Nach etwas mehr als 5 Jahren privater Linuxnutzung bin ich es gewohnt vor Neuanschaffung von Rechner Peripherie zumindest drauf zu achten, ob ich mir mit der entsprechenden Wahl nicht ein Gerät an Land ziehe, dass im schlechtesten Fall gar nicht mit Linux zusammenarbeiten will.
So habe ich auch vor der Anschaffung eines Scanners etwas recherchiert und kam zum Entschluss, dass der Epson Perfection V300 Photo Scanner die passende Wahl für unsere Zwecke wäre. Epson bietet von sich aus passende Pakete und sogar eine Software zum Scannen an, so dass dem unproblematischen Nutzen dieses Lichtreflektionsabtastgeräts eigentlich nichts im Wege steht. Man ahnt es schon, das kleine Wörtchen “eigentlich” hat sich da in den Satz geschlichen.
Jedenfalls kam der Scanner und macht ausgepackt auch eine prima Figur, auch wenn er vielleicht etwas groß geraten ist. Andererseits hat er auch eine Durchlichteinheit, so dass ihm das verziehen sei. Also kurz die Treiber installiert und die Software angeworfen, aber keine Verbindung möglich. Hmm, aber lt. den vielen Seiten, die ich zuvor konsultiert hatte soll das doch ohne weiteres gehen….
Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass ich die Treiber für den gut 6x so teuren V700 installiert hatte. Naja ich hab schon gehört, dass man einen Golf auch mit Formel 1 Reifen fahren kann, aber ob da dann mehr als geradeaus fahren drin ist, darf bezweifelt werden. Sprich man sollte auch einfach die richtigen Treiber benutzen, dann klappt es auch mit dem Scanner. Anscheinend hat mein Hirn aber tatsächlich Probleme V300 und V700 auseinander zu halten. Als ich diesen Text schrieb, war ich bei der Erwähnung von V300 wieder kurz davor V700 zu schreiben. Zumindest war es also keine kurzfristige geistige Umnachtung, sondern vielmehr Dauerzustand Jetzt weiss ich ja Bescheid