Java unter Tomcat, grafische Gui-Anwendung und ein C++ Wrapper

Februar 5th, 2010

Ein externes Programm aufzurufen ist in den meisten Programmiersprachen kein Problem. So auch in Java nicht. In Java sieht das grundsätzlich so aus:

Runtime.getRuntime.exec( "/pfad/zum/program" );

Jetzt muß man aber natürlich auch die Randbedingungen im Auge behalten. Geht es zum Beispiel um Java innerhalb von Tomcat, hat das für eine Anwendung mit Oberfläche natürlich Auswirkungen. Prinzipiell wird Tomcat als Dienst laufen, ob das jetzt unter Linux oder Windows ist, dürfte für das grundsätzliche Problem keine Rolle spielen.
Als Dienst hat Tomcat beziehungsweise der Java Prozess nicht einfach die Rechte, eine Gui zu starten, mal abgesehen davon, dass auf einem Server nicht sichergestellt ist, dass es eine grafische Schnittstelle gibt. Hier sei die Wartung eines Windows-Servers per Remotedesktop im Vergleich zur SSH/Konsolen Wartung eines Linux Servers als Beispiel erwähnt.

Das heisst, stellt das starten der externen (grafischen) Anwendung aus einem Desktop-Java-Prozess kein Problem dar, sieht das auf einem Server unter Umständen anders aus.

Unter Linux kann man den Zugriff eines anderen Nutzers (unter dem der Service-Prozess) auf den X-Server mit xhost erlauben (das war jetzt aus dem Gedächtnis). In diesem Fall geht es aber um einen Dienst unter Windows.

service-interaktion-desktop-erlauben

Auch Windows hält hierfür Boardmittel bereit: In der Diensteverwaltung kann man die Eigenschaften des Dienstes bearbeiten. Unter dem Reiter “Login” gibt es den Punkt “Datenaustausch zwischen Dienst und Desktop” erlauben. Aktiviert man den Haken, kann auch ein Serverprozess eine grafische Anwendung, wie z.B. Word oder Excel starten.

Oftmals wird dieser Haken, aber nicht das Mittel der Wahl sein. Zum Beispiel, weil das Erscheinen der grafischen Oberfläche der Anwendung nicht erwünscht ist oder auf dem Server schlicht niemand angemeldet ist/sein soll (auf einem logischerweise Server auch nicht unüblich). In dieser Situation ist man mit javaeigenen Mitteln am Ende angelangt. In C# beispielsweise kann man eine Anwendung als invisible/nicht sichtbar starten. Diese Möglichkeit bietet Java nicht an. Um dies zu erreichen muß man sich mit einem Wrapper behelfen. Für Windows-Programm gibt es die sog. Exe-Header, in diese kann man ebenfalls eintragen, dass die Anwendung nicht sichtbar sein soll. Hierzu kommt das SW_HIDE Flag zum Einsatz. Folgender C++ Code, ruft eine Anwendung auf und setzt für diese das SW_HIDE Flag. Damit dieses greift, muss aber in jedem Fall auch das dwFlag STARTF_USESHOWWINDOW gesetzt sein.

#include <windows.h>
#include <stdio.h>
#include <tchar.h>
 
void _tmain( int argc, TCHAR *argv[] )
{
    STARTUPINFO si;
    PROCESS_INFORMATION pi;
 
    ZeroMemory( &si, sizeof(si) );
    si.cb = sizeof(si);
    si.wShowWindow = SW_HIDE;
    si.dwFlags=STARTF_USESHOWWINDOW;
 
 
    ZeroMemory( &pi, sizeof(pi) );
 
    if( argc != 2 )
    {
        printf("Usage: %s [cmdline]\n", argv[0]);
        return;
    }
 
    // Start the child process. 
    if( !CreateProcess( NULL,   // No module name (use command line)
        argv[1],        // Command line
        NULL,           // Process handle not inheritable
        NULL,           // Thread handle not inheritable
        FALSE,          // Set handle inheritance to FALSE
        CREATE_NO_WINDOW,              // No creation flags
        NULL,           // Use parent's environment block
        NULL,           // Use parent's starting directory 
        &si,            // Pointer to STARTUPINFO structure
        &pi )           // Pointer to PROCESS_INFORMATION structure
    ) 
    {
        printf( "CreateProcess failed (%d).\n", GetLastError() );
        return;
    }
 
    // Wait until child process exits.
    WaitForSingleObject( pi.hProcess, INFINITE );
 
    // Close process and thread handles. 
    CloseHandle( pi.hProcess );
    CloseHandle( pi.hThread );
}

Diesen C++-Schnipsel kann man z.B. mit dem freien Borland C++ Compiler übersetzen und erhält somit einen universellen Wrapper, um Programme mit dem SW_HIDE Flag zu starten.

