Mir schwant nichts Gutes. Lese grade bei Heise, dass Kabelbw einen neuen Chef bekommt. Dort ließt man auch den Namen des “Neuen”: Harald Rösch.
Selbiger zeichnete für den riesigen Wachstum von Hansenet verantwortlich. Hansenet ist wiederrum im Grunde mit Alice gleichzusetzen. Und wenn sich eins getan hat, dann dass meine innere Abneigung gegen Alice extreme Ausmaße annahm und das obwohl ich Hansenet als ausgesprochen positiv auf dem deutschen Markt empfunden hatte.
Abgesehen davon eilt Alice durchaus der Ruf voraus technisch mehr Probleme als Lösungen zu bieten und der Support soll auch nicht das Wahre sein. Wohlgemerkt alles nur vom Hörensagen und ohne eigene direkte Erfahrungswerte.
Daher auch der Anfangssatz “mir schwant nichts gutes”. Wollen wir hoffen, dass Kabelbw weiterhin auf kontinuierliches Wachstum setzt und nicht wie Alice dem weißen Hasen ins Wunderland hinterherrennt.
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Vor nicht allzu langer Zeit, laß man im Zusammenhang mit Tennis in der Regel von Roger Federer. Sieg hier, Rekord da. Eleganz, Kraft, nie dagewesenes Tennis. Dann kam das “epochale” Finale in Wimbledon zwischen Federer und Rafael Nadal, damals seineszeichens Federers größter Herausforderer und klare Nummer zwei auf der Weltrangliste, entschied das Finale Nadal für sich.
Seitdem hatte ich mich für Tennis weiterhin so interessiert, wie sonst auch. News per Mail scannen und entsprechende Informationen über den aktuellen Stand mitnehmen. Man kann das also als nicht sonderlich interessiert, aber nicht unwissend bezeichnen.
Vor ein paar Tagen kams dann mal wieder zu einer Verknüpfung von sonst unvernetzten Synapsen und es flackerte der Gedanke “was macht eigentlich der Federer” durch meinen Frontallappen. Parallel dazu liefen die Autralian Open und eine Titelzeile von SpOn sprang mir ins Auge: Federer hatte sich ins Finale gespielt. Es folgte Nadal und damit quasi unweigerlich wieder ein “epochales” Finale.
Und wieder hat dies Nadal für sich entschieden.
Wir erleben also life einen Generationenwechsel in der Welt des Tennis. Oder ist der Generationenwechsel schon abgeschlossen?
Jedenfalls find ich es super interessant, wie es im Grunde innerhalb von einem Turnier (Wimbledon) zu einer Verkehrung der Machtverhältnisse kommt und im folgenden zu einer Bestätigung der neuen. Ebenfalls interessant, dass alle Spieler abgesehen von Federer und Nadal in diesem Zweikampf offensichtlich nicht den Hauch einer Chance haben.
Was ich an diesem Generationenwechsel so interessant finde ist, dass ich dies zuvor nicht mitbekam, oder es diesen auf Grund eines vorzeitigen Abtritts z.B. von Pete Sampras wohl nicht gegeben hat.
Bleibt abzuwarten, ob Federer nochmal gegen Nadal ankommt. Ich möchte es bezweifeln, auch wenn ich das schade finde, da ich Federer immer sympatisch fand. Wenn man sich zudem den Altersunterschied von knapp 5 Jahren (Federer Jahrgang ’81 und Nadal ’86) ansieht, war Federer bereits auf seinem körperlichen Zenit und psychisch scheint er mit Nadal nie klargekommen zu sein.
Alles in allem keine guten Aussichten für Federer und es bleibt spannend, wie lange eine mögliche Alleinherrschaft von Nadal im Tennis anhält. Meine Zeiteinschätzung sagt mir, dass Federer weniger lang auf dem Thron war als Sampras.
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