( aus eigener Erfahrung ), daß man da als Hotliner sehr kreativ sein muss um das noch gescheit hinzubiegen 😉 Nun gut, ich beendete das Gespräch da es diesmal wohl wirklich keinen Sinn machte. Bemerkte aber noch, daß ich in meinen Unterlagen von vor 7 Jahren nachschauen würde, ob die Gebühren wirklich schon immer angemerkt gewesen seien. Sie war erstmal Baff, da es wohl nicht so viele Kunden gibt, die überhaupt noch derartige Unterlagen haben, reagierte dann aber gelassen und meinte nur: Ja tun Sie das ruhig. Da war ich dann erstmal baff 😉
Gesagt, getan und hoppla, da steht wirklich daß Gebühren anfallen:

Für bestehende Kunden, die in einen der Plus-Tarife wechseln möchten, fallen je nach bisheriger Vertragsdauer unterschiedliche Kosten an:
0 – 12 Monate DM 99
12 Monate oder länger DM 28

Ok, neue Situation, sie haben Recht. Per Zufall fand ich dann im Online-Verwaltungs-Dings von E-Plus, das Sonderangebot, für 10 statt für 25 Euro einen Tarifwechsel zu machen. Das war schonmal ein Anfang. Hätte aber noch immer bedeutet, daß ich nur einen Tarifwechsel machen könnte, da das Angebot nur bis 31.12. galt. Sprich ein Tarifwechsel für 10 und die anderen beiden für 25 :/
Daraus müsste sich doch eine „Angebotssituation“ machen lassen. Also erneut bei E-Plus in der Hotline angerufen. Diesmal war ein Herr dran und dieser war direkt, hmm, sagen wir unfreundlich, ohne daß ich überhaupt gesagt hatte was ich will. Er hatte wohl nicht seinen besten Tag. Egal, spielte für meine „Strategie“ keine Rolle. Ich erzählte ihm was bisher gewesen war und schloss mit dem Satz: „Also ich wäre bereit 30 Euro zu bezahlen, also das Angebot von Eplus wahrzunehmen, dies aber direkt auf einmal und nicht 3 Monate hintereinander, da das bei mir sonst nicht klappt“.
Wenn ich sagen würde, er war begeistert, wäre das hoffnungslos übertrieben 😉 Er meinte, das würde nicht gehen. Das übliche Gelaber. Natürlich war ich eigentlich nicht in der Situation Forderungen zu stellen, andererseits wollen die Firmen einen doch als Kunden behalten -> nachgehakt, er solle doch seinen Chef fragen, ob man das nicht aus Kulanz durchführen könne. Dazu meinte er prompt: ich habe keinen Chef.
Da war ich nun wirklich baff. Das ein „kleiner“ Hotliner keinen Chef habe, also im Grunde E-Plus leite, konnte er nicht wirklich ernst meinen. Er wurde immer mies gelaunter, das nur so nebenbei angemerkt 😉 Nach einigem Hin und Her gab er dann doch zu einen Chef zu haben ( ach ne ;)) und schaltete mich in die Warteschleife, weil er rückfragen müsse, was man tun könne.
Ein paar Minuten später war er dann wieder da und fragte mich:

Kennen Sie schon die 1000-Minuten-Option fürs Wochenende?
Ich: Ja, aber was hat das mit meinem Tarifwechsel zu tun?
Er: Nichts.
Ich: Dann kann ich den Wechsel also durchführen, oder muß ich Bedingungen in Kauf nehmen?
Er: Also ich kann Ihnen anbieten einmalig einen Tarifwechsel, direkt in das 50-Minuten-Paket für 25 Euro zu machen.
Ich: Das klingt gut aber was hat das mit den 1000-Minuten zu tun?
Er: Nichts!
Ich: Aha, ok, dann will ich den Wechsel machen ohne die 1000-Minuten zu haben.
Er: Sie sind sich aber bewusst darüber, daß Sie alle noch übrigen Inklusiv-Minuten zum 1.1.05 verlieren
Ich: Ja das ist mir klar.
Er: Gut dann machen wir den Wechsel zum 31.12. und buchen von der nächsten Rechnung die 25 Euro mit ab.
Ich: Ok prima, Danke fürs entgegenkommen
Er: Jaja, n schönen Tag noch *aufgelegt*

