{Bild} Curse, einer der “ältesten” und eingesessensten Rapper in Deutschland, hat nach 2 Jahren ein neues Album am Start. Nach eigenen Aussagen, ist “Sinnflut” nach der eher experimentellen Platte “Innere Sicherheit” wieder eine Platte im Stil von “Von Innen nach aussen”. Und das ist im Groben auch die Zusammenfassung die ich treffen würde.
Zur Zeit ist ja “Gangsta Rap” in den Charts. Eine Auseinandersetzung mit allem rund um Gangsta Rap. Da das irgendwie alles mit Aggro zusammenhängt, könnte man das ja durchaus als eine Auseinandersetzung mit Aggro ansehen. Der Titel dürfte der Chart-kompatibelste auf dem Album sein.
Der nächste der mir aufgefallen ist: Der Fluch. Aus meiner Sicht eine von drei typischen Stilrichtungen Curse’. Es geht schlicht um seine Rückkehr und die damit verbundene Unnötigkeit für andere Rapper auf dem Markt. Zum Thema des Tracks später mehr, die Melodie find ich sehr eingänglich. Durchaus auch was für die Charts.
Nimm’s leicht nimmt in meinen Augen sehr schön die Jammermentalität der deutschen als Thema. Auch wenn zwischendrin Anspielen auf Drogenkonsum vorkommen, find ich den Text äusserst gelungen. Melodisch ähnlich eingängig wie “Der Fluch”, würd ihn aber trotzdem dahinter einordnen.
Später auf dem Album kommt ein Track zusammen mit Samy Deluxe: Broken Language Reloaded. Sehr geil wies da hin und her geht. Massentauglich wirds wohl nicht sein ![]()
Nun folgt die, wenn man so will, nachdenkliche Seite. Kein Weg zurück beschreibt im Grunde Lebenswege. Sprich Entscheidungen die man trifft und daraus folgendes.
24 Eindringlicher Track zum Thema spontane (schwachsinnige) Entscheidungen und deren Konsequenzen. Hartes Thema, treffend umgesetzt.
Mein Leben Wieder eine Auseinandersetzung mit sich selbst, bzw. mit seinem bisherigen Leben und was er so erlebt hat. Es ist auch eine Reaktion auf “Curse der Rapper aus dem reichen Umfeld”. Ich denke mal, dass stimmt was er rappt. Daher find ich seine Einstellung nachvollziehbar. Wenn man weiss wo man her kommt, ist alles andere ziemlich egal. Zumal das Thema des Tracks mir sympathisch ist.
Fazit:
Curse legt in meinen Augen immer wieder 3 Richtungen in seinen Texten an:
Konkurrenzdenken Nach dem Motto “ich bin der beste und bedarf keiner anderen”. Irgendwie find ich das Thema nervig. Ich find seinen Flow wie man so schön sagt beeindrucked, auch die Melodik in den Songs hat immer wieder was neues. Kurzum, Curse, wieso immer wieder diese “schaut mal was ich kann”-Tracks. Mach doch einfach so Tracks wie “24″ “Broken Language Reloaded” usw. Beweise, dass es wenige gibt die mithalten können, halt ich für unnötig.
Leben In vielen seiner Songs geht er auf allgemeines Leben ein. Z.b. “Nimm’s leicht”, “Kein Weg zurück”.
Liebe, auch eines seiner Lieblingsthemen. Ob es sich dabei um Trennungen, wie “viel leichter”, “und was ist jetzt?” handelt, oder eher um Beziehungen an sich. Durchaus treffend formuliert.
Sinnflut passt bestens. Die Rückkehr zum Stile von “Von innen nach aussen”, war durchaus eine gute Entscheidung und das neue Album hat wieder einige Perlen

Lange musste man warten, wenn man Harry Potter Fan ist. So ist der 5. Band in der Reihe auch der dickste. Es soll viele Überraschungen geben und die erste wichtige Person wird sterben. Nichts Neues soweit, das war ja alles schon bekannt.





