Generalprobe im Krankenhaus

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Dummheit wird bestraft. Das durfte ich am Wochenende vor zwei Wochen schmerzlich erfahren. Die Kombination aus wenig Trinken (ca. 1 Liter bis 16 Uhr) und zu viel Bewegung führte zu einer Dehydrierung. Die Folge: Wehen. Wir fuhren zur Sicherheit ins Krankenhaus. Dort behielt man mich gleich mal da und verkabelte mich. 12 Stunden Wehen schreiben, 4 Kochsalzinfusionen und 2 Geburten später war klar dass es dem Mini und auch mir besser ging.

Gut aufgehoben gefühlt haben wir uns im Krankenhaus. Die Nennung des behandelnden Arztes in der Notaufname löste eine Kette an Reaktionen aus. Ohne Anmeldung ging es sofort auf die Entbindungsstation. Dort bekam ich ein Zimmer zugewiesen, die Schwestern waren zuvorkommend, die diensthabende Ärztin stand immer im telefonischen Kontakt zu unserem Arzt. Am nächsten Morgen schaute der dann noch bei uns vorbei und besprach die nächsten Schritte mit uns.

Man könnte es als eine Generalprobe bezeichnen, auf die wir aber auch gerne verzichtet hätten. Und ja, mir geht es prima, um alle jetzt Aufgeschreckten zu beruhigen 🙂


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2 Kommentare zu “Generalprobe im Krankenhaus”

  1. Matthias   am:

    Whoa krass, so etwas Simples wie Dehydrierung löst Wehen aus? Ist das dann ein natürlicher Schutzmechanismus, quasi „oh, der Mutter geht es schlecht, also raus mit dem Kind“?

    Ich dachte bisher aber auch immer, dass Wehen unmittelbar zur Geburt führen. Klar, die Fruchtblase muss auch noch platzen, aber ich dachte, das passiert beides in einem Rutsch. Was bekommt denn eigentlich der Kleine davon mit, wenn du Wehen hast?

    Schwangerschaften faszinieren mich immer mehr…


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  2. Andi   am:

    Soweit ich das weiß ist es eine simple Reaktion der Muskulatur: zu wenig Flügkeit führen zu krämpfen. Ob da was größeres dahintersteckt weiß ich nicht.

    Und nein, es gibt sogar sog. „wilde Wehen“, die nur als Training dienen. Wobei da natürlich die Frage ist, ob man das wirklich als Wehe bezeichnen will, also als Wehe im Sinne von zur Geburt zu befördern 😉


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