Vor kurzem ist brainstorm.ubuntu.com gestartet. Damit gibt es meines Wissens erstmals eine leicht zu bedienende dauerhafte Nutzerumfrage für Benutzer eines Betriebssystem bzw. in diesem Fall einer Linux-Distribution.
Derzeit kristallisiert sich schon recht eindeutig heraus, dass Ubuntu z.B. vor der Aufgabe steht so “selbstverständliche” Dinge wie Suspend bei Notebooks möglichst ohne Handarbeit und auf jeder Hardware zum Laufen zu bringen.
Auch die Dauer eines Systemstarts von Ubuntu steht sehr weit oben auf der Liste der zu behebenden Problem. Mittlerweile ist das Problem für mich quasi hinfällig, da Suspend auf dem Thinkpad R61 bisher kaum Probleme machte und ich somit den Rechner vielleicht einmal die Woche richtig runterfahre – wenn überhaupt. Mac User kennen das scheinbar ja gar nicht anders
Wie auch immer. Bin sehr gespannt wie das weiterläuft und was dabei noch rauskommt
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Seit einiger Zeit hatte ich den Eindruck, dass meine Mails an Accounts der hs-karlsruhe.de Probleme machten. Zuerst suchte ich den Fehler ja bei mir. Gestern fragte ich dann beim RZ der HSKA nach, ob mein Mailserver da irgendwo auf ner Liste steht, oder ob ich aus ihrer Sicht was grundsätzlich falsch mache.
Vorhin kam die Antwort, dass die hska seit Dezember/Januar vemehrt Probleme mit dem Mailaufkommen an ihren Mailservern hat und diese eingehende Mails im schlimmsten Fall mit
host rz06.hs-karlsruhe.de [193.196.64.6]: 451 4.3.1 Insufficient system resources: retry timeout exceeded
ablehnt.
In der Antwort war auch ein Link zu einem internen nur über das VPN der HSKA erreichbaren FAQ Eintrag. In diesem steht zusammengefasst nur, dass sich das IZ der Situation bewusst ist und dies als “Hase und Igell”-Situation betrachtet, bezüglich Mailaufkommen und Aufstellen neuer Hardware.
Als Ausweg wird wörtlich auf den mehrfachen Versand von Mails und hoffen auf Glück verwiesen.
Dass das RZ bezüglich Ihrer Infrastruktur merkwürdige Einstellungen hat, dürfte vielen bekannt sein, aber “hoffen auf Glück” als ernsthaften Vorschlag bei womöglich wichtigen Mails anzubieten find ich persönlich bedenklich…
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Wie viele andere nutze ich auch einige Plugins.
Da ich einige davon als sehr nützlich empfinde, hier meine kleine Liste:
Bei den folgenden beiden, bin ich mir nicht sicher ob ein Einsatz Sinn macht:
- Exit Link: Serendipity bietet das von Haus aus und mich würde auch interessieren welche Links von Interesse sind, andererseits, naja bin mir unschlüssig
- Link Indication: bietet die Möglichkeit externe Links automatisch zu kennzeichnen, oder z.B. Wikipedia Links automatisch mit einem Wikipedia Icon zu versehen.
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Statt Tanzen stand Donnerstag eine Lesung auf dem Programm. Der Autor Prinz Asfa-Wossen Asserate stellte mit dieser Lesung in der International Universitiy in Bruchsal sein neues Buch “Ein Prinz aus dem Hause David” vor.
Nach “Manieren” ist dies das zweite Buchs des Prinzen, welches diesmal sein eigenes Leben behandelt. Als Verwandter des letzten äthiopischen Kaisers genoß der Prinz während seiner Kindeheit natürlich Privilegien, die normalen Äthipioern nicht vergönnt waren.
So laß er uns davon vor, wie sein Leben im Palast des Kaisers war, oder welcher Erfahrungen er mit dem ihn prägenden Theodor Eschenburg. In der knapp 1-stündigen Lesung berichtete er allerdings mehr Annekdoten, die er mit Personen des Zeitgeschehens erlebt hatte, oder deren Erlebnisse, als von seinem Leben. So dass sich für mich danach die Frage stellte, ob das Buch komplett nach diesem Muster verläuft, oder ob mehr autobiografische Inhalte zu finden sind. Dies lässt sich freilich nicht mit einer Lesung beantworten.
