Blutabnahme bei den Katzen

März 12th, 2010

Im Rahmen unserer Saudi-Arabien Vorbereitung war heute der nächste Tierarzt Termin dran. Diesmal musste Tinka und Gizmo Blut abgenommen werden, damit wir die Katzen bei unserer Rückkehr wieder nach Deutschland einführen dürfen.

Gleichzeitig hatten wir Daisy dabei, die seit unserem Einzug in die Schützenstraße bei meiner Mutter verblieben war und jetzt noch mal “durchgecheckt” werden sollte, bevor wir mind. ein Jahr weg sind. Bei ihr war dann auch bis auf Flohbefall und etwas Übergewicht alles in Ordnung. Auf Grund des Übergewichts können Katzen übrigens Schuppen auf dem Rücken haben, weil sie sich da dann nicht mehr richtig putzen können – gut zu wissen ;) Für ihr Alter von 12 Jahren ist sie aber sogar ziemlich fit.

Dann ging es aber an die Blutabnahme. Da Tinka in der Katzenbox vorne saß, musste sie zuerst ran. Die Helferin packte sie und ich sollte dann die noch freie Vorderpfote halten, damit nur die zweite Vorderpfote für die Blutabnahme frei war. So weit so gut. Kurz gepiekst, aber bis auf dass Tinka begann lautstark zu kreischen und die Pfoten nicht mehr zu halten waren, kam aber kein Blut. Taktik 2 war dann die Katzen Tasche. Dabei wurde Tinka bis auf den Kopf komplett in eine Tasche gepackt, die dann an verschiedenen Stellen Reißverschlüsse hat, um an bestimmte Stellen zu kommen.
Auf diese Weise konnte sie sich nun nicht mehr wehren, aber die Geräuschkulisse, die sie dann bei der Blutabnahme – diesmal am Hinterlauf – machte, war soweit grenzwertig, dass ich jetzt annäherungsweise nachempfinden kann, wie sich Eltern fühlen müssen, wenn das eigene Kind sich in einer solchen Situation befindet. Normalerweise kennt man von Tinka nur kurze, wenn auch laute Markerschütternde Schreie, wenn Gizmo ausnahmsweise den Macho raushängen lässt. In diesem Fall produzierte sie diesen Schrei aber als Dauer Ton. Die Blutabnahme war dann aber glücklicherweise in wenigen Minuten geschehen.

Kaum durfte sie dann aus der Tasche raus und war der Einstich abgetupft, schoß sie an mir hoch, in Richtung Schulter. Ebenfalls ein übliches Verhalten, wenn sie erschreckt ist. In Vorbereitung für die gleiche Situation mit Gizmo durfte Tinka dann wieder in die Box und dabei stelle ich fest, dass sie etwas nachgeblutet hatte.

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Das musste allerdings warten, da Gizmo an der Reihe war. Erster Versuch, ihn zu halten schlug dann auch fehl und er musste ebenfalls in die Tasche. Das ging dann aber ziemlich problemlos und bei ihm lief auch die Blutabnahme ohne Schwierigkeiten, sowohl Blutfluß, als auch Lautstärke-Schrei technisch ;)
Er war aber ebenso froh, als er wieder aus der Tasche raus durfte.

Beim Fertigmachen der Blutanalyseunterlagen teilte uns dann noch eine Dame im Wartezimmer mit, dass Tinkas Schrei wohl auch in diesem äusserst gut zu hören war. Nicht gerade beruhigend ;) Aber immerhin liegt das nun hinter ihnen.

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Ganz schön entspannt – Caracalla Therme Baden-Baden

Februar 21st, 2010

Ursprünglich hatten wir bereits kurz vor der Hochzeit einen Besuch der Caracalla Therme in Baden-Baden geplant. Doch wie so häufig kam es anders. Zum Geburtstag bekamen wir dann zusätzlich zu einem bereits vorhandenen Werbe-Gutschein noch einen weiteren Gutschein.

Und so nutzten wir den Sonntag um mal so richtig zu “entschleunigen” wie es bei SWR3 zum Wochenende so heisst, da wir Gutscheine natürlich nicht verfallen lassen wollten ;) Perfektes Schmuddelwetter machte uns die Entscheidung, den Tag im warmen Thermalwasser zu verbringen zu dem nicht gerade schwierig.

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Thermalbad Bereich

Nach Ankunft in den Caracalla Thermen – für die Anfahrt einfach der Beschilderung in Baden-Baden folgen – und dem Abstellen des fahrbaren Untersatzes in der Tiergarage (2 Stunden sind im Eintritt enthalten), wird man im üblichen Eingangsbereich eines Hallenbades begrüsst. Einzig das Wegsperren der Kleidung in einen der vorhandenen Spinde ist nett gelöst, da man hierzu kein Kleingeld benötigt, sondern mit dem am Eingang erhaltenen Bändchen das Schloß elektronisch, schlicht durch ranhalten, verriegeln kann. Praktisch!

