E-Plus Vertragsübernahme und Optimierungs-Odysee

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Seit rund zehn Jahren bin ich nun E-Plus Kunde und hatte im Grunde nie großartige Schwierigkeiten. Nun hatten wir seit längerem das Problem, dass meine Inklusiv-Minuten nicht mehr reichen und ich regelmäßig am Ende des Monats drauf zahlen musste. Naheliegend war dabei natürlich eine 5-Euro Partner Karte zu meinem Tarif dazu zu nehmen und dadurch kostenfrei untereinander telefonieren zu können. Da diese Partnerkarte ein rabattierter Zehnsationstarif ist, also jedes Gesprächsminute und jede SMS 10 Cent kostet kann man damit auch sonst nicht viel falsch machen, weswegen unsere Entscheidung auf diese Variante fiel. Dadurch dachten wir, das schwierigste wäre hinter uns…

Ich mach das jetzt mal Stichwortartig, sonst artet das zu sehr aus ;)

  • mein Vertrag musste umgeschreiben werden, damit der neue Vertrag mit ltem vereint werden kann
  • Vertragsübernahmeformular aus dem Shop ausgefüllt und gefaxt nachdem Email abgelehnt wurde
  • wurde per Brief informiert, dass nun Perso und EC Karte fehlen
  • wie abgesprochen mit diesen in den Shop und kopieren bzw. faxen lassen
  • wieder per Brief informiert, dass diese Unterlagen unleserlich seien
  • Hotline gefragt ob doch per Mail
  • Ja klar aber bitte als pdf <- wieso jetzt doch?! Egal ...
  • Mail mit Pdf und Bildern separat um sicher zu gehen
  • Tags drauf wegen Status Hotline angerufen: ja sieht die Mail, aber die Anhänge kann nur die andere Abteilung sehen?! => warten
  • erneuter Brief, unleserlich
  • an der Hotline etwas durchgedreht. Ja sieht die Mail und der Anhang ist auch einwandfrei. Nochmal weitergeleitet. Wer das nicht bearbeiten könnte hätte Tomaten auf den Augen…
  • Stunden später online Zugang geht nicht mehr
  • neu angelegt, Vertrag läuft auf mich => erster Erfolg
  • Tags drauf Shop angerufen. Anderer Berater aber er kümmert sich um Vereinigung der beiden Verträge
  • Nachmittags keine offensichtliche Änderung im Onlinesystem, aber kein zugriff auf Rechnungsdaten mehr da nur noch Vertragsnutzer
  • => Hotline: doch doch alles in Ordnung. Zur Verwaltung beider Verträge ist ein Masterkey nötig, den ich über “meine persönliche Daten” anfordern könne. Wie gut dass mir das vorher schon gesagt wurde …. pfff
  • die ersten Male hin und her telefoniert und dabei mehrmals auf der Mailbox gelandet
  • das taucht wiederrum als Kosten auf der Rechnung auf
  • erneut in den Shop: Nein das dürfe nicht passieren. Die Nummer ist ja kostenlos. Klärt das mit der Hotline
  • Hmm Sorry doch, Hotline hat das bestätigt, auch wenn sie es persönlich unverständlich findet
  • 5 Euro Gutschrift und Comfort Mailbox deaktiviert
  • Weiter ein Auge auf die Onlinerechnung gehabt. Alle Telefonate werden auf der Rechnung berechnet… => Hotline
  • Das ist normal. Das System kann nicht unterscheiden ob es eine kostenfreie Nummer sei und daher würde zuerst einmal alles berechnet
  • Ob ich damit Cost Control für meinen Anwendungszweck faktisch vergessen könnte, oder mir alles selbst zusammenrechnen müsse: Ja, sieht so aus
  • Dass mir der Shop zu Beginn der Odysee versichert hat, ich müsste nichts machen ausser ein Formular ausfüllen und dieses abschicken brauch ich ja wohl kaum erwähnen… Jetzt ists aber mal vorbei und ich hoffe die Rechnungen sehen wirklich so aus, wie ich es mir erwarte.


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Kurztrip nach Köln

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Lange wars geplant immer wieder verschoben und diesmal haben wir auf biegen und brechen durchgezogen. Ein Besuch der Karnevalhochburg Köln.
Ursprünglich war geplant mit dem Motorrad zu fahren, aber wetterbedingt wurde das nicht realsisiert. Schlussendlich fiel die Wahl zu dem aufs erweiterte Familienauto, da ein Stadtmobil Auto mit 150 Euro zwar noch immer günstiger als die Tickets der Bahn waren, aber die Spritpreise so weit unten waren, dass wir mit unserer Wahl für rund 40 Euro nach Köln und zurück kamen.
Nach etwas mehr als drei Stunden kamen wir durch dichten aber sonst flüssigen Verkehr in Köln an.

Um an ein leckeres Fladenbrot zu kommen, lernte ich direkt mal das Kölner Pendant zur Karlsruher Südstadt kennen und ein paar Nudeln später machten wir uns doch nochmal auf den Weg in die Innenstadt.

