Ursprünglich hatten wir bereits kurz vor der Hochzeit einen Besuch der Caracalla Therme in Baden-Baden geplant. Doch wie so häufig kam es anders. Zum Geburtstag bekamen wir dann zusätzlich zu einem bereits vorhandenen Werbe-Gutschein noch einen weiteren Gutschein.
Und so nutzten wir den Sonntag um mal so richtig zu “entschleunigen” wie es bei SWR3 zum Wochenende so heisst, da wir Gutscheine natürlich nicht verfallen lassen wollten
Perfektes Schmuddelwetter machte uns die Entscheidung, den Tag im warmen Thermalwasser zu verbringen zu dem nicht gerade schwierig.
Thermalbad Bereich
Nach Ankunft in den Caracalla Thermen – für die Anfahrt einfach der Beschilderung in Baden-Baden folgen – und dem Abstellen des fahrbaren Untersatzes in der Tiergarage (2 Stunden sind im Eintritt enthalten), wird man im üblichen Eingangsbereich eines Hallenbades begrüsst. Einzig das Wegsperren der Kleidung in einen der vorhandenen Spinde ist nett gelöst, da man hierzu kein Kleingeld benötigt, sondern mit dem am Eingang erhaltenen Bändchen das Schloß elektronisch, schlicht durch ranhalten, verriegeln kann. Praktisch!
Vom Badebereich war ich dann relativ enttäuscht. Es gibt ein großes zweistufiges Becken mit eingebetteten Düsen am Rand, um es sich innerhalb gut gehen zu lassen. Außerhalb befinden sich zwei Becken. Das eine mit 38°, das andere etwas kälter mit 32°. Beide ausgestattet mit Whirlpools, die in regelmäßigen Abständen sprudeln. Also im Grunde eine sehr übliche Ausstattung eines sog. Wellness-Bades. Besonders gefallen hat mir am Innenbadbereich die das Heiß-Kalt-Becken. Als einem Becken mit heißem (38°) und kaltem Wasser (gefühlte -10°
), die nebeneinander angelegt sind, so dass man zwischen den beiden wechseln kann und somit seinen Kreislauf durch heiß-kalt sehr schnell auf Trab bringt
Allerdings sind diese Art von Kombinationsbecken auch nicht Außergewöhnliches. Die Caracalla Therme zeichnet vermutlich nur das Thermalwasser aus, aber ich kann nicht behaupten hier etwas “gespürt” zu haben. Naja vielleicht ist das ja auch Glaubenssache.
Sauna Bereich
Vom Badebereich war ich offensichtlich nicht mehr als durchschnittlich angetan. Entsprechend wollten wir uns dann die Saunalandschaft zumindest ansehen. Zuvor hatten wir noch nicht sauniert, so dass wir uns wohl eher aus Neugier, denn aus geplantem Saunagang im Eingangsbereich des Saunabereichs wiederfanden. Hier wird dann auch sehr viel geboten. Insgesamt gibt es acht Saunas. Wobei sich zwei davon ausserhalb des Gebäudes befinden, die sog. Schloßparksaunas, einmal die Waldsauna und die Feuersauna mit schönem Holzfeuer.
Zusätzlich zu den Saunas gibt es zwei Ruheräume. Den blauen, sehr spacig mit designten Liegen in welche Lautsprecher eingebaut sind. Und dann noch den grünen, der einem ein naturbezogenes Ausruhen bieten soll. Ich persönlich fand dabei den blauen doch irgendwie ruhiger. Abgesehen davon hat mich sowohl bei der Sauna, als auch bei den Ruheräumen ziemlich gestört, dass die meisten wenig Wert darauf legten, dass sich andere entspannen können. Gleichzeitig ist so ein öffentlicher Badbetrieb natürlich von Natur aus eher unruhig, wir habens aber doch ein paar Mal geschafft richtig ruhige Momente zu erleben.
Mein erstes Saunieren hat mir dann auch viel Spaß gemacht und mich ordentlich entspannt. Die Kombination aus Hitze (von 45° bis 90°), Kälte und den Ruhephasen hilft los- und es sich einfach mal gehen zu lassen und damit zu Entspannung zu finden. Dabei hilft im Falle der Caracalla Therme aber sicher auch das Angebot innerhalb des Saunabereichs. Man merkt, dass der Betrieb sehr viel Wert darauf legt, dass Ziel der Entspannung zu erreichen und wir werden unseren zweiten Gutschein sicher einlösen
Nach dem Besuch der Therme, statteten wir dann noch der “Institution” (lt. Qype) Capri Cafe einen Besuch ab und gönnten uns Kaffe, Schoki, Tiramisu und Apfelstrudel. Man kann also zusammenfassen einen perfekt entspannenden Sonntagnachmittag