Vom Badebereich war ich dann relativ enttäuscht. Es gibt ein großes zweistufiges Becken mit eingebetteten Düsen am Rand, um es sich innerhalb gut gehen zu lassen. Außerhalb befinden sich zwei Becken. Das eine mit 38°, das andere etwas kälter mit 32°. Beide ausgestattet mit Whirlpools, die in regelmäßigen Abständen sprudeln. Also im Grunde eine sehr übliche Ausstattung eines sog. Wellness-Bades. Besonders gefallen hat mir am Innenbadbereich die das Heiß-Kalt-Becken. Als einem Becken mit heißem (38°) und kaltem Wasser (gefühlte -10° ;) ), die nebeneinander angelegt sind, so dass man zwischen den beiden wechseln kann und somit seinen Kreislauf durch heiß-kalt sehr schnell auf Trab bringt ;) Allerdings sind diese Art von Kombinationsbecken auch nicht Außergewöhnliches. Die Caracalla Therme zeichnet vermutlich nur das Thermalwasser aus, aber ich kann nicht behaupten hier etwas “gespürt” zu haben. Naja vielleicht ist das ja auch Glaubenssache.

Sauna Bereich

Vom Badebereich war ich offensichtlich nicht mehr als durchschnittlich angetan. Entsprechend wollten wir uns dann die Saunalandschaft zumindest ansehen. Zuvor hatten wir noch nicht sauniert, so dass wir uns wohl eher aus Neugier, denn aus geplantem Saunagang im Eingangsbereich des Saunabereichs wiederfanden. Hier wird dann auch sehr viel geboten. Insgesamt gibt es acht Saunas. Wobei sich zwei davon ausserhalb des Gebäudes befinden, die sog. Schloßparksaunas, einmal die Waldsauna und die Feuersauna mit schönem Holzfeuer.

Zusätzlich zu den Saunas gibt es zwei Ruheräume. Den blauen, sehr spacig mit designten Liegen in welche Lautsprecher eingebaut sind. Und dann noch den grünen, der einem ein naturbezogenes Ausruhen bieten soll. Ich persönlich fand dabei den blauen doch irgendwie ruhiger. Abgesehen davon hat mich sowohl bei der Sauna, als auch bei den Ruheräumen ziemlich gestört, dass die meisten wenig Wert darauf legten, dass sich andere entspannen können. Gleichzeitig ist so ein öffentlicher Badbetrieb natürlich von Natur aus eher unruhig, wir habens aber doch ein paar Mal geschafft richtig ruhige Momente zu erleben.

Mein erstes Saunieren hat mir dann auch viel Spaß gemacht und mich ordentlich entspannt. Die Kombination aus Hitze (von 45° bis 90°), Kälte und den Ruhephasen hilft los- und es sich einfach mal gehen zu lassen und damit zu Entspannung zu finden. Dabei hilft im Falle der Caracalla Therme aber sicher auch das Angebot innerhalb des Saunabereichs. Man merkt, dass der Betrieb sehr viel Wert darauf legt, dass Ziel der Entspannung zu erreichen und wir werden unseren zweiten Gutschein sicher einlösen :)

Nach dem Besuch der Therme, statteten wir dann noch der “Institution” (lt. Qype) Capri Cafe einen Besuch ab und gönnten uns Kaffe, Schoki, Tiramisu und Apfelstrudel. Man kann also zusammenfassen einen perfekt entspannenden Sonntagnachmittag

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Umzugisieren

Februar 9th, 2010

Es heisst ja, man solle sich vorbereiten. Selbiges haben wir dann letztes Wochenende zur Genüge getan. Wir haben bei einem Umzug geholfen. Im Vergleich zum letzten Umzug waren wir dabei weniger Leute, so dass mehr getan werden musste.

Ursprünglich mussten z.B. zwei große Schränke transportiert werden. Am Stück. Da ich nicht viel von Kreuzschäden halte und mich auf Grund des Gewichts auch fragte, wie es die Schränke am Stück in die Wohnung geschafft hatten, habe ich mir selbige genauer angesehen und konnte deren Demontierbarkeit feststellen. Das machte es uns doch um einiges leichter. Es ging zwar aus der Quellwohnung nur aus dem Hochparterre, aber dafür in die Zielwohnung in den zweiten Stock. Das Problem war dabei, allerdings vielmehr der Hausflur. Ich denke also, alle Beteiligten waren froh, über die Demontage, der, muss man sagen, sehr gut hergemachten rustikalen Altmöbel. Ansonsten ging es “nur” um das Übliche: Kühlschrank, Waschmaschine, Herd usw.

Mit einer Besonderheit haben wir uns aber genügend rumgeplagt: Ein Teppich. Hätte mir jemand im Voraus gesagt, dass der Teppich das grösste Problem würde, ich hätte …. ;) Jedenfalls ging es um ein ca 15qm großes Stück Auslegeware (ein Wort, dass ich an diesem Wochenende auch mehr als einmal hörte ;) ), das wir vielleicht besser hätten rollen sollen. Allerdings haben wirs nicht probiert/sind daran gescheitert, so dass wir mit einem ziemlich störrischen Teppich kämpften, der v.a. schlicht nicht zu greifen war. Und so waren wir zuerst froh, als er mal im VW Bus untergebracht war und dann extrem froh und v.a. niedergekämpft, als er im zweiten Stock im Zielzimmer grob an seiner Position lag.