Allerdings kann es sein, dass auch das nicht reicht. Aus unerfindlichen Gründen war es bei mir notwendig die gewünschte Anwendung nicht unter dem Windows System User, unter dem Tomcat standardmäßig läuft, sondern unter einem anderen lokalen User laufen zu lassen. Selbiges lässt sich aber auch in oben bebildertem Dialog einstellen.

Mit diesen Mitteln war es mir möglich aus Java mittels des C++ Wrappers eine grafische Anwendung zu starten, ohne dass ein Benutzer angemeldet sein muss.

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Kubuntu mit der Logitech Portable C905 Webcam

Februar 4th, 2010

Für eine Geburtstagsaktion und unseren geplanten Weggang habe ich mich zuletzt öfter mit Skype beschäftigt beziehungsweise es einfach genutzt. Ursprünglich ging ich davon aus, dass eine Webcam und Linux/Ubuntu ganz sicher ein riesiges Problem darstellt. Völlig falsch gedacht.

Mein erster Test war mit einer Philips SPC 220NC. Die nach einfachem Einstecken an USB und anschließendem Aufrufen von Cheese, dem Ubuntu beiliegenden Webcam Programm, begrüsste mich mein virtuelles Alter-Ego.

Für Skype musste ich allerdings ein

export LD_PRELOAD=/usr/lib/libv4l/v4l1compat.so && skype

ausführen, damit die Webcam nicht nur ein grünes Bild lieferte. Das war allerdings mit Kubuntu 9.04. Mittlerweile nutze ich 9.10 und habe mit diesem aber die Philips Webcam nicht mehr genutzt.

8292-logitech_c905_webcam

Zu Weihnachten gab es dann, in weiser Vorraussicht gewünscht, eine Logitech Portable Webcam C905. Wir hatten das Jahr zuvor den Vorgänger verschenkt und wussten daher, dass das Bild einfach nur klasse ist. Lt. c’t Test lohnt sich in diesem Fall tatsächlich die Ausgabe von etwas mehr Geld, denn das Zeiss Objektiv macht auch aus widrigen Lichtverhältnissen noch ansprechende Bilder.

cheese_logitech_c905_testbild

Ob dieses Bild jetzt ansprechend ist, muß natürlich jeder selbst für sich entscheiden ;)
Mit Cheese hatte ich nun ja bereits Plug&Play Erfahrungen gemacht und die wiederholten sich mit der Logitech 1:1. Reinstecken und funktioniert. Selbiges ging dann mit Skype ebenfalls. Also nichtmal das oben geschilderte Laden der Lib war notwendig.
Das Beste kam dann aber noch. Aus vermeintlichen Praktikabilitätsgründen, hatte ich mir auch ein Bluetooth-Headset schenken lassen. Ich stellte mir das ziemlich komfortable vor, so schnurlos und mit Knopf im Ohr zu skypen. Allerdings war das Koppeln des Headsets immer ein nerviges Gefummel. Es funktionierte zwar tadellos, aber bis man das Headset gefunden hat, angeschalten hat usw…. Nein einfach nicht das Wahre.
Per Zufall, ich hatte das Headset nicht angeschlossen, aber die Kamera bereits eingerichtet, da fing ich an zu skypen und musste noch schnell das Mikro einstellen, denn das Bluetooth-Mikro des Headsets war ja nicht verfügbar. Jetzt bot mir die Pulseaudio-Aufnahme-Einstellung ein Mikro namens “050″ an. Kannte ich nicht, aber nach Auswählen konnte ich deutlichen Ausschlag feststellen und das skypen funktionierte. Wie ich im Nachhinein dann feststellte handelt es sich bei dem Mikro mit der merkwürdigen Bezeichnung um das eingebaute Mikro in der Kamera. Dieses wurde also nicht nur problemlos erkannt, der Klang war auch um einiges besser als beim Notebook eigenen Mikro.

