Weiter gehts

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… und zwar in vielerlei Belangen. Zuletzt war es mal wieder (ups) etwas ruhiger hier. Erneut zu erwähnen, dass sich das bald wieder ändern wird, würde mir selbst einen Zwang auferlegen, den ich als Grund ansehe, warum hier zuletzt nicht so viel los war. Postingfrequenzen und sonstige Vorgaben für mich selbst machen das ganze Anliegen ein Blog aktiv und kontinuierlich zu befüllen noch schwerer, als es die Aufgabe das Blog zu befüllen eh schon ist.

Man könnte das jetzt so lesen, dass ich Blog-müde wäre. Hierzu möchte ich “ganz im Gegenteil” sagen. Allerdings sehe ich, dass sich die Themen hier doch wieder weg vom saudischen Fokus mehr hin zu Alltag und v.a. Technik verlagern werden. Gerade an letzterem habe ich ja durchaus etwas Spaß, so dass hier vielleicht wieder mehr erscheint, sobald ich die innere Schranke “ach das interessiert die Saudi-interessierten ja eh nicht” ablegen kann.

Ich möchte hier nach wie vor die Waage halten, aber merke zusehends, dass ich entweder alltagsblind geworden bin und mir viele Besonderheiten hier nicht mehr auffallen oder auch einfach nicht dazu komme Dinge aufzuschreiben. Inwiefern speziell das Zeitliche besser klappt, wenn ich eine wie auch immer geartete Schranke ablege, muss sich freilich erst zeigen. In Summe schreibe ich das Teil hier allerdings nach wie vor für mich bzw. uns, was der Beste Antrieb sein sollte, um weiter zu machen.

Unsere erneute Verlängerung hier wird der Alltagsblindheit sicher eher zuträglich sein, aber vielleicht finde ich ja doch noch, das ein oder andere zum Thema Saudi, welches ich hier ausbreite. Abgesehen davon steht ja auch noch die Aufbereitung unseres USA und Chile Urlaubs aus. Die werden definitiv noch erfolgen :)

Wer sich jetzt denkt, dass Nachwuchs doch ein willkommenes Thema ist, Bücher voll Anekdoten jedweder medialer Form zu elektronischem Papier zu bringen, der hat natürlich Recht. Da wir aber alle auch wissen, dass nichts so leicht aus diesem großen Internetz-Dingens verschwindet, wie es im ersten Moment hineingekommen ist, wird alles Jannis betreffend hier offensichtlich öffentlich nicht seinen Platz finden.

Und jetzt weiter hier … ;)


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Allen

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… Müttern wünsche ich einen schönen Muttertag! Im ersten Moment natürlich zuerst einmal auf unsere eigene Familie bezogen und im zweiten auf alle anderen Mütter im allgemeinen.

Und heute ausnahmsweise einer ganz besonderen, einen besonders schönen ersten Muttertag :)


Video-Babyphone Reer 8005 Wega

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Eines der Dinge, die einem als frisch gebackene Eltern das Leben erleichtern bzw. für eine Beruhigung sorgen, ist das Babyphone. Ohne dass man den Nachwuchs in greifbarer Nähe haben muss, kann man hören, ob er was von sich gibt oder ob er sogar schreit. Als technikverliebter Papa setzte ich ein Babyphone mit Kamera durch, da es ganz praktisch wäre den Kleinen auch zu sehen. Ich meine wir haben eine Katzenklappe mit Chipleser und USV, da ist eine Kamera mit Nachtsichtfunktion für unseren Nachwuchs wohl das mindeste ;)
Hier also ein Eindruck der Reer 8005 Wega. Es gibt von dieser auch ein Nachfolge Modell 8006 Sirius, diese hat aber keinen Temperatursensor.

Sende- oder auch Kindeinheit

Am Tag bietet die Kamera kein Bild, was ich Farbbild nennen würde.

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Großteil der Zeit wird die Kamera aber eh nicht tagsüber zum Einsatz kommen. Das Nachtbild ist dank der die Kamera umgebenden Infrarot-Leds den Anforderungen entprechend gut.

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Man erkennt auch auf den ersten Blick nötige Details auch wenn das Bild natürlich kein HD-Bild ist. Dürfte etwa eine 320er Auflösung sein.

Eine Umschaltung vom VOX Modus (automatische Aktierung der Übertragung bei entsprechendem Geräuschpegel) auf Dauermodus ist nur am Sender möglich. Das ist recht nervig, vor allem auf Grund hinsichtlich der Einschränkungen im Bereich des aktivierenden Geräuschpegels. Mehr weiter unten.
Der Klappfuß ist ok, um das Babyphone am Babybett einzuhängen, anderweitige Montage ist mit Handarbeit verbunden. Zum Beispiel wäre mein Gedanke, den Sender in Draufsicht auf das Baby zu montieren, um von oben zu beobachten.