Apropos Transportfahrzeug: Ich glaube im nächsten Leben werde ich Trucker. Es hat schon was Erhabenes, wenn man wesentlich höher als die anderen Verkehrsteilnehmer im Fahrzeugcockpit eines Sprinter/Jumper sitzt, ganz zu schweigen von der Zugkraft eines solchen Turbodieselkraftpaketes ;)

Und so nehme ich aus diesem Umzugswochenende mal wieder einen mördermässigen Muskelkater mit, weiss dafür aber zumindest, dass körperliche Arbeit sehr entspannend sein kann und so habe ich den Muskelkater gewissermaßen auch genossen (ja mag etwas bekloppt sein ;) ). Außerdem bin ich vorbereitet für unseren Auszug hier. Gekündigt ist die Wohnung nämlich schon zum 31.3. und ein Umzugswochenende haben wir uns gezwungenermaßen auch schon rausgesucht ;)

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Wochenendtrip nach Deesen, Köln und Sterzenhausen

Februar 2nd, 2010

Da wir viele Menschen eine längere Zeit nicht sehen werden, haben wir dieses Wochenende eine kleine Rundreise gemacht.

Erste Station war Deesen, eine kleine Stadt in der Nähe von Montabaur. Dort wurde mein Vater besucht. Zum ersten Mal haben wir bei ihm auch die drei Katzen kennengelernt. Dazu gabs Abends leckeren Fisch und Salat, also nicht zu den Katzen, sondern zum Essen ;)

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Beeindruckend war, dass man im Westerwald richtig Schnee erleben kann. In Karlsruhe war es in letzter Zeit ja auch weit mehr als man gewohnt ist, aber der Westerwald ist da definitiv eine Stück härter. Entsprechend Probleme hatten wir auch bei der Abfahrt am nächsten Tag. War ich am Abend noch ziemlich problemlos über kleine Nebenstraßen hingekommen, stellte sich das Anfahren am Berg als mittelgroßes Problem heraus. Es ging nicht. Selbst ganz sanftes Einkuppeln führte zum Wegdriften des Autos. Auch der zweite Gang half nicht weiter, so dass wir zurück in eine Seitenstraße setzten, um dann mit etwas Anlauf wieder zurück auf die Straße am Berg zu fahren. So kamen wir dann langsam aber stetig den Berg hoch. Der Rest der Fahrt speziell bis zur Autobahn war ein einziges Fahren gegen eine weiße Wand. Faszinierend aber auch ein mulmiges Gefühl vermittelnd.

Köln angekommen machten wir uns auch schon fast gleich wieder auf den Weg. Wir hatten die Aufgabe das Geburtstagskind abzulenken und zu verhindern, dass es vor 19:30 nach Hause kommt. Wie gut, dass wir von der Hochzeit noch ein Vorhängeschloß als Geschenk hatten, welches es galt an der Hohenzollernbrücke anzubringen. Danke nochmal an Peter und Caro für das Schloß in Anlehnung an meine Erzählung von unserem letzten Köln Besuch.

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Und wie es mittlerweile schon Tradition geworden ist, muß der Schlüssel natürlich in den Rhein geworfen werden ;)

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Anschließend suchten wir immer wieder Ausreden, weshalb wir unbedingt noch etwas in der Innenstadt von Köln ansehen oder erledigen müssten und die Zeit zog sich. Immerhin kamen wir so in den Genuß des Globetrotter Outdoor Ladens der in Köln zum einen eine Regen- und eine Kältekammer, sowie ein großes Becken zum Testtauchen anbietet. Die Regenkammer bietet die Möglichkeit Kleidung unter normalem Regen oder Sturm zu testen. Man steht also in einer größeren Dusche und wird kräftig naß gemacht. In der Kältekammer kann man anhand einer Wärmekammer bildhaft testen, ob die getragenen Klamotten/Jacken Kälte locker wegstecken. Man steht bei vor einem großen Ventilator und kann diesen per Knopfdruck immer kältere Luft durch die Gegend blasen lassen und sich dabei auch auf eine Eisbank setzen. In Summe jedenfalls ein riesiges Einkaufserlebnis.
Wir haben es dann auch tatsächlich geschafft nicht zu früh zur Überraschungsparty zu kommen und die Überraschung war groß und die Party gelungen :) Leckeres Essen, gute Cocktails, was will man mehr ;)

Am nächsten Tag ging es dann nach einem Besuch der Rheinwiesen, auf denen einige mit Drachen Windski fuhren, weiter in Richtung Sterzenhausen bei Marburg. Auch hier kamen wir wieder ziemlich ordentlich durch, so daß einem entspannten Nachmittag nichts im Wege stand. Moderne Technik will ja auch genutzt werden und so spielten wir die mitgebrachte HochzeitsfotoCD auch direkt im DVD Player ab. Funktionierte nach einigem hin und her auch zufriedenstellend, so dass anschließend das leckere Chili den Abend abschließen konnte.

Nach weiteren 230km waren wir dann wieder in Karlsruhe und mussten feststellen, dass die beiden Raubkatzen uns schmerzlichst vermisst hatten. Immerhin, muss ja auch mal sein, dass man nach Abwesenheit nicht ignoriert wird ;)
Natürlich war das Wochenende viel zu kurz, aber immerhin hatten wir so die Möglichkeit noch einigen Leuten persönlich Tschüß zu sagen, wobei das dank Skype und Co heutzutage ja nicht mehr dramatisch ist :)

Das Wochenende über habe ich mich übrigens mit Andnav und dem Google Maps Navigation leiten lassen und werde da die Tage auch mal was drüber schreiben.

