- Dann wollen wir doch mal das längst überfällige Ubuntu Update auf 11.10 Oneric machen. #
Tags: oneiric, ubuntu, update
#Als wir im Dezember in Deutschland waren, habe ich mir unter anderem eine Eye-Fi SD-Karte als Weihnachtsgeschenk gewünscht. Bei der Eye-Fi Karte handelt es sich um eine normale SD-Speicherkarte, mit der die meisten Digitalkameras arbeiten, um Bilder zu speichern. Einzig besitzt die Karte die Fähigkeit mit Wlan zu funken. Das ermöglicht Bilder, die auf der Karte sind automatisch in bekannten Wlans auf einem definierten Speicherplatz abzulegen, ohne, dass man die Speicherkarte oder die Kamera mit dem Rechner verbinden muß.
Mal wieder gibt es einen Haken für Linux Benutzer. Herstellerseitig gibt es nur Windows und Mac Software, um eine Gegenstelle für die Eye-Fi Karte zu haben.
Aber natürlich hat es nicht lange gedauert, bis sich einige findige Entwickler an die Karte gemacht haben, um auch z.B. unter Ubuntu einen Server zu betreiben. Aktuell gibt es sogar 3 Varianten, um einen solchen Server aufzusetzen.
Wie man EyeFiServer und Rifec aufsetzt, ist in den jeweiligen Paketen gut erklärt und man muß aber zumindest einmalig die Windows/Mac Anwendung nutzen, um an den kartenspezifischen Upload-Key zu kommen.
Bei mir funktionierte der EyeFiServer in Python aber nicht zuverlässig. Die Rückmeldung, ob ein Transfer erfolgreich war, funktionierte nicht, so dass die Karte immer nur 2-3 Bilder immer wieder transferierte.
Rifec funktioniert soweit problemlos. Ich habe allerdings eine Anpassung vorgenommen, da das Skript die Bilder, die in .tar-Dateien übertragen werden, mittels Perl’s Archive::Tar auspackt. In der Folge gehen die Timestamps der Bilder verloren. Ich habe den Aufruf durch /bin/tar ersetzt, so dass der Timestampt erhalten bleibt.
Nach ein paar E-Mails mit dem Entwickler schlug dieser noch vor eine Timestamp-Funktion nach dem Entpacken durch Archive::Tar zu verwenden.
Falls jemand meine Anpassung haben möchte, kurz Bescheid sagen. Ist etwas hässlich, so dass ich das hier nicht direkt reinpacke
Soviel zum Eye-Fi Server unter Linux. Bleibt nur das Problem, dass die Bilder kopiert und nicht “verschoben” werden. Heißt man hat die Bilder zwar direkt auf der Platte, aber gleichzeitig noch auf der Karte. Um nun nicht zu riskieren, dass beim unregelmäßigen Einstecken der Eye-Fi Karte in den Rechner Bilder löscht, die ggf. doch nicht erfolgreich übertragen wurden, schraube ich aktuell noch an einem Vergleichsskript, um die Bilder auf der Karte mit denen auf der Platte zu vergleichen. Unter Windows/Mac gibt es dafür die “endloser Speicher” Funktion, so dass die Karte automatisch erfolgreich übertragene Bilder löscht. Man kann nicht alles haben 

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Meine grundsätzliche Sicht des Sonos Systems in Verbindung mit Linux und Android habe ich die Tage ausgeführt. Eine andere Sicht ist davon aber unabhängig und zwar die Meinung über den Desktop-Controller.
Mit einer Kleinigkeit fängt es an: Cover-Art, also Abbildungen der CD-Deckblätter, müssen im jeweiligen Ordner des Albums liegen und folder.jpg heißen. Einen anderen Namen akzeptiert die Anwendung nicht. Weitere schwere Mängel:
Wer von Amarok oder den meisten anderen Media-Playern kommt, dürfte eine Playlist gewöhnt sein, die zumindest den Künster, den Titel und die Dauer des Stücks angibt. Dies ist hier nicht der Fall. Einzig der Titel findet sich in der Liste und weitere Informationen über das jeweilige Stück erhält man nur, wenn man mit der Maus über den jeweiligen Eintrag geht. Leider gibt es auch keine Möglichkeit sich weitere Attribute anzeigen zu lassen.
Das ist aber nur die Anzeige. Kann man einzelne Stücke durch Drag&Drop noch verschieben, so geht das aber mit mehreren Stücken nicht, da es schlicht keine Mehrfach-Auswahl gibt. Also auch keine mit Shift, geschweige denn mit Ctrl. Will man also eine Playliste nicht komplett verwerfen, sondern nur einzelne Stücke loswerden, müssen diese eben einzeln entfernt werden. Äußerst umständlich, ganz im Gegensatz zur sonstigen Einfachheit des Sonos Systems.
Eine Bearbeitung der Metadaten ist ebensowenig möglich. Das ist meine Erachtens aber kein Mangel, sondern ganz gut so.
Die Zoneplayer erstellen sich intern eine Datenbank der Musik, die in den angegebenen Shares liegt. Auf diese Weise funktioniert die Suche nach Musik schön flott, so wie man sich das vorstellt und z.B. aus Amarok kennt. Dabei hat jeder Zoneplayer offenbar eine eigene Kopie der Datenbank, da man ohne Weiteres einen Player vom Strom abklemmen kann und der andere weiterhin Ergebnisse liefert. Eine durchdachte Sache also.
Durchdacht ist die Suche aber nicht. Ich hätte erwartet, dass man in das entsprechende Feld den zu suchenden Begriff eingibt und nach Möglichkeit sogar “search as you type” oder auch live-Ergebnis bzw. instant Ergebnis erhält. Leider gibt es das Ergebnis nicht sofort sondern erst nach Abschicken mit Enter, soweit so verschmerzbar. Der größere Haken ist aber, dass man jedes Mal auswählen muss, ob im Interpreten, dem Album, einem Genre oder … gesucht werden soll?!
Das entspricht meines Erachtens nicht dem aktuellen Stand der Technik. Selbst wenn Sonos der Meinung wäre, die meisten würden die ZonePlayer eher nur mit iPhone/CR200 oder anderem Gerät bedienen, so wäre die Suche in allen Feldern auf einmal sicher kein größeres entwicklungstechnisches Problem gewesen.
Die oben genannten Punkte brachten mich dazu, dass ich aktuell nach einer Möglichkeit suche den Desktop Sonos-Controller durch eine andere Möglichkeit zu ersetzen, um eine umfangreichere Mediensteuerung für die ZonePlayer zu erhalten:
Soweit zu den Problemen und möglichen Lösungen, um die Mängel des Desktop-Controllers zu beseitigen.