Sightseeing in Riad

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In den letzten Wochen möchten wir noch die Zeit nutzen, uns ein paar Sachen, abseits der üblichen „touristischen Attraktionen“ in Riad besuchen.

So waren wir vor einiger Zeit im King Abdullah Park.

King Abdullah Park

Dieser im Süden Riads angelegte Park wurde Anfang Oktober eröffnet. Wir waren an einem Samstag dort. Der Park ist an 6 Tagen von 16-23 Uhr geöffnet ist. Eine liebe ehemalige Kollegin hat mir die, nur in arabisch ausgeschilderten, Öffnungszeiten übersetzt. Sonntags ist der Park geschlossen. Montag und Mittwochs ist der Park nur für Männer geöffnet – an den anderen Tagen für Familien.

King Abdullah Park Entrance Sign

Die großzügigen Grünflächen bieten Platz zum picknicken, jedoch sind nur wenige Palmen gepflanzt, so dass es kaum schattige Plätze gibt. Ab und an sind die Wege überdacht, dort stehen auch einige Bänke und konnten uns für einen Moment in den Schatten setzen. Ohne Bäume gibt es natürlich auch kaum Vögel. Um aber trotzdem den Besuchern naturbelassene Parks vorzugaukeln werden Vogelstimmen abgespielt.

Saudi man in front of palm - King Abdullah Park
Sunset behind palms in Saudi Arabia

Weiterhin gibt es noch einen großen Bereich auf dem ganz klassisch Skater ihr Unwesen treiben. Außerdem gibt es noch einen Spielplatz, den wir aus Zeitgründen aber nicht mehr testen konnten. Auf den Grünflächen ist Fußball spielen und sonstige Ballspiele allerdings verboten. So hatte ich nicht den Eindruck, dass der Park wirklich auf Kinder ausgerichtet ist.

Saudi man inline skating mirrored on the floor

Im See, der den Mittelpunkt des Parks bildet, wird abends noch eine Fontänen-Show gezeigt. Wir waren um 5 Uhr bereits auf dem Rückweg als die Show begann. Gemessen an den Dubai Fontains… nun ja. Aber wir vergleichen natürlich nicht.

Water fountain in King Abdullah Park

Alles in Allem war es ein netter Nachmittag, aber der Park hat uns jetzt nicht von Hocker gerissen, so dass wir mangels Zeit, nicht nochmal hinfahren werden. Weiterhin ist uns negativ aufgefallen, dass der See, aber auch die Grünflächen bereits nach zwei Wochen übermäßig verdreckt waren.

Namar Dam Valley

Vorletztes Wochenende waren wir spontan im Namar Wadi.

Bereits letztes Jahr wurde der Park am Wadi Namar, andernorts auch als Nimar Damm zu finden, eröffnet. Geteilt wird das Wadi durch eben jenen Damm. Auf der einen Seite der Park, an dem wir nur vorbei gefahren sind. Wir wollten ans Wasser, in der Wüste. Jedoch finde ich den Begriff Park hierfür sehr hochtrabend.

Park behind Namar dam

Auf der anderen Seite staut sich dieses Rinnsal. Woher das Wasser stammt erschließt sich mir nicht sicher. Ich glaube aber, dass es ein Abfluss des Riyadhs River im Wadi Hanifa ist.

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Auch hier fiel uns der Müll im Wasser sofort auf, was die Bereitschaft, etwas schön zu finden, direkt trübte. Woher der Müll stammt, durften wir auch direkt miterleben, als ein kleines Kind einen leeren Wasserkanister ins Wasser warf. Völlig unbehelligt durch die Eltern natürlich.
Grünflächen gibt es hier keine, sondern nur betonierte, breite Stufen zum Wasser hin. Trotz des Mülls waren viele Fische sowie Enten und Gänse zu beobachten, die natürlich artgerecht mit Käsechips gefüttert wurden!

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Die Promenade zieht sich über knappe zwei Kilometer. Wir haben an drei Stellen angehalten, sind ein paar Meter gelaufen, da wir familienbedingt nicht die ganze Strecke laufen wollten. Auch hier, die in Reih und Glied gepflanzten Palmen, die nur wenig des begehrten Schatten spenden.

Palm alley at Namar dam promenade

Wir waren gegen halb 4 dort und nach einer Stunde hatten wir genug. Gegen 4 trafen die fliegenden Händler ein, die die üblichen Plastikspielzeuge anboten. Außerdem wurden Hüpfburgen aufgebaut.

Auch hier bleibt mir als Fazit zu sagen, dass die verdreckten Stufen uns jede Lust nahmen uns hinzusetzen und etwas zu essen. Andere ließen sich natürlich nicht davon abhalten und grillten fleißig am Wasser. Wir werden wohl nicht nochmal wiederkommen.

