so ein Tag

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…begann eines morgens ganz harmlos mit einem Zahnarztbesuch. Doch spätestens bei der darauf folgenden Visite bei der Bank wurde mir klar, daß dieser Tag ein ganz besonderer Tag werden würde.

Nachtrag zum LANsinn Hardwarereturn (genaues Datum unbekannt): so ein Tag…
Nicht, daß der Kontoauszugsautomat gestreikt hätte, nein, er teilte mir lediglich, wie üblich mit, daß ich wie seit einigen Wochen weiter auf einiges (Preis)Geld warten würde, was mir zusteht. Auch nicht, daß das Konto leer oder gar gesperrt gewesen wäre, nein, nur die (lebensnotwendige) sinnvolle Cashmachine war an diesem Montag Morgen außer Betrieb. Aber alles kein Problem, denn meine Bank ist eine gute Bank und die hat viele Filialen. In der nächsten Filiale gab es wie erwartet beinahe das selbe Bild zu sehen: Cashmaschine außer Betrieb. Aber meine Bank wäre erst recht keine Bank, wenn sie nicht noch mehr Cashmaschinen in eine Bank stellen würde: die letzte funktionierte schlußendlich.
Die Geschichte geht weiter. Als ich, nach einem ungeklärten Absturz meines X-Servers ( Anm.: Ist die Grundlage für die Windowsähnlichen Desktops unter Linux ) , der mich mindestens 15 Netscapefenster gekostet hatte, irgendwann in das im Hof geparkte Auto stieg, um einige Hubs und Switches usw. mit Crash nach Offenburg zu karren, stelle ich am Ende der Ausfahrt fest, daß ein kleiner geparkter Peugeot 205 groß genug war, mich daran zu hindern, samt KFZ das Grundstück zu verlassen. Aber davon nicht genug. Anstatt ihn abzuschleppen, erreicht die lokale Polizeibehörde den Halter rechtzeitig, so daß dieser noch rechtzeitiger samt seiner weiblichen Begleitung davonfahren kann.
Mit 45 Minuten Verspätung bei Crash angekommen. Nochmal zur Bank, Geld zum Tanken holen. Weiter. In der Unterhaltung verpasse ich die letzte Tanke vor der Ausfahrt, also eine Ehrenrunde. Diesmal klappt alles bei der Tanke. An der nächsten roten Ampel bemerke ich allerdings beim Blick in den Spiegel, daß das doch keine so gute Idee war, zu tanken und einfach so den Tankdeckel offen zu lassen. Ein zweites mal zurück zur Tanke. Selbstverständlich lag der Tankdeckel auf dem Dach – zuvor…
…jetzt liegt er auf der Straße, totgefahren, aber er hält noch. Beim zweiten mal an der selben roten Ampel denken Crash und ich mit Recht das Selbe: wir können nur noch die Ausfahrt verpassen…
…nachdem ich in geistiger Abwesenheit Crash’s Finger mit dem elektrischen Scheibenheber berarbeitet habe, wird uns 14 km vor Freiburg beinahe rechtzeitig darüber klar, daß wir wohl tatsächlich geborene Hellseher sind. Nach einem Umweg von über 100 Kilometern, einem toten Tankdeckel und noch mehr toten Automaten, von falsch geparkten kleinen Peugeots mal ganz abgesehen, können wir unsere Mission endlich erfolgreich beenden.
Der Rückweg gestaltet sich allerdings nicht so unproblematisch wie wir nach den bisherigen Strapazen gehofft hatten. Einmal auf der Autobahn in Richtung Karlsruhe und wieder einige Kilometer hinter uns, kommen wir in ein Unwetter das wohl seines gleichen sucht. 20 m Sicht und Tempo 40 auf der Autobahn, bei freier Strecke der Sicherheit wegen. Unter Brücken stehen Motorradfahrer, da Motorradfahren bei diesen Witterungsverhältnissen einer Fahrt auf Glatteis gleicht. Nachdem wir durch das Unwetter hindurch sind denken wir beide, daß es wohl jetzt nicht mehr schlimmer kommen kann.
Doch als ich feststelle, daß der Parkplatz, in den ich einparken will, viel zu klein für diesen Kombi ist und ich in den Hof möchte – wer steht da wohl wieder widerrechtlich geparkt vor meiner Einfahrt???
Ich glaube, ich hatte vergessen zu erwähnen, daß das an einem Montag war
Korrekturen angebracht von mir, aber kopiert mit freundlicher Unterstützung von Janosch

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