Man kann diesen Zeilen glaube ich, ziemlich eindeutig entnehmen, dass ich von der Logitech Portable C905 Webcam ziemlich begeistert bin und sie wird in der Familie noch den ein oder anderen Abnehmer finden, so dass einer bildlichen Verbindung in Zukunft nichts im Wege steht :-)

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Tulipa

Februar 3rd, 2010

Diesmal geht es in der Blumen-Serie mit unseren holländischen Nachbarn weiter. Wobei ich nicht weiß, ob die unten abgelichteten Exemplare wirklich aus Holland stammen ;)

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8157-tulpe_makro

Langsam gehen mir die Blumen aus, die ich hier ablichten könnte ;)

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Wochenendtrip nach Deesen, Köln und Sterzenhausen

Februar 2nd, 2010

Da wir viele Menschen eine längere Zeit nicht sehen werden, haben wir dieses Wochenende eine kleine Rundreise gemacht.

Erste Station war Deesen, eine kleine Stadt in der Nähe von Montabaur. Dort wurde mein Vater besucht. Zum ersten Mal haben wir bei ihm auch die drei Katzen kennengelernt. Dazu gabs Abends leckeren Fisch und Salat, also nicht zu den Katzen, sondern zum Essen ;)

deesen_schnee

Beeindruckend war, dass man im Westerwald richtig Schnee erleben kann. In Karlsruhe war es in letzter Zeit ja auch weit mehr als man gewohnt ist, aber der Westerwald ist da definitiv eine Stück härter. Entsprechend Probleme hatten wir auch bei der Abfahrt am nächsten Tag. War ich am Abend noch ziemlich problemlos über kleine Nebenstraßen hingekommen, stellte sich das Anfahren am Berg als mittelgroßes Problem heraus. Es ging nicht. Selbst ganz sanftes Einkuppeln führte zum Wegdriften des Autos. Auch der zweite Gang half nicht weiter, so dass wir zurück in eine Seitenstraße setzten, um dann mit etwas Anlauf wieder zurück auf die Straße am Berg zu fahren. So kamen wir dann langsam aber stetig den Berg hoch. Der Rest der Fahrt speziell bis zur Autobahn war ein einziges Fahren gegen eine weiße Wand. Faszinierend aber auch ein mulmiges Gefühl vermittelnd.

Köln angekommen machten wir uns auch schon fast gleich wieder auf den Weg. Wir hatten die Aufgabe das Geburtstagskind abzulenken und zu verhindern, dass es vor 19:30 nach Hause kommt. Wie gut, dass wir von der Hochzeit noch ein Vorhängeschloß als Geschenk hatten, welches es galt an der Hohenzollernbrücke anzubringen. Danke nochmal an Peter und Caro für das Schloß in Anlehnung an meine Erzählung von unserem letzten Köln Besuch.

8237-schloss_abschliessen

Und wie es mittlerweile schon Tradition geworden ist, muß der Schlüssel natürlich in den Rhein geworfen werden ;)

8240-schluessel_wurf

Anschließend suchten wir immer wieder Ausreden, weshalb wir unbedingt noch etwas in der Innenstadt von Köln ansehen oder erledigen müssten und die Zeit zog sich. Immerhin kamen wir so in den Genuß des Globetrotter Outdoor Ladens der in Köln zum einen eine Regen- und eine Kältekammer, sowie ein großes Becken zum Testtauchen anbietet. Die Regenkammer bietet die Möglichkeit Kleidung unter normalem Regen oder Sturm zu testen. Man steht also in einer größeren Dusche und wird kräftig naß gemacht. In der Kältekammer kann man anhand einer Wärmekammer bildhaft testen, ob die getragenen Klamotten/Jacken Kälte locker wegstecken. Man steht bei vor einem großen Ventilator und kann diesen per Knopfdruck immer kältere Luft durch die Gegend blasen lassen und sich dabei auch auf eine Eisbank setzen. In Summe jedenfalls ein riesiges Einkaufserlebnis.
Wir haben es dann auch tatsächlich geschafft nicht zu früh zur Überraschungsparty zu kommen und die Überraschung war groß und die Party gelungen :) Leckeres Essen, gute Cocktails, was will man mehr ;)

Am nächsten Tag ging es dann nach einem Besuch der Rheinwiesen, auf denen einige mit Drachen Windski fuhren, weiter in Richtung Sterzenhausen bei Marburg. Auch hier kamen wir wieder ziemlich ordentlich durch, so daß einem entspannten Nachmittag nichts im Wege stand. Moderne Technik will ja auch genutzt werden und so spielten wir die mitgebrachte HochzeitsfotoCD auch direkt im DVD Player ab. Funktionierte nach einigem hin und her auch zufriedenstellend, so dass anschließend das leckere Chili den Abend abschließen konnte.

