Ging es gestern um unsere Anreise, gibt es heute ein paar erste Eindrücke aus Chile bzw. Santiago. Erstmal aber nur textuell.
Die Einreise ins Land war ähnlich langwierig wie in Saudi, allerdings ohne die Visa-Vorbereitungen und einfach mit unserem deutschen Reisepass.
Mir fiel direkt ins Auge, dass die Chilenen erheblich entspannter Auto fahren als in Saudi, aber Saudi ist da eh nicht zu toppen. Ein weiteres auffälliges Merkmal des Straßenbildes waren die oberirdischen Kabel, die entlang jeder Straße laufen und für Strom, Telefon usw. herhalten.
Es gibt in Chile Straßen die vor 12 Einbahnstraße in die eine Richtung und nach 12 in die andere Richtung sind. In den Minuten dazwischen gibt es eine Übergangszeit. Man kann sich denken, dass diese Eigenart Unfälle provoziert.
Gleich am ersten Abend durften wir auch das chilenische Nationalgetränk, den Pisco Sour kennenlernen. Dabei wird Traubenschnaps mit Limettensaft, Zuckersirup und Eiklar gemischt. Entsprechend süß, aber dampft auch ordentlich 
Santiago bietet vielerlei Facetten an. Man findet ein modernes Bankenviertel mit Hochhäusern. Daneben aber auch ein Viertel voller kleiner Geschäfte. Gleichzeitig ist es hier aber eher nicht üblich auf der Straße in einem Cafe zu sitzen und Kaffee zu trinken. Merkwürdig eigentlich, da das Straßenbild auch mit allerlei grünem Bewuchs dominant durchzogen ist und somit auch für das Auge etwas zu bieten hat. Man kann durchaus sagen, dass Santiago äußerst grün gestaltet ist. Entsprechen ein erheblicher Unterschied zu Saudi.
Innerhalb von 10 Minuten waren wir nach einem Besuch eines Skulpturen-Parktes aus der Innenstadt raus und an einem Berg, von dem man einen recht netten Überblick über Santiago erhält. Gleichzeitig wird er von allerlei Pärchen für das Kennenlernen genutzt und man muss aufpassen, in ein solches nicht unversehen hereinzuplatzen – ließ, Andi ist das passiert 

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Heute ging es dann noch raus aus Santiago, innerhalb von knapp 2 Stunden hoch auf über 3000 Meter in die Anden. Ist es zur Zeit in Santiago auf Grund des angehenden Sommers angenehm warm, war es hier doch ordentlich frisch. Trotzdem reichte die Sonnencreme nicht, den Sonnenbrand zu verhindern. Hier müssen wir wohl aufstocken, bevor es in die Atacama-Wüste auf über 4000 Meter Höhe geht 
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