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Stippvisite in Katar

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Mit einem fast leeren Flieger der Saudia ging es Dienstags Mittags los nach Doha / Qatar. Bei der Ankunft überraschte uns erst einmal eine ewig lange Einreiseschlange, die allerdings schon einen organisierteren Eindruck als in Riyadh hinterließ.

Mehrfach bekamen wir zuvorkommende Hinweise mit Kind die Express Schlange zu nehmen. Dies wurde zuerst aber durch offiziellen Einweiser abgelehnt. Dann doch die Aufforderung die lange Schlange zu verlassen und direkt an einen Schalter zu gehen. Man kennt das, erst ablehnen, dann nach ein bisschen warten lassen doch zustimmen.

Am Einreise-Schalter dann Frauen hinter dem Schalter. Welch ein ungewohntes Bild. Die Einreise erfolgt für Europäer mittels „on Arrival visum“, das mit 100 QAR per Kreditkarte (und nur mit dieser) auch für Kinder zu Buche schlägt. Dafür machen sie, wie auch in Saudi, ein Foto, wobei hier allerdings ein vordefinierter Standplatz mit auf dem Boden markiert ist, von dem aus man in eine Fotosäule blicken muss. Ein offenbar vollautomatisches System zeigt so lange an, dass man hinsehen soll, bis das Bild gemacht wurde. Zumindest vom kleinen Kind wurde aber kein Foto gefordert 😉

Wie auch die Einreise an sich, war auch die Gepäck-Ausgabe super organisiert. Übersichtlich und sogar mit freundlichem Personal.

Mit dem Taxi sollte es direkt zum Hotel gehen. Die Doha-typischen türkisfarbenen parken direkt am Flughafen Ausgang rechts um die Ecke und haben dort eine Grundgebühr von 25 QAR (5 EUR). Allerdings hatte ich vergessen zu einem ATM gehen. Der Fahrer brachte uns dann zu einem, der auf dem Weg zum Hotel lag.
Anschließend merkte er bei 80% der Strecke, dass ein Kreisverkehr gesperrt ist. Es war kein kleiner, könnte man als Taxi Fahrer durchaus kennen diese Baustelle und fährt durch allerlei Nebenstraßen doch noch auf fast kürzesten Weg zum Ziel. Die Standard-Taxen sind mittels Taxameter Kilometer basiert und keine Verhandlungssache.

Unser Hotel das Retaj Royal lag in Mitten in einer dieser Hotel „Inseln“ gelegen. Wir wurden durch das sehr freundliche Personal mit einem der im arabischen Raum typischen „Cocktails“ aus etwa süßem mit Minze bestehenden empfangen. Leider gab es für uns kein Upgrade auf eine Suite, so wie es Bekannten passiert war. Aber auch so war es ein angenehmes, wenn auch etwas dunkles Zimmer im 7. Stock.

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Am Abend machten wir uns noch auf, um eine Runde durch das Viertel zu ziehen. Qatar, am Meer gelegen, ist selbst im März schon ordentlich schwül, bietet dafür aber angenehme Meer Luft. Auf unserem Weg kamen wir am National Museum of Islamic Art vorbei, welches etwa 10 Fuß-Minuten vom Retaj Royale entfernt liegt. Selbiges gilt ebenfalls für der Souq Waqif, eine der wenigen Touristen-Attraktionen Dohas.

Um den Ankunftsabend entspannt abzuschließen, haben wir mal dekadent den Room Service genutzt. War zwar etwas langsam, dafür war die bestellte selbst gemachte Pizza aber gut.

Corniche, Museum und Souq Waqif

Öfter passiert es mir, dass im Urlaub „große Momente der Zeitgeschichte“ passieren. So auch diesmal und ich wurde um 7:30 Uhr beim Frühstück über den Tod von Hugo Chavez durch CNN informiert.

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Unbeeindruckt davon ging es auf einen Abstecher zum Museum of Islamic Art. Ein erstes Foto wurde mir nur von außerhalb des Zaunes gestattet, obwohl das Tor weit offen stand. Sicherheit und so.
Wir verschafften uns einen Eindruck der Corniche, also der Strandpromenade und kamen dabei an den Karaffen sowie der Pearl-Statue vorbei, beides recht bekannt im Zusammenhang mit Doha. Dank Baustelle und einem Kindergarten-Abmal-Vormittag aber nur mit Tricks fotografierbar 😉

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Überhaupt die Baustellen. Ähnlich wie Dubai scheint Doha eine einzige Baustelle zu sein. Überall Kräne und Absperrungen. Aber zumindest bauen sie vielfach auch angenehme Fußgängerwege. Teilweise aber ohne Gedanken an Kinderwägen oder Rollstühle, also nicht wirklich barrierefrei.