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Young Cinema Sound Orchestra Konzert 2010

Januar 19th, 2010

Wie angekündigt, war es wieder soweit. Das Young Cinema Sound Orchestra hatte sein jährliches Konzert im Konzerthaus. Glücklicherweise bekamen wir die Eintrittskarten zur Hochzeit geschenkt, so dass wir uns dieses Jahr nicht um die Karten kümmern mussten. Besucht hätten wir das Konzert aber in jedem Fall :)

Young Cinema Sound Orchestra Konzerthaus 2010

Wie die letzten Jahre auch wurde das Konzert von Johannes Szilvassy moderiert. Diesmal baute er allerdings mehr Ausnahmen ein. So verzichtete er für die Moderation der Musik der beiden Antikriegsfilme Band of Brothers und Platoon auf Schauspiel, sondern zitierte Gedichte zum Thema.

An Superman führte er uns über die Darstellung von Clark Kent, den er ziemlich treffend schüchtern darstellte. Sehr amüsant :) Als weiteren Superhelden durfte Batman nicht fehlen, wobei hierfür nicht die Fledermaus zum Zuge kam (schade eigentlich) sondern ein imaginärer Gegner, der seinen Hass auf Fledermäuse kundtat.

Star Trek wurde mittels vielfältiger Beschreibung neuer Welten eingeleitet. Dabei wurden Wesen mit ohne Kopf und dafür mit und oder sieben Tentakeln und vielen Nasen beschrieben. Das ganze natürlich in sehr bunt ;)

Aus der Sicht eines der wenigen Überlebenden durften wir uns in die Titanic hineinversetzen lassen. Hier zeigte er meines Erachtens genau wie beim folgenden Russen aus Indiana Jones viel von seinem schauspielerlischen Können.

Zum ersten Mal machte das Young Cinema Sound Orchestra dieses Jahr einen Abstecher in die Musik von Computer Spielen. Und so wurden wir unter anderem mit der Musik aus Halo verwöhnt. Wobei ich persönlich sagen muß, dass mich das nicht so vom Hocker haute.

Viel besser dagegen war schon die Anmoderation zu Forrest Gump. Aus Shrimps wurden zwar Maultaschen, aber das tat der Erinnerung an diesen tollen Film keinen Abbruch. Johannes Szilvassy beschrieb als Forrest Gump, was Lt. Dan alles mit ShrimpsMaultaschen machen will. Und die Musik zum Film, im speziellen das Thema gehört meines Erachtens auch zum Besten was die Filmmusik hervorgebracht hat.

Die Musik und Moderation zu Narnia war dann wieder nicht mein Fall. Ein für mich nicht wiederzuerkennendes Wesen freute sich über die vielen neuen Freunde, die es in Form des Publikums gefunden hätte, wobei mir da schon der Bezug zum Film schwer fiel.

Mit King Kong in Kostüm und Musik fand dann das reguläre Programm sein Ende.

Als Zugabe durften wir dann zu den Klängen von Fluch der Karibik und James Bond das Konzert ausklingen lassen. Ersteres im Besonderen war natürlich wieder ein Highlight. Da hat Klaus Badelt definitiv auch ein unglaublich unter die Haut gehende Musik geschrieben.

Leider werden wir das Young Cinema Sound Orchestra nächstes Jahr ziemlich sicher nicht erleben können. Zu den Gründen warum, gibts die Tage hier mehr. Jedenfalls habe ich den Besuch auch dieses Mal nicht bereut. Die Komposition aus Orchester, Schauspiel, Moderation und Szenenbildern aus den Filmen ist einfach sehr gelungen :)

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Nachtrag Türkei Urlaub 2008

Januar 10th, 2010

Bei meiner Zusammenfassung und den Bildern zum Bulgarien Urlaub 2007 hatte ich bereits einen Rekord hingelegt und das Ganze nach etwas weniger als einem Jahr nach dem Urlaub ins Netz gestellt. Der Türkei Urlaub hat das leider getoppt und ist erst jetzt mit mehr als eineinhalb Jahren Verspätung online. Und ich hab da noch unseren zweiten Paris Ausflug auf der Platte ;)

Wer also ein bisschen Lust auf Urlaubsfeeling, Sonne, Strand und Meer hat, kann sich gerne die Zusammenfassung unseres Türkei Urlaubs 2008 in Fethiye durchsehen. Mit dabei sind Fethiye, Kakaköy, Sakklikent, Pamukkale und Paragliding über Ölüdeniz. Und wer kein Bock auf Text hat, es gibt auch ein Album zum Urlaub, sogar mit Unterteilung nach Tagen. Aber Achtung, sind viele Bilder ;)

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Unsere Tatort Katze

Dezember 30th, 2009

Nach langem hin und her war es soweit. Der Tatortdreh mit unseren Katzen bzw. einer der beiden. Ursprünglich war uns der 9.12. als Termin genannt worden. Der Termin wurde dann aber spontan auf den 25. November umgelegt und so sollten wir uns um 17 Uhr am Set einfinden. Spontan ist auch das Wort, dass mir ab sofort bzgl. dem Dreh von Film und Fernseh im Kopf bleiben wird.

