Mobil twittern mit twibble am 2009-05-31
Mai 31st, 2009- @pepilog jupp, über Twibble. Client für Symbian S60 Geräte #handy #twittern in reply to pepilog #
Wie auch drüben auf Blogwiese war bei mir heute morgen eine solche Karte im Briefkasten, die scheinbar was mit Frühstück/Müsli und Bloggen zu tun hat.
Auch ein Blick mit Gegenlicht förderte keine Informationen, z.B. hinter dem Adressschild zu Tage. Daher bleibt wohl nur abwarten, was das Ergebnis dieses Virals ist. Der Barcode war für mich leider auch nicht mehr zu scannen, so dass man auch nicht auf den Absendeort schließen könnte
Im ersten Teil dieser Serie zum Nokia E71 bin ich auf die Hardware eingegangen. Dieser Teil widmet sich nun der Software.
Eine nette Spielerei zur Verwendung der Kamera wurde ab Werk installiert: Ein Barcode-Scanner. Mit diesem lassen sich z.B. die QR-Codes auslesen, die man neuerdings auf Werbeplakaten vorfinden kann. Allerdings ist das nach wie vor umständlich und der Mehrwert ergibt sich nicht wirklich. Daher Spielerei.
Was mir gut gefällt ist die neue Ansicht des Kalenders. Der zeigt nun neben der Monatsübersicht eine zweite Spalte mit den Details des jeweils ausgewählten Tages.
Allerdings gibt es noch immer keine Möglichkeit die Geburtstage der Kontakte direkt im Kalender anzeigen zu lassen, ohne diese umständlich über eine externe Software (z.B. Bestbirthday) anzulegen. Unverständlich.
Dafür ist zumindest die Eingabe eines Termines erheblich optimiert worden, so dass man nun eine kompakte Eingabeform vorfindet, statt des bisher vorhandenen unübersichtlichen Dialogs, bei welchem man mehrfach scrollen musste.
Die Notizen wiederrum leiden etwas unter dem verkleinerten Display: Die dargestellte Menge an Zeichen einer Notiz ist geschrumpft. Sie können meinen Tests zu Folge aber nach wie vor beliebig lang sein.
Kleinere Neuerungen gab es am Standby-Bildschirm. Zum einen gibt es nun zwei Modi, so dass man den Standby-Bildschirm je nach Situation unterschiedlich belegen kann. Zu Beginn hab ich das noch genutzt. Mittlerweile bin ich davon aber abgegangen, da der Wechsel unverhältnismässig lange dauerte.
Zum anderen kann man nun direkt im Standby-Bildschirm den Namen tippen den man anrufen will und bekommt dann eine Auswahl der möglichen Treffer. Sehr praktisch!
Zu meinem Leidwesen kann Tomtom nicht mit dem internen GPS-Modul des E71 umgehen. Letzteres funktioniert zwar tadellos mit Google Maps, aber damit macht navigieren keinen richtigen Spass. Auch ein Tool mit dem man dem Tomtom das interne GPS-Modul als externen Bluetooth-Empfänger vorgaukeln kann (GPSd), funktionierte bei mir nicht, so dass ich mir McGuider angesehen habe und bei dem ich geblieben bin.
Die Routenberechnung dauert mit dem McGuider zwar um einiges länger, die Neuberechnung wenn man von einer Strecke abweicht, will einen zu lange auf die alte Strecke zurückführen anstatt eine Alternative zu berechnen, aber ansonsten hat mich McGuider bisher noch immer ans Ziel gebracht.
Wie im ersten Teil beschrieben funktioniert das GPS an sich problemlos, wenn man eben das A-GPS aktiviert um einen ersten Satellitenlock um ein vielfaches zu beschleunigen. A-GPS muss auch im McGuider unter Einstellungen -> GPS -> Com-Port separat aktiviert werden.
Da der interne Browser im Grunde unbenutzbar ist (langsam, grässliches HTML-Rendering, usw.) sollte man direkt den Opera Mini installieren. Dazu noch Profimail als Ersatz für die interne E-Mail-Anwendung, die ebenfalls nicht wirklich Spaß macht im Gegensatz zu Profimail. Von letzter gibt es auch eine 30 Tage Testversion.
Bekanntlich twitter ich ab und zu. Mobil macht das dann auch noch mal richtig Spaß. Empfehlen kann ich entweder Twibble (kostenfrei) und Gravity (kostenpflichtig). Geschmacksache welche man bevorzugt.
Synchronisieren kann man das E71 u.a. per SyncML. Hierzu nutz ich mittlerweile Horde (dazu bald mehr), aber noch immer ohne SMS-Sicherung. Um dem Abgleichen mehr Komfort zu gute kommen zu lassen, empfiehlt sich swim. Mit dieser kann man das Synchronisieren automatisiert in bestimmten Intervallen ablaufen lassen.
Soviel zum Thema Software auf dem E71. Im nächsten und letzten Teil der Serie geht es um passendes Zubehör für das E71, eine Hülle von Krusell und eine KFZ-Halterung von Richter.
Vor kurzem verloste netzwertig.com in einer Aktion 50 Einladungen für einen ersten Blick auf die Beta-Version des Dienstes steereo.de. Da mich doch interessiert was die Großen mit Musikdiensten im Netz vorhaben, habe ich mir eine diese Einladungen geschnappt.