Auf dem Weg von The Pearl wieder in Richtung Hotel, wurden wir von einem bewaffneten Polizisten aufgefordert einen schattigen Bereich in der Nähe einer Kreuzung zu räumen, „nur 5 Minuten“. Es dämmerte uns, an diesem Tag war auch US-Außenminister John Kerry in Doha und ein paar Minuten später raste auch schon der Konvoi durch die Kreuzung und der Spuk war auch wieder vorbei.

Für eine Mittagsruhe ging es dann ordentlich verschwitzt ins Hotel. Nachmittags war das Museum of Islamic Art geplant.

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Am Museum angekommen, war es uns im ersten Moment unklar, ob der opulente von Palmen gesäumte Weg der Weg zum Eingang. Von dort konnte man nämlich auch unten viele Menschen offenbar auf einen Eingang zugehen sehen. Wir gingen den Palmengang entlang und lagen mit dem Haupteingang richtig. Es wurde die Fototasche geröntgt und einbehalten, die Kamera war kein Problem. Die wesentlich größere Wickeltasche durfte ungeröntgt mit. Versteh wer diese Sicherheits-Logik. Der Eintritt ist übrigens kostenlos.

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Wie außen ist das Museum auch innen ein eindrucksvoller Bau mit vielen Ausstellungsstücken und v.a. kostenlosem Wlan. Letzteres wurde während einem abschließenden Voip-Relefonat in die deutsche Heimat auch direkt mal ordentlich, ohne Ausfallerscheinungen, genutzt.

Das Museum ist allein des Gebäudes wegen einen Besuch wert. Da ich aber nicht so sehr der Museumsbesucher bin, kann ich nur schwer beurteilen, ob es die Ausstellungsstücke wert sind.

Vom Museum of Islamic Art ging es mit einem der vielen türkisfarbenen Taxis zu einem kurzen Frischmachabstecher zum Hotel. Der Fahrer wusste nicht wo das Hotel ist, aber dank gecachter Doha Karte in Google Maps auf dem Nexus 4 und einem mittlerweile ordentlichen Orientierungssinn, war das kein Problem.

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Gegen 17:30 machten wir uns auf in Richtung Souq Waqif. Nach 25 Minuten Fußweg durch Baustellen und weniger augenschmeichelnde Teile von Doha standen wir am Eingang des Souq, der ebenfalls als ein „must see“ für Doha gilt.

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Wir schlenderten durch die unendlich vielen Gassen und mussten immer wieder feststellen, dass wir nicht mehr wussten wo wir waren. Bei dem Souq scheint es sich auch nicht um eine reine Touristen-Attraktion zu handeln, da von Kleidung über Teppich bis hin zu Garten-Werkzeugen und Haustieren (vielfach Vögel) alles angeboten wird. Und wenn man zu viel gekauft hat kann man sich die Waren von einem der vielen älteren Helfer in ihren Schubkarren zum Fahrzeug bringen lassen.

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Zum Abschluss suchten wir uns dann im Touri-Bereich ein Restaurant. Nach etwas hin und her wurde es das libanesische Al Manjourin. Junge nette Kellner, vielfach wie üblich Filipinos, die sich sehr freuen, wenn man sie mit einem „magandang gabi“ zum guten Abend begrüsst und sich mittels „salamat“ bedankt. Auch hier war wieder freies Wlan von einem der umliegenden Restaurants/Hotels zu empfangen 😉 Und ja neben Wlan Suche und Nutzung habe ich mich auch sehr entspannt. Das Essen war auch prima. Leckere Hühner-Leber z.B. 😉

Nach dem Ergattern unserer üblichen Mitbringsel, bestehend aus Kühlschrank-Magnet und Postkarten, sollte es für den Rückweg ein Taxi sein. Praktischweise gibt es am Süd-Eingang des Souq direkt an einer Hauptstraße Helfer die Taxis herbei-winken und beim einsteigen helfen.

Diesmal erwischten wir einen der zwar wusste wo das Hotel ist, aber sich nicht dafür interessierte, dass ein kleines Kind im Auto saß und vielfach heftig Gas gab und bremste. Das Ausbleiben von Trinkgeld dürfte er sich damit vielleicht erklären können. Zumindest war seine Reaktion angefressen.

Rumeila Park und Villagio Mall

Wieder nutzten wir logischerweise das gebuchte Frühstück im Hotel. Wir machten den Fehler und ließen uns vom Hotel ein Taxi buchen. Es kam zwar eine der toll abgedunkelten und geräumigen Limousinen, aber dafür kostete die Fahrt auch das vierfache zu dem von uns gewünschten ziel: Rumeila Park.