Nach weiteren 230km waren wir dann wieder in Karlsruhe und mussten feststellen, dass die beiden Raubkatzen uns schmerzlichst vermisst hatten. Immerhin, muss ja auch mal sein, dass man nach Abwesenheit nicht ignoriert wird ;)
Natürlich war das Wochenende viel zu kurz, aber immerhin hatten wir so die Möglichkeit noch einigen Leuten persönlich Tschüß zu sagen, wobei das dank Skype und Co heutzutage ja nicht mehr dramatisch ist :)

Das Wochenende über habe ich mich übrigens mit Andnav und dem Google Maps Navigation leiten lassen und werde da die Tage auch mal was drüber schreiben.

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Saudi-Arabien und unser Hochzeitsmotto

Februar 1st, 2010

Einige derer, die diesen Text lesen werden, sehen auch diese Seiten das erste Mal. Ich dachte mir es wäre für diesen Anlass ganz nett, den Blog auch einem weiteren Kreis bekannt zu machen. Die zukünftigen Inhalte werden, denke ich, nämlich für viele interessant sein.

Die meisten wissen es bereits, ansonsten ist der Text besonders für euch: Susanne und ich werden es dem Joschi gleich tun und unser Hochzeitsmotto mit den Kamelen wie eine geplante Vorbereitung aussehen lassen: Wir gehen in naher Zukunft für mindestens ein Jahr nach Riyadh, Saudi-Arabien. Meine Wenigkeit wird dort eine Arbeitsstelle bei der Detecon antreten und sich am Betrieb/Nutzung des dort existierenden Rechenzentrums beteiligen.

collage_wueste_kamele

In meinem Hinterkopf schlummerte immer die Idee “mal” ins Ausland zu gehen und entsprechend wurde ich hellhörig, als Joschi von seinen Überlegungen bezüglich Riyadh erzählte.

Nachdem ich jetzt nicht gerade der Auslandserfahrenste bin und Susanne in diesem Zusammenhang das krasse Gegenteil von mir ist, wird das für uns beide sicherlich eine sehr interessante Erfahrung. Leider muss ich vorfliegen, da es die saudischen Einreisebestimmungen so wollen, dass ich erst vor Ort ein Family Reunion Visum beantragen kann. Gleichzeitig ist es aber wohl so oder so notwendig, da ich nur so den geplanten Transfer unserer beiden Haustierpanther vorbereiten kann.

Nachdem ich Mitte Januar zugesagt habe, bin ich aktuell dabei beglaubigte Kopien von Beglaubigungen zu besorgen, habe mir bereits meine Gesundheit bescheinigen lassen und meiner bisherigen Firma virtual7 gekündigt, so dass ich dort Ende Februar meinen letzten Arbeitstag habe.

Nach unserer Wohnungskündigung Ende letzter Woche haben wir heute dann schon die ersten drei Besichtigungstermine gehabt, so dass auch unsere erste gemeinsame Wohnung zu Mitte März aufgelöst werden wird.

Alles Dinge die man natürlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachtet. Aber zumindest dem Motorrad, der Honda CBF 600, muss ich wohl nicht lange nachtrauern, da mir schon mitgeteilt wurde, ich würde herzlich in den Reihen zukünftiger Arbeitskollegen als weiteres Mitglied der “Motorradgang” begrüsst werden. Da bin ich mal gespannt! ;)

Wer mich kennt, kann sich vorstellen, dass ich auch im Fall eines Weggehens weiterhin online sein will und dafür sollte gesorgt sein. Internet gibt es auch dort (wer hätte das bei einem vorhandenen Rechenzentrum gedacht), so dass wie oben bereits angesprochen, hier in relativer Bälde Eindrücke aus der arabischen Welt Einzug halten werden. Wir werden in einem westlichen Compound leben und dort unser (erstes?) eigenes Haus bewohnen. Erste Eindrücke, Bilder und Fotos findet ihr entweder in Joschis Blog oder bei anderen Expats, wie Mitarbeiter, die ins Ausland gesandt werden, auch nennt. Außerdem gibts noch bei Youtube ein Video, wie jemand mit dem Motorrad und Helmkamera durch das Najd Compound fährt.