Der Ersteindruck nach dem Anmelden war dann sprichwörtlich sehr bunt. Für mein Empfinden zu bunt. Natürlich ist immer die Frage welche Zielgruppe man hat und für die könnte es in diesem Fall natürlich wieder passen. Einen gewissen Wiedererkennungswert haben die Icons ja und zusammenpassend wirkt es auch. Aber einfach nicht mein Geschmack.
Die erste Suche förderte auch flott ein paar Titel, Interpreten und passende Alben zu Tage. Die Überraschung folgte dann aber auf dem Fuß: Viele, wenn nicht sogar sehr viele Titel wurden vom Player mit der Meldung “Tut uns leid! Dieser Titel wird derzeit noch importiert…” verweigert. Nun gut, es handelt sich bei steereo um eine Beta, aber die Masse an nicht vorhandenen Titeln hat mich dann doch überrascht.
Zurück zum Player. Wie auf den Screenshots zu erkennen befindet der sich die ganze Zeit am unteren Bildschirmrand, so dass man immer Zugriff auf ihn hat, auch wenn er jetzt nicht die wahnsinnigen Optionen bietet.
Alles in allem macht steereo.de einen ziemlich nüchternen Eindruck auf mich. Nichts das mich wirklich vom Hocker haut. Standardkost in einem geschmacksabhängig “frechen” Auftritt. Nutzen werd ich den Dienst aller Wahrscheinlichkeit nach weniger.
Hier noch ein paar Bilder von den jeweiligen Rubriken Musik, Shop (ja einkaufen kann man da natürlich auch) und Events:
Nach den ersten Tagen mit unserem neuen Spielzeug, einer Canon EOS 500D, will ich mal ein kurzes Resume ziehen.
Zur Entscheidung standen von Anfang an nur die 450D oder die 500D. Für letztere fiel dann der Ausschlag, dass sie die Techniken von ihrer grossen Schwester, der 50D übernimmt und dazu HD-Video Support bietet.
Schaut man sich die ganzen Reviews im Netz an, kann man feststellen, dass die 500D fast durchweg positiv wegkommt.
Im Unterschied zur 450 hat die 500D etwas griffigeres Gummi, an den Griffstellen, so dass sie sich nochmal ein gutes Stück professioneller anfühlt.
Außerdem hat der Bildschirm eine erhebliche Verbesserung erhalten. Konnte dieser bei der 450D noch 230.000 Bildpunkte darstellen sind es nun 920.000. Und das sieht man bei der Benutzung des Displays auf der Rückseite durchaus.
Die grösste Neuerung ist natürlich der Videomodus. Bisher hatte ich noch keine Möglichkeit ihn ausgiebiger zu testen. Allerdings habe ich unbewusst einen 11-minütigen Testfilm aufgenommen, als ich ein bisschen mit dem Modus rumgespielt habe, mir aber nicht bewusst darüber war, dass die Aufnahme läuft. So bin ich dann mit aufzeichnender Kamera um den Hals (nach hinten gerichtet) durch die Gegend gelaufen. Heraus kam eine 1,7 GB(!) grosse Datei. Die Qualität des Videos ist ausgezeichnet, wenn auch in diesem Fall aufgrund der Bewegungen “ein wenig” verwackelt (;)).
Ein solches Video nachzubearbeiten stelle ich mir allerdings als ordentliche Geduldsaufgabe vor. Daher werd ich mich in dem Bereich erstmal zurückhalten. Ein kurzes Demo-Video findet sich in einer Youtube und Vimeo Version im Artikel zum Grundgesetzlesen-Flashmob.
UPDATE 24.6. Mittlerweile habe ich doch zwei weitere Videos gedreht und bearbeitet: Video zum Picknick Flashmob und Video zur Löschen statt sperren Demonstration. Letzteres ist auch in HD aufgenommen und bearbeitet
Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass es sich lohnt die 500D zu kaufen, wenn man am liebsten die Bildqualität einer semi-professionellen 50D haben möchte, ohne den Body derselben rumtragen zu müssen. Wobei man natürlich festhalten muss, dass auch schon die 450D ausgezeichnete Bilder macht.
Ich kann für mich festhalten, dass ich nun das Werkzeug in der Hand habe um die Bilder umzusetzen, bei der mir eine Kompakt-Kamera im Weg gewesen ist. Z.b. weil sie zu lichtschwach sind oder weil der Megapixelwahn bei den kleinen einfach zu schlechten Bildern führt.
Dafür nehm ich auch in Kauf, dass die Kamera um einiges größer und schwerer ist als es eine kompakte sein kann.
Jetzt fehlen nur noch ein Gorilla-Pod als Stativ für jede Lage, eine gescheite Kamera Tasche mit Platz (jemand einen Vorschlagf?!) für ein passendes Zoom-Objektiv. Bei letzterem ist mir natürlich bewusst, dass Foto-Entusiasten Haarausfall bei einem Alleskönner-Objektiv kriegen, aber ich seh das eher pragmatisch und will lieber ein Objektiv für alles haben, als immer wieder wechseln zu müssen und deswegen weniger Spaß am Fotografieren zu haben