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Entweder waren wir um 9 zu früh oder der starke Wind führte dazu, dass sonst niemand im Park war. Niemand außer den Gärtnern. So hatten wir die schön angelegte grüne Parkanlage für uns. Auch hier gab es gegen Eingabe der Mobilnummer und Empfang eines Codes per SMS wieder freies Wlan. Schon verrückt. Freies Wlan in einem Park. Leider war es nicht nur sehr windig, sondern auch ziemlich diesig. Zwischenzeitlich hatte ich sogar eine dünne Sandschicht auf der Sonnenbrille. Folglich waren gute Bilder der dem Park näheren Skyline von Doha nicht wirklich machbar.

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Für den Rückweg hieß es wieder Taxi und wieder einer der direkt fragte, ob ich ihm den Weg sagen könnte. Er sei neu hier.

Nachmittags schwankten wir zwischen Doha City Center und Villagio Mall. Trotz doppelter Strecke vom Osten Dohas in den Westen, entschieden wir uns für die Venedig mit seinen Känlen nachempfundene Villagio Mall. Erst im Nachhinein bemerkte ich, dass dies die Mall war, in der kurz zuvor einige Menschen bei einem Brand ums Leben gekommen waren. Die Baustelle rund um den ausgebrannten Bereich sahen wir sogar unbekannterweise.

Das an einer Hauptstraße herbei gewunkene Taxi wusste auch ohne weiteres den Weg (hätte mich auch schwer gewundert wenn nicht) und gab eine Fahrzeit von „30 maybe 45 minutes“ an. Trotz ein paar Staus blieb es aber bei den von Google Maps kalkulierten rund 20 Minuten.

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Zufälligerweise befindet sich auch eines der bekannteren Gebäude Dohas, genannt the Torch, auf dem Sports Area Gelände, welches für die die 2006 Asian Games errichtet wurde. Auch dieses wieder eines der Gebäude, das zwar beeindruckend aussieht, aber sonst keinen großartigen Zweck erfüllen kann. Man beachte die großräumigen ungenutzten Bereiche zwischen den einzelnen Ebenen. Es gibt wohl ein Hotel im Gebäude.

Die Villagio Mall bietet wie auch die Marina Mall in Abu Dhabi eine Indoor-Eisfläche, wenn auch etwas größer. Die Umsetzung des Venedig-Nachbaus ist in Las Vegas allerdings besser umgesetzt. Dort ist die Beleuchtung dem Tageslicht wesentlich ähnlicher. Was mich wieder daran erinnert, dass da noch zwei Reiseberichte ausstehen. Dum di dum 😉

Für uns gab es zuerst eine Stärkung bei „Wrap it“ und Kerl, der vorbei laufende Personen dazu animieren soll, hier etwas zu essen freute sich zuerst riesig, dass wir Deutsche sind und war dann umso mehr verblüfft und erst nach 4x Rückfragen überzeugt, dass wir nicht aus Deutschland angereist sind, sondern eben aus Saudi. Wir wurden jedenfalls herzlich willkommen geheißen 😉

Nach einem kurzen Abstecher in den Edel-Bereich, entschlossen wir uns spontan eine Fahrt mit der Gondoliere zu machen. 10 QAR/Person (selber Umrechnungskurs wie bei SAR, also etwa 2 EUR, die dann aber auch für den Kleinsten).

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Unser filipinischer Gondoliere hatte sichtlich Erfahrung mit dem Steuern. Man könnte auch sagen er langweilte sich. Unter jeder Brücke legte er den Kopf nur leicht zur Seite, um nicht an selbiger anzustoßen.

Beim Aussteigen wurde es dann etwas hektisch, da die Einsteigenden logischerweise keinen Platz ließen. An der Kasse sprach mich dann eine Frau auf deutsch an und meinte „ich habe doch eben deutsch gehört, richtig?“. Die Dame freute sich sehr als unsere Gemeinsamkeit eines längeren Aufenthaltes in Riyadh klar wurde. Sie seien gerade für 6 Jahre in Katar und waren in den 90ern 6 Jahre in Riyadh gewesen. Ich soll grüße ausrichten 😉

Da die Mall sonst nichts mehr zu bieten hatte, machten wir uns auf in Richtung Ausgang, um zurück zu fahren. Diesmal ein erfahrener Taxi Fahrer, der direkt recht zügig unterwegs war. Ein paar Meter gefahren, fiel auf, dass der Camcorder fehlte. Ich konnte mich auch nicht erinnern wo ich ihn zuletzt gesehen hatte, außer in der Gondoliere. Also zurück mit dem Taxi zur Mall und hoffen, dass es nicht wie in Abu Dhabi sein sollte, wo ich mein Handy im Taxi liegen gelassen hatte.

