August 31st, 2007
Ich glaub man kann jetzt sagen, wir sind hier nun “richtig” eingezogen!
Grade eben waren die Zeugen Jehovas hier und wollten über die Bibel reden.
Ich war nett, aber zugegeben, sie waren ganz schön hartnäckig und sehr ausdauernd. Wer mich kennt, weiss dass ich viiieel und noch mehr reden kann. Und das sogar mit Inhalt. Und sie habens ausgehalten. Irgendwann kam dann aber doch der Satz:
“So wir müssen das jetzt mal abkürzen und ich möchte noch etwas dalassen, denn wir haben noch nen Termin”. Ich bin mir nicht sicher, ob das ernst gemeint war, zweifle es aber doch an, kam so ausredenmäßig.
Und nein ich bin nicht bekehrt
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August 29th, 2007
Ich kann mich noch ziemlich genau daran erinnern, wie ich mein erstes Bier trinken sollte, einen Schluck nahm und es angewider wegstellte.
Wenn ich mich recht erinnere, war das ca mit 16/17. Mittlerweile habe ich doch die eine oder andere Bierflasche geleert.
Mit Wein hatte ich es aber nie so. Der letzte Versuch war Weihnachten 2006. Ein Schluck und *brrr*…
Gestern in gemütlicher Runde habe ichs aber erneut versucht. Es war ein Burgunder Rotwein, roch für meine Nase wie üblich nach Sekt, aber geschmacklich wars plötzlich nicht mehr widerlich, sondern irgendwie interessant und auf eine gewisse Weise lecker.
Zwei große Kelche hab ich komplett getrunken.
Ich seh schon kommen, dass sich das jetzt genauso wie beim Bier entwickelt und das bringt mich zu dem Gedanken: Werd ich älter, oder wieso sagen mir meine Geschmacksnerven plötzlich was anderes als noch vor nem dreiviertel Jahr?
Es waren natürlich auch unterschiedliche Weine (beide aber keine 0815 Weine aus dem Supermarkt), aber der Geschmack war im Grunde ähnlich.
Ich glaube man kann mich jetzt doch Weintrinker nennen
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August 28th, 2007
Im Rahmen des VDR-Baus bin ich auch den Weg gegangen die Platten im System zu verschlüsseln. Meine Wahl fiel dabei auf Cryptsetup und Luks. Dafür gibts eine Schritt-für-Schritt Anleitung im Gentoo-Wiki.
Einen Haken hat das Ganze aus meiner Sicht aber. Der Schlüssel muss beim Booten immer von Hand eingegeben werden. Wenn man den Schlüssel dagegen auf der Platte hinterlässt ist die Sicherheit futsch. Ein Arbeitskollege brachte mich dann auf die Idee den Schlüssel auf einen Webserver zu legen. Dort kann man ihn per htaccess vor ungewolltem Zugriff schützen und ihn dennoch automatisiert mit wget abholen um “aufzuschliessen”.
Entsprechend hab ich mir das auch direkt angelegt. Alternativ wäre es auch möglich den Key auf einem USB-Stick abzulegen…
wget -q -O temp_key_file “adresse zum webserver”
/sbin/cryptsetup luksOpen -d temp_key_file device mapper
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August 27th, 2007
Da ich bisher (fast) nur Kommentare hatte, die von Menschen gemacht wurden, welche ich moderieren musste, geh ich jetzt mal das Risiko ein und öffne die Kommentare. Sie werden in Zukunft also auch ohne Moderation direkt angezeigt.
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August 27th, 2007
Wie kürzlich in einem Kommentar zu den gegrillten Wespen angedeutet, saß letztens eine etwa 2-Euro-Stück-große Spinne vor mir.
Nichts für Arachnophoben:
Btw sie war schon tot und keine Ahnung wo die herkam
Tags:
Fotos,
phobie,
spinne
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August 26th, 2007
Wenn man ein Video in avi Form hat und dieses am Ende zwei Tonspuren haben soll, dabei die Reihenfolge der Tonspuren aber vertauscht werden muss, d.h. die Tonspur die ursprünglich im Video war soll im Ergebnis die zweite Tonspur sein, helfen folgende zwei Befehle:
// video + externe tonspur = neues wieder mit einer tonspur
mencoder input.avi -audiofile externes.mp3 -oac copy -ovc copy -o temp.avi
// neues video + 2. tonspur = fertiges video mit 2 tonspuren
avimerge -o getauschte_tonspur.avi -i temp.avi -p input.avi
Ursprünglich wollte ich das über mplayer und dumpstream, und dann direkt per 2x avimerge (einmal mit der ersten Tonspur und einmal mit der zweiten Tonspur) machen. avimerge hat aber offensichtlich Probleme mit bestimmten avis, bei denen es dann “avilib: not an avi file” auspuckt und die Bearbeitung einstellt.
mencoder spuckt zwar beim ersten merge auch einige Fehler (1 duplicate frame(s) und skipping frame! – letzteres soll wohl an falscher Erkennung der Framereate liegen) aus, aber das avi funktioniert danach sowohl per vlc, als auch per mplayer im VDR.