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Der Sender ist leider ziemlich leicht und das Zuführungskabel kann den Stand ziemlich leicht beeinflussen. Ggf. hätte der Hersteller, der Wertigkeit wegen etwas Gewicht hinzufügen sollen.

Die drei abspielbaren Schlaflieder sind aus unserer Sicht nur auf niedrigster Stufe brauchbar. Mittel und laut empfinden wir als zu laut. Praktisch hingegen, dass die Steuerung über die Empfangseinheit möglich ist.

Der Temperatursensor scheint um ca. 1-3 Grad ungenau zu sein. Zumindest im Vergleich zu unserem sonstigen Thermometer.

Eltern- und Empfangseinheit

Das kompakte Gerät hat einen Schiebeschalter für LCD an, LCD aus und komplett aus. Die Einstellungen für Ton und Bildhelligkeit stellen sich bei jedem Ausschalten zurück. Das ist ziemlich nervig, weil dabei die Lautstärke mit rund 30% immer zu leise ist, da sie auf mindestens 60% muss, damit es etwa der tatsächlichen Lautstärke entspricht. Das Display ist immer zu hell und kann auf 0% runter und spart damit auch noch Strom.

Durch Drücken der Talk Taste am rechten Geräterand kann man umschalten, ob man Kanal/Melodielautstärke/Akkukapazität/Signalstärke sehen will oder nicht. Meiner Meinung nach sollte das eigentlich standardmäßig an sein. Ist es aber nicht und setzt sich auch jedes mal zurück, wenn der Empfänger ausgeschalten wird.

Die Akku Laufzeit ist am Rande von unbrauchbar, um den Empfänger mobil einzusetzen. Er hält etwa 3 Stunden, um danach ohne jegliche Meldung den Dienst einzustellen.

Abgesehen davon befindet sich der Akku unter einem zu verschraubenden Deckel. Ich frage mich wer sich das ausdenkt? Klar wird der Akku nicht allzu oft getauscht oder herausgenommen, aber ist ein Schraubenverschluß in der Massenproduktion tatsächlich so viel günstiger als jede andere Form von Schiebefach?

Der VOX oder auch Auto Modus reagiert m.E. zu schwerfällig. Erst einige Sekunden nach Erkenntnis, dass da ein Ton war, geht der Empfänger an. Abgesehen davon ist die Erkennungsschwelle zu hoch und ich würde erwarten, dass der Sender bereits früher reagiert.
Nutzt man dagegen den Dauermodus, belastet das natürlich den Akku des Empfängers und wir sind wieder bei der Akku Laufzeit. Man könnte zwar auf die Funktion “LCD aus” gehen und nur den Ton dauerhaft hören und im Fall des Falles einfach eine der Display Helligkeitstasten drücken und nachsehen. Ist aber für mich nur ein Workaround, um eine unzureichend sinnvoll implementierte Funktionalität auszugleichen und leider muss man dann den Empfänger auf “an” und wieder zurück auf “LCD aus” stellen, damit das display wieder ausgeht und man wieder nur im “nur Ton”-Modus ist. Zudem ist das Ganze auch etwas umständlich, da es sich dabei um einen Schieberegeler handelt.
Der Funkempfang

Die ausklappbare Antenne verbessert den Empfang ordentlich. Womit wir aber auch beim Hauptproblem des Reer 8005 Wega wären. Offenbar kämpft der Empfang zwischen Sende- und Empfangseinheit sehr mit bereits vorhandenen Sendern auf derselben Frequenz. Die meisten Babyphone arbeiten, wie auch das Wega, auf dem 2,4 Ghz Band und befinden sich damit in Konkurrenz zu Wlan und Bluetooth. Auch unser Sonos treibt mit seinem auf Wlan basierenden SonosNet auf diesem Band sein Unwesen.

Wir hatten ja bereits mit einem Bluetooth-Empfänger von Belkin tolle Erlebnisse, was Wlan-Störungen angeht und auch beim Wega, lässt sich reproduzierbar eine Störung des Wlans auf das Babyphone zurückführen.

Zuerst fiel mir auf, dass das Babyphone regelmäßig die Verbindung verliert, wenn man z.B. übers Wlan größere Datenmengen schiebt. Schwups hatte man im Display des Babyphone eine “Suche Verbindung”-Meldung. Das allein wäre m.E. schon ein Grund, das Babyphone als nicht praxistauglich zu bezeichnen. Dürften doch ein Großteil heutiger Haushalte ein Wlan im Betrieb haben.