Der Gondoliere nahm sein halbes Boot auseinander fand aber nichts, die Dame an der Kasse war teilnahmslos, hatte aber auch nichts. Gefrustet zurück zum Taxi und noch in den Kofferraum schauen, glücklicherweise war der Camcorder dann doch in einem Zwischenfach des Kinderwagen. Puh.

Als nächstes bekamen wir zu spüren, dass der Taxi Fahrer definitiv ziemlich zügig unterwegs war. Dem kleinen wurde es übel und er übergab sich mehrfach während der Fahrt. Glücklicherweise war das aber auch erledigt, nachdem wir dann zurück im Hotel waren. Freundlicherweise hatte der Fahrer noch gefragt, ob wir ins Krankenhaus wollten. Ich meinte nur: „Ich glaub es lag nur an der Fahrt, was er wohl nicht wirklich auf sich bezog.“

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Um nichts zu riskieren, beließen wir es für den Abend bei einem Essen im Hotel, wo man für uns essen a la Carte im Restaurant zuließ, obwohl die offizielle Dinnerzeit noch etwa eine Stunde auf sich warten ließ. Überhaupt waren allen Angestellten sehr umsorgend und auch einem kleinen Kind gegenüber sehr aufgeschlossen.

Hotel Pool und Rückflug

Der Rückflug war auf 16:30 angesetzt und somit nur begrenzt Möglichkeiten nochmal richtig etwas zu unternehmen. Entsprechend zog es uns in den Hotel eigenen Pool im 14. Stock. Ein etwa 15m langes Becken mit einem 50cm und einem 1m Bereich. Wie auch bei einem Abstecher am Abend zuvor, war die gesamte Etage wie ausgestorben. Diesen morgen war nur ein Bademeister anwesend. Den hatten wir dann auch für uns als Individual-Betreuung. Er nutzte die Zeit, um auf seinem Smartphone zu spielen. Verständlich.

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Um 14 Uhr ging es dann Richtung Flughafen. Dort natürlich – man ahnt es – auch wieder kostenfreies Wlan. Abgesehen davon wurden unsere Saudi-Visa gefühlt akribischer überprüft, als das selbst in Frankfurt der Fall ist. Ausnahmsweise gab es Fast-Food zur „Stärkung“. Man geht ja eher nicht davon aus, dass es auf einem einstündigen Flug eine volle Mahlzeit gibt, wie in diesem Fall geschehen.

Beim Warten auf das Boarding gab es dann nochmal Aufregung. Nicht mit dem Boarding an sich, sondern mit einer offenbar kranken Frau auf der Damentoilette. Selbige erbrach Blut und konnte sich selbst keine Hilfe herbeirufen, so dass wir das versuchten. Doch der Info-Point unternahm nichts weiter als einen Arzt zu rufen. Es ging niemand zur Frau hinein auch Versuche durch Kontakt zu dieser Frau, eventuelle Angehörige auf dem Flughafen zu finden, wurden keine unternommen. Auf die Frage, wieso sich niemand direkt um die Frau kümmere und stattdessen lieber am Info-Point rumsteht, bzw. ein wichtiges Werbe-Motorrad bewacht, kam der dezente Hinweis, dass es eine Frau sei und er ja schlecht zu der Frau auf die Toilette könne. Dies sei schließlich ein arabisches Land. Ich sagte ihm dann, dass ich in Saudi lebe und daher die Situation durchaus nachvollziehen könne, aber in einer solchen Notsituation eine Geschlechtertrennung sicher nicht notwendig sei, worauf er mich nur ungläubig ansah und weiterhin nichts tat.

Auch ein Hinweis an unserem Boarding-Schalter führte nur dazu, dass mir gesagt wurde ich solle doch zum Info-Schalter gehen. Dass er mittels dem neben ihm liegenden Telefon den direkten Draht zur Flughafen-Leitung bzw. einen Arzt haben dürfte, fiel ihm nicht auf und wurde abgewimmelt, als ich ihn darauf hinwies. Es blieb bei einem „Info-Point!!“.

Nach einer Weile kam einer der Flughafen-Arbeiter mit Rollstuhl und auch direkt mit einer weiblichen Flughafen-Angestellten. Zuerst gab es offenbar die Diskussion, dass der Arbeiter mit dem Rollstuhl ja nicht in die Toilette könne, was erstaunlicherweise schnell und naheliegend damit gelöst wurde, dass die Frau den Rollstuhl übernahm.
Die kranke Frau wurde schlußendlich weggebracht. Leider keine Ahnung, wie es ihr erging.