Abgesehen davon daß es am Ende schon frech war einfach aufzulegen hab ich aber das erreicht was ich wollte, einen Tarifwechsel und da sogar für weniger als ich geplant hatte 😉 Man muss wohl nur hart genug nerven um Erfolg zu haben. Einer der Nachteile unseres Kapitalismus.
Nach der Odysee bekommt der Werbeslogan von E-Plus „Ein Plus das verbindet“ eine für mich ganz andere Bedeutung. Ich glaub der Hotliner und ich warn nur in der gemeinsamen Erleichterung verbunden, daß das Gespräch vorbei war 😉


Türkei 2003

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Ich wollte seit Jahren mal wieder in den Urlaub. Am liebsten mit dem Flugzeug, da die Erinnerungen an Reisen mit diesem Verkehrsmittel schon nicht mehr zu meinen aktiven zählen ( war mal auf Mallorca als ich 8 oder so war ).

Tanja schwärmte mir schon seit 2 Jahren von der Türkei vor und hatte auch schon Alanya kennengelernt und somit stand unser Reiseziel schon fest.

Nur wie kommt man als Schüler (Tanja ) und als Andi (;)) preiswert an eine Woche Alanya + HP + Flug ? Pauschal war klar, da wir uns nicht um das Hotel und sonstiges kümmern wollten.
Mein ehemaliger Chef von Hallo Pizza erzählte mir dann von einem Reise-Büro, daß sowas ermöglichen könnte und so ziemlich das preiswerteste an Land ziehen würde was man finden kann.
Bei Selvi Reisen fand ich dann auch was passendes:

  • 1 Woche Türkei im Hotel Concorde
  • Flug mit Interair
  • Doppelzimmer HP
  • 50 Meter bis zum Strand
  • 2 km bis zur City
  • Klimaanlage ( für uns Mitteleuropäer schon wichtig 😉 )
  • Fernseher
  • Pool

Leider konnte ich mir kein Bild anschaun, da es für das Hotel keinerlei Beschreibung gab, da ich am Tag zuvor ein anderes Angebot gesehen hatte, was wir eigentlich buchen wollten, das am Tag drauf dann aber schon ausgebucht entschlossen wir uns blind das Hotel zu mieten.

Als ich zuhause ankam und im Internet nach Berichten zum Hotel suchte fand ich nur Horror Meldungen.
Von freiliegenden elektrischen Kabeln im Pool, Schimmel an der Wand verdorbenem Essen und unfreundlichem bis unverschämten Personal war die Rede. Kurzum ich war schockiert und am überlegen die Reise zu stornieren.

Schlußendlich überzeugte mich Tanja aber doch zu fliegen und im Nachhinein kann ich nur sagen ich habs nicht bereut 🙂

1.Tag
Wir fuhren um 16:30 los um einem eventuellen Stau gelassen gegenüberstehen zu können. Und tatsächlich wir kamen in einen 😉
Gelangt hats trotzdem.
In Stuttgart am Flughafen ausgestiegen und ab ins Terminal.Nach 20 Metern brach eine Rolle meiner Reisetasche aus Ihrer Führung, so daß ich ab sofort die Tasche schleifenderweise transportieren durfte. Am Schalter selbst hieß es dann erstmal anstellen:

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Und danach warten, da der Flug erst eine Stunde später ging.
Der Flug an sich war dann ein riesen Erlebnis für mich, da ich ja keine richtige Erinnerung mehr hatte. Hätte z.b. nie gedacht, daß es „so steil“ aufwärts geht 😉

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In Antalya angekommen stiegen wir in einen Shuttlebus und wurden die 150 km (oder warens mehr) also auf jeden Fall 2 Stunden nach Alanya gefahren. Wir waren im 2. Hotel untergebracht an dem der Bus hielt und konnten so um 1:30 nachts ins Bett fallen.