Spontanität

Mit der Änderung des Drehtages hatten wir, wie erwähnt, bereits Erfahrung gemacht. Am Tag selbst hatten wir uns dann eben auf 17 Uhr eingestellt. Um 15:15 klingelte aber mein Handy und wir wurden gefragt, ob wir nicht schon früher kommen könnten. Möglichst sofort. Gut man ist ja spontan, allerdings hatte ich Tinka raus gelassen. Gizmo lag dagegen seelenruhig auf dem Bett, wir wollten morgens aber dem Wunsch der Katzen nachkommen raus zu dürfen, um nicht zu riskieren, dass sie schon vor der neuen Situation am Set unruhig sind, nur weil sie den Tag über nicht raus durften.
Da wir uns, ob der Charaktere der beiden schon entschieden hatten den Dreh zuerst mit Tinka zu probieren, wollten wir sie aber in jedem Fall mitnehmen. So ging also die Suche los. Zwischenzeitlich hatte ich gehört, dass Nachbarn in ihre Wohnung gegangen waren und die Katze wohl mitgenommen hatten. Die Vermutung lag also nahe, dass sie zumindest im Haus war. Nach dem Klingeln bei jedem Nachbar, kam sie dann irgendwann gemütlich die Treppe herunter geschlendert. Man muss schließlich sicherstellen, dass man seinen Auftritt hat!

Die Fahrt

Das Auto stand zwischenzeitlich vor der Tür und wir waren abfahrbereit, da rief erneut die Produktion an, wann wir denn da wären. Etwas enttäuscht vernahm sie meine Prognose von einer halben Stunde, ändern konnte sie das aber freilich nicht. Die Fahrt nach Baden-Baden verlief dann erstaunlich ruhig. Ich hatte mit jaulenden und maunzenden Katzen gerechnet, aber bis auf ein gelegentliches maunzen war es ruhig. Wir hätten das Angebot eines Katzenfutter-Fotoshootings in Düsseldorf also vielleicht doch annehmen können ;)
Als wir in Baden-Baden ankamen, wurde schon sehnsüchtig auf uns gewartet und die Regieassistentin sprach auch prompt ein hektisches “die Katzen sind da, die Katzen sind da” in ihr Walkietalkie, bevor sie uns überhaupt begrüsst hatte. Ähnlich hektisch ging es dann auch weiter und mir schwante Böses, hinsichtlich der Reaktion der Katzen auf diesen “Zirkus”.
Am Set wurden wir dann von allen sehr freundlich und nett empfangen und im Vorbeigehen lernten wir nebenbei auch Ulrike Folkerts kennen. Sehr hektische und spontane Situation ;) Wir also noch in Jacke und Mantel bzw. die Katzen in ihren Boxen, da formulierte der Regisseur bereits seine Anweisungen. Wir versuchten ihn also erstmal ein wenig zu bremsen, dass die Katze jetzt sicher erstmal etwas “ankommen” müsste. Zudem musste sie ja noch vom Geschirr befreit werden. Ihr ahnt es bereits: wir hatten Tinka gewählt, um die Aufnahme zu versuchen. Gizmo ist in seinem Charakter eher ruhiger und legt sich lieber wohin, wohingegen Tinka gerne neugierig umher läuft. Da die Aufgabe sein sollte, auf einem kleinen Jungen herumzuklettern, auf den Boden zu springen und wegzulaufen, wenn ein Mann ins Zimmer kommt, war Tinka daher für uns die bessere Wahl.

Der erste Dreh

Nachdem die Kleine vom Geschirr in der Box befreit war und durch leichtes Schrägstellen letzterer dazu bewegt wurde, herauszukommen, schaute sie sich auch bereits um. Wir gaben es aber schnell auf, sie mit Futter in Richtung des Sessels zu locken. Es lief schnell darauf hinaus, dass Susanne Tinka auf den Arm nahm und auf Kommando auf dem Sessel bzw. dem kleinen Jungen absetzte und aus dem Bild verschwand. Mehrfach war sie dabei aber schneller als von der Regie angedacht, so dass Tinka bereits verschwunden war, bevor der Mann überhaupt im Zimmer war. Also wiederholen!
Nach drei Anläufen war dann bereits eine Einstellung im Kasten in der Tinka vor dem Sessel stehend neugierig beobachtete, wie der Kommissar auf sie zukommt und sich nicht vom Fleck bewegen wollte.
In der letzten gedrehten Einstellung verschwand sie dann fast wie befohlen oder von einer Katze erwartet unter die Couch und beobachtete von dort. Der Regisseur schien begeistert, hatte er wohl mehr Material als er sich erhofft hatte.