Fazit

Für einen Kurztripp und einen Tapeten-Wechsel ist Doha allemal gut. Auch wenn die Touristen-Attraktionen begrenzt sind. Allerdings würde ich Doha aus Deutschland wohl eher nicht besuchen.

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Unser Hotel war mit dem Zimmer völlig ok, wenn auch relativ unüblich (siehe Foto). Frühstück so wie erwartet und sogar mit gutem Filterkaffee oder Kaffee aus dem Vollautomaten. Dafür war das Zimmer etwas hellhörig. Am zweiten Abend bekam man einen heftigen Streit aus dem Nebenzimmer mit (arabisch schimpfene Männer klingen immer gleich gefährlich 😉 ) und am dritten Tag wurde vielfach im Hotel gebohrt.

Taxi sind in Doha kein Problem und das Mittel der Wahl zur Fortbewegung ohne eigenes Auto. Dabei haben sie einen Mindestpreis von 10 QAR und die Fahrer sind teilweise neu und ohne Ortskenntnisse dafür aber immer freundlich und keine Anstalten Umwege zu fahren

Trotz der Lage am Meer kann Doha sehr diesig sein und dass es schwül ist dürfte auch nicht verwundern.

An vielen Stellen freie Wlans, ob im Souq Waqif, im Museum of Islamic Art oder mitten in einem Park. Einzig in der Villagio Mall hatte ich keines gefunden 😉

Für uns war Anfang März gerade noch ein guter Zeitpunkt, um mit Kleinkind unterwegs zu sein. Der Mittwoch war doch recht heiß und am Donnerstag war es dann aber auch ziemlich windig und kühl.


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Auf der Farm des Scheichs

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Vor bald drei Jahren schrieb der ehemalige Kollege nebenan über seinen Besuch auf der Farm „seines“ Scheichs. Damals war das im Rahmen der Eröffnung unseres Rechenzentrums und ich kam erst etwa vier Wochen später nach Saudi.

Zum nächsten größeren Anlaß, dem 30-jährigen Bestehen der Detecon Al Saudia wurde seit langem mal wieder auf die Farm eingeladen. Natürlich standen auch uns die Quads zur Verfügung, um durch die Dünen zu brettern. Glücklicherweise verzichtete ich diesmal, da Quad durch die Wüste fahren, bereits mehrfach zu unserem Freizeitvergnügen gehörte. Leider gab es nämlich ein paar Unfälle. Alle gingen, bis auf ein paar Schrammen, glimpflich aus, aber mitzubekommen, wie jemand zwischen zwei Autos durch gegen eines der Autos rummst und wie jemand anderes beim Kurvenfahren merkt, dass die Bremse offenbar ein Problem hat, langt mir und ich muss es nicht selbst erleben. Wie gesagt, gut, dass nichts weiter passiert ist. Sowas kann ja auch mal schnell nach hinten losgehen.

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Statt Quad zu fahren entschieden wir uns dem Pferdestall einen Besuch abzustatten. Neben dem Pferd, alle anderen waren nämlich offensichtlich weg, gab es noch ganz viel Määäääh, um die Nachbarn der Pferde, die Schaafe mal beim Wort zu nehmen. 🙂

Trotz Ende November konnte man sich auf der Terrasse, vor dem Hauptzelt, durchaus noch durchrösten lassen. Wir sind hier halt in Saudi und da ist es auch Ende November in der Sonne noch schön warm.

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Im Anschluss an den Nachmittag auf der Terrasse, dem Zelt und bei den Pferden ging es dann ins Swimmingpool-Gebäude. Das ist schon beeindruckend. Man findet ein Gebäude vor etwa in der Größe eines Fußball-Halbfeldes und findet darin einen Pool der nahezu die gesamte Fläche einnimmt. Natürlich mit Rutschen und Wasser-Basketball-Körben. Versteht sich von selbst. Drum herum noch jede Menge Spielautomaten und man hat eine schöne Spielwiese für junge und Junggebliebene. Das Buffet war natürlich auch nicht zu verachten 😉

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Nach dem Schlemmen war die 30 Jahr Feier dann auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den Rückweg. Zufälligerweise entschieden wir uns von Süden eine andere als die übliche Route zu nehmen und umfuhren so unwissend eine Totalsperrung. Auch nicht schlecht 🙂


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Im King Fahd Stadion bei Saudi-Arabien vs Argentinien

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Das letzte Mal bei einem Fußballspiel in einem Stadion dürfte ich so vor ca 15 Jahren gewesen sein. Damals aber nur für Bundesliga-Spiele und das beim Karlsruher SC. Wer um die jetzige Situation und die Historie des KSC weiß, kann sich vorstellen wie lange das her ist 😉

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Nachdem ich am Tag der Ankunft von Messi und co. schrieb, dass ein Besuch des Spieles genial wäre, ergab sich spontan die Möglichkeit das Spiel Saudi-Arabien gegen Messi (hrm, Argentinien) im King Fahd Stadion hier in Riyadh zu besuchen. Da ich das Stadion sehr gerne mal sehen und erleben wollte wie bei Saudis Fußball gelebt wird habe ich natürlich zugesagt.

