Howto – Wie Verbindung mit dem Nokia E61i per VPN aufbauen

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Wlan im Handy ist schön und gut, nutzt aber z.b. in der FH/HS Karlsruhe nicht viel, da das Netz dort per VPN abgesichert ist. Wie vermutlich in den meisten Hochschulen/Unis und Betrieben. Entsprechend hat es mich gereizt mit dem E61i eine VPN Verbindung zum HS Karlsruhe Netz aufzubauen.
Der Nokia VPN Client, den das Handy mitbringt hat aber den Haken dass es einer sog. Policy bedarf um ihn zu nutzen und naürlich werden keine Policys mitgeliefert. Selbst installieren bedarf wiederrum einer signierten .sis Datei. Entsprechend habe ich mit der Anleitung unter pipip.de eine signierte .sis Datei erstellt.
Ich muss dazu sagen, dass die Installation eine ganze Weile mit der Fehlermeldung “-5281″ abbrach. Einen Fehler hatte ich bei der Bearbeitung der .pol Datei gemacht. Ich hatte bei KEY die Anzahl der Zeichen nicht korrekt angepasst. Gleichzeitig hatte ich aber die makesis.exe und die signsis.exe aus dem SDK für S60 3rd Edition verwendet, da ich den Fehler ursprünglich in makesis.exe und signsis.exe vermutet hatte. In der og. Anleitung ist nämlich nicht gesagt welche Version der beiden Dateien das sind.
Um an die beiden Programm für die S60 3rd Edition zu kommen musste ich mir entsprechend das 350 MB große SDK sowie die 15 MB Perl (ohne das will sich das SDK nicht installieren lassen) zulegen und entsprechend, ums anderen leichter zu machen: makesis.exe s60 3rd und signsis.exe s60 3rd
Ich weiss also nicht ob die Installation bzw. die Generierung des .sis für ein S60 3rd Edition auch mit der makesis.exe und signsis.exe von pipip.de funktioniert.

Nach der Installation muss man aber noch einen VPN-Zugangspunkt im E61i erzeugen: System -> Einstellungen -> Telefon -> Verbindung -> VPN -> VPN-Zugangspunkte.
Name bei mir: hska
VPN-Richtlinie: VPN-Policy (ist der Name den die vorher installierte Policy bei mir trägt)
Internetzugangspunkt: Access-Point des entsprechenden Wlans
Proxy: HTTP Proxy des VPNs. Bei mir proxy.hs-karlsruhe.de
Port: bei mir 8888

Wenn man damit fertig ist, kann man jeden Browser verwenden und eine Seite aufrufen und sobald die Frage nach dem Zugangspunkt, wählt man dann einfach den eben unter Namen angegebenen. Bei mir also hska. Es folgt die Abfrage des Benutzernamens/Passworts für das VPN und danach wie an der Hs-Karlsruhe noch mal dasselbe für den HTTP-Proxy. Danach funktionierts aber ohne weiteres.
Jetzt wärs noch schön, wenn darüber auch normaler Mail-Abruf über Imap möglich wäre. Das ist aber alles seitens des HSKA VPNs geblockt und entsprechend bin ich hier auf Webmail angewiesen. Mal schaun ob sich da noch was machen lässt ;)

Nachtrag 23.04.2008: Wie in Kommentar 15 zu lesen funktioniert meine Anleitung zwar grundsätzlich, aber scheinbar gibt es auch Access-Points an der HSKA, über die man damit aber nicht ins VPN kommt. Wäre jetzt noch interessant, obs mit nem Notebook geht. Da ich derzeit nicht an das HSKA bin, kann ichs leider nicht prüfen.


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