Dazu kommt aber noch, dass offensichtlich der Sender das Wlan für andere Geräte stört. So konnte ich feststellen, dass unsere Eye-Fi Karte seit der Inbetriebnahme des Wega, nicht mehr in der Lage war vom Wohnzimmer zum Router, der mit 4m Entfernung nicht gerade weit weg steht, ohne Timeouts zu senden. Legt man die Eye-Fi Karte bzw. die Kamera mit der Karte direkt an den Router, geht die Übertragung wieder problemlos.

Gleiches gilt, schaltet man einfach den Sender des Reer Babyphones ab. Sobald das Babyphone nicht mehr sendet, kann die Kamera, die Bilder auch wieder problemlos aus größerer Entfernung zum Router schicken. Da andere Sender, wie Sonos oder auch ein anderes Babyphone, von Philips, nicht zu derartigen Störungen führen, sehe ich das Problem hier eindeutig beim Reer.

Fazit
Zusammen mit den, in der Praxis wirklich störenden, oben beschriebenen Kleinigkeiten und dem gravierenden Problem des Empfangs bzw. Störens unseres vorhandenen Wlans, hoffe ich, dass Amazon meine Meinung teilt und das Reer Wega auch als, funktionsmäßig, defekt betrachtet und umtauscht.
Ein, sich gleichzeitig im Einsatz befindendes Philips Avent SCD 535 audio-only Babyphone, hat diese Übertragungs- und Störprobleme nicht. Das mag zwar an der Bandbreite des Video liegen, aber um das festzustellen werden wir uns ggf. noch ein Video-Phone von Philips holen, denn die Verarbeitungs- und Funktionsqualität des SCD535 macht den Eindruck, als dass ein Philips Video-Phone hoffentlich nicht solche Kinderkrankheiten wie das Wega von Reer hat.


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Begleitete Spaziergänge

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Wir hatten in letzter Zeit einigen Spaß, wenn wir mit dem kleinen Mann unsere Runde im Compound drehten.
Offenbar merken sich die Katzen, dass das fertigmachen von Kinderwagen und Baby einen Spaziergang bedeutet. Warum auch immer, wollten sie da aber dabei sein. Passen wir also nicht auf, haben wir zwei Katzen, die uns munter durch das ganze Compound begleiten würden.

Grundsätzlich sähe ich dabei kein Problem. Allerdings haben ja auch Katzen ihre Reviere. Und scheinbar sind die Reviere unserer beiden Fellknäuel nicht ganz so weit, wie die Runde die wir beim Spaziergang drehen. Das heißt, sobald wir in einen Bereich kommen, den die beiden nicht kennen, fängt das missmutige Maunzen an. Man merkt, da fühlt sich jemand nicht wirklich wohl. Nichts desto trotz wird weiter hinterher getrottet. Die menschlichen Angestellten kann man ja nicht so einfach aus den Augen lassen!

Gestern im Speziellen drehte erst Gizmo eine erste Runde mit uns, die wohl doppelt soweit ging, wie er sich sonst alleine aufmacht. Um ihn wieder zurück in gewohnte Gefilde zu bringen, gingen wir erneut an unserem Haus vorbei. Allerdings konnten wir uns nicht schnell genug wieder entfernen und so hatten wir jetzt zusätzlich noch Tinka an der Backe. Diesmal ging es in eine andere Richtung und wieder ließ sich keiner unserer Panther abschütteln.

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Der Anblick war aber doch sehr lustig. Vorne weg, Mama mit Kind und Kinderwagen, dahinter in erstem Abstand der Kater und dahinter wieder mit ähnlichem Abstand die Katze. Und wieder trotteten sie mit in Bereiche des Compound, wo sie offensichtlich sonst eher nicht sind, denn es wurde sich munter beschwert.

Wir sind dann doch auf relativ direktem Weg nach Hause, um nicht einen ganz so merkwürdigen Eindruck zu hinterlassen. Ich meine Gassi geht man ja eher mit Hunden, als mit Katzen. Andererseits müssen letztere natürlich schon darauf achten, was der Mensch so treibt ;) Vielleicht sind es ja auch erste Beschützerinstinkte gegenüber dem Nachwuchs :)


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Kultureinzug auch in Saudi

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Sechs Jahre ist es jetzt fast her, dass ein klassisches Instrument bei uns in Karlsruhe einzog. Seit ein paar Wochen steht ein solches jetzt auch hier bei uns in Riyadh.

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Es wird derzeit zwar weniger bespielt, aber an der Möglichkeit wollen wir es ja nicht mangeln lassen. Musikalische Früherziehung kann ja zudem auch nicht zu früh losgehen ;)

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