Weg ins Stadion

Die Anfahrt gestaltete sich wie üblich chaotisch, wir waren aber zufällig gleichzeitig mit einem der Mannschaftsbusse unterwegs. Ob Saudi oder Argentinien ließ sich nicht sagen. Kurz drauf fuhr uns auch noch ein königlicher Maibach über den Weg. Das volle Programm also 🙂

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Es gab wohl nur wenige Einfahrten ins Stadion beziehungsweise zu den Parkplätzen davor, so dass sich die Zuschauer, wie hier üblich, entschlossen wild zu parken. Wüstenfläche gab es auch in der Nähe des Stadions genug. Wir schlossen uns kurzentschlossen an, um rechtzeitig im Stadion zu sein.

Beim Sammeln mit den anderen aus der deutschen Gruppe konnten wir schon einen ersten Eindruck der super Stimmung im Stadion mitnehmen. Außerdem drückten einige Saudis aus, dass sie Argentinien anfeuern würden. Die hätten schließlich Messi. Diese Bewunderung sollten wir später noch mehrfach erleben.

Zwischenzeitlich war ich etwas unruhig, da ich die große Canon DSLR mitgenommen hatte, um gut Bilder machen zu können, hatte im Vorfeld aber keine Informationen darüber gefunden, wie es sich mit Kamera-Rucksack im Stadion verhält. Es sollte sich aber zeigen, dass keinerlei Taschenkontrolle stattfand und sehr viele mit DSLRs unterwegs waren.

Als alle vollzählig waren wurden wir von einem saudischen Ordner offenbar in die falsche Richtung geschickt, um unsere Tickets zu holen und schafften es so gerade noch zum Anpfiff ins Stadion.
Vor dem Einlaß konnten wir noch hören wie die argentinische Nationalhymne gespielt wurde und die Saudis das nicht gerade goutierten. Sie pfiffen und buhten ordentlich.

Das Spiel

In den ersten 15 Minuten gab es kaum mehr als ein Abtasten der beiden Mannschaften und man konnte bereits spüren, dass es für Saudi zumindest nicht ein solches Fiasko werden würde, wie gegen Deutschland bei der WM 2002 mit dem 8:0.

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Wie zuvor schon gemerkt, sind auch in Saudi die Mobilfunknetze bei solchen Großveranstaltungen ziemlich überlastet und weder ein Bild vor dem Stadion noch der folgende Tweet wollten ihren Weg finden:

15 Minuten und KSA Argentinien noch 0:0, frenetischer Jubel bei jeder Aktion der Saudis.

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Wenige Momente später fiel für Saudi ein Tor und wir erlebten das erste Mal was für ein Hexenkessel dieses Stadion sein kann. Leider wurde es nicht gegeben, da Abseits, was von unserer Position nicht zu beurteilen war. Schade.

Argentinien bemühte sich weiterhin nicht sonderlich – bis auf eine Chance, die auf der Linie gerettet wurde – und so kam es zu einigen Aktionen für Saudi. Das Spiel blieb also blaß für Argentinien und wesentlich besser für Saudi als erwartet.

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Von unserem Platz konnte man schön in die königliche Loge sehen, in der sich einige Mitglieder der königlichen Familie aufhielten. Die zu vernehmende Stimmung dort ähnelte aber eher dem Spiel der Argentinier als dem ihres Volkes.

Als sich die Teams in die Pause begaben, gab es quasi nur Messi-Rufe. Fand ich etwas eigenartig, dass die Saudis einen Spieler des Gastteams in die Katakomben jubelten.

Nach der Pause wirkten die Argentinier wie ausgewechselt und bewegten sich gefühlt doppelt so schnell wie zuvor. Es dauerte trotzdem bis zur 70. Minute, bis es begann für die Saudis gefährlicher zu werden. Vermutlich auch, da ihnen offenbar langsam die Luft ausging.

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Wie zuvor auch, war Messi weiterhin kaum zu sehen. Er trabte teilweise sehr lustlos oder auch gemütlich über den Platz und man gewann den Eindruck er wäre nur da weil er musste. Vermutlich stimmt das sogar.