2. Tag
Am nächsten Tag betrachteten wir dann das Zimmer genauer und uns fiel kein Mangel auf der den Urlaub vermießen hätte können 🙂 Dies wurde auch am nächsten Tag nicht wiederlegt und wir fanden uns in einem den 3 * entsprechenden Zimmer wieder.

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Der Schock an diesem Tag, war vielmehr ein Anruf meiner Mom, mehr dazu hier.
Und auch das Hotel war zwar kein Prachtbau, aber für uns absolut ausreichend

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Am nächsten Tag sollten wir uns dann zum Begrüßungscocktail mit unserem Reiseleiter treffen. Dieser hatte auch den passenden Namen „Raffet“ – was mich direkt an „Raffzahn“ erinnert.Das Ganze war dann inm Grunde eine Verkaufsveranstaltung mit nem Glas Fruchtsaft. Und zwar wurde uns ein Blatt vorgelegt mit allerlei verschiedenen Angeboten, wie Shopping Tour nach Antalya (bei Tag oder Nacht), unterschiedliche Bootsfahrte und einige sonstige Ausflüge.
Leider entschieden wir uns tatsächlich eine Schiffsfahrt und eine Shoppingtour zu machen. Gesamtpreis 80 Euro. Ich sage leider, weil wir am nächsten Tag, ein Tag nachdem wir die Shoppingtour nach Alanya machten von anderen Hotelgästen erfuhren, daß das alles überteuert ist.
Diese machten nämlich die exakt selbe Schiffstour, allerdings zur Hälfte des Preise. Dafür kann man sagen, daß wir andererseits nur auf diese Weise einiges mehr erlebt haben, da es ein türkisches Pärchen aus Deutschland war, die natürlich auf dem Basar ganz anders handelten als wir das getan hätten.

3. Tag
Wir wurden also um 11 zur Shoppingtour abgeholt. Zuerst ging es in eine Goldmanufaktur, wo man auch versuchte uns etwas zu verkaufen.
Im Anschluss besuchten wir einen Wasserfall außerhalb von Antalya:

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Dort wurde auch die Grundlage zum Kennenlernen der vier anderen gelegt, da sich Tanja eine kleine Wasserpfeife kaufen wollte, die wir aber zurück im Hotel nicht zum „Rauchen“ brachten.
Wir hatten allerdings Zerdat und Anhang (;)) mehrfach gesehen wie Sie am Pool die Wasserpfeife benutzten und ich überwand mich dann ihn zu fragen, ob er mir die kleine (10 cm hoch) anstecken könnte. Das gab er nach einer Weile allerdings auf, da sie wohl nur als Ziergegenstand gedacht war. Er schlug uns allerdings vor, abends mit ihnen in die Stadt zu gehen und bei „seinem“ Händler eine zu kaufen die seiner entspräche (40 cm hoch), allerdings dasselbe wie unsere kleine kostet (10 Euro- In Deutschland zahlt man für derartige Wasserpfeifen 25+ Euro McKoehlers). Nebenbei erklärte er uns noch, daß der Tabak der bei Tanjas Pfeife dabei war, eine billige Fälschung sei – naja wieder was gelernt 😉

Nach den Wasserfällen gings auf den Markt in Antalya, auf dem wir uns auch mit Klamotten eindeckten, auch etwas überteuert, zu diesem Zeitpunkt kannten wir aber leider Zerdat, Özlen und die beiden anderen Mädchen noch nicht.

Zum Abschluss des Tages ging es zum Essen in ein Restaurant. Das Essen war ziemlich lecker und *Wahnsinn* kostenlos 😉

4. Tag
Am nächsten Tag machten wir einen richtigen Urlaubstag, mit Baden im Meer, am Pool liegen und abends gings dann mit Zerdat + Co in die Stadt. Da haben wir richtig gelernt zu handeln 😉

5. Tag
Dann kam der Tag unserer Bootsfahrt die wir leider nicht mehr abblasen konnten. Im Grunde war es die Fahrt schon wert, wenn man aber im Hinterkopf hat, daß man die Fahrt auch für 50% des Preises hätte bekommen können, verdirbt einem das das Erlebnis allerdings ein bisschen 🙁

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Mit diesem Schiff waren wir unterwegs.