Pause

Laut Erklärung der Regisassistenz sollten wir nun etwa 30 Minuten Pause haben, da zuerst geprobt würde, wie der Kommissar den Jungen zu Bett bringt und evaluiert würde, wie Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) in der Tür stünde und Tinka am Besten auf dem Arm hätte.
Während dieser Pause lernten wir dann auch die Tiertrainerin Petra Geier kennen, die auf Grund des spontan vorgezogenen Drehs und weiterer Anfahrt erst später da sein konnte. Bis hierhin hatte ja aber alles soweit geklappt.
Wir tauschten uns über den Dreh aus und sie erzählte uns einige ihrer Erfahrungen und welche Vorstellung manch Tierbesitzer an einen solchen Dreh hätte. Fanden wir teilweise sehr befremdlich…
Im Hintergrund hörten wir immer wieder den Kommissar ein Gutenachtlied singen und immer wieder den gleichen Satz des Jungen dazu: “Nein ein richtiges Lied”. In der Tat also eine Probe ;) Nach einer Weile ging mir das ganz schön auf den Keks.

Mittagessen

Nach geschätzen 50 Minuten kam wieder jemand von der Crew und meinte sie würden jetzt Mittag machen und wir könnten mitessen, wenn wir wollten. Der Dreh mit der Katze beim zu Bett bringen wäre allerdings abgeblasen, dafür wären wir in der nächsten Szene – nach dem Essen – wieder dabei. Es war zwar kurz nach 19 Uhr und da ist eine Einladung zum Mittag doch etwas merkwürdig (aber wohl normal beim Film, wo Mittag immer die Essenspause ist, egal zu welcher Uhrzeit), aber zu einer solchen Einladung sagt man natürlich nicht nein und so standen wir kurz drauf am Büffet. Es gab Spätzle mit Hackbraten und Gemüse. Typisches Setessen, wie uns erklärt wurde. Mir gegenüber saß der Kommissar und kurz vor uns hatte die Mutter mit der Schwester des kleinen Jungen gegessen. Offensichtlich gibt es beim Film wenig Distanz, zumindest beim Essen und beim Dreh eines Tatort ;)

Einsprechen

Kurz nach Ende des Mittagessen hatten wir dann Teil, wie sich Ulrike Folkerts und ihr Kommissarskollege einsprachen, um zu Testen bzw. ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die nächste Szene am Besten wirken würde. Nebenbei konnten wir beobachten, wie sich die Crew die Langweile vertreibt. Gefühlt mehr als die Hälfte nutzte ihr iPhone, um zu surfen und die andere Hälfte ärgerte sich gegenseitig. Einer der Lichttechniker hatte sich den Pulli über den Kopf gezogen und ein andere leuchtete ihn mit einer Taschenlampe an, um ein Bild von ihm zu machen. Nach einigem hin und her des Probens, wurde dann entschieden, dass die Katze die Intensität der Szene nur reduzieren würde und wir bekamen mit einem kurzen “die Mietzekatzen sind fertig” aus unserem Warten befreit. In Summe hatten wir zu dem Zeitpunkt etwa eineinhalb Stunden nur rumgesessen, aber dabei zumindest einiges vom Filmdrehen miterlebt.

Fazit

Wie schon zu Beginn erwähnt, bleibt mir am ehesten das Wort spontan im Gedächtnis, wenn ich an den Tatortdreh zurückdenke. Weder positiv noch negativ, schlicht spontan ;) Es war interessant, mal eine Berufsschauspielerin kennenzulernen, die zudem noch sehr sympathisch ist. Es freut mich, dass es offenbar nicht Berufsvoraussetzung ist, vom Boden abzuheben, wenn man Schauspieler werden will. Ulrike Folkerts machte jedenfalls einen sehr netten Eindruck.

Die strikte Aufgabentrennung überraschte mich ebenfalls. So kümmerte sich die Lichttechnik wirklich nur um das Licht, ohne dass der Regisseur großartig Einfluss darauf genommen hätte.

Nach dem Dreh wurde uns dann offenbart, dass Tinka aller Wahrscheinlichkeit nach noch öfter angefordert würde und somit quasi zur Odenthal-Katze werden würde, wenn wir es denn machen wollen. Somit haben wir jetzt wohl einen Filmstar daheim, aber sie lässt sich nichts anmerken. Zickig war sie teilweise ja schon zuvor ;) Bilder habe ich zwar drei gemacht, aber da ich nicht weiss (und es v.a. nicht riskieren will) wie der SWR auf das Publizieren von Drehortfotos reagiert, müsst ihr auf die leider verzichten.

Vielen Dank von hier noch an @Liamara über die wir an die Möglichkeit kamen, den Dreh zu erleben! :)

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Bloggertreffen Stuttgart

Oktober 11th, 2009

Wie es ist, aus dem Virtuellen in das Reale zu kommen und Menschen, die man aus Chat, Mail und Co kennt, kenne ich noch von früher als ich die eine oder andere LAN-Party besucht und auch veranstaltet habe. Ein Bloggertreffen oder Barcamp hatte ich bisher aber noch nicht besucht.
Cindy von der Blogwiese hatte vor einer Weile ein Treffen vorgeschlagen und da sich Stuttgart als Treffpunkt ergab, lag es für uns von Karlsruhe aus nahe hinzugehen. Relativ spontan (wie immer irgendwie ;) ) haben wir dann Freitag Abend per Twitter zugesagt und standen Samstag spätnachmittags auf einem Realparkplatz am Stuttgarter Flughafen, um auf die anderen Blogger zu warten. So ist das halt, wenn man die Fahrt von Karlsruhe zum Flughafen Stuttgart mit 1+ Stunde veranschlagt und nur etwas mehr als 30 Minuten braucht ;)
Wir haben die Zeit dann genutzt, um die startenden Flugzeuge zu beobachten. Da hab ich auch mal wieder gemerkt, dass ich gerne ein anderes Objektiv hätte.