Ggf. schau ich mal ob ich noch ein avi Header Fix finde der nen fehlenden Index repariert, was zu Asynchronität beim Abspielen führen kann und evtl. auch für die Fehlermeldungen von mencoder, sowie das Abbrechen von avimerge verantwortlich ist.
Die beiden CLI-Befehle hab ich aus forum.doom9.org und dem Studium der jeweiligen Man-Pages.
Tags:
audio,
Linux,
mencoder,
mplayer,
video
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August 25th, 2007
Bisher
Mit dem Umzug in unsere Wohnung hatte ich beschlossen, den Schritt zu machen und den Fernsehempfang auf digital umzustellen. Zu schlecht waren dafür meine Erfahrunge mit dem analogen TV, welches ja auch bis 2010 (bzw. 2012) komplett abgeschaltet werden soll.
Einen Fileserver, der Samba/Windows-Freigaben und NFS-Dienste für die Linux Clients bereit stellte, hatte ich eh schon eine ganze Weile laufen und was lag somit näher als den Fileserver mit DVB Karten aufzubohren und damit gleich nen digitalen Videorekorder zu haben. Hierzu gibt es den ursprünglich von Klaus Schmidinger (und auch hauptsächlich weiterentwickelten, sowie mittlerweile in einer eigenen c’t-Variante vorkommenden) geschaffenen VDR – Video Disk Recorder.
Es gibt ein Forum gefüllt mit sehr kompetenten Menschen und ein Wiki, welchens die Erfahrungen sammelt. Und so dauerte es nicht lange und ich hatte eine Technotrend C-2300 (sog. Full-Featured ) und eine KNC-One (sog. budget ) DVB-C Karte und der Empfang war bis auf ein paar Probleme, die den Ausschlag für das Anschaffen der zweiten Karte gaben, sofort gegeben.
Dazu kam dann noch ein selfmade LIRC Infrarot-Empfänger (danke an Safti!).
So stand der VDR in einem Multimedia-Gehäuse mit einem Athlon 500, 192 MB Ram und zwei Platten unter einem provisorischen Fernsehtisch (eigtl. ein typischer Wohnzimmer Beistelltisch).
Aufgrund mangelnder Leistung, ausgehendem Plattenplatz und dem Wunsch den Energiebedarf zu senken, war schon etwas länger geplant, den VDR komplett zu “renovieren”. Dies habe ich nun in den letzten 2 Wochen größtenteils durchgeführt.
Und das ist das Ergebnis:

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August 24th, 2007
Das nenne ich mal nen stylischen Schreibtisch. Und wer kann schon von sich behaupten Prozessoren im Neuwert (2006) von > 800 USD und einer Leistung von ca. 900 P4 3.4 Ghz “unter” seinem Schreibtisch zu haben.

Matt Ovey, hat sich den Schreibtisch aus alten Prozessoren eines Supercomputers (funktionierten zum Zeitpunkt des Ausbaus noch…) zusammen gebaut.
[ via Gizmodo und Matt Ovey ]
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August 23rd, 2007
Heute durften sich Tinka und Gizmo o.g. Behandlung unterziehen. Abgesehen davon dass Sie übersäht sind mit Parasiten aller Coleur, sind sie aber topfit. Für die Parasiten können wir wiederrum nix und für Freigänger ist das wohl auch völlig normal und nur wichtig, dass sich Mensch drum kümmert. Dem wir ja heute nachgegangen sind.
Beim Blick ins Ohr von Gizmo meinte sie nur: Uiiiiii, da ist ja einiges los!
Scheinbar hat ihr das gefallen. Den beiden Katzen aber nicht wirklich und Tinka trieb es sogar soweit, dass sie am Ende vor lauter sich wehren und Angst haben, Schaum vorm Maul hatte 
Da ihnen ein Mittel in den Nacken gegeben wurde um die Flöhe in die Flucht zu schlagen durfte ich jetzt nichmal mit Streicheleinheiten dienen, die sich die beiden abholen wollten. Dafür sind sie schon wieder draussen und ich darf mich um die Wohnung kümmern, denn merke:
Nicht die Tiere sind verantwortlich für die Flöhe, vielmehr tragen sie sie nur! Die Ursache liegt in der Umgebung.
Was das jetzt wohl für uns, ausser den 120 Euro ( … ) heissen soll!?
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August 22nd, 2007
Anke Engelke mochte ich schon einige Zeit, v.a. seit dem sie regelmäßig bei SWR3 kurz nach 20 Uhr mit dem Moderator die Rubrik “Wie war dein Tag Liebling” mitmacht. Sehr unterhaltsam. Christoph Maria Herbst konnte ich nicht so wirklich leiden, v.a. nicht wegen Stromberg.
Beide haben sich jetzt aber zusammengetan und einen Werbespot gedreht, der für Bildblog Werbung macht. Der Spot wird laut stern.de auf MTV und Viva ausgestrahlt.
Klasse Aktion und bringt hoffentlich den gewünschten Effekt, so dass Bild vielleicht ein wenig mehr drauf achtet, was sie schreibt.
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