31
Aug
2008

Geht man nach Wikipedia ist ein Feuchtgebiet ein

Gebiet das im Übergangsbereich von trockenen zu dauerhaft feuchten Ökosystemen liegt, z.B. ein Sumpf, ein Moor oder eine Aue”

In letzter Zeit machte aber auch ein Buch mit selbigen Titel von sich reden. Protagonistin ist die 18-jährige Helen, die wegen einer Analfissur im Krankenhaus ist. Sie nutzt die Zeit um ihr Leben zu reflektieren, ihre verkorkste Familie, die Drogenexzesse, ihr Sexleben. Sie untersucht die Bereiche ihres Körpers, die gewöhnlich tabuisiert werden.

Wir hatten das Buch in der Türkei dabei und haben es nacheinander gelesen. Charlotte Roche schreibt wirklich witzig, hat interessante Gedanken zu übertriebener Hygiene. Auch wenn es nicht jedermanns Sache sein dürfte, das “mit Abstand ekelerregendste Buch” (Roger Willemsen) zu lesen, ist die Aufregung in den Zeitungen und Literatursendungen übertrieben.

Und so würden wir empfehlen, dass Buch selbst zu lesen um sich ein Bild davon zu machen :)

Der Perlentaucher hat eine Zusammenfassung der Rezensionen zu “Feuchtgebiete”.


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30
Aug
2008

War doch ziemlich überrascht, als ich folgendes Auto auf dem Parkplatz sah:

Mini schmal geparkt

Ich mein, dass muss doch schon beim Einparken umständlich gewesen sein, abgesehen davon, dass man nicht aussteigen kann ;)


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29
Aug
2008

No Milk - Keine MilchMilch war nie mein Lieblingsgetränk, aber seit kurzem ist mir nun klar, dass das nicht persönliche Abneinung sondern eher körperliche Unverträglichkeit sein muss.

Inspiriert durch Arbeitskollegen, begann mal wieder eine Phase des morgens Müsli Essen. Kurz drauf musste ich dann aber ein anhaltendes Unbehagen feststellen, so als ob ich was Schlechtes gegessen hätte. Zuerst konnte ich mir keinen Reim drauf machen wurde dann aber auf die koinzidente Verbindung zum Müsli bzw. dessen Milch hingewiesen. Also mal die Milch weggelassen und schon ein Tag später normalisierte sich alles.

Das heisst dann wohl, dass ich zum “normalen”, sprich nicht mutierten Teil der Bevölkerung gehöre. Denn wie wir alle wissen, ist die Fähigkeit Milch zu verdauen eigentlich eine Mutation! ;)

Die Milch im Kaffee ist kein Problem, und ich ess jetzt morgens mein Müsli trocken, ohne Milch. Und ja das schmeckt trotzdem :)


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28
Aug
2008

In den letzten Tagen war mein Tag von Kopfschmerzen geprägt. Da Tabletten nur bedingt helfen und auch nicht das Mittel der Wahl sind, waren andere Wege gefragt. Seit einem guten halben Jahr gehen wir nun auch schon regelmäßig tanzen und da das bereits geholfen hatte, lag ein Ausbau der Bewegung nahe. Bewegung tut bekanntlich gut! ;)

Nachdem das mit dem Schwimmen dauerhaft nicht durchführbar war, probierten wir die nächste Sportart. Heute: Joggen.
Als Strecke hatten wir uns eine drei km lange ausgeguckt. Auf der Rüppurer Straße entlang, dann auf die Stuttgarter Straße abgebogen, vor bis zum Ostring und die Kriegstraße wieder Richtung Heimat. Zum Schluss hinter dem Check-In durch das Wohngebiet zurück in die Schützenstraße.