Als erste Ankündigung, soll es das gewesen sein. Jetzt bin ich gespannt, was in den nächsten Tagen und Wochen vor und nach der Abreise auf uns zukommt :)

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Apples iPad und der nächste kompromisslose Schritt

Januar 27th, 2010

Vorhin war sie also, die bereits erwartete Vorstellung eines Tablet-Mac, genannt iPad. Die Vermutung es würde iSlate heissen war also falsch, genauso wie die Vermutung es würde Videokonferenzen ermöglichen. Auch Hoffnungen das iPad würde Multitasking ins iPhone OS, mit dem es läuft, einführen waren vergeblich.

iPad Quelle Engadget

Viel wurde im Vorfeld spekuliert, ob die Vorstellung einer weiteren Gerätegattung durch Apple ein weiteres Mal der Beginn eines neuen Zeitalters sein würde. Und ich fürchte dem wird so sein. Allerdings halte ich da das iPad nicht für den Grund. Vielmehr ist es ein weiterer Schritt den Apple geht beziehungsweise gehen kann, den andere Hersteller nicht gehen wollen, weil sie nicht bereit sind kompromisslos zu sein. Das iPad hat meines Erachtens nach einige Schwächen. Da wäre zum einen das Verkaufsargument iBooks. Natürlich werden zukünftige Besitzer des iPads jubeln, wie toll doch ein Buch darauf zu lesen sei. Allerdings bezweifel ich entschieden, dass man auf einem aktiv leuchtenden Display so lesen kann, wie zum Beispiel mit der eInk Technologie oder eben einem richtigen Buch. Dafür hat der neue Tablet-Mac aber einen extrem integrierten Shop, um eben Bücher zu kaufen, bietet aber gleichzeitig noch den iTunes-Store oder den App-Store. Dass man die iPhone-Apps einfach verwenden kann ist natürlich auch ein Zeichen von Integration.
Eine weitere markante Schwäche ist für mich die Onscreen Tastatur. Ich habe durchaus schon mit der iPhone Tastatur “gespielt”, denn mehr als spielen war da für mich nicht drin und ich möchte die Hardware-Tastatur meines Milestone nicht missen. Aber wie zu Beginn schon erwähnt: ich bin mir sehr sicher, dass Apple eine Tastatur einfach dem Kompromiss schuldend streicht, um die Gesamtheit des Erlebens seiner Geräte nicht zu stören. Praktikabel ist für mich persönlich aber was anderes.

Natürlich ist das Gerät mit 10 Stunden Laufzeit und einem Monat Standby absolut überragend, so dies in der Praxis wirklich erreicht wird. Auch hier sieht man wieder was es Apple offensichtlich gebracht hat, mit dem hauseigenen A4 Prozessor, doch wieder in den Chip-Markt einzusteigen, auch wenn sie die Chips nicht einzeln verkaufen.

Um es also nochmal auf den Punkt zu bringen: ich denke es wird wieder einige Generationsiterationen dauern bis auch kritische Geister wie ich darüber nachdenken würden, einem solchen Gerät einen Platz im täglichen Alltag einzuräumen, eben weil das iPad sehr kompromisslos ist. Nichtsdestotrotz sind wir einen Schritt weiter auf dem Weg zur Interaktion mit Rechnern ala Star Trek.

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Impfnachwirkungen

Januar 26th, 2010

Gestern habe ich mich seit längerem mal wieder impfen lassen. Dabei gabs diesmal das volle Programm, also Tetanus, Diphterie und Polio, sowie Hepatitis A+B. Außerdem habe ich noch ein wenig Blut gelassen, hab schließlich genug.

Man hört ja immer wieder von Impfnebenwirkungen, weswegen wohl auch viele Eltern ihre Kinder nicht impfen lassen. Also ein Gebiet mit sehr geteilten Meinungen. Mir wurde angekündigt, dass ich rechts und links in der Schulter beziehungsweise dem Oberarm eine Art Muskelkater haben würde. Zumindest für rechts war das leicht untertrieben. Der Arm fühlt sich an, als hätte ich gestern ein paar hundert Kilo gestämmt. Aber alles halb so schlimm.