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Nachdem die ersten namentlich Cindy und Helmi mit Hans und Andreas zu uns stiessen, konnten wir uns dann auch nach und nach persönlich bekannt machen und ein bisschen quatschen. Um die Rolle der Always-Onliner auszufüllen, demonstrierte Helmi auf seinem Netbook, dass es auch mit O2-UMTS möglich ist einen DFB-Länderspielkick gegen Russland zu streamen ;)

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Es folgten Antje und ihr Mann, sowie zwei bei denen ich leider nicht mitbekommen habe wer sie sind (ups peinlich ;) ) Janine und ihr Freund Andreas. Leider erst später kamen Zellmi mit Freundin Tontaube. Zu dem Zeitpunkt waren wir nämlich nur noch mit Essen und schon wieder an Aufbruch denken beschäftigt.

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Wir hatten uns vorgenommen, wenn wir schonmal in Stuttgart bzw. Umgebung sind, auch noch einen Abstecher zu Bastian, dem Macher von Fledermaus Fürst Frederick fon Flatter (fonflatter.de) zu machen.

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Ich habe ja selbst zwei T-Shirts von Fred, aber es ist dann doch eine andere Hausnummer, wenn man in der ganzen Wohnung auf der weißen Rauhfaser Fred, Wurm und Käfer vorfindet. Vor allem der Kochfred hat es mir angetan :)

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Zur Kommunikation gings dann, für mich das erste Mal, in einen Starbucks. Ob ich mir aber nochmal einen Cafe Latte Macchiato Caramel Venti hole, muss ich mir noch ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen. Jedenfalls hatte ich zwischenzeitlich heftig Magenprobleme. Weiss aber auch nicht, ob es am Kaffee lag ;)

Ich hoffe das nächste Treffen mit den Menschen hinter den Blogs, Twitteraccounts und Webcomics lässt nicht lange auf sich warten, denn es hat unheimlich Spaß gemacht mit euch allen zu lachen und Blogs Blogs, Twitter Twitter und das Virtuelle virtuell sein zu lassen und sich mit den Menschen zu beschäftigen :)

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Hochseilgarten Abenteuerpark Kandel

Oktober 7th, 2009

Mehr als ein Jahr hatten wir vor einen so genannten Hochseilgarten, Kletterwald oder wie auch immer man es nennen möchte, zu besuchen. Nach einem Tipp durch Bekannte und der Entscheidung einen spontanen Motorradausflug zu machen, landete der Funforest Abenteuerpark Kandel als Ausflugsabschluss auf der Liste. Schon vorweg: Das Klettern ans Ende des Ausflugs zu setzen, war nicht die optimale Entscheidung. Leider haben wir uns nämlich bei der Zeit verschätzt und Zeit sollte man mitbringen.

Nachdem wir unseren Abstecher nach Wissembourg hinter uns hatten, kamen wir ca. um 15 Uhr im Hochseilgarten an. Zuerst stand Ausrüstung holen auf dem Programm. Geklettert wird in einem Klettergeschirr, an dem zwei Seile mit Karabinern hängen. Einer der Karabiner hat zudem noch eine Seilrollen, die man später einige Male brauchen wird. Um die Sicherheit zu gewährleisten bekommt man, bevor man klettern darf, eine Kurzeinweisung in die Sicherheitsvorkehrungen. Dazu gehören die Erklärung der Karabiner und wie man die Seilrolle richtig auf das Seil setzt, sowie Hinweise, die Karabiner immer gegenläufig ineinander zu hängen, um sicherzustellen, dass sie nicht in die gleiche Richtung aufgehen. Der Informatiker würde wohl sagen: Vermeiden des single Point of Failure ;)

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Außerdem wird einem demonstriert, wie die dauernde Sicherung gewährleistet ist, indem die beiden Karabiner immer nacheinander von dem Sicherungsseil zwischen den Bäumen auf die Sicherung an einer Baumstation übertragen wird und man somit nie ungesichert ist. Auf Sicherheit wird also viel Wert gelegt :)

Allein die Einweisung und das Vorführen der doppelten Sicherung, um das Verständnis des Ablauf zu zeigen dauert rund 20 Minuten, die wir so nicht einkalkuliert hatten. Entsprechend blieben von unseren 3 Stunden Kletterzeit, die sonst im Standardpaket zur Verfügung stehen, nur rund 2,5 zur Verfügung. Beim ersten Mal lohnt es sich übrigens mit einem Einsteigerparcours anzufangen, um ein Gefühl für die Sicherung zu bekommen.

Die Sicherung ist es auch, die als Negativpunkt verbleibt. Meiner Meinung nach sollten zusätzlich zum Helm und Klettergeschirr, Handschuhe ausgegeben werden. Es würden auch einfache “Fahrradhandschuhe” reichen, aber es wäre eine erhebliche Verbesserungen beim Umgang mit den Drahtseilen. Ohne die Handschuhe hat man nach drei Stunden schöne Schwielen an den Händen.

