Avatar eine Hommage an 3D
Februar 10th, 2010
Es gibt Filme, die nimmt man sich vor auf jeden Fall im Kino anzusehen und dann wird es doch nichts. So ging es mir die letzten Jahre mehrfach, aber bei Avatar habe ich es schlußendlich doch noch geschafft. Und da ich vielfach las, dass der Film nur in 3D Sinn macht, musste es natürlich auch die Vorstellung mit der zusätzlichen Dimension sein. Wozu gibt es denn sonst den Kinotag? So waren es dann auch “nur” 9,50 Euro für einen Film mit Überlänge, was ich immer noch als zu teuer empfinde. Nunja.
War ich schon bei Up – Oben von den 3D Effekten ziemlich begeistert, so hat sich das mit Avatar um einiges verstärkt. Zum einen ist da natürlich der Unterschied, dass es sich bei Up um einen reinen Comic Film handelt. Das führt dazu, dass der Wiedererkennungswert nicht ganz so entsteht, wie es bei Avatar, einem Film aus der realen Welt, der Fall ist.
Zum anderen nutzt Avatar 3D nicht nur zum Effekt haschen (das natürlich auch), aber v.a. um das Gefühl aufkommen zu lassen, man befände sich tatsächlich mitten drin. Als Beispiel sei hier eine Szene genannt, in der Soldaten in einem Truppenstransporter sitzen. Durch 3D bekam ich das Gefühl der Enge, die in diesem Gefährt ohne Frage existiert auch gefühlt vermittelt. Und solche Momente lassen sich vielfach herausziehen.
Man merkt dem Film also an, dass er für 3D gemacht wurde, sprich die dritte Dimension schon in den Planungen für den Film drinsteckten, bevor es überhaupt an die kameratechnische Umsetzung ging.
Lässt man die dimensionalen Effekte außen vor und konzentriert sich auf die Bilder, ist auch hier Avatar beeindruckend. Die Umsetzung der Na’vi wirkt, so dass ich keine Sekunde darüber nachdachte, ob es diese Wesen wirklich gibt. Es gab keinen Augenblick, zu dem ich drüber nachdachte, “Moment das wurde ja in einer Blue/Greenbox gedreht, achte mal darauf, ob man Kanten bei der Kooperation zwischen realen und virtuellen Elementen erkennt”. Allein, dass mir dieser Gedanke erst nach Ende des Filmes beziehungsweise beim Schreiben dieses Artikel in den Kopf kommt, zeigt mir, dass die Umsetzung funktioniert hat.
Über die Story mag sich streiten wer will, mir hat sie gefallen und schlichtweg unterhalten. Es mag sein, dass sie Schwächen hat, mir sind allerdings keine aufgefallen. Vielmehr fand ich viele Details, wie z.B. die Verbindung der Na’vi mit ihren “Pferden” oder “Flugtieren” passend zum Gesamtkonzept des Leben der Na’vi im Einklang mit der Natur. Ansonsten geht es natürlich nur um einen anfangs patriotischen gebrochenen Soldaten, der über die Infiltration in die Na’vi seinen eigenen Einklang mit der Natur und natürlich auch die Liebe findet und schlußendlich auch für die Na’vi kämpft. Da aber die Mischung zwischen Effekten, Bildern und Story super passt ist Avatar für mich definitiv ein toller _Kino_Film. Ich vermute allerdings, dass er daheim nur halb so gut wirkt, so dass ich ebenfalls jedem raten würde James Camerons fürs Kino geschaffene Werk eben auch im Kino anzusehen. So denn er noch läuft
Zumindest die Überschrift liest sich schonmal gut. Jedenfalls waren wir mal wieder recht spontan im Badischen Staatstheater. Bei den zur Auswahl stehenden Stücken Feuerwerk und Mr. Marmelade kristallierte sich ersteres heraus, da Susanne eher einen musikalischen Abend verbringen wollte.