Nach der Lesung ging der Prinz in eine Diskussion mit den Zuhörern über, die teilweise lobhudelnde Einleitungen formulierten um dann uninteressante Frage zu stellen, oder aber den Prinz nach dessen Ansicht zu Deutschlands Politik fragten.
Prinz Asserate machte ganz deutlich, dass es es für essentiell hält, dass Ausländer in Deutschland zwingend die Sprache lernen müssen, unabhängig davon, ob diese hier bleiben oder nach kurzer Zeit das Land wieder verlassen. Aus seiner Sicht hätte Deutschland in jedem Fall einen Freund gefunden, was auf jeden Fall sehr viel Wert sei. Dies sah ein neben mir sitzender Mann offenbar nicht so, da er sich murmelnd darüber aufregte, wer denn diese Kosten übernehmen solle. Aus meiner Sicht, heutzutage eine ziemlich typische Reaktion…
Zum Abschluss des Abends konnte man sich dann noch seine Bücher signieren lassen. Dies nahm ich auch wahr und konnte somit ein paar Worte mit Prinz Asserate wechseln. Ein durch und durch sympatischer Mann.

Bei Amadelio gibts noch ein Video-Interview zu seinem “Manieren”.
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Wenn sich andere beim Termin einer Theatervorstellung vertun kommt man schnell in den Genuß einer Vorstellung die man sonst nicht besucht hätte.
So ging es uns und wir besuchten “Die Vögel” im Schauspielhaus des badischen Staatstheaters.
Das Stück stammt von etwa 414 v. Chr. und ist sprachlich sehr historisch gehalten, so dass ich anfangs zweimal hinhören musste um alles zu verstehen.
Es handelt von zwei Griechen die genug haben vom Leben auf der Erde und sich auf den Weg in das Reich der Vögel machen. Als sie die ersten Vögel auf ihrem Weg treffen überreden sie diese ein neues Reich bzw. eine neue Stadt zu gründen, so dass in Zukunft die Menschen auf der Erde die Vögel und nicht mehr die Götter anbeten sollen. Dabei kristallisiert sich zunehmendst einer der beiden als Manipulator heraus, der die Vögel dazu bringt sich gegen die Götter aufzulehnen um das Wolkenkuckucksheim als neue Anbetungsstätte für die Menschen zu etablieren. Dies misfällt den Göttern natürlich, so dass diese mehrere Gesandte schicken, bis schlussendlich sogar Zeus persönlich aus dem Himmel herabsteigt.
Von Anfang an ist die Sprache sehr gewöhnungsbedürftig, was aber zum Stück passt. Der Aufstieg der beiden Griechen ist mittels einer großen Treppe umgesetzt, die an die spanische Treppe in Rom erinnert und dabei die gesamte Bühne in Anspruch nimmt. Auf dieser spielt das komplette Stück.
Beim ersten Auftritt der Vögel bzw. der Hauptrolle der Vögel, nämlich dem Wiedekopf, wird klar, dass die altertümlich Sprache nicht das einzig schwerverständliche bleibt. Die Vögel zwitschern nämlich lautstark. Dabei versuchen die Schauspieler, gekleidet in Kostüme, die die unterschiedlichen Vogelarten nachbilden, mit Ihren Lauten die Vögel nachzubilden. Dies führt dann auch zu aufgebrachten Vogeldiskussionen, die den Zuschauer schonmal an den Frühling erinnern können, wenn die ersten Vögel wieder lautstark auf sich aufmerksam machen.
Beim Zwitschern bleibt es aber nicht. Von den Schauspielern wird auch sängerische Veranlagung verlangt und diese nicht zu knapp genutzt. Das gesamte Ensamble singt einige Stücke und zum Ende wird sogar auf der Bühne gegrillt und offenes Feuer zum einheizen benutzt.
Wer mal Lust auf ein Theaterstück der etwas anderen Art hat, dem kann ich “Die Vögel” nur ans Herz legen. Sehr amüsant und schön inszeniert!
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