Auf dem Deck waren grossteils schattenspende Planen gespannt, die allerdings nur 80% abdeckten und wir saßen blöderweise im ungeschützten Bereich. Dafür gab es für uns kostenlos Getränke, jedoch nur Billig-Cola, Wasser das etwas merkwürdig schmeckte & Bier. Wobei wir uns dachten, daß sich Bier und direkte Sonneneinstrahlung nicht ideal verträgt und bei Wasser + Coke blieben.
Zuerst fuhren wir zu einem Felsen in dem die sog. Liebeshöhle ist. Das Boot hielt davor und unser Reiseleiter schlug den „Mutigen“ vor, auszusteigen, durch die Höhle zu klettern und auf der anderen Seite von einem 8m hohen Vorsprung herunterzuspringen. Das Boot würde um den Felsen herumfahren und die „Mutigen“ würden dann auf der anderen Seite wieder einsteigen.
Nach kurzem Überlegen, bin ich dann tatsächlich ausgestiegen, obwohl ich vorher nie aus einer größeren Höhe als 3 Meter gesprungen bin. Das kam mir allerdings erst in der Höhle 😉

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Das schlimmste war aber nicht der Sprung, sondern die Höhle. Nach ca 20 m, einige noch stehende Leute hinter mir, konnte man vor sich absolut nichts mehr sehen. Die Nachzügler wurden aufgefordert sich zu setzen und das ermöglichte noch 10 m weiter zu schauen. Danach war aber entgültig Schluß mit Licht. Wir ( ca 25 Leute ) musste uns durch eine (geschätzt) 80cm hohe Röhre quetschen.
Ausnahmsweiße war ich froh, zwei furchtbar kreischende Weiber vor mir zu haben. Denn anhand dieser konnte ich den Weg finden *g*
Dann vom Vorsprung gejumpt und danach vom Boot aus einige andere beobachtet wie Sie plötzlich keinen Mut mehr hatten 😉 War aber ein geiles Erlebnis 🙂
Das Boot machte sich dann auf den Weg und hielt zwischdrin um uns eine kleine Erfrischung zu ermöglichen. Jetzt durften wir auch direkt vom Boot aus ins Wasser springen.

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Das war aber kein Vergleich zum Klippensprung;)

Wo wir hier gehalten hatten war scheinbar ein beliebter Punkt für Ausflugsboote, denn um uns herum, hatten sich noch 2 weitere plaziert und ließen ihre Passagiere ins Meer.
Nach diesem Zwischenstop ging es dann zurück Richtung Alanya Zentrum um dann aber auf offene Meer rauszuschwenken. Uns wurde u.a. auch auf Angebotszettel in Aussicht gestellt, daß wir Delphine sehen würden und auf dem offenen Meer war aus unserer Sicht natürlich die Wahrscheinlichkeit größer. Im Nachhinein erfuhren wir, daß das im Grunde auch nichts weiteres war als ein Lockmittel da es um diese Jahreszeit generell keine Delphine an der Südküste der Tükei gibt. Und selbst wenn man zu einer anderen Zeit kommt muß man schon mehr als Glück haben um welche zu sehen.
So fuhren wir dann auf dem Meer und wurden dann auch zum Inklusiv-Mittagessen ins untere Stockwerk des Bootes gerufen, wo wir dann ein ganz ordentliches Mittagessen bekamen (natürlich kein 5 Sterne Menü 😉 ). Abgeschlossen wurde das durch eine Bauchtanzshow, die wir allerdings schon aus dem Hotel vom Abend zuvor kannten, die da allerdings zur Abrundung eines „Leder-Vorführabends“ diente.