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Das Klettern hingegen ist reiner Spaß. Hat man die/den Einsteiger Parcours abgeschlossen und damit ein Gefühl dafür wie hoch man in den Bäumen über der Erde sein wird (als erster Eindruck, spätere Parcours sind natürlich ungleich höher ;) kann man sich auch direkt an die “richtigen” Parcours machen. Dabei sind die Parcours farblich entsprechend der Schwierigkeit markiert. Hell bedeutet eher leicht und dunkel eher schwer. Dazu gibt es die Unterscheidung zwischen Standard- und Profi-Paket. Letzteres ist etwas teurer und enthält auch richtig anspruchsvolle Parcours. Zum Ende sahen wir mehrfach Leute zwischen Bäumen hängen und am Kräfte sammeln, um die Strecke zwischen den Bäumen doch noch zu überwinden. Sollte es aber wirklich einmal nicht mehr gehen, kann man sich jederzeit mit einem beherzten “Rothelm”-Ruf aus den Bäumen holen lassen. Zudem gibt es vor anspruchsvollen oder auch einfach nur sehr hohen Stationen immer einen Notausstieg. Es wurde also so ziemlich an alles gedacht.

Wir gingen allerdings nicht nach Schwierigkeitsstufe vor, um nach unserem Eingangsparcours einen weiteren Kurs zu finden. Nein wir machten es abhängig davon, wieviele Leute am Start anstanden. Und so war unser erster richtiger Parcours die Nummer 12 von 14 Kursen, die man im Standard-Paket klettern darf. Und Parcours 12 beginnt mit einem Surfbrett über die Straße. Sprich eine Seilbahn, bei der man auf einem Surfbrett über die Straße gleitet :) Glücklicherweise wurde der Kurs dann nicht schwerer, sondern war danach relativ leicht. Das Surfbrett hatte es schon in sich, was sichern, festhalten und absteigen anging.

Ein wenig schade an den Parcours ist, dass man am Ende immer wieder zurück laufen muss und nicht dort weiterklettern kann, wo man angekommen ist.
Für uns folgten mit dem nächsten Kurs auch noch weitere Highlights, wie der höchste Punkt des ganzen Hochseilgartens mit angeschlossener langer Seilbahn. Bei diesen sollte man übrigens, wie in der Einführung auch angesprochen, wirklich drauf achten, dass man auf eine Verdrillung des Sicherungsseils achtet. Mir passierte es zweimal, dass ich mich während der Seilfahrt dreht und mit dem Rücken voraus unterwegs war. Klingt lustig, ist es aber nur bedingt, wenn man keine richtige Möglichkeit hat sich abzufangen und auf die Polsterungen auf der anderen Seite knallt. Nicht schmerzhaft, aber vermeidenswert ;)

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Für das nächste Mal habe ich mir persönlich einen Profi-Parcours vorgenommen, mal sehen, ob ich den allein klettern muss ;) Also wer Lust hat: der Hochseilgarten in Kandel hat noch bis Ende Oktober offen. Ich wär dabei, wenns die Zeit zulässt :) Was die Temperaturen angeht, lässt es sich wohl auch bei frischeren Temperaturen klettern. Man merkt es während des Kletterns nicht so, aber es strengt doch ziemlich an und es wird einem ganz gut warm. Unter meinem Helm waren die Haare zumindest nicht mehr trocken. Dass es anstrengend war, durfte ich zudem die nächsten Tage merken. Muskeln gibts, die gibts nicht ;)

Soviel zu meinen Eindrücken und ich denke da werden noch ein paar von den Profi-Parcours folgen. Ich sag nur von Seil zu Seil schwingen oder 250m Seilbahn (damit die längste in Deutschland ;) ).

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Grill unboxing mit Burneffekt

September 28th, 2009

In einem der letzten Artikel schrieb ich davon, nun wieder regelmäßiger zu schreiben. Nun das ist fast einen Monat her. Aber was für ein Monat ;) Die Hochzeit ist nun auch vorbei, aber dazu werde ich noch sehen, was ich alles zu Papier bringe. Danke von hier aus an alle die dabei waren und danke für die Glückwünsche.

Nun zum eigentlichen Thema: Zur Hochzeit hatten wir uns auch einen Grill gewünscht. Und wir haben einen bekommen. Und was für einen :) Relativ spontan ergab sich dann auch die Grillübergabe mit angeschlossenem Eingrillen – Ende September noch mit schön spätsommerlichem Wetter. Da wir dabei auch den mitgeschenkten Kamin eingesetzt haben und das Umfüllen ziemlich spektakulär ist, hier die Bilder. In der passenden Galerie (Grill unboxing mit Burneffekt) wie immer gesammelt. Und hier nun der Auszug der Besten:

7279_weber_grill_verpackt
7290_dreibein_grill_steht
7294_umfuellen_der_kohle
7300_kamin_kippen
7301_kohle_kommt_aus_kamin
7302_erste_funken_fliegen
7304_heiss_und_gluehend
7305_starker_funkenflug
7306_burn_baby_burn
7310_gluehende_grillkohle
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