Praxissemester bei Virtual7

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Virtual7 Ausriss
Seit ein paar Tagen stehts fest: Ich habe meinen Praktikumsplatz fürs Sommersemester 2008. Am Ende fiel die Entscheidung für Virtual7.
Bei Virtual7 handelt es sich um eine Firma die sich z.B. Intranet Lösungen mittels Oracle Produkten einfallen lässt und dabei einer von wenigen großen Oracle Partnern in Deutschland ist.
Ich bin jetzt mal sehr gespannt was mich in den sechs Monaten des Praktikums erwartet und freu mich auf die Herausforderung, die das Praktikum mit Sicherheit wird :)


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Drachenläufer

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Spontan hatten wir uns dazu entschieden den Film zu Khaled Hosseini’s Drachenläufer anzuschauen. Da die Schauburg als Lichtspielhaus gewählt worden war blieb nur die OmU-Fassung (Orginal mit Untertitel). Ein Grossteil des Filmes spielt in afghanischer Sprache und diese wurde auch in der deutschen Fassung nicht synchronisiert, so dass OmU keine größere Rolle spielt.
Es geht um die Geschichte zweier Jungen, die als beste Freunde aus unterschiedlichen Bevölkerungsschichten in Kabul leben. Kurz bevor die Sovjets einmarschieren, kommt es für einen der beiden Jungs zu einem einschneidenden Erlebnis, das anschliessend Ursache für das Ende ihrer Freundschaft ist. Erst später finden die beiden wieder zusammen.
Leider habe ich das Buch nicht gelesen bevor ich den Film gesehen habe. Gleichzeitig wurde mir aber gesagt, dass der Film nicht viele Stellen aus dem Buch ausspart.
Man kann aber in jedem Fall festhalten, dass Drachenläufer nicht das breiteste Publikum ansprechen wird, obwohl das Buch ein Bestseller ist.
Dies könnte auch am Verbleiben der Umsetzung in der afghanischen Sprache liegen, auch wenn der Film dadurch sehr an Authentizität gewinnt.
Es handelt sich um eine traurige und gleichzeitig schöne Geschichte die Marc Forster nahe an der Buchvorlage umgesetzt hat. Wohl auch deswegen ist die Vorführung von Drachenläufer in Afghanistan verboten. Dies aber nicht aufgrund afghanisch feindlicher Töne, sondern wegen einer einzelnen Szene.
Wer mal Lust auf einen Film ausserhalb der üblichen Action, Liebeskomödie, Komödie usw. Genre hat sollte sich Drachenläufer ansehen. Und da sich ausnahmsweise die Rezension von Spiegel Online mit meiner Meinung deckt, sei diese hier auch erwähnt.


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Bastian Sick “Happy Aua”

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Bastian Sick Happy Aua
Auch den Besuch bei Bastian Sick, gab es wie Giora Feidmann zu Weihnachten geschenkt. Wer den Beitrag zu dem Konzert gelesen hat, sollte durchaus den Eindruck bekommen haben, dass ich nicht ganz zufrieden damit war. Ob eine Eintrittskarte als Weihnachtsgeschenk damit ein schlechtes Omen für eine Veranstaltung ist, muss ich mir nach dem Besuch von Bastian Sick noch überlegen.
Der Auftritt begann mit einem Video in welchem Sick in unterschiedlichen Rollen in Form von Interviews vor seinem Auftritt Bezug zum Thema deutsche Sprache im Alltag nimmt.
Anschließend ging dann die Show mit ihm auf der Bühne los. Auf dieser stand seitlich rechts ein Schreibtisch und dort sollte er viel Zeit in den folgenden zwei Stunden verbringen.
Im Laufe seines Auftritts wechselte er immer wieder von Showeinlage (mal eine Art Theaterauftritt, ein Gesangsvortrag oder auch Bauchrednereinlage) zum Vorstellen von amüsanten bis schockierenden Schnappschüssen um dann wieder zurück an seinen Schreibtisch zu kommen.
An diesem fand dann auch das statt, was mich sehr zwischen klasse Auftritt und “hmm naja das kann ich auch selbst lesen” schwanken lässt. Bastian Sick verbringt mehr als die Hälfte seiner Show “Happy Aua” damit hinter einem Schreibtisch seine Kolumnen “Zwiebelfisch” aus Spiegel Online vorzulesen. Und dabei meine ich wirklich vorlesen.
Während der “Lesung” fiel uns auf, dass wir Sätze teilweise schonmal gehört hatten und ein kurzes Suchen auf spiegel.de ergab, dass es sich dabei einfach um Kolumnen aus 2006 oder 2007 des Zwiebelfisches handelte.
Das ist auch der Punkt, weshalb ich die Show etwas zwiespältig betrachte. Zum einen hat es Bastian Sick durchaus ‘drauf die Menschen zwei Stunden zu unterhalten. Und das durchaus auch durch andere Talente als die deutsche Sprache im Alltagsgebrauch spitzfindig zu betrachten. Zum anderen macht er einen Großteil seines Auftritts aber nichts anderes als vorzulesen und das dann auch noch aus schon lange veröffentlichten Artikeln.
Mir ist natürlich auch klar, dass ein Großteil der Besucher der Show nicht alle Artikel des Zwiebelfisches kennen werden und dass es nicht leicht ist überhaupt neues für den Zwiebelfisch zu finden, aber irgendwie kam ich mir dann doch etwas als die Medienverwertung vor.
Dabei ist v.a. schade, dass Sick ja durchaus das Zeug dazu hätte auch ohne Wiederholung die Leute zu unterhalten, wie er am Ende beeindruckend mit einer Gesangseinlage zeigte.
Wie auch bei Feidmann ein etwas bitterer Nachgeschmack eines im Grunde tollen Auftritts.


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