Kürzlich im örtlichen Mothercare. Offenbar kann man mittlerweile auch mittels Creme su-Rechte erhalten
Tags: Fotos, Linux, sudo
Kürzlich im örtlichen Mothercare. Offenbar kann man mittlerweile auch mittels Creme su-Rechte erhalten
Manchmal wissen wir einfach nicht, was unser beiden schwarzen Fellknäuel so anstellen. Die Tage sind wir morgens aufgestanden und durften Gizmos neues Erscheinungsbild bewundern.
Uns unbekannterweise hat er sich einen ca. 1 cm breiten und ca 2 mm hohen Streifen Fell direkt unter dem Auge ausgerissen. Dabei sah es so aus als hätte er die Stelle gewachst, denn es waren keinerlei Haare mehr vorhanden, aber auch keinerlei Kratzer zu sehen. Langsam wachsen die Haare wieder, aber er sah doch sehr markant aus, unser Kater
Abgesehen davon bin ich mittlerweile wirklich froh, dass wir uns für die “Spinnerei” einer Chip-Katzenklappe entschieden haben. Zuerst kam Tinka vor ein paar Tagen ohne Halsband nach Hause, danach tauchte auch Gizmo ohne zu Hause wieder auf. Wir hatten ihnen dann Ersatzhalsbänder, als Markierung, dass sie keine Streuner sind, besorgt, nur um festzustellen, dass Gizmo es mittlerweile wohl drauf hat, den Sicherheitsverschluss auszunutzen und durch entsprechenden Zug zu öffnen und damit dass gehasste überflüssige Stück loszuwerden.
Mal sehen wie wir dieses Katz und Maus Spiel noch für uns entscheiden
Ich bin zwar schon ein paar Tage fast ein dreiviertel Jahr umgezogen, aber Fotos gucken ist doch immer toll, oder?
Nach den Fotos aus dem ersten Büro Mitte letzten Jahres hier also ein Eindruck vom derzeitigen Büro.


Jetzt auch mit Ausblick und wesentlich mehr natürlichem Sonnenlicht. Ich muss nicht mal mehr das künstliche Licht anschalten 


![]()
Richtung Gang auch wieder ein Fenster. Man sieht, denke ich, dass das Büro größer als das vorherige ist. Allein das Sonnenlicht macht den Aufenthalt hier um einiges angenehmer. Soviel zu meiner derzeitigen Arbeitsatmosphäre 


![]()
Beginnend mit dem Verlegen der Glasfaserkabel startete hier im Compound die Anbindung an wirkliches hochgeschwindigkeits-Internet.
Dabei hatte man zuvor schon sehen können, wie die Kabel an das Compound hereingelegt werden und das auf meinem täglichen Weg zur Arbeit. Ich erfuhr aber erst relativ spät davon,dass es sich dabei um FiberTTH handelte.
Zumindest bekam ich es noch rechtzeitig mit, um meine zwischenzeitlichen Bemühungen in Richtung DSL nicht weiter zu verfolgen. Beim DSL wäre uns zudem die Compound-Telefonleitung verloren gegangen, was nicht schlimm aber unpraktisch gewesen wäre.
So hieß es dann warten und es begannen dann auch bald die Verlegearbeiten innerhalb des Compound. Zum Großteil konnten dabei vorhandene Kabelschächte unterhalb der Gewege genutzt werden, zum Teil wurden aber auch einfach Kanäle in die Straße gefräst und kurz drauf wieder verteert.
Es folgte das sprichwörtliche FiberTTH. Die Glasfaserkabel wurde wieder durch einen vorhandenen Schacht ins Haus geleitet und fanden ihren Endpunkt in der herabgehängten Decke über dem GästeWC.
Es versteht sich von selbst dass bei dieser Aktion rund 5 Arbeiter anwesend waren. Wofür ist mir allerdings nicht ganz klar. Einige standen vielfach nur rum…
Nach dem Anschluss ans Haus fehlte, wie ich dachte nur das “Modem”.
Nach einigen Verspätungen und bereits abgeschlossenem Vertrag mit STC, wurde dieses dann aber auch geliefert.
Wider erwarten konnten wir damit aber nicht online gehen, da der Zugang noch eingerichtet werden musste.
Also wieder warten. Diesmal mit immer wiederkehrenden Versprechungen seitens des jetzt im Compound ansässigen STC Vertreters. Mal morgen, mal übermorgen hieß es. Nach 2,5 Wochen kam dann über Nacht die erwartete SMS mit den Zugangsdaten.
Und folgend, nach der längeren Einleitung ein paar Geschwindigkeitsmessungen:
Endlich ein Highspeed-Internet was seinen Namen, für saudische Verhältnisse, verdient. Alles was von hier zu anderen lokalen oder regionalen (UAE, usw.) Diensten geht, ist rund um die Uhr flott. Also mit der Bandbreite aus dem letzten Screenshot und damit mit rund 20 MBit zu haben. Selbiges gilt natürlich auch für die großen der Branche (Google, Amazon, FB), weil diese in irgendeiner Form wohl regionale Serverfarmen haben.
Sobald es in den Stoßzeiten in Richtung Europa geht, sieht die Sache leider nicht mehr so rosig aus und die Bandbreite reduziert sich doch merklich.
In Summe lassen sich diese Rushhoureffekte aber bestens verschmerzen und wir können nun endlich mehrere Dinge wirklich gleichzeitig im Netz machen ohne die Verbindung gleich komplett lahm zu legen 