Saudi-Arabien vs. Argentinien from cratoo on Vimeo.

Langsam kam auch das Publikum auf touren und es wurde mehrfach ohrenbetäubend laut, ohne dass es im Spiel einen ersichtlichen Grund gegeben hätte. Hatten wir vor dem Spiel gewitzelt, ob die Saudis Laola-Wellen kennen würden, demonstrierte jetzt das gesamte Stadion (mit Ausnahme der königlichen Loge) in beeindruckender Weise, wie begeisterungsfähig sie sind.

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Bis auf die tolle Stimmung passierte nicht mehr viel Saudi schaffte es dann tatsächlich das 0:0 zu halten.

Hatten die Saudis am Ende gezeigt, dass sie ihr Team mit einer tollen Stimmung anfordern konnten, machten sie am Ende des Spieles aber wieder dasselbe, wir zu Pause und ließen lauthals „Messi“ durchs Stadion schallen. Irgendwie amüsant 😉

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Fazit

Wir hatten also ein ungültiges Tor gesehen und das Spiel als solches war zwar etwas langweilig.
Die Argentinier waren sehr bewegungsfaul, die Saudis dagegen so motiviert als kennen sie kein morgen und mit dem Besuch im Stadion einen weiteren anderen Aspekt des Lebens hier gesehen und mal wieder für gar nicht so anders als in Europa befunden 🙂


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Frühstück und Mopped in der Wüste

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Frühstück auf der Terasse hatten wir hier ja schon. Also hieß es an einem Freitag morgen um 7:30 aufstehen, um eben auch mal in Sanddünen zu frühstücken. Dafür fuhren wir zusammen mit anderen etwa in 110km nördlich von Riyadh. Zu einer Region, wo die Steinwüste rund um Riyadh sich in eine Sandwüste übergeht. Es hieß also Sanddünen fahren! Dafür lässt man aus den Reifen Druck ab, um eine größere Auflagefläche zu erhalten und damit im Idealfall nicht im Sand stecken zu bleiben 😉

Selbiges ist mir dann auch nicht passiert. Der Weg zum Frühstücksplatz war auch relativ befestigt, insofern man das Wegen auf und um Sanddünen sagen kann. Ich kann zudem bestätigen, dass sich das Fahren auf Sand dem Fahren auf Schnee sehr ähnlich anfühlt.

Wir nutzten die Ladeklappe des mitgefahrenen GMC Denali, um eine Art Frühstücksbuffet zu haben, nachdem das mitgebrachte Motorrad abgeladen worden war. Jeder nahm sich also von jedem was. Um uns herum fuhren einige andere Expats auf ihren Quads und Motocross-Maschinen durch den Sand.

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Kurz bevor es dann auch wieder Richtung Riyadh gehen sollte, konnte ich die Chance nutzen und mich seit mehr als einem Jahr auch mal wieder auf ein Motorrad schwingen. Und das dann gleich auch im Wüstensand. Wieso auch nicht 😉

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Ich muss schon sagen, ist ein sehr eigenartiges fahren. Zu Beginn ist alles wackelig, aber sobald man etwas Geschwindigkeit drauf hat (~ 30km/h) fährt es sich fast wie auf Straße. Natürlich sollte man es mit der Kurvenlage etwas vorsichtiger angehen lassen, v.a. wenn man neu ist. Die Gebübten, die ich beobachten konnte, kannten da aber nichts und legten sich in die Kurven als ob es kein Morgen gäbe 😉

Habe aber schon gemerkt, dass ich gerne wieder Motorrad fahren würde. Einmal in der Woche in der Wüste, wäre für mich aber kein Ersatz. Nett, aber kein Ersatz. Bei dem Verkehr hier in Riyadh werde ich das mit der Alltagsmaschine aber nicht machen. Dafür fahren mir die Autofahrer hier zu sehr nach Harakiri-Motto.

Beim Heimweg haben wir uns dann etwas verfahren und fuhren in die falsche Richtung. Autobahn zwar in Sichtweite, aber lange Zeit keine Möglichkeit auf selbige zu wechseln. Die gewählte Strecke war dann auch noch wüstiger, düniger und sandiger. Kurz vor der Auffahrt auf die Autobahn passierte es dann.

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Und so durften wir dann mit unserem „kleinen“ X-Trail den großen Denali aus dem Sand ziehen. Dank manueller Schaltung/Kupplung stank diese anschließend auch noch den ganzen Rückweg bis Riyadh durch die Klimaanlage ins Auto 😉

Schönes Frühstück in der Wüste also und das Motorrad-Fahren in der Wüste war auch nicht zu verachten 🙂


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