Sie kam gefühlt schneller als erwartet und so war ich im Laufe des Tages gar nicht so richtig darauf eingestellt, schön war sie dann aber doch. Meine Abschlussfeier zum erreichen des Bachelor of Computer Science.
Auf der Einladung hatte 17.00 c.t. Sektempfang gestanden und wie ich ihm nachhinein lernen durfte, heisst das nicht anderes als 17:15. Wieder was gelernt, frage mich aber trotzdem wieso nicht direkt 17:15 geschrieben wurde.
Leider war der Sektempfang etwas unorganisiert, so dass niemand genau wusste, wann es ein Stock drüber in der Aula weitergeht. Irgendwann machten wir uns dann auf den Weg nach oben, nur um festzustellen, dass bisher kaum jemand saß.
Einige Zeit später folgte nach einem einleitenden Klavierspiel durch Jan Divoky, die Begrüßung durch den Dekan Gmeiner, Prodekan Ditzinger und Rektor Meisel der HSKA. Einen Rückblick über sein Studium steuerte zudem Michael Schöffler. Mit rund 50 Anwesenden Studenten folgte die Übergabe der Zeugnisse, der Rest hatte sie sich entweder bereits vorher im Zeugnis abgeholt und legte keinen Wert auf eine Abschlussfeier oder bekommt sie nachgeschickt.
Als kleines Geschenk bekamen wir einen Hightech-Roman (Jeffery Deaver – Lautloses Duell), der zumindest aufs Klappenlesen hin meinen Geschmack getroffen haben dürfte. Fand ich jedenfalls eine nette Geste.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur eine grobe Ahnung, wie mein Abschlussschnitt sein würde und war dann sehr überrascht, dass ich mich um eine halbe Note verrechnet hatte
Der Part, wie man sich so eine Abschlussfeier vorstellt, folgte aber erst danach. Die Masterstudenten, alle in den typischen schwarzen Talaren und Hut mit Quaste gekleidet, erhielten ebenfalls ihre Zeugnisse und wurden mehr oder weniger persönlich von ihrem Dekan Henning gewürdigt.
Zum Abschluss spielte wieder Jan Divoky, diesmal für mein Gefühl aber zu melancholisch und wir durften in die nebenan liegende HSKA Mensa laufen, um den leckeren Teil des Abends wahrzunehmen. Das Buffet! Salat wurde dabei an separaten Tischen angeboten. Der Hauptgang war allerdings an den normalen Essensausgaben zu erhalten. Meiner Meinung nach recht stillos und man hätte sich für diesen Anlass auch gerne etwas anderes einfallen lassen dürfen. Dabei gab es Klassisches zu Essen: Rinderrouladen, Hähnchenbrustfilet mit Reis, Spätzle oder Gemüse. Der Nachtisch wurde dann wieder separat angeboten – Capuccinocreme, rote Grütze, Stracciatella-Joghurt und Früchtequark. Alles ganz annehmbar
Nach dem Essen setzte sich der ein oder andere Professor oder Dozent zu seinen ehemaligen und plauderte ein Wörtchen. Und so klang der Abend aus und ich bin sehr froh, dass ich die Chance genutzt habe, an der Abschlussfeier teilzunehmen. An der Stelle kann ich Professor Ditzinger nur beipflichten, dass das eine persönliche Geste der Hochschule ist und auch an anderen Hochschulen eingeführt werden sollte. Meines Wissens ist eine solche Veranstaltung noch die Ausnahme 


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UPDATE: Da wir es in den Kommentaren vom HS Karlsruhe Anstecker und dem Roman hatten 


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