![]()
Skype scheint von den höheren Bandbreiten allerdings nicht so sehr zu profitieren. Teilweise hatten wir bei unseren ersten Anrufen mit der neuen Leitung ähnliche Verzögerungsprobleme wie bisher. Das müssen wir uns mal auf langfristigere Sicht ansehen. Mittlerweile können wir feststellen, dass sich auch die Skype-Verbindungen merklich gebessert haben. Bisher hatten wir reproduzierbar in Richtung von Susannes Eltern lästige Verzögerungen, die seit der neuen Verbindung nicht mehr auftreten. Hoffen wir dass das so bleibt 

![]()
Der mitgelieferte Huawei ONT ist übrigens ziemlich ordentlich ausgestattet. Erlaubt es doch z.b. die Einrichtung mehrere Wlans (Gäste…) und kann als Repeater genutzt werden. Das macht dann auch fast wieder wert, dass es standardmäßig mit einem unverschlüsselten WLAN ausgeliefert wird….
Ich bin bisher also begeistert von unserer Glasfaserleitung und hoffe jetzt erstmal, dass sie einfach stabil bleibt 

![]()
Schnelles Internet ist also schnell 

![]()
Als ich 2008 mit dem Joggen begann hatte ich seitdem immer mal wieder auch daran gedacht an einem öffentlichen Lauf teilzunehmen. in Deutschland waren das aber meist direkt Halb-Marathon Strecken. Ein ziemlich fernes Ziel für jemand der Joggen oder das Laufband oftmals nur zum Aufwärmen nutzt.
Im September hing dann aber ein Hinweis auf den “Run together Riyadh 2011″ hier im Compound am schwarzen Brett. Fünf Kilometer für einen guten Zweck, nämlich die Krebs-Forschung UK, da war die Entscheidung schnell gefallen.
Am 2. Dezember war es dann soweit. Im Salwa Garden Village angekommen und die Sicherheitsvorkehrungen des Compounds hinter uns gelassen, hieß es anmelden und “Ausstattung” in Form von gesponsertem Polo-Shirt in Empfang nehmen. Auf der Hinfahrt hatten wir noch gewitzelt, dass es womöglich nur rund 30 Leute wären, die laufen würden. Die Befürchtung war aber schnell zerschlagen und ich sah über 330 Startnummern mit entsprechend vielen Begleitpersonen 





![]()
Dazu zählten auch zahlreiche “Maskottchen” wie das rennende Kamel oder eine Art “Tour de France”-Teufel 





![]()
Wir bereiteten uns also vor. Kurz vor Start gab es seitens der Veranstalter noch ein kleines Willkommen mit Verweis auf die Sponsoren, durch deren Engagement es später noch ein Barbeque für alle Anwesenden gab.
Dann ging es auch schon los. Die Läufer starteten vorne und die, die gehen wollten logischerweise eher hinten 





![]()
Die Strecke sah zwei Runden vor und führte quer durch das Compound. Dabei gab es auf der Hälfte der Runde eine Wasserstelle. Es wurden 0,6l Wasserflaschen ausgegeben. Und das ist auch das einzige was ich kritisieren würde. Es war doch umständlich während des Laufens die Falschen zu öffnen und v.a. zu versuchen aus der Flasche zu trinken. Abgesehen davon war es natürlich top, dass überhaupt Wasserstellen eingerichtet wurden!
Neben den Maskottchen hatten wir sogar ein “Begleit-Motorrad” und v.a. ärztliche Versorgung, die aber, nachdem was ich mitbekam, niemand brauchte.
Vor dem Run together, hatte ich nur einmal im Compound-Fitness-Studio den vollständigen Lauf von 5km simuliert. Das lief mit rund 31 Minuten ganz gut, aber da hatte ich auch die Anzeige meiner Geschwindigkeit. Mangels Pulsuhr oder Schrittzähler fehlte mir das draußen. Entsprechend lief ich zu schnell und war nach der Hälfte mit rund 12 Minuten schon ziemlich fertig. Auf der zweiten Runde musste ich dann 3x kurz gehend unterbrechen, konnte den Lauf dann aber mit rund 29 Minuten abschließen und war dann aber erstmal nur platt 





![]()
Jeder bekam im Ziel eine Tüte mit einer Basecap und natürlich eine Medaille 





![]()
Insgesamt war es ein super organisiertes Event und tolle Athmosphäre. Diesbezüglich noch ein großes Lob an Laura, die das organisiert hat. Dazu noch das perfekte Wetter, welches bei mir und Susanne auch in einem kleinen Sonnenbrand mündete.
Und trotz meiner latent vorhandenen Erkältung ein erfolgreich abgeschlossener Lauf.
Im Februar wird es wieder einen Lauf im Salwa Compound geben. Dann einen Halb-Marathon oder einen 3,5km Lauf. Ich denke da werden wir wieder dabei sein. Allerdings wohl eher nicht in der Halb-Marathon-Distanz 





![]()