Wieder auf dem Oberdeck hielten wir dann wieder vor der Küste, nun aber einige Kilometer östlich von Alanya Zentrum. Wir hielten an einer Felsformation und durften wieder einmal ins Wasser, was ich dann auch aufgrund der prallen Hitze wahrnahm. Tanja folgte mir auch ohne großes Zögern, da sie wohl auch ziemlich am brutzeln war 😉 Ein bisschen zu den Felsen rübergeschwommen, festgestellt, daß dir Dinger sackescharf waren und wieder zurück.

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Als das Boot diesmal ablegte sind wir runter, da mein Kreislauf durch die pralle Sonne doch ein wenig gelitten hatte. Kurz darauf rief dann jemand laut:
Hey da könnt ihr Delphine sehen!
Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, da wir ja eigentlich was anderes gesagt bekommen hatten. Nun gut wir wurden leider wirklich eines Besseren belehrt, da lediglich 2 der Crew ins Wasser gesprungen waren und sich nun mit einem Arm an einem Seil vom Boot ziehen liessen. Das sah dann schon irgendwie aus wie Delphine und der eine verlor u.a. noch seine Hose und der blanke Hintern schaute entsprechend der Wellenbewegung aus dem Wasser. Allerdings konnte ich mir eine gewissen Schadenfreude nicht entbehren, da wir doch lieber „echte“ Delphine gesehen hätten 😉
Nun fuhren wir wieder zurück nach Alanya und wurden von unserem „Raffzahn“ noch gefragt wie es uns denn gefallen hätte. Naja hatten kein Bock ihm alles reinzudrücken und im Grunde war es ja auch schön gewesen.

Zurück in Alanya hiess es zurück in den Bus und im Hotel erstmal wieder ein wenig ausruhen. Abends war dann wieder Basar angesagt, was dann auch noch für einen schönen Abschluss des Tages sorgte.
Wir machten ein Abschiedsessen für Zerdat und seine Freundin, da diese am nächsten Tag wieder nach Hause flogen. Somit spürten auch wir, daß der Urlaub bald vorbei sein würde.

6. Tag
Wir hatten nun das „Pflichtprogramm“ hinter uns und machten daher einen auf „Faullenzen“. Abends war auch wieder Basar und obwohl man denken könnte, daß das doch langweilig wird jeden Abend, fand ich es jeden Abend interessanter. Das lag wohl auch großteils an unseren Urlaubsbekanntschaften, da wir immer wieder Neues zu sehen bekamen.
Diesmal leider ohne unsere „Touristenführer“, da diese Mittags abgezogen waren. Am nächsten Tag war dann auch unsere Zeit gekommen.

7. Tag
Das Aufstehen war diesmal natürlich weniger schön. Wir frühstückten gemütlich das Übliche und machten uns danach ans Packen. Um 11 kam dann auch unser Bus und wir fuhren die 2 Stunden holprige Landstrasse nach Antalya. Dort nach dem „normalen“ ( sprich langwierigen ) Einchecken hiess es sich ins Flugzeug begeben und ein bisschen Traurigkeit spüren, da die Urlaubszeit viel schneller vorbeigegangen war als man sich das gewünscht hatte.

Ich kann nur empfehlen mal nachts durch den Basar zu laufen und zwar auch über den Berg in Richtung Kleopatra Strand. Hatten wir am 2. oder 3. Tag mal gemacht und waren ca 4 Stunden nur am Laufen. Dort trafen wir auch diese Katzenfamilie:

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Generell scheint es in der Türkei viele Streuner und dementsprechend auch Nachwuchs zu geben, da diese hier

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sich die ganze Zeit am Hotel „rumtrieben“ ( soll heissen, sie schliefen die ganze Zeit ;)) und von uns mit Frühstück versorgt wurden, was dem Hotelpersonal leider nicht besonders gefiel und wir teilweise das Gefühl hatten, daß Sie versuchten die Kleinen zu vertreiben.

Wer weiss, vielleicht besuch ich Alanya mal wieder, war auf jeden Fall ein schöner Urlaub, auch wenn Sunmed seit 2004 Pleite ist 😛


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