Die Folgen waren ein freierer Kopf, aber auch ein beachtlicher Muskelkater in den Beinen. Ich sag nur treppensteigen! *uarg*

Fazit: Joggen tut gut, ist aber für Ungeübte ein Garant für dicke Beine.
Vielleicht sollte ich mich auch mal als Schlagzeuger versuchen, soll ja angeblich anstrengend sein und damit wären dann auch die Arme “dick” ;)


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27
Aug
2008

Dieses Zitat von Obelix lässt sich auch auf die Karlsruher anwenden. Es waren heute mal wieder sehr verrückte Menschen unterwegs.

Den Anfang machte unser Sitznachbar im Café Emaille. Nicht genug, dass er unser Gespräch belauschte und dabei auch die Inhalte des aufgeklappten Notebooks neugierig beäugte, nein, er kommentierte das Gespräch auch noch.
Wenn er grade nicht zu uns schaute, begutachtete er vorbeilaufende junge Frauen und ließ chauvinistische Sprüche über Eigenschaften des Körperbaus eben jener Frauen ab. Seine englischen Ausrufe sollten ihn wohl gebildet erscheinen lassen, ließen ihn aber nur noch verrückter wirken.
Kurz drauf kam ihm die einfallsreiche Idee zwei jungen Mädchen etwas spendieren zu wollen und hielt uns für Volltrottel da wir darauf nicht reagierten und ihn weiterhin ignorierten.
Sein äußeres Erscheinungsbild beschleunigte unsere Entscheidung, uns zum Essen einen anderen Tisch zu suchen, wo der nächste Problemfall nur auf uns warten sollte.

Ein älterer Herr um die 70 näherte sich. Ob er uns eine Frage stellen dürfte. Nun gut, eine Frage sollte ja schnell beantwortet sein. “Was ist die Verfassung?” Nachdem wir ihm diese Frage nicht zufriedenstellend beantworten konnten, wollte er von uns noch die Verfassungsorgane wissen. Auch diese konnten wir aus dem Stehgreif nicht aufzählen. Vor ein paar Monaten machte der Einbürgerungstest Furore. Die Multiple-Choice-Fragen zu diesem Thema waren schnell und richtig beantwortet, aber so im Gespräch – alles Wissen das man in der Schule angesammelt hatte, ist weggeblasen.
Nett war auch, dass in der Zwischenzeit unser Essen kam, das war aber kein Hindernis uns weiter mit diesem Thema zu belästigen. Nun wissen wir, dass der Alte ein Buch zu diesem Thema (die dummen Deutschen, die politikverdrossen sind) herausbringen wird. Dieses wird in sieben Sprachen veröffentlicht. Zu Recherchezwecken hat er einen Fragebogen entwickelt, der in 50 Sprachen übersetzt werden soll. Und: lediglich der Ministerpräsident aus Thüringen konnte seine Fragen alle richtig beantworten. Gratulation an dieser Stelle.

Auf dem Rückweg, Kreuzung Kriegsstraße/Fritz-Erler-Straße durfte ich dann noch einen Unfall beobachten. Die Ampel zeigte grün für die Autos in Richtung Ostring. Vor dem Check-In standen ein paar junge Männer. Einer davon lief noch schnell über die Straße, wurde von einem Auto erfasst. Knallte mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe, machte ein Salto und landete auf der Kühlerhaube. Im nächsten Moment rappelt er sich auf, mosert den Fahrer an und verlässt die Kreuzung. Bevor ich selbst los fuhr, sah ich noch wie der Fahrer, dessen Frontscheibe völlig zerstört ist, dem Flüchtenden hinterher setzt.

Nun bin ich zuhause und freue an über zwei Katzen, die menschliche Züge an den Tag legen und ein klein wenig verrückt sind.

Hoffentlich zeigt die Aspirin bald Wirkung um den Kopfschmerzen, die an solchen Tagen nicht lange auf sich warten lassen, den Garaus zu machen.

UPDATE 28.8.08: Ka-News hat einen Bericht zum Unfall: Die Tram nicht mehr gekriegt, Jugendlicher von Pkw erfasst. Nur meines Erachtens war da keine Straßenbahn im Spiel… Nunja, wenn der Autofahrer damit leben kann ;)


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