Chinesische Qualitätsware: Motorradketten

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Ich hatte das eine oder andere Problem mit meiner Motorrad-Kette. Jedenfalls hatte ich es durch Unterlassen die Kette zu spannen dazu kommen lassen, dass selbige gewechselt werden musste. Selber sah ich mich dazu nicht in der Lage, entsprechend fand ich mich bei der Werkstatt meines Vertrauens ein.

Die alte Kette war schnell abgenommen und das Hinterrad entfernt. Ist schonmal jemandem aufgefallen, dass ein Motorrad ohne Hinterrrad irgendwie scheisse aussieht? Zur Veranschaulichung:

20090430-61-motorrad_ohne_hinterrad

 

20090430-062-neue_kette

Jedenfalls wurde die neue entsprechend der Länge der alten zurecht gemacht und das neue Hinterradritzel angeschaubt. Und es stand somit nur noch das Zurückmontieren des Hinterrads, das Einfädeln der Kette und anschließendes Verbinden der beiden Kettenenden mit dem sog. Kettenschloss an. Letzteres stellte sich dann als ein größeres Problem dar.
Was bei Qualitätsketten üblich ist, wird bei günstigeren Modellen wohl gespart: Das Verkupfern der Hohlnietenenden um diese weich zu machen, so dass sie problemlos durch das Kettenglied gehen.
An sich war das noch kein Problem: Etwas feilen und das Durchstecken war möglich. Es folgte das Vernieten. Ein, zwei Umdrehungen des Nietwerkzeugs waren möglich, dann bei der dritten machte es “knack”:

20090430-064-niete_geplatzt

Die Niete war also geplatzt. Etwas das laut meinem Werkstatt-Menschen nicht passieren kann, da die Enden der Niete normalerweise weich sind. Glücklicherweise lag der Kette noch ein wiederverwendbares Schloss bei, dass nicht genietet sondern nur geclipped wird.
In Summe alles kein Problem, aber da merkt man schon, dass Qualitätsware in der Regel seinen Preis hat.


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