Was ich allerdings nicht lustig finde, ist, dass ich heute Nachmittag mit erhöhter Temperatur anfing. Nach der Arbeit war dann frieren und schwitzen, also Fieber angesagt. Aktuell lieg ich grad ziemlich flach und hoffe, dass das eben nur eine Nachwirkung der Impfung, also eine körperliche Abwehrreaktion im Schnelldurchlauf ist. Fände es jedenfalls weit entfernt von prickelig, dürfte ich mich die folgenden Tage mit Fieber rumschlagen.

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Papierdöner

Januar 23rd, 2010

Animiert durch A single sheet of paper und auf die Idee gebracht durch Samson hat sich @yailaet mal an einem Papierdöner versucht.

8145-zwei_papier_doener

Da der Döner ein Gastgeschenk sein sollte und es sich um ein Gastgeberpaar handelte, mussten es natürlich zwei sein ;)

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Der eine Döner ist ganz im Stile der oben verlinkten Bilder, also mit dem Papier verbunden und wie ein typischer Yufka unten mit gewrapptem Ende.

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Der andere enthält dafür sogar Füllung :) Wer errät, was alles im Döner drin ist, bzw. wer erkennts?

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Schlüssel im Schnee verlieren

Januar 22nd, 2010

Erfahrung zahlt sich ja angeblich aus. Glücklicherweise nur angeblich, denn sonst würden wir die meisten Fehler ja nicht mehrfach machen. Hochphilosphische Einleitung für eine sehr profane Situation. Vor einigen Jahren verlor ich auf einer Parkbank sitzend meinen Schlüssel, der in den Schnee unter die Bank gefallen war. Natürlich hatte ich diese Option nicht im Hinterkopf und so fand ich den Schlüssel erst wieder, als der Schnee taute und ich ihn per Zufall unter der Bank entdeckte.
Wie gesagt, man könnte meinen aus Erfahrung würde man klug. Leider passierte mir ein ähnlicher Vorgang vor kurzem erneut. Wer sich meine Albernheit von unserem Daisy Spaziergang ansieht, kann sich vielleicht denken, dass beim Springen und Hinlegen ein Schlüssel aus der Jackentasche fällt. Das habe ich natürlich nicht gemerkt und die Sucherei daheim war aber demnach erfolglos.
Am nächsten Tag sind wir dann zum vermuteten Verlustort, aber es hatte zum einen weiter gescheit und zum anderen lag der Schnee in Karlsruhe ausnahmsweise mal höher als der Rand eines Halbschuhs. Jedenfalls fanden wir den Schlüssel nicht.

Ich hatte die Hoffnung bereits aufgegeben als wir am Sonntag drauf, also eine Woche und ein Tag nach dem Verlust, erneut vorm Staatstheater suchten.

schluessel_schnee

Da lag er also, als ob nix gewesen wäre. Natürlich hatte ich ihn übersehen, obwohl ich an selber Stelle ebenfalls gesucht hatte.

Seis drum, jedenfalls überleg ich mir das nächste Mal besser, ob ich wie ein Spinner durch die Gegend spring und mich anschließend in den Schnee leg’… ach was, beim nächsten Mal mach ich das sicher genauso ;)

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Verspätete Weihnachtsplätzchen

Januar 21st, 2010

So lange noch Januar ist, passt dieser Artikel auch noch :)

Als weiteres Hochzeitsgeschenk bekamen wir einmal Plätzchenbacken mit der entfernten Familie geschenkt. Leider ließ sich eine Fahrt in Richtung Essen bei uns nicht realisieren und somit konnten wir sie selbst nicht mitbacken. Plätzchen per Post verschicken kommt auch ziemlich blöd, so von wegen zerbröseln und so. Jedenfalls fanden die Plätzchen daher erst nach Weihnachten den Weg zu uns und wurden dafür großteils an Silvester genüßlich verspeist.

Also, lasst sie euch schmecken ;) Sind Vanillekipferl, sowie eine Art Nußplätzchen und das andere kenn’ ich vom Namen her nicht ;)

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7929-weihnachtsplaetzchen

Ich meine sogar es sind noch welche übrig. Ich glaub ich weiss was ich jetzt mach’ ;)

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