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Auf dem Weg in die Altstadt kamen wir über die Hohenzollernbrücke. Scheinbar gibts da seit kurzem eine neue Tradition frisch Verheirateter, ein Vorhängeschloss mit eingravierten Namen/Initialien an den Zaun auf der Brücke zu hängen. Ich glaub wir müssen da nächstes Jahr nochmal hin ;)

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Mehr Fotos der Schlösser kann man bei der Kölner Fotoagentur finden. Nebenbei gabs noch eine Lehrstunde darüber warum die Pferde Stadtauswärts einen Schweif haben und stadteinwärts nicht. Das liegt an Preußen vs nicht-Preußen ;)

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Nach der Feststellung, dass die Innstadt inklusive Kneipen früh schließt und dass die Temperatur auch nicht gerade einladend war gings wieder “nach Hause”. Den nächsten Tag begannen wir mit einem Besuch des über 100 Meter hohen KölnTriangle Hochhauses. Von dort oben hat man eine tolle Übersicht über Köln und einen guten Blick auf das Wahrzeichen den Dom.

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Dabei lässt sich dort schön mit den vor Ort befindlichen Beschilderungen der Sehenswürdigkeiten die auf die rundum laufende Glasscheiben aufgebracht sind, spielen.

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Anschließend gings wieder in die Innenstadt zum Fahrstuhlfahren. So eine Fahrt wollt ich schon immer mal machen und auch sehr lustig zu sehen was passiert wenn man ganz oben, oder ganz unten im Fahrstuhl bleibt.

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Bei einem ersten Besuch in Köln ist natürlich der Dom eine Pflichtstation. Und so machten wir uns, nach einem schon beeindruckenden Rundgang durch das “Erdgeschoss” auf und bestiegen die 509 Stufen hinauf zur Spitze. Leider ist die Aussicht vom Dom nicht so offen wie beim Eiffelturm, so dass sich der Aufstieg nur für das “ich war oben Gefühl” gelohnt hat. Aber immerhin hechelten wir nicht hoch, wie viele andere und mussten zumindest nicht körperlich leiden ;)

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Wieder unten angekommen setzten wir uns dann noch mit den Pantomimen auseinander. Macht umso mehr Spaß wenn selbige spontan und schlagfertig reagieren. Ein “ich tipp dir auf die rechte Schulter, geh aber links” vorbei konterte er mit dem stummen Hinweis auf seinen Münzsammelbehälter. Dem bin ich dann natürlich nachgekommen :)

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Wir besuchten auch zwei Weihnachtsmärkte. Einen “klassischen”, auf den sich auch ein Badisches Backheisle verirrt hatte und der natürlich mit allerlei sonstigen Geschenkideen zu helfen wusste.

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Sowie einen Mittelaltermarkt mit passendem Ambiente und schön Feuerspucker-Special-Effekt ;) Dort kauften wir auch einen Wein mit interessanter Fruchtkombination. Leider keine Ahnung mehr was drin war, aber definitiv lecker (hilfreich, ne?;))

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Dass es auch in Köln eigenartige Freizeitbeschäftigungen gibt, zeigte mir ein Paar, welches mit drei Kindern an der Hohenzollernbrücke eine Art Fotoshooting durchführte. Dabei durften die Kinder immer wieder auf die Kamera zurennen/springen/tanzen, was für Aussenstehende doch etwas seltsam anmutete. Meine Nelsonsche “Haha!” ignorierten die Akteure aber gekonnt. Waren vielleicht doch Profis ;)

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Vor dem Rückweg statteten wir dem ans Schokomuseum angegliederten Schokoladen einen Besuch ab. Tatsächlich sehr verrückt, was man alles aus Schokolade machen kann. Zum Abschluss des Nachmittags gabs dann noch die Spezialität des Cafés: ein Stück Schokokuchen für jedes Paar. Ich hätte nie gedacht, dass es anstrengend sein kann zu zweit ein Stück Kuchen zu essen, aber dieser Schokokuchen ist definitiv der mächtigstes Schokokuchen ever! Und dazu schmeckt er auch noch wahnsinnig gut :)

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Dass die Kölner sehr gastfreundlich sind durften wir am Abend dann auch noch erfahren. Unsere Gastgeber waren ihrerseits für den Abend zu einer verspäteten Einweihungsfeier eingeladen. Und für die einladenden war es kein Problem, dass nochmal zwei Personen mehr mitkommen. Spontan sind wir dann los und durften so noch neben ein paar leckeren Kölsch eine Beilage namens Epi (zumindest gehört wird es so geschrieben) kennenlernen. Sehr lecker, auch wenn ich nicht genau weiss, was ich da gegessen habe ;)

Nach einigem Spielen mit den beiden Katzen (überhaupt, die sind ja schon sehr klasse :) ) unserer Gastgeber stand dann am nächsten auch schon wieder die Rückreise an. Mal sehen, wann wir mal wieder einen “Zwischenstop” in Köln einlegen können :)


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